Vergleichende Analyse des deutschen und amerikanischen Venture Capital Marktes

Enterprise Investment Scheme (EIS) Maßnahmen als Stärkung des Investments in Deutschland


Bachelorarbeit, 2016
45 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abstract

1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik und Problemstellung
1.2 Problemstellung

2 Grundlagen
2.1 Venture Capital
2.1.1 Definition von Venture Capital
2.1.2 Abgrenzung zum Begriff des Private Equity
2.2 Geschichte des Venture Capital in Deutschland
2.3 Aktuelle und historische Entwicklungen
2.4 Phasen der VC-Investitionen
2.4.1 Seed Stage
2.4.2 Early Stage
2.4.3 Later Stage
2.5 Arten von Venture Capital Gebern
2.5.1 Industrielle Investoren
2.5.2 Private Investoren
2.5.3 Institutionelle Investoren
2.5.4 Sonstige Unterstützer
2.6 Gesellschaftsformen und Gesetzliche Begebenheiten
2.6.1 GmbH
2.6.2 UG
2.6.3 LTD
2.6.4 Personengesellschaften
2.6.5 Rechtsformen in den USA

3 Der Venture Capital Markt
3.1 Entwicklung des Venture Capital Marktes
3.1.1 Der Markt in Deutschland seit 2013
3.1.2 Der Markt in Großbritannien
3.1.3 Vergleich mit den US-Markt
3.1.4 Sonstige weltweite Entwicklung
3.2 Staatlicher Einfluss
3.2.1 Deutschland
3.2.2 Großbritannien
3.3 Probleme im deutschen Markt
3.3.1 Exit und IPO
3.3.2 Ausfallquoten im Vergleich

4 Verbesserung Maßnahmen im Venture Capital-Markt
4.1 EIS Maßnahme als Verbesserung
4.1.1 Enterprise Investment Scheme
4.1.2 Seed Enterprise Investment Scheme
4.2 Vergleich mit Deutschland
4.3 Anwendung in Deutschland

5 Strukturelle Veränderungen im deutschen Markt
5.1 EIS Maßnahmen in Deutschland und andere Verbesserungen
5.1.1 Verlustvortrag
5.1.2 Besteuerung von Veräußerungsgewinn
5.1.3 Anrechnungsfähigkeit
5.1.4 Planbarkeit der Steuerlast

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis
7.1 DRUCKSCHRIFTEN
7.2 INTERNETADRESSEN

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Phasen der Unternehmensfinanzierung, Für Gründer

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abstract

Die vorliegende Bachelorarbeit stellt die Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten im deutschen Venture Capital-Markt da. Schon seit Jahren bestehen in Deutschland erhebliche Schwächen im Bereich von Innovation und Entwicklung von neuen Produkten. Die meisten modernen Produkte und Dienstleistungen wie beispielsweise Facebook, Twitter oder das IPhone kommen aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Die neusten Apps und Innovationen, die täglich auf unseren Mobiltelefonen und Computern genutzt werden, entstehen und entstanden im Silicon Valley in Kalifornien. In nur wenigen Jahren sind aus kleinen Ideen globale Unternehmen geworden, welche mit den wichtigsten deutschen Unternehmen um Marktanteile konkurrieren. Die Frage der in dieser Arbeit nachgegangen wird, ist die Frage wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte. Der Fokus liegt auf den Schwierigkeiten die junge Unternehmen in Deutschland haben und besonders die Schwierigkeiten bei der Finanzierung von zukunftsfähiger Technologie. Deutschland zeichnete sich über Jahrzehnte durch Innovationen und ingenieurstechnische Meisterleistungen aus, die dafür gesorgt haben, dass ein erheblicher Handelsüberschuss zu verzeichnen ist und war. Am Ende dieser Arbeit stehen steuerliche und gesetzliche Verbesserungsmöglichkeiten, welche als Verbesserung der Rahmenbedingungen in Deutschland dienen sollen. Schlussendlich soll es wieder möglich werden, dass junge Gründer schnell und unkompliziert Kapital akquirieren können und Venture Capital-Firmen sich in Deutschland niederlassen. Diese Entwicklung ist nötig um langfristig Wohlstand und die niedrige Arbeitslosenquote zu sichern und um dafür zu sorgen, dass Deutschland auch in Zukunft konkurrenzfähig ist. Für diese Arbeit wurden Gespräche mit führenden Investmentbankern in Deutschland und den USA getätigt, um einen globalen Blick auf die Rahmenbedingungen zu habe

