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Zwischen Identitätsbildung und Selbstdarstellung. Soziale Netzwerke und ihre Beeinflussung der kindlichen Psyche

Titel: Zwischen Identitätsbildung und Selbstdarstellung. Soziale Netzwerke und ihre Beeinflussung der kindlichen Psyche

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Katharina Ontrup (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Ausarbeitung wird ein besonderes Augenmerk auf die Selbstdarstellung Jugendlicher in dem sozialen Netzwerk Facebook gelegt. Zunächst sollen dabei der Begriff „Social Networks“ und die Gruppe der Jugendlichen als Nutzer definiert und eingeschränkt werden, bevor der Begriff der „Selbstdarstellung“ mit seinen möglichen Risiken und Folgen genauer dargelegt wird. Was ist eigentlich eine Depression? Nach einer kurzen Definition soll dann die Frage geklärt werden, inwieweit die Selbstdarstellung Jugendlicher in sozialen Netzwerken eine psychische Belastung mit sich bringt oder inwiefern die Nutzung als solche empfunden wird.

Dabei sollen nicht nur die negativen Aspekte sozialer Netzwerke aufgegriffen werden, sondern auch positive Punkte sollen eine Rolle spielen. Bringen soziale Netzwerke und die Selbstdarstellung Jugendlicher wirklich nur negative Auswirkungen auf die menschliche Psyche mit sich oder können Social Network Sites sogar zur Bewältigung einer Depression beitragen? Anschließend wird noch geklärt, wie der Entstehung von depressiven Erkrankungen durch die Nutzung sozialer Netzwerke entgegengewirkt werden kann.

Medien besitzen heutzutage ein „beträchtliches Beeinflussungspotential für die Entstehung von Entwicklungsstörungen und Verhaltensabweichungen“. Einen Alltag ohne soziale Netzwerke kann man sich kaum noch vorstellen. Ein großer Anteil der Bevölkerung ist Mitglied bei mindestens einem sozialen Netzwerk.

Leseprobe


Gliederung der Hausarbeit

1. Einleitung

2. Online Social Networks

2.1. Definition

2.2. Das soziale Netzwerk Facebook

3. Die Social Network Nutzer

3.1. Die Gruppe der Jugendlichen- Eine Begriffserläuterung

3.2. Nutzung der sozialen Netzwerke durch Jugendliche

4. Selbstdarstellung

4.1. Wie erfolgt Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken?

4.2. Depressionen - Eine Definition

4.3. Auswirkungen sozialer Netzwerke auf die psychische Gesundheit

4.4. Hilfestellung bei psychischen Erkrankungen

5. Fazit

Zielsetzung und Themenbereiche

Die Arbeit untersucht den Einfluss von sozialen Netzwerken auf die Psyche von Jugendlichen, wobei insbesondere der Zusammenhang zwischen digitaler Selbstdarstellung und der Entstehung oder Bewältigung von depressiven Störungen im Fokus steht.

  • Psychologische Auswirkungen der Facebook-Nutzung
  • Identitätsbildung in virtuellen Räumen
  • Depressionen bei Kindern und Jugendlichen
  • Chancen und Risiken digitaler Kommunikation
  • Rolle der Selbstdarstellung als Belastungsfaktor

Auszug aus dem Buch

4.1. Wie erfolgt Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken?

Problematisch bei SNS ist die Verführung zur Selbstentblößung, der Verlust der Privatheit und der Kontrolle über die eigenen Daten, die Selbstveräußerung an die Marketingindustrie sowie das geschönte digitale Spiegelbild zur Steigerung des Ansehens im Netz (Röll, 2010, S. 279).

Der Reiz des sozialen Netzwerkes Facebook besteht darin, dass Jugendliche in der virtuellen Welt über Möglichkeiten verfügen, die im realen Leben nur bedingt vorhanden sind (vgl. Süss & Hipelli, 2010, S. 146). Bei der Inszenierung der eigenen Person, setzen sich Jugendliche mit sich selbst auseinander, wobei eigene Wünsche, Vorstellungen und Hoffnungen reflektiert werden (vgl. Schmidt, 2010, S. 164). Insbesondere Jugendliche, die in der Realität nicht mit ihrem Aussehen zufrieden sind, nutzen die virtuelle Welt, um sich anders darzustellen (vgl. Katzer, 2014, S.30). Durch die Bearbeitung von Bildern zum Beispiel, besteht die Möglichkeit, Makel auszublenden, was im realen Leben seltener möglich oder aber mit größerem Aufwand verbunden wäre (vgl. ebd., S. 12). Auch die Angaben, die im Profil eines jeden Nutzers erscheinen, wie zum Beispiel Geschlecht, Hobbies, Alter, müssen nicht wahrheitsgetreu sein (vgl. Tillmann, 2010, S. 263). Nutzer sozialer Netzwerke erwarten eine „echte“, „authentische“ Darstellung von ihren Kontakten (vgl. Schmidt, 2013, S. 29). Das Handeln der Menschen in sozialen Netzwerken orientiert sich an den Reaktionen, die von anderen Mitgliedern erwartet werden, das heißt, es wird immer in „bestimmten Rollen“ gehandelt. Die „eigene Identität“ kann somit „immer nur im Wechselspiel mit der „gesellschaftlichen Umwelt“ herausgebildet werden. Sowohl Kommentare als auch „Gefällt mir“- Angaben dienen somit als „soziale Signale, mit deren Hilfe Nutzer ihr eigenes Verhalten einordnen und ein Gefühl von sozialer Verbundenheit erleben können“ (vgl. ebd., S. 30f.). Orientierung für die Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken bietet die Tatsache, dass Nutzer bereits bestimmte Vorstellungen von ihrem Publikum und ebenfalls von der Beziehung zu diesem Publikum haben (vgl. ebd., S. 32). Sowohl Mädchen als auch Jungen versuchen den

