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Leseförderung. Zum Vorleseverhalten von Vätern und den Auswirkungen auf die Kinder

Titre: Leseförderung. Zum Vorleseverhalten von Vätern und den Auswirkungen auf die Kinder

Dossier / Travail , 2017 , 8 Pages , Note: 3,0

Autor:in: David Odenthal (Auteur)

Philologie Allemande - Divers
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Die vorliegende Ausarbeitung setzt sich mit der Frage auseinander, weshalb Väter ihren Kindern weniger vorlesen als Mütter und welche Auswirkungen dies auf die Lesekompetenz der Kinder hat. Diese Ausarbeitung ist somit ein Bestandteil der Lesesozialisation.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Was ist Lesesozialisation?

2.2. Warum lesen Väter ihren Kinder selten/nie vor?

2.3. Wie lassen sich Väter zur Leseförderung gewinnen?

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung untersucht die Gründe für das geringere Vorleseverhalten von Vätern im Vergleich zu Müttern und analysiert die daraus resultierenden Konsequenzen für die Lesekompetenz und Bildungssituation der Kinder.

  • Bedeutung der Lesesozialisation für die kindliche Entwicklung
  • Analyse soziologischer und psychologischer Barrieren beim Vorlesen durch Väter
  • Einfluss des väterlichen Vorbildverhaltens auf die Leseleistung von Jungen
  • Methodische Ansätze zur Motivation von Vätern für die Leseerziehung
  • Zusammenhang zwischen früher Sprachförderung und späterer Problemlösefähigkeit

Auszug aus dem Buch

2.2. Warum lesen Väter ihren Kinder selten/nie vor?

'Interviewer: „Finden Sie Vorlesen wichtig für die Kinder oder finden Sie es gibt Wichtigeres?“ Vater: „Ich finde es ungeheuer wichtig - deswegen versuche ich immer wieder, meine Frau zu motivieren vorzulesen.“'

Dieser kurze Ausschnitt eines Interviews zeigt die grundlegende Einstellung vieler Väter zum Thema vorlesen. Obwohl den Vätern das Vorlesen offenbar wichtig erscheint, sträuben sie sich diese Aufgabe zu übernehmen.

Ein zentraler Grund dafür kann früher durchaus gewesen sein, dass der Mann als Ernährer der Familie den größten Teil des Tages mit der Arbeit verbrachte und die Frau sich mit den Kindern beschäftigte. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Heute arbeitet sowohl der Mann als auch die Frau. Dies kann also nicht der Grund für die mangelnde Bereitschaft des Vorlesens sein.

Ein Grund mag sein, dass sich Väter das Vorlesen nicht zutrauen beziehungsweise davon ausgehen, dass die Partnerin besser vorlesen kann. Doch sollte dies nicht als Vorwand dienen. Besonders kleine Kinder, welche noch sehr neugierig sind und ihre Umwelt erkunden, haben das Bedürfnis von beiden Elternteilen vorgelesen zu bekommen. Das Kind sammelt durch das Vorlesen die unterschiedlichsten Erfahrungen. Die Phantasie der Kinder kann sich entfalten und wird später benötigt, um Verknüpfungen herzustellen und Zusammenhänge zu erkennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Lesekompetenz als zivilisatorische Grundlage ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Vorleseverhalten von Vätern.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert den Begriff der Lesesozialisation, untersucht die Hindernisse für ein aktives Vorleseverhalten der Väter und zeigt Möglichkeiten der Gewinnung von Vätern als Vorlesepaten auf.

3. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Väter trotz ihrer geringen aktiven Beteiligung eine essenzielle Rolle als Vorbilder für die Lesekompetenz ihrer Kinder einnehmen und daher stärker in die Pflicht genommen werden sollten.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Lesekompetenz, Vorleseverhalten, Väter, Kinder, Sprachförderung, Leseförderung, Geschlechterrollen, Bildungskompetenz, Lesevorbild, Literatur, Erziehung, Kindesentwicklung, Elternhaus, Lesebereitschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Vorleseverhaltens von Vätern und beleuchtet, wie dieses die frühkindliche Lesesozialisation beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf den Ursachen für mangelndes väterliches Vorlesen, den Auswirkungen auf die Lesekompetenz von Kindern und den Chancen durch gezielte Förderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Gründe für das vermiedene Vorlesen durch Väter zu identifizieren und Wege aufzuzeigen, wie Väter aktiver in die Leseförderung ihrer Kinder einbezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Ausarbeitung basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur zur Lesesozialisation sowie der Interpretation von Ausschnitten aus Vorlese-Studien und Interviews.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Es wird definiert, was Lesesozialisation ist, warum Väter bisher selten vorlesen und wie man sie durch neue Ansätze, etwa als Vorlesepaten, motivieren kann.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Lesesozialisation, Lesekompetenz, väterliche Vorbildfunktion und Sprachförderung bestimmt.

Warum spielen gerade Väter eine so wichtige Rolle für Jungen?

Da Jungen sich häufig an männlichen Vorbildern orientieren, kann ein Mangel an väterlichem Engagement beim Lesen den Eindruck verstärken, dass Lesen eine „unmännliche“ Tätigkeit sei.

Welche konkrete Empfehlung gibt der Autor für den Alltag?

Der Autor schlägt unter anderem feste Rituale vor, wie das Vorlesen vor dem Schlafengehen, und empfiehlt, die Literaturwahl stärker auf die Interessen des vorlesenden Elternteils abzustimmen.

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Résumé des informations

Titre
Leseförderung. Zum Vorleseverhalten von Vätern und den Auswirkungen auf die Kinder
Université
University of Wuppertal
Note
3,0
Auteur
David Odenthal (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
8
N° de catalogue
V452012
ISBN (ebook)
9783668849235
ISBN (Livre)
9783668849242
Langue
allemand
mots-clé
leseförderung vorleseverhalten vätern auswirkungen kinder
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
David Odenthal (Auteur), 2017, Leseförderung. Zum Vorleseverhalten von Vätern und den Auswirkungen auf die Kinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452012
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Extrait de  8  pages
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