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik und Problemstellung

In den letzten Jahren wurden die Bezeichnungen „Venture Capital“ und „Gründerszene“ zu Schlagwörtern, welche mittlerweile omnipräsent sind. Früher nur für wenige Experten und Interessierte ein Begriff, haben sich diese Begriffe auch in der Allgemeinheit etabliert. Bei Gesprächen zu diesem Thema verfallen viele Gesprächspartner mit relativer Häufigkeit in Lobpreisungen auf das Silicon Valley oder die „Gründerhauptstadt“ Berlin. So kommen die Musterunternehmen wie Uber, Facebook oder auch Google alle aus dem kalifornischen Tal „Silicon Valley“ in der San Francisco Bay Area. Diese Unternehmen, welche alle jünger als 15 Jahre sind, sind in ihrer Marktkapitalisierung schon heute größer als deutsche Traditionsunternehmen, wie die Deutsche Bank oder die Bayerischen Motoren Werke, wobei Google es sogar schon zum zweitgrößten Unternehmen der Welt gebracht hat.1 Unternehmen, welche schon über 100 Jahre existieren, wurden von jung gegründeten Unternehmen schnell überflügelt. Diese Entwicklung war aber nicht nur aufgrund von innovativen Ideen möglich, sondern hinter dieser Entwicklung stehen Unternehmen, welche mit Mitteln wie dem Venture Capital oder mit Private Equity Start-ups helfen, sich schnell zu entwickeln. Diese Entwicklung, welche schon in den Jahren vor der Dotcom-Blase eingesetzt hatte, dann ein herbes Ende aufgrund von einem zu schnellen Wachstum fand und in der Mitte der 2000er Jahre wiedereingesetzt hat, ist dabei wahrlich nicht am Ende. So lässt sich mittlerweile eine exponentielle Steigung der Bewertung von Start-ups als sog. Einhörnern zu beobachten. Dabei ist die Marktbewertung eines Unternehmens mit über einer Milliarde US-Dollar gemeint. So werden alleine in den Vereinigten Staaten von Amerika mittlerweile über 169 Start-ups mit über einer Milliarde US-Dollar bewertet.2 Wir erleben im Silicon Valley eine neue Gründerzeit, eine Zeit mit ständiger Innovation, auf völlig neuen Gebieten, mit Innovationen, die ganze Branchen revolutionieren. Das Beispiel Uber zeigt dabei exemplarisch wie unterschiedlich die Mentalität der Amerikaner im Vergleich zu der europäischen ist. Während Uber in den USA als innovativer Dienstleister mit einem Mehrwert für alle Kunden gefeiert wird, gab es in Europa schon Demonstration gegen dieses zukunftsweisende Unternehmen. Dabei hat sich in den USA und noch mehr im Silicon Valley eine perfekte Infrastruktur entwickelt aus Unternehmen, Kapitalgebern und Universitäten, welche gemeinsam neue Innovationen schaffen und perfekt aufeinander abgestimmt ist. Diese Entwicklung sorgt in den USA für eine gewisse Aufbruchsstimmung, die grundsätzlich ein Indikator für eine bessere und innovativere Zukunft ist. Dies wird besonders beim Besuch der Standford University im Silicon Valley und noch mehr beim Besuch der Singularity University deutlich, wo nicht an der Zukunft geforscht wird, sondern wo die Zukunft entsteht. Dabei hat sich eine Brache entwickelt, welche tendenziell unabhängig von staatlicher Forschung neue Maßstäbe in viele Bereichen setzt. Dies wird besonders bei der Betrachtung des Humangenomprojekts deutlich, bei welchem die staatliche Forschung über zehn Jahre benötigte und die private Forschung mit dem Forscher Craig Venter nur zwei Jahre.3

1.2 Problemstellung

Bei dieser Untersuchung ist nicht die Frage entscheidend, ob solche eine Entwicklung nun auf privater oder staatlicher Basis beruht, sondern entscheidet ist, wie es im Silicon Valley und auch in anderen Regionen zu dieser Entwicklung kommen konnte, warum der deutsche Venture Capital Markt nur rudimentär entwickelt ist und schlussendlich was getan werden muss, damit eine ähnliche Entwicklung auch in Deutschland stattfinden kann. Diese Frage wird entscheidend sein bei der Sicherung des Wohlstandes, bei der Sicherung des Titels als Exportnation und bei der grundsätzlichen Frage der Sicherung und Nutzung von Ressourcen. Diese Arbeit hat dabei die Aufgabe die verschiedenen Märkte darzustellen, zu untersuchen und am Ende grundsätzliche Verbesserungen der Rahmenbedingungen vorzuschlagen. Dabei wird verstärkt auf die Britischen EIS- und SEIS-Maßnahmen, welche in Großbritannien mit dem Ziel, eine Verbesserung des Venture Capital Marktes zu erreichen aufgelegt wurden, sowie der amerikanische Venture Capital Markt, welcher als größter der Welt gilt eingegangen werden. Diese Arbeit soll schlussendlich aufzeigen wie der Zustand des deutschen VC-Marktes ist und welche Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.4

1.3 Aufbau und Struktur

In der Arbeit wird jedoch zunächst eine Erklärung der Grundlagen durchgeführt, welche obligatorisch sind, um den Markt zu verstehen. Fokus hierbei liegt auf der Geschichte des Venture Capital in Deutschland sowie der weltweiten historischen Entwicklung.

