Wir leben in einer fast vollständig digitalisierten Welt. Ob studieren, einkaufen, spielen, kommunizieren, Bücher lesen, Musik hören, Filme und Serien streamen: heute kann so gut wie alles online abgewickelt werden und ist mittels mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets von überall zu tätigen. Auch Banken setzen auf den Trend der Digitalisierung und bieten den Kunden Online-Banking zum Abwickeln von Zahlungs- oder Wertpapiergeschäften. Doch springen auch alle Kunden auf den Zug der Digitalisierung der Bankenwelt mit auf oder gibt es Unterschiede in der Nutzung von mobilem Banking? Zeigen sich Auffälligkeiten, wenn man versucht, den Kundenstamm in Gruppen zu zerlegen? Was sind die Chancen des mobilen Bankings und wo liegen die Zweifel der Kunden begraben?
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Definition und Abgrenzung
3 Faktoren zur Nutzung von mobilem Banking
3.1 Rahmenbedingungen
3.2 Apps und responsives Webdesign
3.3 Sicherheit
3.4 Medienpsychologische Aspekte der Akzeptanz
4 Soziodemografische Faktoren
4.1 Alter
4.2 Andere Gruppen
5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Akzeptanz von mobilem Banking altersgruppenspezifisch ist und welche psychologischen sowie soziodemografischen Faktoren die Entscheidung für oder gegen die Nutzung mobiler Bankanwendungen beeinflussen.
- Digitalisierung der Bankenwelt und Trends im Mobile-Banking
- Medienpsychologische Modelle der Technologieakzeptanz (TAM)
- Einfluss soziodemografischer Faktoren wie Alter, Geschlecht und Bildung
- Technische Rahmenbedingungen und Sicherheitsaspekte
- Analyse des Nutzungsverhaltens anhand aktueller Statistiken
Auszug aus dem Buch
3.4 Medienpsychologische Aspekte der Akzeptanz
Heute nutzen etwa 76% der befragten Nutzer Online-Banking, was sich in den letzten vier Jahren um 8% gesteigert hat. Die Angebote, die dabei genutzt werden sind zum größten Teil die Überprüfung des Kontostandes und die Verwaltung des Zahlungsverkehrs, wie Überweisungen tätigen und Daueraufträge einrichten und verwalten. Dabei geben ganze 58% der Online-Banking-Nutzer als Grund ihrer Nutzung Spaß an. Die Befragten, die hingegen kein Online-Banking nutzen geben zu 54% die Kompliziertheit der Nutzung an, die sie daran hindert Online-Banking zu nutzen. (Berg, 2018)
Diese Faktoren, die Einfluss auf die Nutzung von mobilem Banking haben, werden in diesem Kapitel unter einer medienpsychologischen Perspektive näher beleuchtet.
Medienpsychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten und Erleben im Umgang mit Medien. Im Laufe der Zeit verändern sich durch immer neuere Innovationen aus dem Medientechnikbereich der Fokus der Medienpsychologie. Um dabei die Akzeptanz der jeweiligen Individuen gegenüber technologischer Innovationen unter verschiedenen Einflussfaktoren zu messen und wissenschaftlich belegen zu können, wurden verschiedene Modelle entwickelt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Digitalisierung der Bankenbranche ein und wirft die Forschungsfrage auf, ob Unterschiede in der Nutzung von mobilem Banking existieren.
2 Definition und Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert mobiles Banking innerhalb des Mobile-Commerce und grenzt es begrifflich von Mobile-Payment ab.
3 Faktoren zur Nutzung von mobilem Banking: Es werden die technischen Rahmenbedingungen, die Rolle von Apps und responsivem Webdesign sowie Sicherheitsfragen und medienpsychologische Aspekte analysiert.
4 Soziodemografische Faktoren: Hier werden Einflüsse von Alter, Geschlecht und Bildung auf die Akzeptanz von mobilem Banking statistisch ausgewertet.
5 Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass die Akzeptanz tatsächlich altersgruppenspezifisch ist, sich diese Unterschiede jedoch langfristig angleichen könnten.
Schlüsselwörter
Mobile Banking, Online-Banking, Akzeptanz, Medienpsychologie, Soziodemografie, Altersgruppen, Technologieakzeptanz, Digitalisierung, Smartphones, Finanzdienstleistungen, Usability, Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit, FinTS, Mobile Commerce
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit untersucht das Nutzungsverhalten von mobilen Bankanwendungen und analysiert, welche Faktoren die Akzeptanz dieser Technologien beeinflussen.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Digitalisierung im Bankensektor, medienpsychologische Akzeptanztheorien sowie soziodemografische Einflussgrößen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, zu klären, ob die Akzeptanz für Banking via Handy altersgruppenspezifisch ist und welche Barrieren existieren.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine Literaturanalyse und Auswertung bestehender Studien und Statistiken, um medienpsychologische Modelle auf das Nutzerverhalten anzuwenden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen des mobilen Bankings, Sicherheitsaspekte und die Analyse von Nutzergruppen nach soziodemografischen Kriterien.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Zentrale Begriffe sind mobiles Banking, Akzeptanz, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Altersunterschiede und Technologieakzeptanzmodell (TAM).
Warum spielt das Alter bei der Nutzung eine solch große Rolle?
Die Arbeit zeigt, dass jüngere Generationen mit digitalen Medien aufgewachsen sind, während ältere Nutzer oft höhere Vorbehalte gegenüber Technik und Sicherheitsrisiken hegen.
Welche Sicherheitsbedenken werden genannt?
Häufige Bedenken sind Datenschutz, Kriminalitätsangst und die Kompliziertheit der 2-Faktor-Authentifizierung bei der Nutzung mobiler Apps.
- Quote paper
- Christine Mitsch (Author), 2018, Banking via Handy. Akzeptanz altersgruppenspezifisch?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455399