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Die Rolle Internationaler Organisationen im Zypernkonflikt. Welchen Einfluss haben sie und warum scheiterten die Lösungsansätze?

Título: Die Rolle Internationaler Organisationen im Zypernkonflikt. Welchen Einfluss haben sie und warum scheiterten die Lösungsansätze?

Trabajo Escrito , 2017 , 21 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Esra Soycan (Autor)

Ciencias sociales (General)
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Internationalen Organisationen wird eine friedensstiftende Rolle in staatenübergreifenden Konflikten zugeschrieben. Im Zypernkonflikt haben vornehmlich die EU und die UN Versuche der Befriedung unternommen. Die vorliegende Arbeit hat das vorrangige Ziel, den Einfluss und das Konfliktlösungspotenzial dieser Organisationen im Zypernkonflikt zu analysieren und daraufhin eine Antwort auf die Frage zu geben, warum ihre Lösungsansätze gescheitert sind.

Zuerst werde ich in Kapitel 2 den Zypernkonflikt erläutern und wichtige Eckpunkte der Entstehung und des Verlaufs darstellen. Im Hauptteil der Arbeit (Kapitel 3) stelle ich sodann die jeweiligen Rollen der EU und der UN im Zypernkonflikt in zwei separaten Unterkapiteln dar. Hierbei sollen jeweils zunächst die politischen Intentionen und Entscheidungen der Organisation aufzeigt werden. Im Anschluss werde ich die Beziehung der jeweiligen Internationalen Organisationen zum Zypernkonflikt und ihre Arbeit analysieren. Im Vordergrund stehen hier die Ansätze zur Lösung des Konflikts und damit auch die Funktion der Internationalen Organisationen als friedensstiftende Organisation. Das Fazit fasst die Analyse zusammen, gibt eine Beurteilung der Lösungsansätze sowie Erklärungsversuche für das bisherige Scheitern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Zypernkonflikt

3 Die Europäische Union und der Zypernkonflikt

3.1 Die Rolle der EU

3.2 Analyse der Lösungsansätze der EU

4 Die Vereinten Nationen und der Zypernkonflikt

4.1 Die Rolle der UN

4.2 Analyse der Lösungsansätze der UN

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss sowie das Konfliktlösungspotenzial der Europäischen Union und der Vereinten Nationen im Zypernkonflikt, um fundierte Erklärungsansätze für das wiederholte Scheitern der bisherigen Lösungsversuche zu liefern.

  • Historische Genese und Verlauf des Zypernkonflikts
  • Analyse der EU-Politik und deren Auswirkungen auf den Konfliktverlauf
  • Untersuchung der UN-Vermittlungsstrategien und Friedensmissionen
  • Bewertung der Rolle internationaler Organisationen als Akteure in regionalen Krisen
  • Kritische Reflexion der "konfliktuelle Konditionalität" im Rahmen des EU-Beitritts

Auszug aus dem Buch

3.2 Analyse der Lösungsansätze der EU

Seit Beginn der Beziehungen zwischen Zypern und der EU, hielt sich die EU aus dem Konflikt weitgehend heraus und gab die Verantwortung für die Lösung der Zypernfrage an die Vereinten Nationen und unterstützte sie dabei. Nur im Jahre 1974 beteiligte sich die damalige EG am Krisenmanagement. Die Initiativen beschränkten sich hauptsächlich auf humanitäre Unterstützung. Da die EG Mitte der 70er Jahre als eine ökonomische Einheit und nicht als internationaler Krisenakteur fungierte, weil auch die militärischen Strukturen hierfür fehlten, wollte sie sich in den Konflikt nicht aktiv einmischen. Darüber hinaus war die Gefahr bei einer Einmischung groß, dass man das Gleichgewicht und den Gleichbehandlungsgrundsatz zwischen den beiden „Mutterländern“ Türkei und Griechenland nicht mehr beibehalten könnte.

Auch von weiteren Angriffen konnte die Türkei nicht abgehalten werden. Außer einigen Deklarationen, in denen die EG die Interventionen verurteilte, um das „politisches Selbstbild als friedensstiftende Wertegemeinschaft“ zu wahren, behielt die EG weiterhin lediglich eine passive Rolle in diesem Konflikt. Die passive Rolle der EG kann auch dadurch begründet werden, dass eine Einmischung in den Konflikt, die zwangsläufig mit diplomatischen und ökonomischen Sanktionen gegen die Türkei verbunden wäre, die sozio-ökonomische Krise in der Türkei weiter vertieft und somit eine Destabilisierung der gesamten Region zur Folge gehabt hätte.

Die griechischen Zyprioten erhofften sich durch einen EU-Beitritt Vorteile gegenüber den türkischen Zyprioten bei zukünftigen Lösungsversuchen des Konflikts. Ebenso wurde vermutet, dass die Türkei, die bereits 1987 einen Beitrittsantrag gestellt hatte, sich bei Lösungsinitiativen nicht quer stellen würde, um die eigene Position als Bewerber nicht zu gefährden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz internationaler Organisationen bei der Befriedung von Konflikten ein und skizziert das Forschungsziel, den Einfluss von EU und UN auf Zypern zu analysieren.