Darauf folgt ein grundlegender Vergleich mit dem amerikanischen Venture Capital Markt, welcher als das Nonplusultra bezeichnet wird und somit näher beleuchtet wird. Weitergehend wird auch der britische Markt, sowie die verschiedenen gerichtlichen und steuerlichen Unterschiede mit Blick auf die verschiedenen Arten von Venture Capital Gesellschaften, sowie mit Blick auf die verschiedenen Unternehmensformen, die Start-ups einnehmen können dargestellt. Diese verschiedenen Betrachtungen sind die Grundlage, für die spätere Analyse der verschiedenen Möglichkeiten zur Verbesserung in Deutschland.

2 Grundlagen

2.1 Venture Capital

2.1.1 Definition von Venture Capital

Venture Capital ist ein Begriff, welcher aus den Vereinigten Staaten von Amerika stammt und mit den Begriffen „Wagniskapital“ oder „Risikokapital“ übersetzt wird. Das Wort „Risiko“ beschreibt dabei schon in etwa die Vorgehensweise der Kapitalgeber. Venture Capital wird in der Regel in Unternehmen investiert, bei welchen ein hohes Ausfallrisiko der Investitionen besteht, also bei sehr jungen Unternehmen, welche sich noch nicht am Markt etabliert haben. Diese Unternehmen besitzen oftmals keine hohe Kreditwürdigkeit und können sich deshalb nicht über die klassische Form der Fremdfinanzierung nämlich dem Bankkredit finanzieren bzw. ist diese Finanzierung mit sehr hohen Zinskosten aufgrund des erhöhten Risikos verbunden. Zu diesem Zwecke nutzen die Unternehmen das sog. Venture Capital, um sich zu etablieren und um somit die gewünschte Geschäftsidee umzusetzen. Anders als bei herkömmlichen Unternehmen, die von Personen gegründet werden, die einen erheblichen Anteil Eigenkapital mitbringen, werden Start-ups von meist jungen Menschen gegründet, die kaum eigenes Geld mitbringen. Das junge Alter hat zur Folge, dass sie ihre Ideen oftmals nur mit fremder Hilfe umsetzen können und auch oftmals ein erheblicher Kapitalbedarf vorhanden ist.5 Dieser Kapitalbedarf wird von den Venture Capital-Gebern erfüllt, welche sich von dem erhöhten Risiko, eine erhöhte Investitionsrendite erhoffen oder auf der Suche nach Synergieeffekten sind. Der Kapitalgeber fungiert hierbei aber nicht wie im klassischen Sinne als Fremdkapitalgeber, sondern als Eigenkapitalgeber. Für seine Investitionen, welche mit einem hohen Risiko verbunden ist, wird der Investor durch einen i.d.R. hohen Anteil am Unternehmen entschädigt und steigt sogar teilweise mit ins Management ein. Wie oben schon beschrieben, entsteht das hohe Risiko durch die frühe Phase des Unternehmens, eine Phase wo ggf. kein Umsatz erwirtschaftet wird. Fast alle Start-ups benötigen aktuell schon Kapital, bevor überhaupt ein eigentliches Produkt entstanden ist. Dies ist besonders im amerikanischen Markt der Fall, wo viele Start-ups hochkomplizierte technische Erneuerungen erfinden und mit Innovationen glänzen, welche jedoch zur Realisierung hohe Kapitalinvestitionen benötigen. Doch ist eine gute Idee alleine noch kein Kriterium, welches einen sicheren späteren Erfolg garantiert. In dem frühen Status, in welchem die Start-ups Kapital benötigen, ist grundsätzlich nicht einmal sicher, ob es überhaupt zu einem Endprodukt kommen wird. Sollte sich beispielsweise die Idee als technisch nicht umsetzbar erweisen oder mit noch höheren Investitionen nur realisierbar sein, kann es seitens des Investors zu einem Totalverlust der Investitionen kommen. Es gibt wohl auch viele positive Beispiele, bei welchen sich eine Investition als Glücksgriff erwiesen hat und das investierte Kapital um ein etliches gesteigert wurde, doch fließen die potenziellen Verluste mit in die Unternehmensbewertung ein.6 Doch gerade diese hohe Divergenz macht Investitionen für Venture Capital-Geber interessant und schreckt Banken vor der Kreditvergabe ab. Für die spezialisierten Venture Capital-Gesellschaften geht es um den Erfolg des gesamten Portfolios, in welchem viele verschiedene Start-ups gebündelt werden, Banken dagegen agieren mit einer höheren Risikoaversion. Venture Capital beschreibt also explizit Investitionen in Unternehmen, welche sich in einem sehr frühen Stadium ihrer Entwicklung befinden. Der spätere Erfolg ist dabei noch nicht abzusehen, jede Invention ist somit ein Wagnis.7

