Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, ein Konzept für ein Fitnesscenter in der Stadt Baden zu erstellen. Das Angebot wird dabei auf die Nachfrage der zukünftigen Kundschaft angepasst, welche mithilfe eines Fragebogens ermittelt wird. Die Angewandten Konzepte und Werkzeuge, sind dabei allgemeingültig und können als Vorlage zur eigenen Marktanalyse übernommen werden.
Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für die Neugründung eines Unternehmens wird üblicherweise auf die statistischen Daten der umliegenden Gegend zurückgegriffen. Damit wird der jeweils vorhandene Markt analysiert und dargestellt, um das Marktpotential für das neue Angebot bestimmen zu können. Vernachlässigt wird dabei jedoch, welche Interessen die Personengruppe vor Ort hat, die durch das Unternehmen angesprochen werden soll.
In der heutigen Zeit, mit ihrer riesigen Bandbreite an neuartigen Fitnesstrends, gibt es unzählige Varianten von Trainingsangeboten. Welches davon Erfolg hat, entscheidet die Nachfrage im jeweiligen Einzugsgebiet. Durch Umfragen kann man sich ein genaueres Bild machen, um ein maßgeschneidertes Angebot auszuarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Marketing
3.1.1 Marketing
3.1.2 Zielgruppe
3.1.3 Segmentierung
3.1.4 Positionierung
3.2 Grundlagen Marktforschung
3.2.1 Primäre Datenerhebung
3.2.1.1 Untersuchungsdesign
3.2.1.2 Qualitative Untersuchung
3.2.1.3 Querschnittsuntersuchung
3.2.2 Sekundäre Datenerhebung
3.3 Tools zur Marktanalyse
3.3.1 Statistische Daten
3.3.2 Informationen von Verbänden
3.4 Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff
3.4.1 Marktdurchdringung
3.4.2 Marktentwicklung
3.4.3 Produktentwicklung
3.4.4 Diversifikation
3.5 Marketingpolitische Instrumente
3.5.1 Product
3.5.2 Price
3.5.3 Place
3.5.4 Promotion
4 METHODIK
4.1 Einzugsgebiet
4.2 Umfrage
4.3 Experteninterview
4.4 Fitnesstrends
5 ERGEBNISSE
5.1 Marktbeschreibung
5.1.1 Einzugsgebiet
5.1.2 Einwohnerzahl
5.1.3 Einwohnerzahl im Einzugsgebiet
5.1.4 Haushalte
5.1.5 Altersstruktur
5.1.6 Kaufkraft
5.1.7 Arbeitslosenquote
5.1.8 Marktpotential
5.1.9 Zukünftige Zielgruppen
5.1.10 Mitbewerber
5.2 Umfrage
5.2.1 Teil 1: Demografische Daten
5.2.2 Teil 2: Lebensweise
5.2.3 Teil 3: Aktivität
5.2.3.1 Aktive Personen
5.2.3.2 Inaktive Personen
5.2.3.3 Bekanntheitsgrad Fitnesscenter
5.2.3.4 Weitere Informationen
5.2.3.5 Punkte beim Entscheid für ein Trainingsangebot
5.2.4 Abschlussfragen
5.3 Auswertung Experteninterview
5.4 Fitnesstrends
5.4.1 Fitnesstrends nach ACSM
5.4.2 Fitnesstrends Schweiz
6 DISKUSSION
6.1 Bewertung der erhobenen Daten
6.2 Marktpotential
6.3 Konzeptentwicklung auf Basis des 4-P-Modells
6.3.1 Product
6.3.2 Price
6.3.3 Place
6.3.4 Promotion
6.4 Lücken und Probleme
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der Arbeit besteht in der Entwicklung eines maßgeschneiderten Fitnesscenter-Konzepts für die Stadt Baden, das die spezifischen Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung berücksichtigt und durch fundierte Marktforschungsdaten gestützt wird.
- Analyse des aktuellen Fitnessmarktes in Baden mittels Marktforschung und Experteninterviews.
- Ermittlung der Kundenbedürfnisse und des Marktpotenzials durch eine zielgruppenspezifische Umfrage.
- Anwendung des 4-P-Marketing-Mix-Modells zur strukturierten Konzeptentwicklung.
- Integration zukunftsweisender Fitnesstrends unter Berücksichtigung der demografischen Daten vor Ort.
Auszug aus dem Buch
3.2.1.2 Qualitative Untersuchung
Bei der Qualitativen Untersuchung geht es vorrangig um das Entdecken von Zusammenhängen oder Verhaltensmustern. Es wird Grundlagenforschung betrieben, um eine Theoriebildung zu ermöglichen oder Hypothesen zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum quantifizierbare Angaben zu erhalten, sondern Einsichten, die möglichst vielfältig und tiefgehend sind (Kuß, 2012, S. 134).
