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Ein Leben mit ADHS. Ansätze zur Diagnose und Förderung

Eine Fallarbeit

Titel: Ein Leben mit ADHS. Ansätze zur Diagnose und Förderung

Ausarbeitung , 2018 , 16 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Thomas Schunke (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Schüler J. wurde durch eine Anamnese vorgestellt. Schnell zeigte sich ein klares Bild in der Diagnostik. Dennoch mussten viele Schritte abgeklärt werden. So wurde nicht nur das schulische Umfeld analysiert, auch das familiäre, sowie andere soziale Aspekte wurden untersucht. Weiterhin sind verschiedene Fördermöglichkeiten im Bereich Aufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsverhalten beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Risiko- und Schutzfaktoren

1.1 Wirkmechanismen

2 Definition Förderbedarf in emotionalen und sozialen Entwicklung

3 Erklärungsansatz

4 Erscheinungsbild/Erscheinungsform

5 Fördermaßnahmen und Kontext der Förderung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich intensiv mit der Fallbeschreibung des Schülers J. auseinander, bei dem eine bisher nicht diagnostizierte ADHS vorliegt. Ziel ist es, das Verhalten des Schülers vor dem Hintergrund theoretischer Konzepte zu analysieren, die Symptomatik einzuordnen und fundierte pädagogische Fördermöglichkeiten für den schulischen sowie außerschulischen Alltag aufzuzeigen.

  • Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren in der Entwicklung
  • Systemtheoretische Betrachtung der Verhaltensauffälligkeiten
  • Differenzierung der Kernsymptome von AD(H)S
  • Förderung der Selbstregulation und des Arbeitsverhaltens
  • Ressourcenorientierte Pädagogik im schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

3 Erklärungsansatz

Als Erklärungsansatz möchte ich die systemtheoretische Perspektive vorschlagen. Diese „stellt die bisher dominanten Perspektiven der Entwicklung des Menschen und auch der Beschreibung und Erklärung von Störungen in Frage. Insbesondere versucht sich an die Stelle einer linearen Kausalität der Sichtweisen eine zirkulare Kausalität oder auch Zirkulität zu setzen. ‚Die Frage nach dem ,Wie´ wird hierbei bedeutsamer als die nach dem ,Warum´ (KRIZ 1994, S.228)‘. „Im Vordergrund der Aufmerksamkeit stehen nicht mehr Individuen, sondern Systeme […].“ (STEIN 2012, S.79) Die hier angesprochenen Systeme sind aber nicht nur Individuen und Gruppen, sondern es können hier auch Beziehungen oder Gegenstände gemeint sein, welche sich gegenseitig bedingen (Ko-Konstruktion) und beeinflussen.

Betrachten wir eine, wie in der Anamnese zu erkennen ist, typische Unterrichtssituation: Die Lehrerin hält ihren Unterricht als Frontalunterricht. Aufgrund seiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne fängt J. an, zu kippeln oder lässt sich durch andere Dinge leicht ablenken. Darauf folgt eine Bestrafung seitens der Lehrerin: J. muss sich in die Ecke stellen. Da er nun nicht mehr aktiv am Unterrichtsgeschehen teilnehmen kann, sind negative Effekte auf den Lernfortschritt nicht auszuschließen. Seine Noten in den Fächern sinken demnach weiter ab. Dies wiederum wirkt ungünstig auf die Motivation des Schülers, in die Schule zu gehen und es entsteht ein Kreislauf, der immer schwerer unterbrochen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Risiko- und Schutzfaktoren: Dieses Kapitel beleuchtet das multifaktorielle Bedingungsgefüge und analysiert spezifische biologische sowie psychosoziale Risikofaktoren im Leben von J.

1.1 Wirkmechanismen: Hier werden konkrete positive Faktoren und Unterstützungsangebote identifiziert, die stabilisierend auf J. wirken können.

2 Definition Förderbedarf in emotionalen und sozialen Entwicklung: Basierend auf der KMK-Empfehlung wird der Förderbedarf des Schülers auf persönlicher, familiärer und schulischer Ebene analysiert.

3 Erklärungsansatz: Das Kapitel nutzt die systemtheoretische Perspektive, um zirkuläre Zusammenhänge in J.s Verhalten und seinem Umfeld aufzudecken.

4 Erscheinungsbild/Erscheinungsform: Hier wird die Symptomatik von J. mit den Kernkriterien von AD(H)S und hyperkinetischen Störungen des Sozialverhaltens abgeglichen.

5 Fördermaßnahmen und Kontext der Förderung: Abschließend werden praktische Förderziele und Strategien für Schule und Elternhaus entwickelt, die eine ressourcenorientierte Unterstützung ermöglichen.

Schlüsselwörter

ADHS, Förderbedarf, emotionale und soziale Entwicklung, systemische Pädagogik, Resilienz, Wirkmechanismen, Verhaltensstörung, Impulskontrolle, Selbstregulation, Ressourcenorientierung, Inklusion, Fördermöglichkeiten, Unterrichtsgestaltung, Erziehung, Kindesentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Analyse eines Grundschülers, der Anzeichen einer ADHS zeigt, und entwickelt darauf aufbauend pädagogische Handlungsempfehlungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Resilienzforschung, die systemtheoretische Analyse von Verhaltensstörungen sowie die praktische Umsetzung von Fördermaßnahmen im schulischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Verhalten von Schüler J. zu verstehen und durch gezielte, ressourcenorientierte Fördermaßnahmen dessen Teilhabe und Selbstregulation zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Einzelfallanalyse (Fallarbeit) unter Einbezug relevanter Literatur, diagnostischer Leitlinien (ICD-10) und systemtheoretischer Ansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgen die theoretische Einordnung der Symptome, die systemische Analyse der Unterrichts- und Familiensituation sowie die Ableitung konkreter pädagogischer Ziele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

ADHS, emotionale und soziale Entwicklung, systemische Beratung, Förderziele, Selbstregulation und Schulpädagogik.

Warum wird bei Schüler J. eine systemtheoretische Perspektive eingenommen?

Da Verhalten nicht isoliert als „Krankheit“ betrachtet werden sollte, hilft die Systemtheorie, die wechselseitigen Einflüsse zwischen J., der Lehrkraft und seinem familiären Umfeld zu erkennen.

Welche Rolle spielt die ressourcenorientierte Förderung für J.?

Die Fokussierung auf J.s Stärken, wie sein handwerkliches Geschick und sein Interesse an Fußball, dient dazu, seine Motivation zu steigern und einen defizitorientierten Umgang zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ein Leben mit ADHS. Ansätze zur Diagnose und Förderung
Untertitel
Eine Fallarbeit
Hochschule
Universität Leipzig  (Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
ES1000
Note
1.3
Autor
Thomas Schunke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V453209
ISBN (eBook)
9783668857131
ISBN (Buch)
9783668857148
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ADHS Förderung Fallstudie Fallarbeit Schüler Entwicklung Sonderpädagogik ADHD Hyperaktivität Impulsivität Aufmerksamkeitsdefizit Emotionale Soziale Entwicklung EmSoz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Schunke (Autor:in), 2018, Ein Leben mit ADHS. Ansätze zur Diagnose und Förderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/453209
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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