2.1.2 Abgrenzung zum Begriff des Private Equity

In vielen Fällen gibt es jedoch Begriff Verwechslungen zwischen den ähnlich konstruierten Private Equity und dem Risikokapital oder auch Venture Capital. Bei der Unterscheidung von Private Equity und Venture Capital ist auch an der vorhergehenden Stelle anzusetzen. Venture Capital dient besonders Unternehmen, welche am Anfang des unternehmerischen Aufbaus stehen, als Finanzierungsform, um einen grundsätzlichen Start des Unternehmens zu realisieren. Private Equity dagegen wird für viele verschiedene Arte der Finanzierung genutzt, welche gleichzeitig aber zu einem späteren Zeitpunkt der Unternehmensentwicklung stattfinden. Grundsätzlich ist hierbei von einem Umsatz größer als fünf bis zehn Millionen Euro auszugehen. Beim Private Equity sammeln zunächst sog. Private Equity-Gesellschaften mit Hilfe von Private Equity Fonds oder mit Hilfe von beispielsweise Zertifikaten Geld von Investoren ein. Diese Gesellschaften sind teilweise auch regulär an Börsen gelistet und es besteht dadurch grundsätzlich immer die Möglichkeit, in solche einen solche Gesellschaften direkt zu investieren. Das eingesammelte Kapital wird von den Gesellschaften verwaltet und zum Kauf von Anteilen an diversen Unternehmen genutzt. In verschiedenen Fällen werden dabei auch MBO oder MBI unterstützt. Bei dieser Form finanzieren die Private Equity-Geber den Kauf eines Unternehmens durch dessen Management (Management Buy-Out) oder unterstützen den Kauf durch ein externes Management (Management Buy-In).8 Im Durchschnitt bleiben die Private Equity Gesellschaften dabei fünf bis sieben Jahre in einem Unternehmen investiert und stoßen dann die Anteile wieder ab. Dies kann beispielsweise mit Hilfe von einem IPO, also dem Börsengang des Unternehmens oder auch durch den Rückkauf der anderen Teilhaber geschehen. Die Intention der Investition soll dabei ein deutlich höherer Marktpreis des zu verkaufenden Unternehmens sein. Die Private Equity-Gesellschaften erwarten hierbei jedoch eine geringe Rendite als eine Venture Capital Investition, da die Divergenz zwischen Risiko und Rendite deutlich geringer ist, da auch die Ausfallwahrscheinlichkeit geringer ist. Es bleibt somit festzuhalten, dass sich Venture Capital und eine Private Equity- Investition theoretisch anhand des Risikos sowie der Gestaltung unterscheiden, es jedoch erhebliche Übereinstimmungen gibt und davon auszugehen ist, dass eine Verbesserung der Rahmenbedingungen von Venture Capital-Firmen auch zu einer Verbesserung der Situation von Private Equity- Firmen führen würde9