Ein Beispiel dieser Art der Befragung ist das Interview. Hammann und Erichson (2000) unterteilen hierbei folgende Interviewformen: Bei der schriftlichen Befragung füllen die jeweiligen Personen ihre Meinung über einen Fragebogen in Eigenregie aus. Eine Kommunikation mit dem Interviewer findet dabei nicht statt. Ein großes Problem dieser Befragungsart ist die geringe Rücklaufquote. Trotzdem ist sie sehr beliebt, da die Kosten relativ gering gehalten werden können. Ähnliche Eigenschaften gibt es bei der Befragung via Computer. Der Befragte kommuniziert hierbei mit dem Computer, wobei dieser sowohl den schriftlichen Fragebogen als auch den Interviewer ersetzt (Hammann & Erichson, 2000, S. 96/97).
Im Gegenteil dazu wird die mündliche Befragung durch einen Interviewer durchgeführt. Hierbei kommuniziert der Befragte mit dem Fragenden telefonisch oder persönlich. Dabei werden die Antworten entweder schriftlich oder in akustischer Form aufgezeichnet (Hammann & Erichson, 2000, S. 99). Zwei verschiedene Formen dieser Interviews werden in dieser Arbeit genauer erläutert:
1. Standardisiertes Interview: Der Interviewer hat ein festes Befragungsschema nach dem er die Informationen der Befragten erhält. Wichtig dabei zu erwähnen ist, dass es keine Variationsmöglichkeiten gibt. Diese Art des Interviews kommt eine hohe Bedeutung zu, da eine Vergleichbarkeit mit anderen Befragten möglich ist. Gerade für empirische Untersuchungen eignet es sich daher besonders gut (Hammann & Erichson, 2000, S. 99).
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Ausgangssituation und die Notwendigkeit einer standortspezifischen Konzeptentwicklung für Fitnessstudios.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Zielsetzung, ein bedarfsgerechtes Konzept für ein Fitnesscenter in Baden zu erstellen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Erläuterung der theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätze, inklusive Marketing-Terminologie und der 4-P-Methode.
4 METHODIK: Beschreibung der angewendeten Forschungsansätze wie Einzugsgebiet-Analyse, Umfragen und Experteninterviews.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der gewonnenen statistischen Daten aus der Marktanalyse und den Umfrageergebnissen.
6 DISKUSSION: Synthese und Bewertung der Daten sowie Ableitung des Marktpotenzials und Konzeptentwicklung nach dem 4-P-Modell.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Rückblick auf die Forschungsarbeit und das erarbeitete Fitness-Konzept.
Schlüsselwörter
Fitnessökonomie, Konzeptentwicklung, Fitnessmarkt, Baden, Marktforschung, Zielgruppenanalyse, Marketing-Mix, 4-P-Modell, Mitgliederbetreuung, Gesundheitsorientierung, Umfrage, Experteninterview, Marktpotenzial, Fitnesstrends, Sportaktivität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines nachhaltigen Konzepts für ein neu zu gründendes Fitnesscenter im Marktgebiet der Stadt Baden.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die Marktanalyse, die Identifikation von Kundenbedürfnissen, die Rolle des Marketings in der Fitnessbranche sowie die Anwendung der 4-P-Strategie.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Konzept zu entwerfen, das auf der spezifischen Nachfrage der Bevölkerung in Baden basiert und Wettbewerbsfähigkeit sichert.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus sekundärer Datenanalyse, Experteninterviews mit Branchenvertretern und einer Primärdatenerhebung durch eine Passanten-Umfrage.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Marktbeschreibung, die Auswertung der Umfragedaten und Experteninterviews, die Analyse von Fitnesstrends sowie die konkrete Ausgestaltung des Konzepts (4-P-Modell).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Fitnessmarkt, Standortplanung, Marktforschung, Kundenorientierung und Gesundheitsförderung.
Warum ist das 4-P-Modell für dieses Projekt relevant?
Es dient als bewährtes Raster, um die marketingpolitischen Instrumente (Product, Price, Place, Promotion) strukturiert auf das neue Fitnesscenter anzuwenden.
Welche Bedeutung spielt die Kooperation mit dem Gesundheitswesen für das Konzept?
Die Zusammenarbeit mit Ärzten und Physiotherapeuten im gleichen Gebäude wird als entscheidender Wettbewerbsvorteil und Erfolgsfaktor für eine gesundheitsorientierte Positionierung angesehen.
Was ergab die Umfrage bezüglich des Standorts Baden?
Die Umfrage bestätigte die hohe Bedeutung eines kurzen Anfahrtswegs sowie den Wunsch nach einer intensiven, qualifizierten Betreuung durch Fachpersonal.
Wie bewerten die Experten die aktuelle Marktsituation?
Die befragten Experten ordnen den Fitnessmarkt in der Schweiz und speziell im Großraum Baden weitgehend als Verdrängungsmarkt ein, der jedoch durch gezielte Nischenstrategien und Qualitätsfokus Potenzial bietet.
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- Aaron Wälchli (Autor), 2016, Konzeptentwicklung für ein Fitnessstudio im Markt Baden, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451380