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird das Thema der psychischen Beeinflussung durch soziale Netzwerke eingeführt und die Forschungsfrage nach den Auswirkungen der digitalen Selbstdarstellung auf Jugendliche formuliert.

2. Online Social Networks: Das Kapitel definiert soziale Netzwerke und stellt Facebook als weltweit bedeutendste Plattform vor.

3. Die Social Network Nutzer: Dieser Abschnitt erläutert die demografische Gruppe der Jugendlichen und analysiert ihr Nutzungsverhalten in sozialen Netzwerken.

4. Selbstdarstellung: Dieses zentrale Kapitel beleuchtet Mechanismen der digitalen Selbstdarstellung, definiert Depressionen und diskutiert sowohl negative gesundheitliche Auswirkungen als auch positive therapeutische Unterstützungsoptionen.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Zusammenfassung der Risiken und Chancen, wobei soziale Netzwerke als mitwirkender Faktor für psychische Belastungen, aber auch als Medium für Heilungsprozesse identifiziert werden.

Schlüsselwörter

Soziale Netzwerke, Facebook, Jugendliche, Identitätsbildung, Selbstdarstellung, Depression, psychische Gesundheit, digitale Identität, Online-Communities, soziale Medien, psychische Belastung, Selbsteinszenierung, Internetnutzung, Mediensozialisation, Selbsthilfegruppen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Beeinflussung von Jugendlichen durch soziale Netzwerke, insbesondere im Hinblick auf ihre Identitätsbildung und ihr Verhalten bei der Selbstdarstellung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Nutzung von Facebook durch Jugendliche, die Psychologie der digitalen Selbstdarstellung und die Wechselwirkung zwischen Mediennutzung und depressiven Erkrankungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken eine psychische Belastung darstellt oder ob soziale Plattformen gar zur Bewältigung von Depressionen beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse von Fachliteratur, Studien und Berichten zum Thema Mediensozialisation und psychische Gesundheit im Jugendalter.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Jugendliche das Internet zur Rollenerprobung und Selbstdarstellung nutzen, welche Risiken (wie sozialer Vergleich und Stress) bestehen und wie soziale Netzwerke auch als hilfreiche Plattformen bei psychischen Erkrankungen fungieren können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie soziale Netzwerke, Identitätsbildung, Selbstdarstellung, Depression und Jugendalter charakterisiert.

Welche Rolle spielt Facebook in der Untersuchung?

Facebook dient als primäres Fallbeispiel für die größte soziale Netzwerkplattform und wird zur Illustration von Nutzerverhalten und den damit verbundenen psychischen Risiken herangezogen.

Gibt es auch positive Aspekte, die in der Arbeit beleuchtet werden?

Ja, die Arbeit thematisiert soziale Netzwerke auch als positive Orte für Gemeinschaftsgefühl, Selbsterfahrung und als Unterstützungsplattform bei der Bewältigung psychischer Krankheiten, etwa durch den Austausch in Selbsthilfegruppen.

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Details

Titel
Zwischen Identitätsbildung und Selbstdarstellung. Soziale Netzwerke und ihre Beeinflussung der kindlichen Psyche
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Bildungswissenschaften)
Note
1.0
Autor
Katharina Ontrup (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V457629
ISBN (eBook)
9783668888180
ISBN (Buch)
9783668888197
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Psychologie Selbstdarstellung Identität Kindheit Schule soziale Netzwerke Facebook Bildungswissenschaften Lehramt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Ontrup (Autor:in), 2017, Zwischen Identitätsbildung und Selbstdarstellung. Soziale Netzwerke und ihre Beeinflussung der kindlichen Psyche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457629
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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