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Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung

Ist eine gemeinsame Plattform für Onlineverwaltungsdienstleistungen in Deutschland möglich?

Titre: Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung

Mémoire (de fin d'études) , 2018 , 112 Pages , Note: 13,50 RP (gut)

Autor:in: Alexander Wehner (Auteur)

Economie politique - Economie de l'innovation
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Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll beantwortet werden, inwieweit eine gemeinsame Plattform von Bund, Ländern und Kommunen - für die Bereitstellung von Onlineverwaltungsdienstleistungen - dazu beitragen kann, die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung positiv nach vorne zu bringen und somit die Nutzerakzeptanz bei Bürgern und Unternehmen zu stärken.

Das Ziel der Untersuchung soll dabei in erster Linie sein, ob die seit 2009 auf den Weg gebrachten Gesetze und Initiativen, auch in Anbetracht der dadurch erhofften Effizienzsteigerung und dem Erreichen einer homogenen E-Government-Landschaft, zu einer digitalen Verwaltung der Zukunft in Deutschland führen können und Anteil haben an Deutschlands Sicherung der Zukunftsfähigkeit.

Nicht erst seit dem Jahr 2000 und dem Start der Initiative BundOnline 2005 durch den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder steht der Begriff E-Government für die aktuelle Leitidee einer neuen und zukunftsgerichteten Verwaltung. Zum E-Government zählen alle Nutzergruppen der heutigen Informationsgesellschaft. Diese lassen sich in Government-to-Citizen (G2C), Government-to-Business (G2B), Government-to-Government (G2G) und Government-to-Employee (G2E) einteilen. Das Hauptziel der Initiative war somit die Verbesserung von Verwaltungsprozessen auf Bundesverwaltungsebene, in erster Linie durch die Überführung von allen internetfähigen Dienstleistungen in das digitale Zeitalter.

Durch den erfolgreichen Abschluss der Initiative zum Ende des Jahres 2005 war es gelungen die Bundesverwal-tung auf ein modernes und IT-gestütztes Fundament zu überführen. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich wie wichtig ein darauf aufbauendes Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen für eine weitere gelungene Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der elektronischen Verwaltung mittels E-Government ist.

Binnen der letzten 13 Jahre hat die Digitalisierung in fast alle Lebensbereiche des Menschen Einzug gehalten. Die Interaktion erfolgt vermehrt über Smartphones, Tablet-Computer oder Notebooks. Die Nutzer dieser digitalen Angebote haben sich daran gewöhnt unter anderem (u.a.) Informationen schnell aus dem Internet abzurufen, Online-Käufe zu tätigen und über E-Mail und SMS/WhatsApp zu kommunizieren. Die öffentliche Verwaltung kann sich diesem Prozess nicht entziehen, begegnet sie doch den Bürgern und Unternehmen permanent.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz und Ziel der vorliegenden Arbeit

1.2 Aufbau der vorliegenden Arbeit

2 Politischer Rahmen

2.1 Der Artikel 91c Absatz 5 des Grundgesetzes

2.2 Das E-Government-Gesetz des Bundes

2.2.1 Die E-Akte als Grundvoraussetzung

2.2.2 Homogenisierung bundesweiter IT-Systeme

2.3 Regierungsprogramm „Digitale Verwaltung 2020“

2.4 Breitbandausbau als wichtiger Baustein der Digitalisierung

2.4.1 Breitbandförderprogramm als Lösung?

2.4.2 „Netzallianz Digitales Deutschland“

2.4.3 Das DigiNetzG

3 Verwaltungsmodernisierung durch digitale Transformation

3.1 Bürgerorientierung durch nutzerfokussierte Onlineangebote

3.2 Die Vernetzung von Bürgerdiensten

3.3 Die Sichtweise der Gesellschaft auf onlinebasierte Bürgerdienste

3.4 Deutschland und der Vergleich zum digitalen Vorreiter in Europa: Estland

4 Das Onlinezugangsgesetz

4.1 Der gemeinsame Portalverbund von Bund, Ländern und Kommunen

4.2 Das Nutzerkonto für alle Bürger und Unternehmen

4.3 Digitale Verwaltungsdienstleistungen und der Datenschutz

4.3.1 Notwendigkeit eines sicheren Zugangs für Bürger und Unternehmen

4.3.2 Exkurs: „Der neue Personalausweis“ und die eID-Funktion

4.4 Der elektronische Markt

4.4.1 Plattformökonomie

4.4.2 Transaktionskosten

4.4.3 Volkswirtschaftliche Aspekte des Portalverbundes

5 Fazit/Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht, inwieweit eine gemeinsame Plattform von Bund, Ländern und Kommunen zur Bereitstellung von Onlineverwaltungsdienstleistungen die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland voranbringen und die Nutzerakzeptanz bei Bürgern und Unternehmen stärken kann.

  • Analyse des politischen und rechtlichen Rahmens für E-Government in Deutschland.
  • Untersuchung der digitalen Transformation der Verwaltung und der Bedeutung von Bürgerorientierung.
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG) und dem Portalverbund.
  • Betrachtung volkswirtschaftlicher Aspekte und Einsparpotenziale durch Transaktionskostenoptimierung.
  • Vergleich der deutschen Situation mit dem digitalen Vorreiter Estland.

