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Intergenerationelles Lernen. Medienbasierte Lernprojekte zur Förderung eines generationsübergreifenden Dialogs

Titre: Intergenerationelles Lernen. Medienbasierte Lernprojekte zur Förderung eines generationsübergreifenden Dialogs

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 18 Pages , Note: 2,0

Autor:in: B.o.Ed. Ann-Cathrin Wehrmann (Auteur)

Pédagogie - Divers
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Intergenerationelles Lernen gewinnt fortwährend an Bedeutung. Der Dialog zwischen den Generationen scheint aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung Älterer, und dem spürbaren Geburtenrückgang Jüngerer, nicht mehr selbstverständlich zu sein. Auch die Globalisierung hat wesentliche Einflüsse auf die „Wirtschaft, Ökologie und das soziale Gefüge der Gesellschaft“ (Marquard, 2011). Durch diesen demographischen und sozialen Wandel, verändert sich verständlicherweise auch das Verhältnis von und zwischen den Generationen. Außerfamiliale Begegnungen zwischen Jung und Alt sind heutzutage wohl mit weniger Selbstverständlichkeit gesegnet, als dies noch im 20. Jahrhundert der Fall war. Hinzu kommt, dass das Zeitalter der Digitalisierung die Erfahrungsräume zwischen Jung und Alt weiter auseinanderdriften lässt. Um diesem möglicherweise „medial bedingten Generationenbruch“ (Beck, Büser, & Schubert, 2016) entgegenwirken zu können, führt diese Ausarbeitung die Funktionalität angeleiteter, medienbasierter Lernprojekte aus.

Bevor sich praktisch mit der Planung von intergenerationellen Projekten auseinandergesetzt werden kann, sollten sich ErwachsenenbilderInnen über die theoretisch – didaktische Struktur des Projektes gewahr sein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Intergenerationelles Lernen

2.1. Der Generationenbegriff – Eine Annäherung

2.2. Formen intergenerationellen Lernens

3. Warum ist intergenerationelles Lernen bedeutsam?

3.1. Soziale und gesellschaftliche Begründung

3.2. Veränderung des generationalen Miteinanders

4. Nationale und supranationale, medienbasierte Lernprojekte zur Initiierung eines generationsübergreifenden Dialogs

4.1. Projekt „CompuSternli“

4.2. Modellprojekt KOJALA – Virtuelles Leseprojekt „Kalte Zeiten“

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Möglichkeiten medienbasierter Lernprojekte zur Förderung eines Dialogs zwischen verschiedenen Generationen zu untersuchen und theoretisch zu fundieren. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch den Einsatz digitaler Medien ein generationsübergreifender Austausch initiiert und Vorurteile abgebaut werden können, um den Herausforderungen des demographischen und digitalen Wandels zu begegnen.

  • Theoretische Konzeption des Generationenbegriffs (genealogisch, pädagogisch, historisch-soziologisch)
  • Differenzierung der Lernformen: voneinander, miteinander und übereinander lernen
  • Analyse der sozialen und gesellschaftlichen Bedeutung intergenerationellen Lernens
  • Fallstudien zu medienbasierten Projekten wie „CompuSternli“ und „Kalte Zeiten“
  • Reflexion über die Rolle digitaler Medien als Vermittler und Kommunikationsgrundlage

Auszug aus dem Buch

4.2. Modellprojekt KOJALA – Virtuelles Leseprojekt „Kalte Zeiten“

Im Bereich des intergenerationellen Lernens werden immer mehr Modellprojekte initiiert, da Bildungseinrichtungen weitestgehend erkannt haben, dass der Dialog zwischen den Generationen gefördert werden müsse (vgl. Kruse, 2011, S. 54). Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen, Akademien oder kirchliche Einrichtungen erweitern vermehrt ihr Angebot von intragenerationellen zu intergenerationellen Projekten (vgl. ebd.). Das Modellprojekt „KOJALA – Kompetenzen für Jung und Alt im Lernaustausch“ basiert auf der Arbeit des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWIW) der Universität Ulm (Marquard, Schabacker-Bock, & Stadelhofer, 2011, S. 85). Das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWIW) hat aus der Entwicklung mehrerer virtueller und realer Lernprojekte („Gemeinsam lernen übers Netz“, „Senior-Online-Redaktion“) (Stadelhofer & Marquard, 2011, S. 85) den bundesweiten Verein „Virtuelles und reales Lern- und Kompetenznetzwerk älterer Erwachsener“ (ViLE e.V.) eingeführt. Ältere Erwachsene lernen den Umgang mit neuen Medien innerhalb ihrer eigenen Generation. Hierbei können Medien nun als gemeinschaftsstiftende Faktoren gelten, da die Älteren eine ähnliche Erlebnisschichtung vorweisen und somit einen vergleichbaren Erfahrungsschatz in Bezug auf neue Medien haben.