2.2 Geschichte des Venture Capital in Deutschland

Die Geschichte der Unternehmens- und Gründungsfinanzierung, mit Hilfe von Venture Capital und Private Equity reicht weit zurück. In Deutschland ist hierbei der Fokus auf den Zeitraum ab der Gründung des Deutschen Reiches von 1871 zulegen. Ausgehend von diesem Datum kam es in Deutschland zu einer starken Industrialisierung und der verstärken Gründung von Unternehmen, wobei verschiedene Faktoren diese Entwicklung ermöglichten. Um die Schwierigkeiten der heutigen Zeit zu verstehen und um das Axiom der vorgeworfenen deutschen Risikofeindlichkeit zu widerlegen, lohnt sich ein Blick in diese Zeit. Nach der deutschen Einigung konnte Deutschland an erheblicher Stärken gewinnen. Das befriedete und vereinigte Reich ermöglichte vielen Unternehmen neue Wachstumschancen. Die Zeit der großen Kriege schien aus Sicht der Bevölkerung nun in eine Zeit des Friedens und des Wohlstandes überzugehen. Dies zeigte sich auch in der Begeisterung der Menschen für die neuen technischen Errungenschaften. Das Verlagen nach technischen Erneuerungen und das Interesse für Innovationen sorgten für die Zeit der sog. Hochindustrialisierung, in der viele neue große Unternehmen entstanden, die gleichzeitig auch mit extremer Geschwindigkeit wuchsen.10 Diese Entwicklung war jedoch nur durch die erhebliche Verbesserung der Kapitalmärkte und durch eine starke Risikokapital-Finanzierung durch Banken möglich. Anders als zur heutigen Zeit, zeichnete sich der Bankensektor jedoch durch eine erhebliche Anzahl Privatbanken aus. Diese oftmals jüdischen Bankhäuser nutzen die lokalen Börsen beispielsweise in Berlin, Dresden oder Frankfurt für die Investition in junge Unternehmen. Es entstand aus diesem Gemisch aus Optimismus in eine bessere Zukunft, Gründergeist und den finanziellen Möglichkeiten der Banken eine Dynamik, welche zu einem nie zuvor gesehenen Unternehmenswachstum führte. Die vielen verschiedenen Banken sorgten auch für eine Diversifikation der Investitionen. Es wurde nicht nur in einen bestimmten Bereich investiert, sondern in viele verschiedene Bereiche, jeweils abhängig von den einzelnen Banken.11 Diese Entwicklung machte die Hochindustrialisierung und das Wachstum in fast allen Wirtschaftlichen Bereichen, ausgenommen der Landwirtschaft möglich. Dabei erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in Deutschland zwischen 1800 und 1850 nur in geringe Schritten, es konnte jedoch schon ein Fortschritt sichtbar werden. Diese Entwicklung war jedoch nicht vergleichbar mit der Entwicklung nach diesem Zeitraum. Das Deutsche Reich konnte sein BIP in den 25 Jahren nach seiner Gründung mehr als verdreifachen, was auch durch viele neue Unternehmen, aber auch Innovationen, wie die Erfindung des Automobils gefördert wurde. Diesem Wachstum setzte auch die sog. große Depression keinen Abbruch. 12 Mit dem Gründerkrach von 1873 und der damit verbundenen Pleite von verschiedensten Unternehmen, einschließlich von verschiedenen Banken, kam es zu einer Veränderung des Bankensektors bis 1914. Die Banken restrukturierten sich, wurden in vielen Fälle zu Universalbanken und stellten sich stärker auf.13 Diese Entwicklung gab jedoch der Investitionsfreudigkeit von Banken, wie beispielsweise der Warburg Bank oder Sal. Oppenheim, nur einen kurzen Abbruch. Das Risikokapital in seiner klassischen Form, als Frühfinanzierung von jungen Unternehmen, wurde in Deutschland also schon ab dem 19. Jahrhundert ausgegeben und sorgte für ein sehr großes Wachstum. Viele erfolgreiche Unternehmen konnten von dieser Entwicklung profitieren, wie z.B. AEG in Berlin. Mit dem diktatorischen Umsturz von 1933 änderte sich für viele Banken die Arbeit in Deutschland. Durch die antisemitische Grundhaltung von vielen Deutschen und der Regierung des 3. Reiches kam es zu einer erheblichen Verschlechterung des Finanzsektors. Zwar konnten bis zur Pogromnacht von 1938 noch viele Banken weiterarbeiten, jedoch wurden die jüdischen Besitzer nach und nach aus den Geschäften gedrängt. Mit der folgenden Arisierung der Banken wurden viele jüdische Bankhäuser geschlossen oder übernommen. Als Beispiel hierfür dient die Übernahme des Bankhauses Mendelssohn, welches 1938 von der Deutschen Bank übernommen wurde. „Das gesamte Kundengeschäft würde an die Deutsche Bank übergehen. Für diese Abtretung bezahlte die Deutsche Bank nichts“.14