2 Der Zypernkonflikt: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Konflikts nach, von der britischen Kolonialzeit über die Gründung der unabhängigen Republik bis hin zur Teilung der Insel im Jahr 1974.

3 Die Europäische Union und der Zypernkonflikt: Hier wird die entwicklungspolitische sowie diplomatische Rolle der EU beleuchtet, wobei der Fokus auf den Beitrittsverhandlungen und den ökonomischen Aspekten der Insel liegt.

3.1 Die Rolle der EU: Das Unterkapitel detailliert die schrittweise Annäherung Zyperns an die EU und die Auswirkungen des Beitrittsprozesses auf das politische Verhältnis der Konfliktparteien.

3.2 Analyse der Lösungsansätze der EU: Es wird die EU-Strategie bewertet, insbesondere das Dilemma zwischen der Anerkennung Zyperns und dem Anspruch einer neutralen Vermittlerrolle.

4 Die Vereinten Nationen und der Zypernkonflikt: Das Kapitel untersucht die langjährige Präsenz der UN-Friedenstruppen und deren Versuche, durch diplomatische Resolutionen Stabilität zu gewährleisten.

4.1 Die Rolle der UN: Dieses Unterkapitel konzentriert sich auf die Entsendung der Eingreiftruppe und die Rolle der UN als Vermittler in den Gesprächen zwischen den Volksgruppen.

4.2 Analyse der Lösungsansätze der UN: Hier werden die diplomatischen Erfolge und Misserfolge analysiert, inklusive einer kritischen Betrachtung der internationalen Anerkennung von Zypern als Staat.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Lösungsansätze aufgrund starrer Positionen und der Priorisierung von Beitrittsinteressen scheiterten.

6 Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendeten wissenschaftlichen Quellen, Diplomarbeiten und Internetpublikationen auf.

Schlüsselwörter

Zypernkonflikt, Vereinte Nationen, Europäische Union, Friedensmission, Annan-Plan, Enosis, Teilung, Beitrittsverhandlungen, Vermittlung, Republik Zypern, Türkische Republik Nordzypern, Völkerrecht, Konfliktlösung, Krisenmanagement, Volksabstimmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle internationaler Organisationen, konkret der EU und der UN, bei der Lösung des langjährigen Zypernkonflikts.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Felder sind die historischen Hintergründe, die diplomatischen Strategien der EU und UN sowie der Einfluss des EU-Beitrittsprozesses auf die Konfliktdynamik.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss EU und UN konkret auf den Konflikt ausübten und warum ihre jeweiligen Lösungsansätze wiederholt gescheitert sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine systematische Analyse der historischen Ereignisse sowie der politischen Entscheidungsstrukturen und deren Wirkung auf die Konfliktparteien angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Rollen und Lösungsstrategien der EU (Kapitel 3) und der UN (Kapitel 4) detailliert analysiert und deren politische Auswirkungen beleuchtet.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Zypernkonflikt, Friedensmission, Annan-Plan, UN-Resolutionen, EU-Beitritt und internationale Vermittlung.

Welche Rolle spielte der Annan-Plan im Kontext der UN-Vermittlung?

Der Annan-Plan stellte einen umfassenden, international anerkannten Lösungsansatz dar, scheiterte jedoch an der ablehnenden Haltung der griechischen Zyprioten bei der Volksabstimmung.

Warum wurde die passive Rolle der EG/EU anfangs als nachvollziehbar eingestuft?

Anfänglich fehlte der EG die militärische Struktur und sie wollte zudem das fragile Gleichgewicht zwischen Griechenland und der Türkei nicht gefährden.

Was kritisiert die Autorin am Umgang der EU mit den Konfliktparteien?

Die Autorin bemängelt, dass die EU den Grundsatz der Gleichbehandlung zugunsten der griechisch-zypriotischen Seite aufgegeben und deren Regierung als alleinige legitime Vertretung anerkannt hat.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Rolle Internationaler Organisationen im Zypernkonflikt. Welchen Einfluss haben sie und warum scheiterten die Lösungsansätze?
Universidad
University of Duisburg-Essen
Calificación
2,3
Autor
Esra Soycan (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
21
No. de catálogo
V452079
ISBN (Ebook)
9783668858428
ISBN (Libro)
9783668858435
Idioma
Alemán
Etiqueta
rolle internationaler organisationen zypernkonflikt welchen einfluss lösungsansätze
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Esra Soycan (Autor), 2017, Die Rolle Internationaler Organisationen im Zypernkonflikt. Welchen Einfluss haben sie und warum scheiterten die Lösungsansätze?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452079
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