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Sprachenpolitik und Sprachwahl im Unternehmen am Beispiel einer mehrsprachigen Regionalbank in der Schweiz

Título: Sprachenpolitik und Sprachwahl im Unternehmen am Beispiel einer mehrsprachigen Regionalbank in der Schweiz

Trabajo Universitario , 2016 , 27 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Özge Kaya (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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Die Kommunikation im Unternehmen, sei es mit Kunden, Partnern oder Mitarbeitern ist ein wichtiges Instrument moderner Unternehmensführung. Ohne eine effiziente Kommunikation können strategisch wichtige Handlungen und Entscheidungen falsch oder gar nicht ausgeführt werden. Dieser Umstand stellt vor allem internationalisierte Unternehmen vor neue Herausforderungen. Bei der Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus verschiedenen Kulturen mit verschiedenen Sprachkenntnissen ist neben der bloßen Nicht-Kenntnis der Sprache des Gegenübers auch die Gefahr gegeben, dass Aussagen aufgrund von routiniertem Kommunikationsverhalten missverstanden werden.

Dabei läuft nicht nur ein Projekt oder Vorhaben Gefahr zu misslingen. Auch das Geschäftsklima wird wesentlich von einer möglichst verständigen Kommunikation bestimmt. Deshalb sind vor allem Unternehmen, die im internationalen Bereich tätig sind, auf eine wohl durchdachte Sprachenpolitik angewiesen. Außerdem kann auch eine Entwicklung vorwiegend gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit durch aktive Sprachenpolitik gewährleistet werden. Hierbei existieren die verschiedensten Möglichkeiten zur Gestaltung der Sprachenpolitik, insbesondere in mehrsprachigen Ländern und internationalen Organisationen, in welchen die sprachliche Vielfalt in der Kommunikation mit Klienten stets zunimmt.

Wie Unternehmen für die notwendigen Kompetenzen sorgen und inwieweit die wirkliche Sprachverwendung mit einer offiziellen Sprachpolitik übereinstimmt wird im Rahmen dieser Arbeit untersucht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Ausgangssituation: Die ELAN-Studie

3. Begriffsdefinition

3.1 Sprach- vs. Sprachenpolitik

3.2 Sprachenpolitik im Unternehmen

4. Sprachwahl

4.1 Motivationale Sprachwahl für Individuen

4.2 Sprachwahl im Unternehmen

5. Branchenspezifischer Fremdsprachenbedarf

6. Dylan-Projekt

6.1 Ziele und Ergebnisse

6.2 Analyserahmen

7. Mehrsprachige Regionalbank in der Schweiz

7.1 Kontext

7.2 Sprachliche Ressourcen

8. Ein- oder Mehrsprachigkeit: ein Vergleich ökonomischer Kriterien aus der Sicht der Unternehmung und der Betroffenen

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Sprachenpolitik und tatsächliche Sprachwahl in Unternehmen, insbesondere bei international tätigen Firmen und einer mehrsprachigen Schweizer Regionalbank, interagieren. Ziel ist es zu analysieren, ob offizielle Sprachvorgaben mit der gelebten Kommunikationspraxis übereinstimmen und welche Faktoren die individuelle und institutionelle Sprachwahl beeinflussen.

  • Sprachenpolitik und Sprachwahl in multinationalen Unternehmen
  • Einflussfaktoren auf die Sprachwahl (Makro-, Meso- und Mikroeinheiten)
  • Ökonomische Auswirkungen von Mehrsprachigkeit im Geschäftsalltag
  • Strategien zur Bewältigung von Sprachbarrieren und deren Wirksamkeit

Auszug aus dem Buch

4.2 Sprachwahl im Unternehmen

Der zuletzt genannte Sprachwahl-Faktor ´Entgegenkommen´ ist im Wirtschaftsleben absolut dominierend, jedenfalls gegenüber den Kunden. Das man, um etwas zu verkaufen, die Sprache seiner Kunden sprechen muss, ist eine „betriebswirtschaftliche Binsenweisheit“. Unternehmen stellen sich daher häufig die Frage: „Lerne ich Sprachen oder organisiere ich mein Vertriebsnetz?“ (Lavric 2008: 197) Ein Unternehmen muss stets darauf bedacht sein, über ausreichende (Fremdsprachen-)Kompetenzen zu verfügen, um seine Kunden in ihrer jeweiligen Muttersprache anzusprechen. Wie allerdings das Unternehmen zu diesen Kompetenzen kommt und versucht den Sprachbedarf im Betrieb zu decken, zeigt sich in einer Reihe von unterschiedlichen Handlungsoptionen, die sie in gemischter Form einbringen. Zu den Handlungsmöglichkeiten gehören beispielsweise das Übersetzen von Verkaufsunterlagen und der Homepage, das Organisieren von Sprachkursen sowie die Einstellung von kompetenten Mitarbeitern.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Punkte der drei Handlungsoptionen zusammen und versucht mit diesen den Sprachbedarf der Unternehmen zu decken. Darüber hinaus werden die damit verbundenen Probleme aufgeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung effizienter Kommunikation in modernen Unternehmen und definiert die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Ausgangssituation: Die ELAN-Studie: Dieses Kapitel analysiert die Ergebnisse der EU-weiten ELAN-Studie zum Fremdsprachenbedarf und diskutiert die Diskrepanz zwischen quantitativen Daten und der gelebten Realität.