Nach 1945 war Kapital in Deutschland knapp und Gründungen bzw. die Frühfinanzierungen von Unternehmen wurden erheblich schwieriger. Der Bankensektor entwickelte sich nur sehr langsam und viele Banken wurde nicht erneut eröffnet. Viele jüdische Banken konnte auch schlichtweg aufgrund der fehlenden Gründer oder ehemaligen Besitzer nicht wieder öffnen oder neu gegründet werden, jedoch hatten viele Nachfahren das Anrecht auf Entschädigungen für die Enteignungen während der Arisierung der jüdischen Banken. Durch dieses Vorgehen gab es einen erheblichen Kapitalabfluss, welcher für schwierige Verhältnis zur Gründungszeit der Bundesrepublik Deutschland sorgte.15 Von dieser erheblichen Dezimierung des Sektors können noch heute die Auswirkungen beobachtet werden, die sich nicht nur an der Anzahl der einzelnen Banken richtet, sondern auch an dem Investitionsvolumen von Risikokapital. Diese Variante der Finanzierung wurde in vielen Fälle von jüdischen Banken getragen, welche heute nicht mehr vorhanden sind, oder wie in den Fällen Berenberg oder auch Warburg nur noch in geringerem Umfang. Es kam also in diesem Falle nicht nur zu einer Veränderung in einem ganzen Sektor, sondern auch zu einer viel tiefergehenden Veränderung der deutschen Mentalität. Diese Entwicklung lässt sich jedoch nicht durch sozial-ökologische Studien betrachten, sondern anhand von der Veränderung des Finanzsektors aufzeigen, welcher deutlich konservativer nach 1945 agierte. 16 Die öffentlichen Banken, wie z.B. die Sparkasse traten, auch im historischen Vergleich niemals in diesem großen Umfang im Risikokapital Sektor auf und übernahmen diesen vakanten Platz auch nicht in der Bundesrepublik. Jedoch versuchten andere Institutionen diese Position zumindest rudimentär zu schließen, dabei spielte die Berliner IKB eine große Rolle, besonders im Zeitraum kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. „In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre deckte die IKB rund 10% des langfristigen industriellen Investitionskreditbedarf, ein überzeugendes Indiz ihrer zentralen Position in der Finanzierung des Wirtschaftswunder-Booms17 Der historische Vergleich ist dabei ein erster Schritt bei der Analyse des deutschen VC-Marktes, welcher nicht nur die Gründe für den schwachen deutschen Markt zu eruieren versucht, sondern auch aufzeigen soll, in welchem Volumen schon in der Kaiserzeit Investitionen getätigt wurden. Die Aussage, wonach die deutsche Mentalität schlicht nicht genug risikoaffin wäre, erweist sich im Rückblick als historisch Falsch.

2.3 Aktuelle und historische Entwicklungen

Es gibt verschiedene Entwicklungen in den letzten Jahren, welche für die aktuelle Lage des Venture Capital-Marktes verantwortlich sind und prägend waren. Die zwei wichtigsten vergangenen Ereignisse waren die Auferlegung der Basel-Kriterien und die Entwicklung der sog. New Economy. Für eine bessere Analyse der heutigen Probleme und Entwicklungen lohnt sich ein retrospektiver Blick über das Zeitintervall der letzten 20 Jahre. Schon in den Jahren vor der Jahrtausendwende gab es ein extrem schnelles Wachstum mit vielen neunen Unternehmen, welche an die Börsen der amerikanischen und europäischen Märkte strömten. Angetrieben von einer niedrigen Zinspolitik und einer damit korrelierenden Preissteigerung von Aktienmärkten und Unternehmenswerten kam es zu einer Boom- Phase, welche auch als DotCom-Boom bekannt wurde. In dieser Zeit strömten besonders viele neue Internet und Technologie Unternehmen an die weltweiten Börsen. In Deutschland gab es hierbei z.B. Unternehmen wie die Comroad AG, die zu einem der wichtigsten Werte des Neuen Marktes zählte und am Ende spektakulär scheiterte. Während dieser Zeit waren Venture Capital-Investitionen allgegenwärtig und viele Unternehmen erlebten schnelle Aufstiege zu wertvollen Unternehmen. Diese Entwicklung stoppte abrupt im März des Jahres 2000, wo es zu einem Crash an den weltweiten Finanzmärkten kam und viele junge Internet Start-ups scheiterten. Diese Entwicklung, mit schnell steigenden Unternehmensbewertungen und einem plötzlichen Crash war prägend für den gesamten Venture Capital-Markt und insbesondere für den auch damals nur rudimentär entwickelten deutschen Markt. Dieses prägende Ereignis ist auch noch heute gegenwärtig. 18

Ein weiterer Faktor, welcher auch die Arbeit für institutionelle Investoren sowie für reguläre Banken erschwert, sind die Basel II- und III-Kriterien, welche den Banken strenge Auflage bzgl. des Eigenkapitals machen und somit die Arbeit mit Kapital erheblich erschweren. Dabei müssen Banken gewisse Kapitalanforderungen erfüllen, wie z.B. ein genauer Prozentsatz für einen Eigenkapitalpuffer.19 Diese Kriterien sollen den Banken ermöglich sich in schwierigen Situation selbst, also aus der eigenen Kapitalausstattung zu retten. Außerdem sehen die verschiedenen Regelungen auch Verschuldungsobergrenzen für Banken, sowie Liquiditätsdeckungsquoten vor. Markökonomisch betrachtet, besteht hierbei eine starke Korrelation zwischen der Flexibilität der Banken und ihrer Kapitalvergabe. So besteht für viele Banken nicht mehr dieselbe Flexibilität wie zuvor, was einen erheblichen Einfluss auf die Kreditvergabe und die Vergabe von Eigenkapital in junge Start-ups hat. Die Investitionsvolumina können somit nicht das gleiche Level erreichen wie noch vor der Verabschiedung von Basel III, da die Kapitalkriterien der Banken und Kapitalgeber sonst nicht erfüllt werden würden. „Kleinere und junge Unternehmen werden von höheren Besicherungsanforderungen besonders hart getroffen, weil Banken ihre Kredite an opake Unternehmen (keine Publizitätspflicht) noch stärker absichern werden als jene an transparente. Dies könnte die Tendenz zu einer mengenmäßigen Rationierung von Krediten an Kleinunternehmen verstärken.“20 Diese Schwierigkeiten sind in der Brache schon lange trivial und erschweren die Arbeit erheblich. In einer retrospektiven Betrachtung werden diese Schwierigkeiten nochmals verdeutlich, da im historischen Vergleich die Banken nicht mehr wie üblich als Eigenkapitalgeber auftreten können, sondern nun mehr als Kreditgeber in Erscheinung treten müssen. Die Verabschiedung dieser staatlichen Regulierungen war eine weitere prägende Entwicklung im Venture Capital-Markt.21

