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Resource Based View und der Kernkompetenzansatz zur Entwicklung von Strategien

Private TV-Anbieter und öffentlich-rechtliche Sendeanstalten

Titre: Resource Based View und der Kernkompetenzansatz zur Entwicklung von Strategien

Dossier / Travail , 2016 , 26 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Nina Langer (Auteur)

Médias / Communication - Autres
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit soll der Forschungsfrage nachgehen, welchen Beitrag der Resource Based View (RBV) und der Kernkompetenzansatz im Rahmen einer nachhaltigen Strategieorientierung für private TV-Anbieter und öffentlich-rechtliche Sendeanstalten leistet. Aufgrund der Fragmentierung des TV-Marktes und der Marktkonzentration steigt die Wettbewerbsintensität zwischen den Anbietern, was seit der Einführung des Privatfernsehens 1984 insbesondere durch die Digitalisierung verschärft wird. Im Rahmen des strategischen Managements kommt deshalb Ansätzen zur Erzielung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile eine große Bedeutung zu.

Den Untersuchungsgegenstand der Ausarbeitung bilden etablierte Free TV-Sender mit den Vollprogrammen RTL, Sat.1, ProSieben, sowie das Erste und ZDF. Auf Basis der Überlegungen des RBV werden Ressourcen von Fernsehunternehmen analysiert, wobei diejenigen den Schwerpunkt bilden, aus denen sich Kernkompetenzen zur Differenzierung auf der Leistungsseite ableiten lassen. In diesem Kontext werden insbesondere Bedingungen identifiziert, die das Potenzial von Humanressourcen als Quelle nachhaltiger Wettbewerbsvorteile ausschöpfen.

Gemäß des Ansatzes der Kernkompetenzen werden schließlich Implikationen für das strategische Management erläutert. Die veränderten Rahmenbedingungen, denen Fernsehsender im Zuge der Digitalisierung ausgesetzt sind, und die Bedeutung des Ressourcenpotenzials werden im letzten Abschnitt diskutiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Ressourcenanalyse bei Free TV-Sendern

2.1 Grundgedanken des Resource Based View

2.2 Tangible, finanzielle Ressourcen als Grundvoraussetzung

2.3 Intangible, personelle Ressourcen zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen

2.3.1 Humanressourcen

2.3.2 Personenmarken als Ressourcen

2.3.3 Projektnetzwerke und Personalmanagement im Rahmen organisationaler Ressourcen

3. Kernkompetenzen bei Free TV-Sendern

3.1 Grundgedanken des Kernkompetenzansatzes

3.2 Implikationen zur Entwicklung von Strategien

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Beitrag des Resource Based View (RBV) und des Kernkompetenzansatzes zur Entwicklung nachhaltiger Wettbewerbsstrategien für private und öffentlich-rechtliche Fernsehsender im deutschen TV-Markt. Das primäre Ziel ist es, interne Ressourcen und Kompetenzen zu identifizieren, die eine erfolgreiche Differenzierung im Kontext zunehmender Marktfragmentierung und Digitalisierung ermöglichen.

  • Analyse der Ressourcenbasis von Fernsehunternehmen
  • Identifikation von Humankapital und Personenmarken als Wettbewerbsfaktoren
  • Untersuchung von organisationalen Routinen und Projektnetzwerken
  • Strategische Implikationen zur Differenzierung im Wettbewerb

Auszug aus dem Buch

2.3 Intangible, personelle Ressourcen zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen

Gemäß des Programmauftrags, die Rezipienten mit Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu versorgen (ALM 2016b, S. 87), ist das Gesamtprogramm (ca. 90% der Sendezeit) der Öffentlich-Rechtlichen zur Hälfte durch fernsehpublizistische Inhalte (Trebbe/Beier 2016, S. 32), wie Nachrichten-, Dokumentations-, Magazin- und Talksendungen sowie Sportübertragungen (Weiß/Maurer/Wagner 2015, S. 66–67), bestimmt. Mit einem Anteil von 30% werden Nachrichtensendungen und Magazine (Trebbe/Beier 2016, S. 47), wie die „Tagesschau“ und „Kontraste“ (ARD 2016b, 2016c), am häufigsten ausgestrahlt. Angesichts der Erzielung von Kontakten für die Werbewirtschaft (Sjurts 1996, S. 188), basiert das Gesamtprogramm (ca. 80% der Sendezeit) der privaten Free TV-Sender mit einem Anteil von 65% in erster Linie auf massenattraktiven, unterhaltenden Inhalten in Form fiktionaler und nonfiktionaler Sendungen (Trebbe/Beier 2016, S. 31).