3. Begriffsdefinition: Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem Sprachpolitik von Sprachenpolitik abgegrenzt und die Anwendung im Unternehmenskontext definiert wird.

4. Sprachwahl: Das Kapitel erläutert die verschiedenen Faktoren (Makro, Meso, Mikro), die das Sprachwahlverhalten von Individuen und Organisationen steuern.

5. Branchenspezifischer Fremdsprachenbedarf: Hier wird untersucht, welche Branchen und Positionen einem besonders hohen Anpassungsdruck in Bezug auf Mehrsprachigkeit ausgesetzt sind.

6. Dylan-Projekt: Vorstellung des Dylan-Projekts zur Erforschung der Dynamik von Sprachenvielfalt und dessen Analyserahmen für den beruflichen Kontext.

7. Mehrsprachige Regionalbank in der Schweiz: Praxisnahe Untersuchung einer Fusion zweier Banken und die damit verbundenen Herausforderungen in der internen Kommunikation.

8. Ein- oder Mehrsprachigkeit: ein Vergleich ökonomischer Kriterien aus der Sicht der Unternehmung und der Betroffenen: Ein ökonomischer Vergleich von Kosten und Nutzen verschiedener Sprachstrategien für das Unternehmen und die Mitarbeiter.

9. Fazit: Die Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse über die Diskrepanz zwischen offizieller Sprachenpolitik und praktischer Anwendung.

Schlüsselwörter

Sprachenpolitik, Sprachwahl, Unternehmensführung, Kommunikation, Mehrsprachigkeit, Fremdsprachenbedarf, ELAN-Studie, Lingua franca, Sprachbarrieren, Vertriebsstruktur, Fallstudie, Sprachkompetenz, Unternehmenskultur, Sprachstrategie, Geschäftsalltag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen mit Sprachvielfalt umgehen und welche Faktoren die tatsächliche Sprachwahl in der Unternehmenskommunikation bestimmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen Sprachenpolitik, die praktische Sprachwahl in internationalen Unternehmen sowie die ökonomischen Aspekte von Sprachbarrieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, warum offizielle Sprachenpolitiken oft von der tatsächlichen Kommunikation abweichen und welche Muster in der Sprachwahl erkennbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt qualitative Fallstudien, insbesondere unter Bezugnahme auf das Dylan-Projekt und die Analyse von Unternehmensabläufen, um Sprachwahlprozesse zu verstehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Modelle der Sprachwahl, branchenspezifische Bedarfe und eine konkrete Fallstudie einer Schweizer Bank analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sprachenpolitik, Lingua franca, Sprachwahlstrategien und der Vergleich zwischen ökonomischen Kriterien und sozialem Zusammenhalt.

Welche Herausforderungen bei der Sprachwahl hat das Skandinavien-Team der Bank?

Das Team beherrscht zwar die Sprachen der Kunden, aber die mangelnden Französischkenntnisse erschweren die interne Kommunikation mit Kollegen, weshalb Englisch als Ausgleich gewählt wird.

Was ist die „betriebswirtschaftliche Binsenweisheit“ im Kontext der Sprachwahl?

Die Erkenntnis, dass Unternehmen die Sprache ihrer Kunden sprechen müssen, um erfolgreich zu verkaufen, auch wenn dies mit organisatorischem Aufwand verbunden ist.

Warum ist das "Entgegenkommen" als Sprachwahlfaktor so bedeutend?

Es fungiert als höfliche Geste, die Sympathiepunkte gewinnt und Vertrauen aufbaut, was bei der Verwendung einer neutralen Lingua franca oft verloren geht.

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Detalles

Título
Sprachenpolitik und Sprachwahl im Unternehmen am Beispiel einer mehrsprachigen Regionalbank in der Schweiz
Universidad
University of Siegen
Calificación
2,0
Autor
Özge Kaya (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
27
No. de catálogo
V458745
ISBN (Ebook)
9783668876132
ISBN (Libro)
9783668876149
Idioma
Alemán
Etiqueta
sprachenpolitik sprachwahl unternehmen beispiel regionalbank schweiz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Özge Kaya (Autor), 2016, Sprachenpolitik und Sprachwahl im Unternehmen am Beispiel einer mehrsprachigen Regionalbank in der Schweiz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458745
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