2.4 Phasen der VC-Investitionen

Venture Capital-Investitionen lassen sich zwar in einem Überblick zusammenfassen, jedoch gibt es bei einer detaillierten Analyse erhebliche Unterscheidungen zwischen den einzelnen Phasen der Investition bzw. der Unternehmensphasen. Um die Probleme und Schwierigkeiten somit genau verstehen zu können bedarf es um ein gewisses Verständnis für die einzelnen Phasen. Dazu ist eine genauere Definition der einzelnen Stufen und Phasen nötig, besonders auch mit Hinblick auf die unterschiedlichen Probleme der verschiedenen Phasen. In der Bundesrepublik Deutschland sind in der Regel besonders die Unterschiede zwischen Private Equity und Venture Capital nicht vollkommen trivial und werden deshalb nochmals genau dargestellt. Dies ist besonders wichtig, um mögliche Verwechslungen auszuschließen und um einen schnellen Überblick über das Thema gewinnen zu können. Grundsätzlich muss bei Investitionen, welche durch privates Eigenkapital getätigt werden und damit in den Bereich von Private Equity und Venture- Capital fallen, zwischen den verschiedenen Investitionsphasen unterschieden werden. Dies hilft auch bei der grundsätzlichen Analyse, ob es sich um eine Venture Capital Investition handelt oder doch um eine andere Form. Die grundsätzliche Aufteilung wird in drei verschiedene Phase vorgenommen. Diese Phasen unterscheiden sich erheblich bei dem Status des Unternehmens sowie bei den Kapitalgebern. So spezialisieren sich viele Kapitalgesellschaften auf eine Phase des Start-ups, um in diesen Fällen jeweils einen Einstieg zu nutzen, um dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder den Exit zu wagen.22

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Phasen der Unternehmensfinanzierung, Für Gründer23

2.4.1 Seed Stage

Die Seed Stage ist dabei die frühste Phase eines Start-ups bzw. neuen Unternehmens und beschreibt ein Unternehmen, welches noch über keine entwickelten Produkte verfügt. Viele Fintech- und Technologie Start-ups befinden sich in dieser Phase, da oftmals ein theoretisches Konzept vorhanden ist, aber Kapital, welches für die Forschung und Entwicklung benötigt wird, fehlt. Dieses Kapital ist für die Gründung dringend nötig, jedoch wird in der Regel keine hohe Investitionssumme benötigt. In diesem Bereich gibt es deshalb eine starke Konkurrenz zwischen den einzelnen Unternehmen um die Finanzierung durch einen Business Angel oder auch durch eine Venture Capital-Gesellschaft. Diese Phase ist außerdem prädestiniert für Venture Capital, da eine Investition mit einem sehr hohen Ausfallrisiko verbunden ist, wobei hingegen im Best-Case-Szenario ein erheblicher Gewinn entsteht. Aufgrund dieser schwierigen Situation verlangen Kapitalgeber oftmals hohe Anteile an dem investierten Unternehmen, um einen hohen Einfluss auf alle Entscheidungen, ob operative oder auch strategische, zu haben. Ein solch großer Einfluss kann aber auch für die Gründer hilfreich sein, da sie in dieser Phase weder über einen Kundenstamm, noch eine große Erfahrung verfügen. Produktionslinien, Vertrieb, Marketing und Controlling sind alles Unternehmenskompetenzen, welche zu diesem Zeitpunkt nicht vorhanden sind. Venture Capital-Geber dienen dabei den Unternehmen meistens als Türöffner und verbleiben meistens im Unternehmen bis zum Erreichen der nächsten Unternehmensphase bzw. Finanzierung in der späteren Phase auch die Wachstumsstrategie. Die genauen Anforderungen und Charakteristika dieser Phase sind auch der Abbildung 1 zu entnehmen, die außerdem darstellt, dass der Verlust in dieser Phase noch relativ gering ist, da das Unternehmen noch nicht entwickelt ist. 23

