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Der libysche Bürgerkrieg, Präsident Obama und die militärische Intervention der USA

Titre: Der libysche Bürgerkrieg, Präsident Obama und die militärische Intervention der USA

Essai , 2019 , 20 Pages

Autor:in: Andre Bonn (Auteur)

Politique - Sujet: Paix et Conflits, Sécurité
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Der Essay setzt sich mit dem libyschen Bürgerkrieg sowie der amerikanischen Intervention unter Präsident Obama auseinander. Er geht den Ursachen der kriegerischen Auseinandersetzungen im Kontext der sich in Libyen im Zuge des Arabischen Frühlings ausbildenden, verändernden politischen Wahrnehmung nach. Außerdem fragt er, ob sich die Entscheidung Präsident Obamas, einer militärischen Intervention der USA in Libyen zuzustimmen, maßgeblich mit dem Verlauf der dort stattfindenden kriegerischen Handlungen in Verbindung bringen lässt.

Abschließend wird geklärt, ob die Handlungen der USA aus liberaler Sichtweise als redlich beziehungsweise legitim zu bezeichnen sind, obwohl das Agieren von Demokratie in kriegerischen Handlungen stets vermieden werden sollte. Dabei stützt er sich auf die wissenschaftlichen Theorien Kants, Czempiels und Moravcsiks.

Ab Dezember 2010 breiteten sich zunächst in Tunesien Proteste, Aufstände und Rebellionen aus, die in der Folge viele weitere Länder Nordafrikas und des Nahen Ostens erfassten. In Ägypten und Tunesien führte dies dazu, dass die jeweiligen Herrscher abgesetzt wurden. In Syrien gehen die verlustreichen Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition bis zum heutigen Tag weiter; die Administrationen in Marokko und Jordanien reagierten auf die aufflammenden sozialen Proteste und stabilisierten ihre Länder zumindest kurzfristig. Die beschriebenen Ereignisse wurden im Folgenden unter dem Namen Arabischer Frühling bekannt und führten zu grundlegenden Veränderungen in der Region, die politische, ökonomische sowie geostrategische Aspekte betrafen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Der Bürgerkrieg in Libyen: Unabwendbar oder ein vermeidbares Dilemma?

1.1 Ursachenforschung zur Genese der kriegerischen Auseinandersetzungen im Kontext der sich in Libyen im Zuge des „Arabischen Frühlings“ ausbildenden, verändernden politischen Wahrnehmung

1.2 Lässt sich die Entscheidung Präsident Obamas, einer militärischen Intervention der Vereinigten Staaten von Amerika in Libyen zuzustimmen, maßgeblich mit dem Verlauf der dort stattfindenden kriegerischen Handlungen in Verbindung bringen?

2 Motive der amerikanischen Intervention im Fokus der Liberalen Theorie:

2.1 Unvermeidbare Folge oder kalkuliertes Streben? Sind die Handlungen der USA aus liberaler Sichtweise als „redlich“ bzw. legitim zu bezeichnen, obwohl das Agieren von Demokratie in kriegerischen Handlungen stets vermieden werden sollte? Analyse mithilfe der wissenschaftlichen Theorien Kants, Czempiels und Moravcsiks.

3 Fazit: Der Krieg in Libyen, die außenpolitische Führung des Präsidenten und die öffentliche Meinung der US-Bürger – unvereinbare Gegensätze?

4 Verzeichnisse:

4.1 Literaturverzeichnis

4.2 Literatur aus dem Internet

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entscheidung der USA zur militärischen Intervention im libyschen Bürgerkrieg 2011 unter dem theoretischen Blickwinkel der Liberalen Theorie, insbesondere basierend auf den Modellen von Kant, Czempiel und Moravcsik. Dabei wird analysiert, wie außenpolitische Handlungen durch staatliche Präferenzen und das Agieren gesellschaftlicher Akteure beeinflusst werden.

  • Analyse des libyschen Bürgerkriegs und der Genese des Konflikts.
  • Untersuchung der liberalen Theorie der internationalen Beziehungen als Erklärungsmodell.
  • Bewertung der US-Außenpolitik und der Entscheidung von Präsident Obama.
  • Kontrastierung der politischen Führung mit der öffentlichen Meinung der US-Bürger.

Auszug aus dem Buch

2.1 Unvermeidbare Folge oder kalkuliertes Streben? Sind die Handlungen der USA aus liberaler Sichtweise als „redlich“ bzw. legitim zu bezeichnen, obwohl das Agieren von Demokratie in kriegerischen Handlungen stets vermieden werden sollte? Analyse mithilfe der wissenschaftlichen Theorien Kants, Czempiels und Moravcsiks.

Zu Beginn sei angemerkt, dass die Fragestellung, ob und inwieweit sich die Vereinigten Staaten von Amerika im Laufe ihrer Entwicklung „im Generellen“ zu einer „militanten Demokratie“ entwickelt haben, in dieser Ausarbeitung nicht thematisiert wird. Gleiches gilt im Hinblick auf die Frage, ob in den USA (sowie in einigen anderen Demokratien) aufgrund der individuellen Genese eine „kulturelle Gewaltneigung“ entstanden ist, deren Ausdruck die Häufigkeit der jeweiligen Einbindung in militärische Interventionen ist.

