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Ein Vergleich der didaktischen Konzepte von Wagenscheins Lehrstück und Fornecks Selbstlernarchitektur

Lernen als grundlegende Veränderung von Denken und didaktische Konsequenzen

Titre: Ein Vergleich der didaktischen Konzepte von Wagenscheins Lehrstück und Fornecks Selbstlernarchitektur

Thèse de Bachelor , 2016 , 43 Pages , Note: 1

Autor:in: Erna Bojt (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
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In dieser Literaturarbeit soll zuerst das Lehrstück von Martin Wagenschein als didaktisches Konzept vorgestellt werden und wie es das Lernen grundlegend verändern möchte. Als Beispiel soll ein Lehrstück von Faraday dienen, das Wagenschein als Unterrichtsbeispiel verwendet. Das Beispiel von Faradays Kerze soll nicht nur in Auseinandersetzung mit Wagenscheins didaktischem Konzept betrachtet werden, sondern es sollen auch Konsequenzen für eine Unterrichtseinheit gezogen werden, Wagenscheins Didaktik betreffend.

Als Vergleich dazu wird die Selbstlernarchitektur von Hermann J. Forneck als didaktisches Konzept vorgestellt und ebenfalls mit einem Beispiel nähergebracht. Die Selbstlernarchitektur @rs wurde für das Studium an der Pädagogischen Hochschule FHNW konzipiert. Beim näheren Eingehen sollen die nötigen Voraussetzungen geklärt werden, da die erfolgreiche Arbeit mit selbstgesteuertem Lernen von gut umgesetzten Lernumgebungen, Lernwegen und Lernhilfen, sowie der Lehrperson als Coach abhängig sein kann. Auch hier werden am Ende die daraus resultierenden möglichen Konsequenzen für den Unterricht herausgearbeitet.

In der abschliessenden Reflexion soll einerseits dargelegt werden, inwiefern diese didaktischen Konzepte Denken sowie Lernen verändern können, und andererseits wird eine Zusammenfassung der Konsequenzen für einen fordernden Unterricht dargestellt.

In dieser Arbeit sollen unterschiedliche Ansichten zum Thema Lernen aufgezeigt werden. Doch was genau ist lernen? In vorliegender Arbeit soll lernen als Veränderung von Wissen angesehen werden. Begriffs- und Faktenwissen werden von Einsiedler als deklaratives Wissen und Verfahrenswissen, wie zum Beispiel Rechenprozeduren, als prozedurales Wissen definiert. Diese Wissensveränderung geschieht nicht durch innere Reifung, sondern ausschliesslich in Wechselwirkung mit der Umwelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Einleitung

3 Das didaktische Konzept des Lehrstückes

3.1 Martin Wagenschein

3.2 Wagenscheins didaktisches Konzept des Lehrstückes

3.2.1 Genetisches Lernen

3.2.2 Sokratisches Lernen

3.2.3 Exemplarisches Lernen

3.3 Das Lehrstück

3.4 Beispiel eines Lehrstückes

3.4.1 Faradays Kerze

3.4.2 Das Lehrstück Faradays Kerze in Auseinandersetzung mit Wagenscheins didaktischem Konzept.

3.5 Die didaktischen Konsequenzen von Wagenscheins Lehrstück

4 Das didaktische Konzept der Selbstlernarchitektur

4.1 Hermann J. Forneck

4.2 Fornecks didaktisches Konzept der Selbstlernarchitektur

4.2.1 Lernwegempfehlungen

4.2.2 Lernpraktiken

4.2.3 Lernberatung

4.2.4 Methodischer Hintergrundtext

4.3. Die Selbststeuerung

4.4. Beispiel einer Selbstlernarchitektur

4.4.1 Die Selbstlerarchitektur @rs

4.4.2 Das Beispiel in Auseinandersetzung mit Fornecks didaktischem Konzept

4.5 Die didaktischen Konsequenzen von Fornecks Selbstlernarchitektur

5 Reflexion

6 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern didaktische Konzepte wie Wagenscheins "Lehrstück" und Fornecks "Selbstlernarchitektur" das Denken und Lernen grundlegend verändern können, um neue Lernformen erfolgreich in den Unterricht zu integrieren.

  • Vergleich der didaktischen Ansätze von Martin Wagenschein und Hermann J. Forneck.
  • Analyse des "genetisch-sokratisch-exemplarischen" Lernens nach Wagenschein anhand des Beispiels "Faradays Kerze".
  • Untersuchung der "Selbstlernarchitektur" als selbstgesteuerte Lernumgebung in der Erwachsenenbildung.
  • Herausarbeitung der didaktischen Konsequenzen für eine moderne Unterrichtsgestaltung.
  • Reflektion über die Rolle der Lehrperson als Coach und Lernarchitekt.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Genetisches Lernen

Genetischer Unterricht soll dazu führen, dass über Unterrichtsstoff nicht nur verfügt wird. Vielmehr geht es um das Verstehen der Inhalte. Nicht das schnelle Vermitteln von Stoffen steht im Zentrum, sondern das sich Einlassen auf eine Sache: kritisch und gründlich sein, Fragen stellen, den Dingen auf den Grund gehen und so zum Verständnis kommen. Jeder Lernende muss diesen Weg selber gehen, die Lehrperson unterstützt ihn bei der Problembewältigung. Da dieser Prozess des genetischen Lernens über Verstehen führt, lernen Schülerinnen und Schüler nicht nur Inhalte, sondern auch Strategien (vgl. Aeschlimann 1999: 6).