2.4.2 Early Stage

Die zweite Phase der Start-up Entwicklung ist die so genannte Early Stage Phase, welche die in Abbildung gezeigten Phasen Start-up und First Stage vereint. In der Theorie ist das Unternehmen in dieser Phase erheblich gefestigt und verfügt über ein entwickeltes Produkt. Das Unternehmen benötigt hierbei oft Kapital, um einen Beginn der Fertigung zu ermöglichen oder um das Produkt marketingtechnisch bekannt zu machen sowie um den Vertrieb zu starten. Die Risiken für den Investor sind hierbei deutlich geringer, da ein entwickeltes Produkt oder eine entwickelte Dienstleistung vorhanden ist. Oft gibt es in dieser Phase schon erste Patente, welche sich in einem Fall des Scheiterns ggf. liquidiert werden können.24 Jedoch ist auch in dieser Phase der Erfolg noch nicht abzusehen. Zwar konnte die Idee aus Phase eins umgesetzt werden und ggf. eine Marktstudie erstellt werden, jedoch ist das Produkt zu diesem Zeitraum weder auf dem Markt, noch sind die Schwierigkeiten bei einem großen Absatz absehbar. Auch hier kann der Investor als Türöffner hilfreich sein, indem er den Vertrieb der Produkte auf verschiedenen Plattformen ermöglicht oder die Kooperation mit anderen Unternehmen vermittelt. Auch zu diesem Zeitpunkt besteht am Ende noch ein hohes Risiko für den Investor, da ein Exit nur möglich ist, wenn das Unternehmen sich entwickelt und auf dem Markt erfolgreich ist. 25

[...]


1 Vgl. finanzen.net

2 Vgl. CBInsights

3 Vgl. J. Craig Venter Entschlüsselt: Mein Genom, mein Leben

4 Vgl. Giese Ernst, Mossig Ivo, Schröder Heike: Globalisierung der Wirtschaft: Eine wirtschaftsgeographische Einführung S.27 ff.

5 Vgl. Christopher Hahn: Finanzierung und Besteuerung von Start-up-Unternehmen S.5 ff.

6 Vgl. Herzog, Nicole: Private Equity und Management-Buy-out: Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen S.14 ff.

7 Vgl. Weitnauer, Wolfgang: Handbuch Venture Capital

8 Vgl. Weitnauer, Wolfgang: Management Buy-Out: Handbuch für Recht und Praxis

9 Vgl. Andreas R. Boué: Basiswissen Private Equity S.44

10 Vgl. Der Privatbankier:Nischenstrategien in Geschichte und Gegenwart; Bankhistorisches Archiv S.11

11 Vgl. Krause, Detlefs: Die Commerz- und Disconto-Bank 1870-1920/23 S. 94

12 Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung: Wirtschaftswachstum, Konjunktur, Krise

13 Vgl. Reitmayer, Morten: Bankiers im Kaiserreich S.63

14 Harold, James: Deutsche Bank und die Arisierung S.74

15 Vgl. Harold, James: Deutsche Bank und die Arisierung S.89 ff.

16 Vgl. Ahrens, Ralf: Die Dresdner Bank 1945-1957 S. 278 ff.

17 Vgl. Institut für bankhistorische Forschung e.V.: Bankkredit oder Kapitalmarkt: Alternativen der Industriefinanzierung in Deutschland S. 47

18 Vgl. Meshnuni, Suela: Spekulationsblasen und Finanzkrisen

19 Vgl. Birgit Wolf, Mark Hill, Michael Pfaue: Strukturierte Finanzierungen

20 OIFW Franz R. Hahn MONATSBERICHTE 3/2012 S.201

21 Vgl. Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Franz R. Hahn, Werner Hölzl

22 Vgl. Private Equity für die Herausforderungen der neuen Zeit, Pedram Farschtschia

23 fuer-gruender.de

23 Vgl. Kehlbeck, Boué: Basiswissen Private Equity, S.49

24 Vgl. Lübke, Nina: Business Angels und Existenzgründer: Strategien für eine erfolgreiche Transaktionsbeziehung

25 Vgl. Kehlbeck,Boué: Basiswissen Private Equity, S.51

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Vergleichende Analyse des deutschen und amerikanischen Venture Capital Marktes
Untertitel
Enterprise Investment Scheme (EIS) Maßnahmen als Stärkung des Investments in Deutschland
Hochschule
International School Of Management, Standort Frankfurt
Note
2,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
45
Katalognummer
V456470
ISBN (eBook)
9783668868496
ISBN (Buch)
9783668868502
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vergleichende, analyse, venture, capital, marktes, enterprise, investment, scheme, maßnahmen, stärkung, investments, deutschland
Arbeit zitieren
Marc Jacob (Autor), 2016, Vergleichende Analyse des deutschen und amerikanischen Venture Capital Marktes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456470

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