In dieser Ausarbeitung wird der Textauzug des 16. Junius wiedergegeben und analysiert. Hierbei wird die sprachliche Gestaltung beachtet und Bezug zu der Epoche des Sturm und Drangs genommen.
Inhaltsverzeichnis
- Die Leiden des jungen Werthers – 16. Junius
- Beginn der Textpassage
- Sprache und Struktur
- Unentschlossenheit des Ich-Erzählers
- Ausruf und Ironie
- Einfühlendes Verhältnis zur Natur
- Subjektiver Gefühlsausdruck
- Empfindsamkeit und innere Leidenschaft
- Hyperbel
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text analysiert einen Textauszug aus Johann Wolfgang von Goethes Briefroman "Die Leiden des jungen Werthers", geschrieben im Jahr 1772, und untersucht die sprachliche Gestaltung und Struktur des Briefes vom 16. Junius im Kontext der Epoche des Sturm und Drangs.
- Analyse der sprachlichen Gestaltung des Briefes vom 16. Junius
- Untersuchung der charakteristischen Merkmale des Sturm und Drangs
- Bedeutung des Auszugs für die Gesamtgeschichte des Werthers
- Verbindung von Empfindsamkeit und Sturm und Drang in Goethes Werk
- Relevanz des Briefromans im Kontext der damaligen Gesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
- Der Brief beginnt mit Werthers Bericht über einen Ausflug mit Freunden zu einem Tanzball, bei dem er die junge Charlotte Buff kennenlernt. Er erfährt, dass sie bereits vergeben ist, zeigt aber anfänglich nur oberflächliches Interesse.
- Die Analyse des Briefes vom 16. Junius konzentriert sich auf die sprachliche Gestaltung und Struktur. Goethe verwendet expressive Sprache, ungewöhnlichen Satzbau und Parenthesen, um Werthers Gefühle und inneren Konflikte zu verdeutlichen.
- Der Text beschreibt die Unentschlossenheit und Emotionalität des Ich-Erzählers, die durch Ausrufe und Ironie zum Ausdruck kommen. Werthers einfühlendes Verhältnis zur Natur und seine subjektive Beschreibung seiner Gefühle werden im Kontext der Epoche des Sturm und Drangs beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter des Textes sind: Sturm und Drang, Empfindsamkeit, Briefroman, "Die Leiden des jungen Werthers", Johann Wolfgang von Goethe, Sprachliche Gestaltung, Satzbau, Parenthese, Gefühlsausdruck, Naturverbundenheit, Individualismus, Gesellschaftskritik.
Häufig gestellte Fragen
Wovon handelt der Brief vom 16. Junius in Goethes Werther?
In diesem Brief berichtet Werther von einem Ausflug zu einem Tanzball, bei dem er Charlotte Buff (Lotte) kennenlernt und sich trotz ihres Verlobungsstatus sofort zu ihr hingezogen fühlt.
Welche Merkmale des Sturm und Drang finden sich im Text?
Charakteristisch sind der subjektive Gefühlsausdruck, die Naturverbundenheit, die expressive Sprache sowie der Fokus auf Individualismus und Leidenschaft.
Welche sprachlichen Mittel nutzt Goethe in diesem Briefauszug?
Goethe verwendet Parenthesen, Ausrufe, Hyperbeln und einen ungewöhnlichen Satzbau, um Werthers emotionale Unentschlossenheit und Begeisterung darzustellen.
Was bedeutet „Empfindsamkeit“ im Kontext des Werther-Romans?
Die Empfindsamkeit betont die Fähigkeit zur tiefen Rührung und moralischen Empfindung, die in Werthers Charakter eng mit dem rebellischen Geist des Sturm und Drang verknüpft ist.
Warum ist Werthers Verhältnis zur Natur so wichtig?
Für Werther ist die Natur ein Spiegel seiner eigenen Seele; er empfindet sie subjektiv und emotional, was typisch für die Literatur der damaligen Zeit war.
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- Sarah Schmidt (Author), 2018, Leiden des jungen Werthers. Brief des 16. Junius, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457679