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Artikel 91c Absatz 5 des Grundgesetzes

Die seit 01. Juni 2017 beschlossene Ergänzung von Artikel 91c GG durch den neuen Absatz 5 resultierte aus der notwendigen Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen und der damit ebenfalls resultierenden Neuregelung des bundesstaatlichen Finanzausgleichs. Sie stand anfangs nur in geringem Maße im Blickpunkt des Interesses. Dies war verwunderlich, so war es doch die 2009 erfolgte Einführung des Artikel 91c GG, der als Startpunkt eines zukunftsweisenden E-Government im Bereich der Informationstechnologie (IT) anzusehen ist. Erstmals war ab diesem Zeitpunkt der Willen für ein Handeln und Zusammenarbeiten abseits von bestehenden föderalen Zwängen erkennbar. So ist es Bund und Ländern, trotz des Verbots der Mischverwaltung und mit Hilfe dieser verfassungsrechtlichen Legitimation stärker als bisher, fortan möglich sowohl Planung als auch Errichtung und Betrieb von IT-Systemen voranzutreiben. Der neu eingeführte Absatz 5 ist für eine Verfassungsnorm traditionell kurz und prägnant formuliert und lautet im Wortlaut wie folgt:

„Der übergreifende informationstechnische Zugang zu den Verwaltungsleistungen von Bund und Ländern wird durch Bundesgesetz mit Zustimmung des Bundesrates geregelt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der Verwaltungsdigitalisierung ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Effizienz und Akzeptanz digitaler Verwaltungsdienste zu untersuchen.

2 Politischer Rahmen: Hier wird der rechtliche Grundstein beleuchtet, einschließlich des E-Government-Gesetzes, des Programms „Digitale Verwaltung 2020“ und der Bedeutung des Breitbandausbaus.

3 Verwaltungsmodernisierung durch digitale Transformation: Das Kapitel erörtert die notwendige Modernisierung, Nutzererwartungen und den Vergleich zwischen Deutschland und Estland im Hinblick auf digitale Verwaltungsleistungen.

4 Das Onlinezugangsgesetz: Dies ist das Kernkapitel, das Ziele und Inhalte des OZG, den Portalverbund, die Rolle des Nutzerkontos, IT-Sicherheit, Datenschutz sowie volkswirtschaftliche Aspekte analysiert.

5 Fazit/Ausblick: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die Umsetzung der Hauptfragestellung vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen.

Schlüsselwörter

E-Government, Onlinezugangsgesetz, OZG, Digitalisierung, Verwaltungsmodernisierung, Portalverbund, Nutzerkonto, IT-Konsolidierung, Föderalismus, Transaktionskosten, E-Akte, Breitbandausbau, Bürgerorientierung, Datenschutz, Personalausweis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Digitalisierung der deutschen öffentlichen Verwaltung, insbesondere im Hinblick auf die Einführung eines gemeinsamen Portalverbundes für Verwaltungsdienstleistungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt den politischen Rechtsrahmen, die verwaltungstechnische Modernisierung, das Onlinezugangsgesetz sowie ökonomische Aspekte wie Transaktionskosten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Es soll beantwortet werden, inwieweit eine gemeinsame Portal-Lösung von Bund, Ländern und Kommunen die Digitalisierung und Nutzerakzeptanz bei Bürgern und Unternehmen steigern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Neben einer umfassenden Literaturrecherche und der Analyse von Fachzeitschriften stützt sich die Arbeit auf eine eigene empirische Online-Umfrage zu digitalen Verwaltungsdiensten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse des Onlinezugangsgesetzes, den Aufbau des Portalverbundes und die volkswirtschaftliche Betrachtung der digitalen Verwaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind E-Government, Onlinezugangsgesetz, Portalverbund, Nutzerakzeptanz, IT-Konsolidierung und Transaktionskosten.

Welche Rolle spielt Estland in dieser Arbeit?

Estland dient als digitaler Vorreiter und Vergleichsmodell, um zu verdeutlichen, welche Potenziale eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung bietet.

Welche Bedeutung kommt dem Nutzerkonto für Bürger und Unternehmen zu?

Das Nutzerkonto wird als zentrales Werkzeug identifiziert, um einen einfachen, sicheren und medienbruchfreien Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen zu ermöglichen.

Was ist das „Wirtschaftlichkeitslückenmodell“ im Breitbandausbau?

Es ist ein Fördermodell, das gezielt Investitionen in Breitbandnetze in geografischen Gebieten unterstützt, die für private Telekommunikationsanbieter wirtschaftlich nicht attraktiv sind.

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Résumé des informations

Titre
Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung
Sous-titre
Ist eine gemeinsame Plattform für Onlineverwaltungsdienstleistungen in Deutschland möglich?
Université
Federal University of Applied Administrative Sciences
Note
13,50 RP (gut)
Auteur
Alexander Wehner (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
112
N° de catalogue
V457732
ISBN (ebook)
9783668890213
ISBN (Livre)
9783668890220
Langue
allemand
mots-clé
Onlinezugangsgesetz Digitalisierung Breitbandausbau E-Government E-Akte Digitale Verwaltung Bürgerdienste Portalverbund Nutzerkonto elektronischer Markt Datenschutz Plattformökonomie Verwaltungsdienste digitale Transformation Verwaltungsmodernisierung Onlineangebote Verwaltung 4.0 eID-Funktion Onlineverwaltungsdienstleistung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Wehner (Auteur), 2018, Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457732
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Extrait de  112  pages
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