Diese Einsendeaufgabe umfasst Personendaten, Beweglichkeitstestung, Trainingsplanung Beweglichkeitstraining, Trainingsplanung Koordinationstraining sowie eine Literaturrecherche. Dabei werden zwei Studien vorgestellt, die sich mit den Effekten des Dehnens im Hinblick auf eine Verletzungsprophylaxe beschäftigen. Bei der ersten Studie handelt es sich um Hartig, DE., Henderson, JM. (1999). Increasing Hamstring Flexibility Decreases Lower Extremity Ove-ruse Injuries In Military Basic Training; bei der zweiten um Pope, RP., Herbert, RD., Kirwan, JD., Graham, BJ. (2000). A randomized trial of preexercise stretching for prevention of lower-limb injury.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines individualisierten Trainingsplans für eine sportlich inaktive Kundin, um ihre körperliche Beweglichkeit sowie ihren Gleichgewichtssinn durch gezielte Übungen systematisch aufzubauen und zu verbessern.
- Anamnese und physiologische Ausgangsanalyse der Kundin
- Durchführung und Auswertung einer Beweglichkeitstestung nach Janda
- Strukturierung eines Beweglichkeitstrainings mit zehn spezifischen Übungen
- Entwicklung eines progressiven Koordinationstrainings zur Steigerung der Standsicherheit
- Wissenschaftliche Fundierung der Dehnübungen hinsichtlich Verletzungsprophylaxe
Auszug aus dem Buch
Übung 3: Einbeinstand
Die Kundin steht in hüftbreitem Stand und lässt die Arme locker herunterhängen. Sobald sie sich sicher fühlt, hebt sie ein Bein (Spielbein) vom Boden ab und streckt es leicht nach hinten. Hierbei ist es wichtig, dass sie das Gleichgewicht halten kann und ohne zu wackeln, sicher stehen bleibt. Diese Übung wird pro Seite in zwei Sätzen jeweils 20 Sekunden gehalten. Von der ersten bis zur dritten Übung findet eine Progression des Schwierigkeitsgrades durch sinnvolle Veränderung der Körperstellung statt.
Übung 4: Einbeinstand mit Partner (leicht)
Nachdem die Kundin die ersten drei Übungen ohne Störfaktoren ausgeführt hat, kommt bei der nächsten Übung der Trainer als leichter Störfaktor hinzu. Wie bei der Übung zuvor, steht die Kundin einbeinig auf dem Boden. Nun stellt der Trainer sich frontal vor sie und setzt manuell leichte Störfaktoren ein, indem er die Kundin leicht und gezielt antippt. Die Kundin muss diesen Störfaktor dann durch ihre Gleichgewichtsfähigkeit ausgleichen und auf die wechselnden Bedingungen dementsprechend reagieren (Chwillkowski, 2006, S.10). Diese Übung wird pro Seite in zwei Sätzen mit jeweils 20 Sekunden ausgeführt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Charakterisierung der sportlich inaktiven Testperson inklusive ihrer Trainingsmotive und gesundheitlichen Rahmenbedingungen.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier wird das Testverfahren nach Janda angewendet, um Defizite in der Muskulatur zu identifizieren und diese mit wissenschaftlichen Normwerten abzugleichen.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Es wird ein strukturierter Plan mit zehn verschiedenen Dehnübungen vorgestellt, um die Beweglichkeit der Kundin im gesamten Körper gezielt zu steigern.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Verbesserung des Gleichgewichtssinns durch ein progressives Training, das von stabilen Unterlagen zu instabilen Bedingungen übergeht.
5 LITERATURRECHERCHE: Hier werden wissenschaftliche Studien analysiert, um die Wirksamkeit von Dehnprogrammen im Kontext der Verletzungsprophylaxe zu evaluieren.
Schlüsselwörter
Beweglichkeit, Koordinationstraining, Gleichgewichtssinn, Janda, Dehnung, Verletzungsprophylaxe, Muskelfunktionsdiagnostik, Trainingsplanung, Propriozeption, Sportökonomie, statisches Dehnen, dynamisches Dehnen, Trainingslehre, sportliche Inaktivität, Einbeinstand.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begründung eines individuellen Trainingskonzepts für eine Kundin zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda, der praktischen Trainingsplanung sowie der Einbettung von Dehn- und Koordinationsübungen in einen strukturierten Wochenplan.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, der Kundin zu ermöglichen, ihren Gleichgewichtssinn zu stabilisieren und ihre allgemeine Beweglichkeit durch einen kontrollierten Trainingsaufbau zu verbessern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden standardisierte Testverfahren nach Janda sowie evidenzbasierte Ansätze aus der Literaturrecherche zum Thema Verletzungsprophylaxe und Propriozeption genutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beweglichkeitstestung, einen zehnteiligen Beweglichkeitsplan sowie ein progressives Koordinationstraining mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Beweglichkeit, Koordination, Gleichgewicht, Propriozeption, Muskelfunktionsdiagnostik und Verletzungsprophylaxe.
Warum wird in der Trainingsplanung mit einer Progression gearbeitet?
Aufgrund der langen sportlichen Inaktivität der Kundin ist ein langsamer, kontrollierter Aufbau essenziell, um Überlastungen zu vermeiden und langfristige Erfolgserlebnisse zu sichern.
Welche Rolle spielt der Trainer bei den Koordinationsübungen?
Der Trainer fungiert als variabler Störfaktor, der durch gezieltes Antippen oder Zuspielen von Bällen die Anpassungsfähigkeit der Kundin herausfordert und so die Koordinationsleistung steigert.
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- Saskia Schmidt (Author), 2018, Trainingslehre. Beweglichkeitstraining und Koordination, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455797