Diese Arbeit befasst sich mit dem sogenannten Triple P Program.
Triple P (Positive Parenting Program) ist ein Elternkurs, der an der Universität von Brisbane, Australien, unter der Leitung von Professor Matt Sanders entwickelt wurde. Er zeichnet sich durch seine Orientierung an Ressourcen, seine Alltagsnähe und Konkretheit aus und kann professions übergreifend und säulenübergreifend eingesetzt werden. Triple P entstand als Antwort auf die Frage, wie man psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen senken kann.
In dieser Arbeit wird ein kurzer Einblick über Ablauf, Wirksamkeit und Verbreitung dieses Programmes gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1. Was ist Triple P?
1.1 Ziele
1.2 Angebote
1.3 Prinzipien
1.4 Wirksamkeit
1.5 Vorteile
2. Das Triple P- Gruppentraining
2.1 Überblick
2.2. Ablauf
3. Matt Sanders
4. Quellen:
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem "Positive Parenting Program" (Triple P) auseinander, einem international verbreiteten Elternkurs, der darauf abzielt, Erziehungskompetenzen zu stärken und Fehlentwicklungen bei Kindern und Jugendlichen präventiv entgegenzuwirken. Die Forschungsfrage untersucht dabei die grundlegende Konzeption, die zugrunde liegenden pädagogischen Prinzipien sowie die praktische Umsetzung des Programms, insbesondere im Rahmen des Gruppentrainings.
- Entstehung und konzeptionelle Ausrichtung von Triple P
- Die verschiedenen Ebenen und Angebote des Mehrebenenmodells
- Wissenschaftliche Grundlagen und lernpsychologische Ansätze
- Ablauf und Gestaltung des Triple P-Gruppentrainings
- Bedeutung der Trainerrolle und Elternbeteiligung
Auszug aus dem Buch
1. Was ist Triple P?
Triple P (Positive Parenting Program) ist ein Elternkurs, der an der Universität von Brisbane, Australien, unter der Leitung von Professor Matt Sanders entwickelt wurde. Er zeichnet sich durch seine Orientierung an Ressourcen, seine Alltagsnähe und Konkretheit aus und kann professions- und säulenübergreifend eingesetzt werden. Triple P entstand als Antwort auf die Frage, wie man psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen senken kann. Triple P stellt die Anforderung alle Familien anzusprechen, unabhängig von Gesellschaft, Kultur und individuellen Faktoren (vgl. Born/Dirschel, 2013, S. 361). Trainer werden eigens darauf geschult, sich auf unterschiedliche Ansichten, Erwartungen und Traditionen einzustellen und sind fähig ihr Programm auf die Familien abzustimmen (z.B. unterschiedliche Ethnien, geringerer Bildungsstand). Die Materialien wurden bereits in 22 verschiedene Sprachen übersetzt. Ein Indikator für die große Akzeptanz von Triple P ist die weltweite Nutzung. In bereits 25 Ländern werden Triple P Kurse angeboten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Was ist Triple P?: Dieses Kapitel führt in das Positive Parenting Program ein, erläutert seine Entstehungsgeschichte, die Zielgruppe und die globale Verbreitung des Konzepts.
1.1 Ziele: Hier werden die Kernziele des Programms definiert, insbesondere die Förderung einer positiven Eltern-Kind-Beziehung und die Anwendung lerntheoretischer Methoden.
1.2 Angebote: Dieses Kapitel stellt das Mehrebenenmodell vor, das unterschiedliche Intensitätsstufen der Unterstützung vom universellen Angebot bis zur spezialisierten Familienintervention aufzeigt.
1.3 Prinzipien: Es werden die wissenschaftlichen Grundlagen und das Menschenbild hinter Triple P erläutert, wobei Konzepte wie Selbstregulation und Selbstbestimmung im Fokus stehen.
1.4 Wirksamkeit: Das Kapitel benennt die nachgewiesenen positiven Effekte des Programms, etwa die Reduktion von Verhaltensauffälligkeiten und elterlichem Stress.
1.5 Vorteile: Hier wird die Flexibilität des Programms und seine fundierte wissenschaftliche Basis über 30 Jahre Forschung hervorgehoben.
2. Das Triple P- Gruppentraining: Dieses Kapitel bietet einen Einblick in die praktische Arbeit mit Eltern in Gruppen, inklusive der methodischen Vorgehensweise.
2.1 Überblick: Es beschreibt die Rahmenbedingungen der Treffen, wie die Gruppengröße und die Kombination aus Theorie und individueller Praxisanpassung.
2.2. Ablauf: Hier wird die Struktur des Trainings von der ersten Sitzung über die Erprobungsphase bis hin zum Abschluss detailliert dargestellt.
3. Matt Sanders: Ein kurzer Abriss über den Begründer des Programms, seine akademische Arbeit und die für sein Wirken erhaltenen Auszeichnungen.
4. Quellen:: Ein Verzeichnis der verwendeten Literatur und Abbildungsnachweise.
Schlüsselwörter
Triple P, Positive Parenting Program, Elternkurs, Erziehungskompetenz, Mehrebenenmodell, Eltern-Kind-Beziehung, Matt Sanders, Lerntheorie, Prävention, Verhaltensauffälligkeiten, Selbstregulation, Gruppentraining, Erziehungsberatung, Familienförderung, Kindeswohl.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über das "Positive Parenting Program" (Triple P) und analysiert dessen Struktur, Ziele und die pädagogische Methodik.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den zentralen Themen gehören das Mehrebenenmodell zur Unterstützung von Familien, die theoretische Fundierung des Programms und der konkrete Ablauf der Gruppentrainings.
Was ist das primäre Ziel des Triple P Programms?
Das Hauptziel ist die Förderung positiver Erziehungskompetenzen, die Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung und die präventive Vermeidung von Fehlentwicklungen bei Kindern.
Welche wissenschaftlichen Methoden nutzt die Arbeit?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen und der Auswertung der offiziellen konzeptionellen Grundlagen des Triple P Programms.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert ausgeführt?
Im Hauptteil wird das Mehrebenenmodell erklärt, die lernpsychologischen Prinzipien dargelegt und die methodische Gestaltung der Gruppensitzungen inklusive der Erprobungsphasen beschrieben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Die wichtigsten Schlagworte sind Triple P, Elternbildung, positive Erziehung, Prävention und Erziehungskompetenz.
Wie flexibel ist das Angebot von Triple P für unterschiedliche Familien?
Das Programm zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus, da es in verschiedenen Intensitätsstufen und Formaten (Einzelberatung, Gruppe, Selbsttraining) angeboten wird und auf spezifische Bedürfnisse, wie etwa bei Kindern mit Behinderung, eingehen kann.
Welche Rolle spielt die Selbstregulation im Konzept von Triple P?
Das Selbstregulationsprinzip ist zentral: Eltern sollen ihr eigenes Verhalten reflektieren, Ziele setzen und lernen, die erworbenen Kompetenzen flexibel auf verschiedene Lebenssituationen zu übertragen.
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- Marion Obkircher (Autor), 2017, Was ist Triple P? Ziele, Angebote, Prinzipien, Wirksamkeit, Vorteile und Gruppentraining, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456617