Besonders bei ProSieben ist diese Programmsparte mit 74% stark vertreten (Trebbe/Beier 2016, S. 36), wel-ches sich in ihrem Claim „We love to entertain you“ (Hofstätter 2011, S. 188) wiederspiegelt. Neben Spielfilmen und Serien, werden Unterhaltungsformate wie „Deutschland tanzt“ ausgestrahlt (Hofstätter 2011, S. 190; ProSiebenSat.1 2016b). Bei Sat1 ist das Programmprofil insbesondere durch Reality TV-Formate (Trebbe/Beier 2016, S. 36), z.B. „Bitte melde dich“ (ProSiebenSat.1 2016c), gekennzeichnet. Speziell fiktionale und nonfiktionale Unterhaltungs-formte weisen eine geringe Schutzmöglichkeit auf (Menne 2007, S. 65), was sich bspw. an der Vielzahl von Quiz- und Gerichtsshows zeigt (ProSiebenSat.1 2016b, 2016c). Eine Imitati-onsbarriere kann erst durch spezifische, einzigartige Inputfaktoren entstehen (Habann 2001, S. 112–113) (vgl. Geisler 2001 über den Wert von Rechten/Lizenzen). Da beim Fernsehen Wissen (vgl. Grant 1996) und Kreativität (vgl. Nütten/Sauermann 1988) Kern der Leistungs-erstellung sind, spielen dafür humankapitalbezogene intangible Ressourcen eine wichtige Rolle (Menne 2007, S. 66). Sie bestimmen die Werthaltigkeit eines Programms und folglich den Erfolg auf den Rezipienten-, Werbe- und Rechtemärkten (Keuper/Hans 2006, S. 405).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Dieses Kapitel skizziert die Konzentration und Wettbewerbsintensität auf dem deutschen Fernsehmarkt und begründet die Notwendigkeit ressourcenbasierter Strategieansätze.

2. Ressourcenanalyse bei Free TV-Sendern: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Resource Based View sowie die Bedeutung von finanziellen, personellen und organisationalen Ressourcen für Fernsehsender analysiert.

3. Kernkompetenzen bei Free TV-Sendern: Dieses Kapitel erläutert den Kernkompetenzansatz und leitet daraus spezifische strategische Stoßrichtungen für die Differenzierung von Sendeanstalten ab.

4. Fazit und Ausblick: Hier werden die theoretischen Ansätze zusammengeführt, um die Rolle von Ressourcen und Kompetenzen bei der Bewältigung der digitalen Transformation und sich ändernder Rezipientenbedürfnisse zu bewerten.

Schlüsselwörter

Resource Based View, Kernkompetenzansatz, Medienmanagement, Fernsehmarkt, Wettbewerbsvorteile, Humanressourcen, Personenmarken, Projektnetzwerke, Differenzierung, Digitalisierung, Rundfunkstaatsvertrag, Programmauftrag, Marktkonzentration, Strategisches Management, Medienökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Fernsehsender durch eine gezielte Ressourcenallokation und den Aufbau von Kernkompetenzen langfristige Wettbewerbsvorteile erzielen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den strategischen Einsatz von finanziellen Mitteln, kreativem Humankapital, Personenmarken sowie die Bedeutung organisationaler Strukturen wie Projektnetzwerke.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis des Resource Based View und des Kernkompetenzansatzes Strategien abzuleiten, die privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern eine nachhaltige Differenzierung im umkämpften Fernsehmarkt ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Literaturanalyse strategischer Managementtheorien sowie deren Anwendung auf die Besonderheiten der Fernsehbranche basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Ressourcenanalyse (tangible und intangible Aktiva) und die darauf aufbauende Ableitung von Kernkompetenzen zur strategischen Positionierung der Sender.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere der Resource Based View, Kernkompetenzen, Personenmarken, das Medienmanagement und die differenzierte Wettbewerbsstrategie zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Anbietern.

Welche Bedeutung haben Personenmarken für private Free TV-Sender?

Personenmarken fungieren als schwer imitierbare Kernressource, die durch hohe Zuschauerbindung die Reichweite steigert und damit einen direkten Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit leistet.

Warum spielt das Künstlerbeziehungsmanagement eine besondere Rolle?

Es dient dazu, die Immobilität kreativer Talente zu fördern und diese langfristig an den Sender zu binden, um den Abfluss wertvoller Wissensressourcen an die Konkurrenz zu verhindern.

Wie unterscheidet sich die strategische Positionierung der Sendeanstalten?

Während sich private Sender primär über Entertainment und starke Personenmarken differenzieren, fokussieren öffentlich-rechtliche Sender auf Qualität, Information und den durch den Rundfunkstaatsvertrag definierten Programmauftrag.

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Résumé des informations

Titre
Resource Based View und der Kernkompetenzansatz zur Entwicklung von Strategien
Sous-titre
Private TV-Anbieter und öffentlich-rechtliche Sendeanstalten
Université
University of Siegen
Cours
Anbieter auf Fernsehmärkten: Strategien, Organisation und Management
Note
1,0
Auteur
Nina Langer (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
26
N° de catalogue
V455333
ISBN (ebook)
9783668888661
ISBN (Livre)
9783668888678
Langue
allemand
mots-clé
TV Private Sender Private TV-Anbieter Öffentlich-rechtliches Fernsehen Öffentlich-rechtliche Sender Resource Based View Kernkompetenzansatzes Ressourcenanalyse Tangible Ressourcen Intangible Ressourcen Humanressourcen Personenmarken Projektnetzwerke Personalmanagagement Free-TV
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nina Langer (Auteur), 2016, Resource Based View und der Kernkompetenzansatz zur Entwicklung von Strategien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455333
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Extrait de  26  pages
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