Die Hauptzielsetzung dieser Arbeit ist es, Aufschluss darüber zu geben ob sich durch die Nutzung der Maßnahme der Betrieblichen Gesundheitsförderung eine tatsächliche Steigerung der Motivation der Mitarbeiter erzielen lässt. Zudem soll untersucht werden, ob sich das Ansehen der Unternehmen bei der Belegschaft zum Positiven verändert. Daraus ergeben sich folgende Hypothesen: (1) Durch die Nutzung des Angebotes ist eine Motivationssteigerung bei den Mitarbeitern erkennbar. (2) Durch das Bestehen der Maßnahme steigt das Ansehen der Unternehmen bei der Belegschaft.
Im Zuge dessen soll die Arbeit den Mehrwert durch die Maßnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung und den daraus entstehenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen verdeutlichen.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Theorien der Motivationspsychologie
3.1.1 Grundbegriffe und Grundsätze
3.1.2 Die beiden Bedürfnisgruppen
3.1.3 Primär- und Sekundärmotivation
3.1.4 X- und Y- Theorie nach McGregor
3.1.5 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
3.1.6 Grundvoraussetzung der Motivation
3.2 Mitarbeitermotivation aktuell
3.2.1 Arbeitsmotivation in deutschen Unternehmen
3.2.2 Tatsächliche Kosten
3.2.3 Der Weg aus der Misere
3.3 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.3.1 Erläuterung der Begriffsdefinition
3.3.2 Gesundheit und ihre Einflussfaktoren
3.3.3 Betriebliche Gesundheitsförderung als Präventionsstrategie
3.3.4 Der Unterschied zwischen Betrieblicher Gesundheitsförderung und Betrieblichem Gesundheitsmanagement
3.4 Das Setting Betrieb
3.4.1 Gesundheitliche Prävention am Arbeitsplatz
3.4.2 Der Risikofaktor Arbeitsplatz
3.5 Das Handlungsfeld Bewegung
3.5.1 Bewegungsmangel und seine Folgen
3.5.2 Physische Auswirkungen von Bewegung
3.5.3 Auswirkungen von Bewegung auf den Bewegungsapparat
3.5.4 Auswirkungen auf das Kardiopulmonale System
3.5.5 Auswirkungen auf die psychische Gesundheit
3.6 Fitness
3.6.1 Die Fitnessbranche
3.6.2 Das Modell Firmenfitness
4 METHODIK
4.1 Literaturrecherche
4.2 Mitarbeiterbefragung
4.2.1 Aufbau des Fragebogens
4.2.2 Untersuchungsobjekte
4.2.3 Untersuchungsdurchführung
4.2.4 Datenauswertung
4.2.5 Geräte und Hilfsmittel
5 ERGEBNISSE
5.1 Auswertung der Mitarbeiterbefragung
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Diskussion der Methodik
6.3 Handlungsempfehlung
7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen (BGF) die Mitarbeitermotivation sowie das Ansehen des Unternehmens bei der Belegschaft positiv beeinflussen können, um daraus resultierende Wettbewerbsvorteile aufzuzeigen.
- Theorien der Motivationspsychologie und aktuelle Motivationslage in Unternehmen
- Grundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung und Abgrenzung zum Gesundheitsmanagement
- Zusammenhang zwischen Bewegungsmangel, Gesundheit und Arbeitsverhalten
- Analyse von Firmenfitness-Modellen als Instrument der Gesundheitsförderung
- Empirische Untersuchung mittels Mitarbeiterbefragung zur Wirkung von Kooperationsangeboten
Auszug aus dem Buch
3.1.4 X- und Y- Theorie nach McGregor
In der X- und Y- Theorie beschäftigte sich der amerikanischen Professor Douglas McGregor mit den unterschiedlichen Arbeitsauffassungen über die allgemeine Arbeits haltung des Menschen. In dieser Theorie gibt es zwei unterschiedliche Typen von Men schen. Es gibt zum einen den X-Typ und zum anderen den Y-Typ. Die Merkmale des X-Typs besagen, dass der Durchschnittsmensch eine angeborene Abneigung gegenüber Arbeit besitzt. Zur Erbringung der für die Gesellschaft erforderlichen Arbeitsleistungen muss er gezwungen, kontrolliert und notfalls bestraft werden. Der Durchschnittsmensch will angeleitet werden, meidet Verantwortung und hat wenig Ehrgeiz. Er will vor allem Sicherheit und neigt zu unkritischer Anpassung an die Mehrheit seines personellen Um felds (Laufer, 2009, S.38).