Viele Mentoring- Programme machen sich der Methode des intergenerationellen „voneinander Lernens“ zu eigen. Beispielhaft kann hier das virtuelle Mentoring – Programm KOJALA genannt werden. Die Kernaufgabe des ZAWIW im Modellprojekt war es, ältere und jüngere Menschen vor dem Hintergrund gemeinsamer Themen zusammenzubringen, damit diese fachlich voneinander profitieren würden (vgl. Marquard, 2011, S. 58). Dieses Projekt soll neue Lehr – und Lehrprozesse anregen und eine neue Lernkultur im Dialog zwischen Jung und Alt pflegen (vgl. Franz, 2014, S. 65).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des intergenerationellen Lernens angesichts demographischer Veränderungen und der digitalen Spaltung zwischen Jung und Alt.

2. Intergenerationelles Lernen: Dieses Kapitel definiert den Generationenbegriff aus verschiedenen Perspektiven und erläutert die drei Lernformen des voneinander, miteinander und übereinander Lernens.

3. Warum ist intergenerationelles Lernen bedeutsam?: Hier wird die Relevanz intergenerationeller Projekte aus sozialer Sicht erörtert und die zunehmende Distanz zwischen den Generationen durch gesellschaftliche Wandlungsprozesse analysiert.

4. Nationale und supranationale, medienbasierte Lernprojekte zur Initiierung eines generationsübergreifenden Dialogs: Das Kapitel stellt konkrete Praxisbeispiele wie „CompuSternli“ und das Modellprojekt „KOJALA“ vor, die Medien zur Förderung des Dialogs nutzen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Medien ein wirksames Instrument zur Überbrückung der Unterschiede in den Erfahrungszusammenhängen der Generationen darstellen und so einen bereichernden Dialog fördern können.

Schlüsselwörter

Intergenerationelles Lernen, Generationenbegriff, Medienbasierte Lernprojekte, Demographischer Wandel, Dialog zwischen den Generationen, Digitalisierung, Erlebnisschichtung, Lebenslanges Lernen, Generationenzusammenhang, Mentoring-Programme, Sozialer Wandel, Bildungsprojekte, CompuSternli, KOJALA, Identitätsbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Durchführung von intergenerationellen Lernprojekten, die den Dialog zwischen Jung und Alt durch den gezielten Einsatz digitaler Medien fördern sollen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Bestimmung von Generationen, der Erläuterung intergenerationeller Lernformen und der Untersuchung medienbasierter Praxisbeispiele zur gesellschaftlichen Teilhabe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie medienbasierte Projekte Bildungsprozesse zwischen den Generationen anleiten können, um bestehende Vorurteile abzubauen und das generationale Miteinander zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Ausarbeitung basiert auf einer theoretisch-didaktischen Literaturanalyse, die den aktuellen Forschungsstand zu Generationenbegriffen und Lernformen mit der Evaluation spezifischer Modellprojekte verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des intergenerationellen Lernens dargelegt, gefolgt von einer Begründung der Relevanz dieser Lernform und einer Analyse konkreter Projekte wie „CompuSternli“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören intergenerationelles Lernen, Medien, demographischer Wandel, Dialog zwischen den Generationen, Digitalisierung und pädagogische Konzepte.

Wie unterscheidet sich „voneinander Lernen“ von „übereinander Lernen“?

Beim „voneinander Lernen“ fungiert eine Generation als Vermittler und die andere als Lernende (z. B. Technikvermittlung), während beim „übereinander Lernen“ die generationenspezifischen Lebenswelten und Sichtweisen selbst zum Inhalt des Dialogs werden.

Warum spielt die „Erlebnisschichtung“ nach Karl Mannheim eine zentrale Rolle?

Sie erklärt, dass Generationen durch gemeinsame, zeitgeschichtliche Erfahrungen geprägt sind, was zu unterschiedlichen Wahrnehmungen führt, die den Dialog erschweren können, aber durch reflektierte Projekte überbrückbar sind.

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Résumé des informations

Titre
Intergenerationelles Lernen. Medienbasierte Lernprojekte zur Förderung eines generationsübergreifenden Dialogs
Université
University of Trier
Note
2,0
Auteur
B.o.Ed. Ann-Cathrin Wehrmann (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
18
N° de catalogue
V455331
ISBN (ebook)
9783668895089
ISBN (Livre)
9783668895096
Langue
allemand
mots-clé
Intergenerationelles Lernen; Medienbildung; Generationendialog; Lernprojekte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.o.Ed. Ann-Cathrin Wehrmann (Auteur), 2018, Intergenerationelles Lernen. Medienbasierte Lernprojekte zur Förderung eines generationsübergreifenden Dialogs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455331
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