In dieser Ausarbeitung wird ein besonderes Augenmerk auf die Selbstdarstellung Jugendlicher in dem sozialen Netzwerk Facebook gelegt. Zunächst sollen dabei der Begriff „Social Networks“ und die Gruppe der Jugendlichen als Nutzer definiert und eingeschränkt werden, bevor der Begriff der „Selbstdarstellung“ mit seinen möglichen Risiken und Folgen genauer dargelegt wird. Was ist eigentlich eine Depression? Nach einer kurzen Definition soll dann die Frage geklärt werden, inwieweit die Selbstdarstellung Jugendlicher in sozialen Netzwerken eine psychische Belastung mit sich bringt oder inwiefern die Nutzung als solche empfunden wird.
Dabei sollen nicht nur die negativen Aspekte sozialer Netzwerke aufgegriffen werden, sondern auch positive Punkte sollen eine Rolle spielen. Bringen soziale Netzwerke und die Selbstdarstellung Jugendlicher wirklich nur negative Auswirkungen auf die menschliche Psyche mit sich oder können Social Network Sites sogar zur Bewältigung einer Depression beitragen? Anschließend wird noch geklärt, wie der Entstehung von depressiven Erkrankungen durch die Nutzung sozialer Netzwerke entgegengewirkt werden kann.
Medien besitzen heutzutage ein „beträchtliches Beeinflussungspotential für die Entstehung von Entwicklungsstörungen und Verhaltensabweichungen“. Einen Alltag ohne soziale Netzwerke kann man sich kaum noch vorstellen. Ein großer Anteil der Bevölkerung ist Mitglied bei mindestens einem sozialen Netzwerk.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Online Social Networks
- Definition
- Das soziale Netzwerk Facebook
- Die Social Network Nutzer
- Die Gruppe der Jugendlichen- Eine Begriffserläuterung
- Nutzung der sozialen Netzwerke durch Jugendliche
- Selbstdarstellung
- Wie erfolgt Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken?
- Depressionen - Eine Definition
- Auswirkungen sozialer Netzwerke auf die psychische Gesundheit
- Hilfestellung bei psychischen Erkrankungen
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit analysiert die Auswirkungen von Online-sozialen Netzwerken auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen, insbesondere im Hinblick auf die Selbstdarstellung und die Identitätsbildung. Sie untersucht, inwiefern die Nutzung von Facebook und anderen Social-Media-Plattformen zu psychischen Belastungen wie Depressionen führen kann. Darüber hinaus beleuchtet sie positive Aspekte der Nutzung von sozialen Netzwerken, wie z.B. den Aufbau von Selbsthilfegruppen und den Austausch von Erfahrungen.
- Selbstdarstellung und Identitätsbildung in sozialen Netzwerken
- Risiken und Folgen der Selbstdarstellung für die psychische Gesundheit
- Zusammenhang zwischen Facebook-Nutzung und Depressionen
- Positive Aspekte der Nutzung sozialer Netzwerke im Kontext psychischer Erkrankungen
- Möglichkeiten, der Entstehung von Depressionen entgegenzuwirken
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema „Soziale Netzwerke und ihre Beeinflussung der kindlichen Psyche – zwischen Identitätsbildung und Selbstdarstellung“ ein und verdeutlicht die Relevanz von Facebook als einem der größten sozialen Netzwerke. Kapitel 2 definiert den Begriff „Social Networks“ und stellt die Besonderheiten von Facebook heraus. Kapitel 3 behandelt die Nutzergruppe der Jugendlichen, ihre Nutzung sozialer Netzwerke und deren Bedeutung für die Identitätsbildung. Kapitel 4 befasst sich mit dem Phänomen der Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken und beleuchtet die möglichen Risiken und Folgen für die psychische Gesundheit, insbesondere im Hinblick auf Depressionen. Dieses Kapitel zeigt auch positive Aspekte der Nutzung sozialer Netzwerke im Kontext psychischer Erkrankungen und Möglichkeiten, der Entstehung von Depressionen entgegenzuwirken.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von sozialen Netzwerken auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen, insbesondere mit den Themen Selbstdarstellung, Identitätsbildung, Facebook-Nutzung, Depressionen, psychische Belastungen, Selbsthilfegruppen, Cybermobbing, Datenschutz und Privatsphäre.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusst Selbstdarstellung auf Facebook die Psyche Jugendlicher?
Die ständige Selbstdarstellung und der Vergleich mit anderen können zu psychischem Druck, Minderwertigkeitskomplexen und im Extremfall zu depressiven Verstimmungen führen.
Welche Risiken bergen soziale Netzwerke für die Identitätsbildung?
Zu den Risiken zählen Cybermobbing, der Verlust der Privatsphäre sowie die Entwicklung einer Identität, die stark von der Bestätigung durch andere (Likes, Kommentare) abhängig ist.
Gibt es auch positive Aspekte sozialer Netzwerke für die psychische Gesundheit?
Ja, soziale Netzwerke können den Aufbau von Selbsthilfegruppen fördern, den Austausch von Erfahrungen bei psychischen Problemen erleichtern und soziale Unterstützung bieten.
Können Social Network Sites zur Bewältigung von Depressionen beitragen?
In manchen Fällen ja, indem sie Betroffenen einen geschützten Raum für Kommunikation bieten und den Zugang zu Hilfsangeboten sowie Informationen über die Erkrankung erleichtern.
Wie kann man der Entstehung von Depressionen durch Mediennutzung entgegenwirken?
Wichtige Präventionsmaßnahmen sind die Förderung von Medienkompetenz, der Schutz der Privatsphäre, ein bewusster Umgang mit der Nutzungszeit und die Stärkung des Selbstwertgefühls außerhalb der digitalen Welt.
- Quote paper
- Katharina Ontrup (Author), 2017, Zwischen Identitätsbildung und Selbstdarstellung. Soziale Netzwerke und ihre Beeinflussung der kindlichen Psyche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457629