Merkmale des Y-Typs sind, dass sich anzustrengen eine Grundeigenschaft des Menschen ist. Der Mensch erkennt Arbeit als eine mögliche wichtige Quelle seiner Lebenszufriedenheit. Fremdkontrolle ist nicht erforderlich, inso fern sich der Mensch mit den Arbeitszielen identifizieren kann. Vielmehr entwickelt er Eigeninitiative und übt Selbstkontrolle. Verantwortung wird nicht nur akzeptiert son dern auch gesucht, wobei Einfallsreichtum und Kreativität in starkem Maße vorhanden sind. Scheu vor Verantwortung, Mangel an Ehrgeiz und Sicherheitsdenken sind, wenn vorhanden, meist die Folgen negativer Erfahrungen (Laufer, 2009, S.39).
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in den Wandel des Arbeitsmarktes und die wachsende Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsziele und Hypothesen hinsichtlich Motivationssteigerung und Ansehen des Unternehmens durch BGF-Maßnahmen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Fundierung von Motivationstheorien, Gesundheitsmodellen und der Bedeutung von Bewegung im Setting Betrieb.
4 METHODIK: Beschreibung der Literaturrecherche und des gewählten Forschungsdesigns mittels einer standardisierten Mitarbeiterbefragung in zwei Unternehmen.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der empirischen Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung hinsichtlich Motivation, Ansehen und Gesundheitswohlbefinden.
6 DISKUSSION: Interpretation der Studienergebnisse im Kontext der Theorie sowie kritische Würdigung der methodischen Vorgehensweise und Ableitung von Handlungsempfehlungen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über den Nutzen von BGF für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Schlüsselwörter
Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterengagement, Fitness, Firmenfitness, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsmanagement, Prävention, Arbeitsumfeld, Unternehmenskultur, Leistungsfähigkeit, Bewegungsmangel, Arbeitgeberattraktivität, Wettbewerbsvorteil.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Einfluss von betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen, speziell durch Kooperationen mit Fitnessstudios, auf die Motivation der Mitarbeiter und das Ansehen des Arbeitgebers.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Felder umfassen motivationstheoretische Grundlagen, die Abgrenzung von BGF und BGM, die gesundheitlichen Aspekte von Bewegung sowie die empirische Analyse der Mitarbeiterzufriedenheit.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Ziel ist es, aufzuzeigen, ob solche Maßnahmen eine tatsächliche Steigerung der Motivation bewirken und das Ansehen des Unternehmens positiv beeinflussen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer fundierten Literaturrecherche und einer quantitativen, standardisierten Mitarbeiterbefragung in zwei Unternehmen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Motivations- und Gesundheitsaspekte sowie die methodische Umsetzung und Auswertung einer Befragung zur Nutzung von Fitnessangeboten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe betriebliche Gesundheitsförderung, Mitarbeitermotivation, Firmenfitness und Unternehmenskultur beschreiben.
Warum spielt die Unterscheidung zwischen X- und Y-Typ nach McGregor eine Rolle?
Sie dient zum Verständnis der unterschiedlichen Arbeitsauffassungen, was erklärt, warum nicht alle Mitarbeiter gleichermaßen auf Gesundheitsangebote reagieren oder extrinsisch motiviert werden müssen.
Welche Bedeutung haben die "Hygienefaktoren" nach Herzberg in diesem Kontext?
Sie bilden das notwendige Fundament im Arbeitsumfeld; ihre Gestaltung verhindert Unzufriedenheit, reicht jedoch allein nicht aus, um echte Leistungsbereitschaft zu erzeugen.
Was unterscheidet BGF von BGM laut der Arbeit?
Das BGM fungiert als strukturelle Managementaufgabe zur Prozesssteuerung, während die BGF die konkreten, auf die Mitarbeiter ausgerichteten Maßnahmen zur Gesundheitsförderung umfasst.
- Citar trabajo
- Dennis Klein (Autor), 2016, Die Auswirkungen einer Maßnahme der betrieblichen Gesundheitsförderung auf die Mitarbeitermotivation und das Ansehen des Unternehmens bei der Belegschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456872