Im Folgenden werden zunächst Grundzüge von Kants Theorie zur Demokratisierung (Demokratischer Frieden) sowie zu der sich im Weiteren entwickelnden Liberalen Theorie erläutert. Anschließend wird ein Bezug zum US-Einsatz in Libyen hergestellt.

Immanuel Kant entwickelte in seinen Ausführungen „Zum ewigen Frieden“ zwei Argumentationslinien. Es stellte zum einen fest, dass mit steigendem Partizipationsgrad (Teilhabe) der Bürger an außenpolitischen Entscheidungen ihres jeweiligen Staates deren Neigung zu aggressiven Selbsthilfestrategien abnimmt. Dies gilt seiner Ansicht nach vor allem „da sie alle Drangsale des Krieges über sich selbst beschließen müssten (...), sie sich sehr bedenken werden, ein so schlimmes Spiel anzufangen (sie könnten ebenfalls ihr Hab und Gut sowie ihr Leben verlieren).“ Zum anderen bemerkte Kant, dass sich in einem Friedensbund, der zwischen demokratisch geprägten Nationen besteht, langfristig „stabile Muster der Kooperation“ ausbilden können. Besonderen Wert legt er in diesem Zusammenhang auf eine Unterscheidung der Begriffe Friedensbund (hier gemeint) und Friedensvertrag. Ersterer ersucht und hat damit das Potenzial, kriegerische Handlungen zwischen Völkern dauerhaft zu unterbinden sowie die Gefahr des Auftretens eines Sicherheitsdilemmas unter den Staaten zu verhindern, letzterer beendet „bloß“ einen einzigen Krieg.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der Bürgerkrieg in Libyen: Unabwendbar oder ein vermeidbares Dilemma?: Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung des Konflikts im Kontext des „Arabischen Frühlings“ und hinterfragt, ob die Entscheidung zur militärischen Intervention der USA direkt mit der Eskalation der kriegerischen Handlungen in Libyen korreliert.

2 Motive der amerikanischen Intervention im Fokus der Liberalen Theorie:: Hier werden die theoretischen Grundlagen des demokratischen Friedens nach Kant, Czempiel und Moravcsik erarbeitet, um die Beweggründe der amerikanischen Außenpolitik wissenschaftlich einzuordnen.

3 Fazit: Der Krieg in Libyen, die außenpolitische Führung des Präsidenten und die öffentliche Meinung der US-Bürger – unvereinbare Gegensätze?: Das Fazit bewertet die Anwendbarkeit der liberalen Theorie auf den US-Libyen-Einsatz und diskutiert die Diskrepanz zwischen politischer Entscheidungsfindung und der Zerrissenheit in der öffentlichen Meinung der US-Bürger.

4 Verzeichnisse:: Dieser Abschnitt enthält das Literaturverzeichnis sowie eine Auflistung der verwendeten Internetquellen.

Schlüsselwörter

Libyen, Bürgerkrieg, USA, Militärintervention, Liberale Theorie, Barack Obama, Gaddafi, Demokratischer Frieden, Internationale Beziehungen, Andrew Moravcsik, Außenpolitik, Arabischer Frühling, Sicherheit, Partizipation, Gallup-Studie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die militärische Intervention der USA im libyschen Bürgerkrieg von 2011 und prüft diese anhand der liberalen Theorie der internationalen Beziehungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die liberale Theorie, US-Außenpolitik, das Handeln von Präsident Obama sowie die gesellschaftliche Akzeptanz militärischer Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, inwieweit die liberale Theorie (insbesondere nach Moravcsik) dazu geeignet ist, die US-Intervention in Libyen als rationales oder wertegeleitetes Handeln zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die theoretische Ansätze (Kant, Czempiel, Moravcsik) mit empirischen Daten (Gallup-Studien) verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Konfliktgenese in Libyen und die Anwendung der Kernannahmen liberaler Theorien auf das Agieren der US-Regierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Libyen, Militärintervention, Liberale Theorie, Internationale Beziehungen und US-Außenpolitik.

Wie bewertet der Autor das Handeln von Präsident Obama?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Argumente für die Intervention bei der Abwägung durch den Präsidenten die kalkulierten Nachteile überwogen haben.

Welche Rolle spielt die öffentliche Meinung in den USA laut der Arbeit?

Die Arbeit zeigt durch Gallup-Daten eine signifikante Lücke zwischen dem US-Selbstbild als Weltmacht und der tatsächlichen Unterstützung für konkrete militärische Einsätze auf.

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Résumé des informations

Titre
Der libysche Bürgerkrieg, Präsident Obama und die militärische Intervention der USA
Université
University of Kaiserslautern  (Sozialwissenschaften)
Cours
Einführung in die Politikwissenschaft
Auteur
Andre Bonn (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
20
N° de catalogue
V458239
ISBN (ebook)
9783668877979
ISBN (Livre)
9783668877986
Langue
allemand
mots-clé
Liberale Theorie Libyen Barack Obama US-Präsident Militäreinsatz Libyen Krieg Krieg in Libyen militärische Intervention Libyen Arabischer Frühling Theorie des Demokratischen Friedens Immanuel Kant Andrew Moravcsik Czempiel UN-Resolution 1973 Koalition der Willigen
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Citation du texte
Andre Bonn (Auteur), 2019, Der libysche Bürgerkrieg, Präsident Obama und die militärische Intervention der USA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458239
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Extrait de  20  pages
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