Wagenschein (1999) hebt drei wichtige Tugenden hervor, die seiner Meinung nach zur Bildung dazugehören und genetisches Lernen unterstützen:

1. Produktive Findigkeit

Lernende müssen «produktiv aus sich selbst lernen können» (Wagenschein 1999: 77). Diese Begabung, wie die Psychologie dies definiert, ist immens wichtig und sollte an Schulen gelehrt werden. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, produktiv zu denken, und nicht bloss alte Schemata hervorkramen und anwenden, gerade beim entdeckenden Lernen. So sind, gemäss Wagenschein (1999), Begabung und Intelligenz Anlagen, die trainiert werden können (vgl. Wagenschein 1999: 76ff.).

2. Enracinement

Das Enracinement, beziehungsweise die Einwurzelung auf Deutsch, ist laut Wagenschein wichtig für das genetische Unterrichten. Die Umwelterfahrung eines jeden Einzelnen darf nicht übersehen beziehungsweise nicht beachtet werden. Lernende sollen mit ihrer Umwelt verwurzelt sein und auch bleiben (vgl. Wagenschein 1999: 78f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Es wird die Relevanz des lebenslangen Lernens in der heutigen Gesellschaft hervorgehoben und das Ziel der Arbeit definiert, neue Lernformen für den Unterricht zu explorieren.

2 Einleitung: Die Arbeit definiert Lernen als Veränderung von Wissen und gibt einen Überblick über verschiedene Lerntheorien, von Behaviorismus bis hin zum konstruktivistischen Ansatz.

3 Das didaktische Konzept des Lehrstückes: Dieses Kapitel führt in die Didaktik von Martin Wagenschein ein und erläutert die Trias aus genetischem, sokratischem und exemplarischem Lernen.

4 Das didaktische Konzept der Selbstlernarchitektur: Es wird Hermann J. Fornecks Ansatz der selbstgesteuerten Lernumgebung vorgestellt, wobei der Fokus auf Selbstorganisation und Eigenaktivität der Lernenden liegt.

5 Reflexion: Eine abschliessende Betrachtung zieht Bilanz aus den untersuchten Konzepten und deren Übertragbarkeit auf unterschiedliche Bildungsstufen.

Schlüsselwörter

Didaktik, Wagenschein, Lehrstück, Forneck, Selbstlernarchitektur, Genetisches Lernen, Sokratisches Gespräch, Exemplarisches Lernen, Selbstgesteuertes Lernen, Wissenskonstruktion, Lernberatung, Unterrichtsentwicklung, Lernkultur, Kompetenzorientierung, Lebenslanges Lernen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht zwei didaktische Konzepte – das Lehrstück von Wagenschein und die Selbstlernarchitektur von Forneck – hinsichtlich ihres Potentials, das Lernen durch eine grundlegende Veränderung des Denkens zu transformieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die didaktische Theorie des genetisch-sokratisch-exemplarischen Lernens sowie die methodische Umsetzung von selbstgesteuerten Lernumgebungen in der Erwachsenenbildung und Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie neue Lernformen integriert werden können, bei denen das "Verstehen" und die aktive Wissenskonstruktion der Lernenden vor der reinen Stoffvermittlung stehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die theoretische Konzepte und bestehende Studien analysiert, um didaktische Konsequenzen für die Unterrichtspraxis abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Wagenscheins Trias (Kapitel 3) und Fornecks Selbstlernarchitektur (Kapitel 4), jeweils ergänzt durch praktische Anwendungsbeispiele.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Didaktik, Wissenskonstruktion, Eigenaktivität, Lernberatung und das genetische Prinzip.

Warum spielt das Beispiel "Faradays Kerze" eine so zentrale Rolle?

Es dient als exemplarisches Phänomen, um Wagenscheins Methode der "Inszenierung" und das sokratische Gespräch greifbar zu machen und zu veranschaulichen, wie Schüler zu Forschern werden.

Was unterscheidet eine Selbstlernarchitektur von herkömmlichem Unterricht?

Im Gegensatz zum fremdbestimmten Unterricht ist eine Selbstlernarchitektur hochstrukturiert, bietet aber keine starren Lernwege vor; die Lernenden agieren eigenverantwortlich, unterstützt durch Materialien, Lernberatung und Reflexionsinstrumente.

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Titre
Ein Vergleich der didaktischen Konzepte von Wagenscheins Lehrstück und Fornecks Selbstlernarchitektur
Sous-titre
Lernen als grundlegende Veränderung von Denken und didaktische Konsequenzen
Université
University of Applied Sciences Northwestern Switzerland  (Pädagogische Hochschule FHNW)
Note
1
Auteur
Erna Bojt (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
43
N° de catalogue
V457312
ISBN (ebook)
9783668904712
ISBN (Livre)
9783668904729
Langue
allemand
mots-clé
vergleich konzepte wagenscheins lehrstück fornecks selbstlernarchitektur lernen veränderung denken konsequenzen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Erna Bojt (Auteur), 2016, Ein Vergleich der didaktischen Konzepte von Wagenscheins Lehrstück und Fornecks Selbstlernarchitektur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457312
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