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Frage nach dem Kriterium für moralisches Handeln anhand von Auszügen des Textes "Über die Grundlage der Moral" von Arthur Schopenhauer

Título: Frage nach dem Kriterium für moralisches Handeln anhand von Auszügen des Textes "Über die Grundlage der Moral" von Arthur Schopenhauer

Ensayo , 2018 , 6 Páginas , Calificación: 1,9

Autor:in: Anonym (Autor)

Ética
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Diese Arbeit untersucht folgende Fragestellung: „Handelt eine pädagogische Fachkraft einer Kita zwingend moralisch, wenn sie einem Kind, welches in der Kita, in der sie arbeitet, betreut wird, in ihrer Freizeit zur Hilfe kommt?“ Diese Fragestellung soll im Folgenden anhand von Auszügen des Textes „Über die Grundlage der Moral“ von Arthur Schopenhauer erörtert werden.

Der Text ist für die Fragestellung relevant, da er der Frage nach dem Kriterium für moralisches Handeln nachgeht. Neben den pädagogischen Fachkräften hat die Klärung der Fragestellung für alle Arbeitenden Nährwert, die außerhalb ihrer Arbeitszeit ihrer Klientel moralisch korrekt gegenübertreten möchten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2a) Darstellung des Bezugstextes

2b) Diskussion und Übertragung

3) Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die moralische Bewertung des Handelns pädagogischer Fachkräfte in Situationen außerhalb ihres beruflichen Kontextes, wenn sie auf ihnen bekannte Kinder aus ihrer Einrichtung treffen. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage gestellt, ob ein solches Handeln zwingend als moralisch einzustufen ist.

  • Analyse moralischen Handelns nach Arthur Schopenhauer
  • Differenzierung zwischen den Handlungsmotiven Bosheit, Egoismus und Mitleid
  • Reflexion über die Rolle pädagogischer Fachkräfte in der Freizeit
  • Einfluss von bewussten und unterbewussten Motiven auf das Handeln
  • Diskussion über die Relevanz von Selbstregulierung und professioneller Distanz

Auszug aus dem Buch

2a) Darstellung des Bezugstextes

Arthur Schopenhauer beschäftigt sich in dem mir vorliegenden Auszug seines Werkes zunächst mit der Frage nach dem Kriterium für moralisches Handeln, da seiner Meinung nach nicht jeder gut scheinenden Handlung auch ein „guter“ Antrieb zu Grunde liegt (vgl. S. 101): Für Schopenhauer ist lediglich jenes Handeln als moralisch zu bewerten, welches frei von jeglicher böswilligen und egoistischen Motivation ist. Egoistisch bedeutet in diesem Kontext für Schopenhauer, dass das Motiv, das den Menschen zum Handeln geführt hat, eigennützig ist. (vgl. S. 102)

Allgemein aufs Handeln bezogen führt Schopenhauer auf, dass keine Handlung ohne Motiv geschehen kann und das sich jedes Motiv entweder auf das „Wohl und Wehe“ des*der Handelnden oder auf eine*n an der Handlung passiv Beteiligte*n bezieht. „Wohl und Wehe“ sind dabei folgendermaßen zu verstehen: Eine Handlung versucht dem Willen Entsprechendes geschehen zu lassen, bzw. dem Willen Widersprechendes zu verhindern. (vgl. 104)

Bezieht sich die Handlung (und ihr Motiv) auf den Handelnden selbst, ist die Handlung laut Schopenhauer als egoistisch und damit unmoralisch zu bewerten, da sie aus eigennütziges Gründen geschieht. Durch diese Aussage wird deutlich, dass moralisches Handeln lediglich auf andere Personen und nicht auf die eigene Person bezogen sein kann. (vgl. S. 104 f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Hier wird ein persönliches Fallbeispiel geschildert, in dem eine pädagogische Fachkraft in ihrer Freizeit mit einer Konfliktsituation zwischen Kindern konfrontiert wird, was die Leitfrage der Arbeit aufwirft.

2a) Darstellung des Bezugstextes: In diesem Kapitel werden die moralphilosophischen Grundsätze von Arthur Schopenhauer erläutert, insbesondere die Unterscheidung zwischen egoistischen Motiven und dem Mitleid als Grundlage moralischen Handelns.

2b) Diskussion und Übertragung: Dieser Teil reflektiert das anfängliche Fallbeispiel vor dem Hintergrund der Schopenhauer'schen Ethik und untersucht, ob das Helfen oder das Unterlassen von Hilfe in der beschriebenen Situation als moralisch zu werten ist.

3) Schluss: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass Handlungen nicht objektiv als moralisch bewertet werden können, da oft verborgene, unterbewusste Motive das menschliche Verhalten steuern.

Schlüsselwörter

Pädagogische Fachkraft, Moral, Schopenhauer, Mitleid, Egoismus, Bosheit, Handlungsmotive, Kindertageseinrichtung, Ethik, Selbstreflexion, Professionelles Handeln, Klientel, Wohl und Wehe, Unterbewusstsein, Menschenliebe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der moralischen Bewertung des Verhaltens von pädagogischen Fachkräften, wenn sie in ihrer Freizeit mit Kindern aus ihrer beruflichen Einrichtung interagieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Anwendung moralphilosophischer Theorien, insbesondere die Ethik von Arthur Schopenhauer, auf den pädagogischen Alltag sowie die Reflexion über die eigene professionelle Haltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob das Eingreifen einer Fachkraft in einer Freizeitsituation zwingend als moralisch wertvoll bezeichnet werden kann oder ob dabei egoistische Motive eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der theoretischen Reflexion und Diskussion anhand eines Fallbeispiels, das durch die Auswertung eines philosophischen Fachtextes von Arthur Schopenhauer analysiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der philosophischen Triebfedern (Bosheit, Egoismus, Mitleid) und deren anschließende Diskussion im Kontext des geschilderten Falls.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Moral, Schopenhauer, Mitleid, Egoismus, pädagogische Fachkraft, Handlungsmotive und berufliche Rolle.

Kann man das Handeln von Pädagogen in der Freizeit objektiv bewerten?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass eine objektive Bewertung nicht möglich ist, da viele Handlungsmotive im Unterbewusstsein verborgen liegen und von außen kaum zu erfassen sind.

Welche Bedeutung kommt dem Unterbewusstsein zu?

Das Unterbewusstsein wird als entscheidender Faktor angesehen, da es Wunschvorstellungen oder unbewusste Motive beherbergt, die entgegen der bewussten Absicht als eigentlicher Antrieb für das Handeln wirken können.

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Detalles

Título
Frage nach dem Kriterium für moralisches Handeln anhand von Auszügen des Textes "Über die Grundlage der Moral" von Arthur Schopenhauer
Universidad
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Calificación
1,9
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
6
No. de catálogo
V454664
ISBN (Ebook)
9783668866188
Idioma
Alemán
Etiqueta
frage kriterium handeln auszügen textes über grundlage moral arthur schopenhauer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Frage nach dem Kriterium für moralisches Handeln anhand von Auszügen des Textes "Über die Grundlage der Moral" von Arthur Schopenhauer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454664
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