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Peer Groups. Zum Einfluss von Gruppen auf das Individuum während der Adoleszenz

Titre: Peer Groups. Zum Einfluss von Gruppen auf das Individuum während der Adoleszenz

Dossier / Travail , 2018 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
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Diese Arbeit thematisiert folgende Fragestellung: „Wodurch resultiert der besonders starke Einfluss von Peer Groups auf die Identitätsentwicklung des Individuums?“

Aufbauend auf die Begriffsbestimmung der Peer Group und dessen Strukturmerkmale folgt der Hauptteil dieser Arbeit. Dieser soll die Funktion der Peer Group als Sozialisationsinstanz und die Auswirkungen auf die Identitätsentwicklung des Individuums näher beleuchten.

Eine erste Annäherung an die Antwort auf die Forschungsfrage bildet das Konzept des sozialen Interaktionismus von George Herbert Mead. Das Ziel der Analyse ist aufzuzeigen, dass Peer Groups als Sozialisationsinstanz wirken und somit einen direkten Einfluss auf die Identitätsbildung ausüben.

Darauf aufbauend werden die Motive der Orientierung des Individuums an Peer Groups beleuchtet. Zunächst erfolgt deshalb ein kurzer Exkurs zu dem Konzept der In- und Outgroups von Robert King Merton. Daran anknüpfend wird der Stellenwert von Peers während der Phase der Adoleszenz beleuchtet. Abschließend werden die relevanten Ergebnisse dieser Arbeit im Fazit kurz dargestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind Peer Groups?

2.1 Definition von Peer Groups und ihr Bezug zur Sozialisation

2.2 Peer Groups: Strukturmerkmale und soziologische Relevanz

3. Peer Groups als Sozialisationsinstanz

3.1 Auswirkungen auf die Identitätsentwicklung des Individuums

4. Warum orientieren wir uns an Peer Groups?

4.1 Exkurs: Robert K. Merton – In- und Outgroups

4.2 Zum Stellenwert von Peers während der Adoleszenz

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den maßgeblichen Einfluss von Peer Groups auf die Identitätsentwicklung von Jugendlichen während der Adoleszenz und analysiert, warum diese Gruppen als Sozialisationsinstanzen fungieren.

  • Die soziologische Bedeutung und Definition von Peer Groups
  • Die Funktion von Peer Groups als Sozialisationsinstanz
  • Die psychologische Identitätsentwicklung nach George Herbert Mead
  • Das Konzept der In- und Outgroups nach Robert K. Merton
  • Die Rolle von Peers bei der Ablösung vom Elternhaus

Auszug aus dem Buch

3.2 Auswirkungen auf die Identitätsentwicklung des Individuums

Zunächst ist voranzustellen, dass der Begriff Rolle vor dem Hintergrund der anthropologischen Kommunikationstheorie gedacht werden muss. Hierbei arbeitet Mead eine spezifische Unterscheidung zwischen Mensch und Tier heraus. Anders als das Tier kann der Mensch in alltäglichen Interaktionen nicht auf einen Reiz reagieren, ohne nach dessen Intention zu fragen. Vielmehr gehe das Individuum davon aus, dass die sprachlichen Äußerungen des Anderen intendierte, verständliche Bedeutungen aufweisen (vgl. Mead 1991, erstmals 1934: 187).

Mead zur Folge müsse der Hervorbringer einer Gebärde in sich eine Reaktion antizipierend hervorrufen können, die er im Anderen auslösen will. Dies ermögliche dem Individuum, dass dessen Verhalten selbst zum Objekt seiner Beobachtung werden kann (vgl. Mead 1991, erstmals 1934: 187f.). Demnach gehe das Bewusstsein der Handlung nicht voraus, sondern folge aus ihr, wodurch das Denken und Handeln stets im Zusammenhang zueinanderstehen. Durch die Sprache wird die Orientierung, beziehungsweise Antizipation der Handlung, am Anderen ermöglicht (vgl. ebd. 188f.).

Wie bereits zu Beginn erläutert, werden während der primären Sozialisation Normen und Werte durch die Familie vermittelt und letztendlich vom Individuum internalisiert. Die verinnerlichten Einstellungen gelten zunächst als unveränderbar (vgl. Berger & Luckmann 1980, erstmals 1969: 71). Doch durch den Kontakt zu Peer Groups können diese teilweise oder gänzlich verworfen werden (vgl. Abels 2008: 104f.). Daraus resultiert die Frage, welche Prozesse dazu beitragen, dass „Fremde“ eine solch starke Einflussnahme auf das Individuum und letztlich dessen Entwicklung ausüben können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von sozialen Gruppen für die menschliche Entwicklung heraus und leitet die Forschungsfrage nach dem Einfluss von Peer Groups auf die Identität während der Adoleszenz her.

2. Was sind Peer Groups?: Dieses Kapitel definiert Peer Groups als Sozialisationsinstanz und erläutert deren spezifische Strukturmerkmale sowie ihre soziologische Relevanz für den Übergang vom Familien- in den Gesellschaftskontext.

3. Peer Groups als Sozialisationsinstanz: Hier wird die theoretische Grundlage nach Mead dargelegt, um zu erklären, wie Peer Groups durch die Förderung der Identitätsentwicklung und Rollenübernahme als wirksame Sozialisationsinstanz agieren.

4. Warum orientieren wir uns an Peer Groups?: Basierend auf Mertons Konzept der Bezugsgruppen untersucht dieser Abschnitt die Motivation von Jugendlichen, sich an Gleichaltrigen zu orientieren, und beleuchtet den Stellenwert dieses Prozesses während der Adoleszenz.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen, bestätigt die maßgebliche Rolle von Peers für die Identitätsbildung und gibt einen Ausblick auf möglichen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Peer Groups, Sozialisation, Identitätsentwicklung, Identitätsbildung, Symbolischer Interaktionismus, George Herbert Mead, Robert K. Merton, In-Groups, Out-Groups, Bezugsgruppe, Primärgruppe, Rollenübernahme, Soziale Interaktion, Identifikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Analyse des Einflusses von Peer Groups auf das Individuum in der Phase der Adoleszenz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind Sozialisationsprozesse, die Identitätsentwicklung, die theoretische Einordnung von Peer Groups als Sozialisationsinstanz sowie die Motivationsstrukturen bei der Orientierung an Gleichaltrigen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu ergründen, warum Peer Groups eine so starke Einflussnahme auf die Identitätsentwicklung des Individuums ausüben und welche Mechanismen dieser Einflussnahme zugrunde liegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die soziologische Konzepte, insbesondere den symbolischen Interaktionismus nach Mead und das Bezugsgruppenkonzept nach Merton, auf die Realität der Adoleszenz anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Peer Groups, die Analyse ihrer Funktion als Sozialisationsinstanz unter Einbeziehung rollentheoretischer Ansätze und die Untersuchung der Beweggründe für die Orientierung an diesen Gruppen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Adoleszenz, Sozialisation, Identitätsbildung, Peer Groups, Rolle und Bezugsgruppe.

Welche Rolle spielt die Familie im Vergleich zur Peer Group laut der Arbeit?

Die Familie fungiert als primäre Sozialisationsinstanz, wird jedoch während der Adoleszenz zunehmend durch Peer Groups ergänzt oder in ihrer Bedeutung relativiert, da Jugendliche eine Autonomie anstreben.

Was besagt die Theorie von George Herbert Mead in Bezug auf die Arbeit?

Meads Theorie dient zur Erklärung der Identitätsentwicklung durch Phasen wie das 'Spiel' (Play) und den 'Wettkampf' (Game), wobei das Individuum lernt, sich in den 'Generalisierten Anderen' hineinzuversetzen.

Was ist das Ergebnis der Untersuchung zu den Beweggründen für die Orientierung an Peers?

Die Arbeit zeigt, dass die Ablösung vom Vertrauten Risiken birgt, die durch den Anschluss an Peer Groups kompensiert werden, was dem Individuum neue Wege zur Identitätsentfaltung ermöglicht.

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Résumé des informations

Titre
Peer Groups. Zum Einfluss von Gruppen auf das Individuum während der Adoleszenz
Université
Technical University of Darmstadt
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
13
N° de catalogue
V454104
ISBN (ebook)
9783668857322
ISBN (Livre)
9783668857339
Langue
allemand
mots-clé
Individuum Gesellschaft Merton Soziologie Gruppensoziologie Identität Sozialisation Adoleszenz Peers Peer Group
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2018, Peer Groups. Zum Einfluss von Gruppen auf das Individuum während der Adoleszenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454104
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