Diese Arbeit geht auf die Führung durch Motivation ein. Führung ist schon beinahe so alt wie die Menschheit. Schon vor 300.000 Jahren wurde die Arbeit geplant und eingeteilt damit das Überleben gesichert war. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden Absprachen getroffen, einzelne Mitglieder spezialisiert und damit sozusagen eine Art der Arbeitsplanung durchgeführt damit die Versorgung der gesamten Gruppe sichergestellt werden konnte. Diese Arbeitsteilung kam allen zugute und war damit schon zu dieser Zeit ein Motivationsfaktor.
Im Lauf der Geschichte hat sie die Führung stark verändert, Führungstheorien- und praktiken änderten sich angepasst an die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Unternehmen verfolgen jene Führungsstile, die gerade als erfolgreich angesehen werden. Ändert sich das gesellschaftliche Umfeld, ändert sich auch die Führungs- strategie. Einseitige hierarchische Führung, wie sie in den 1960er Jahren anzutreffen war, ist heute fast nur mehr in öffentlichen Einrichtungen anzutreffen. Die Führung im weltweiten Wirtschaftsprozess hat sich speziell in den letzten 100 Jahren drastisch ge-wandelt und verändert sich weiter. Der Wertewandel stellt hohe Anforderungen an Führungskräfte.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriffserklärung Führung
2.1. Führungskraft
2.2. Führungsarbeit
2.3. Mitarbeiter im Fokus
2.3.1. Beziehungsmanagement
2.3.2. Kommunikation
3 Motivation
3.1. Motiv
3.2. Motivation
3.2.1. Intrinsische Motivation
3.2.2. Extrinsische Motivation
3.2.3. Intrinsiche versus extrinische Motivation
4 Führung durch Motivation im Wandel
4.1. Erinnern an bereits erzielte Erfolge
4.2. Stärken bewusst machen
4.3. Gemeinsame Ziele vereinbaren
4.3.1. Materielle Anreizsysteme
4.3.2. Immaterielle Anreizsysteme
4.4. MitarbeiterInnengespräche
5 Conclusio
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die tiefgreifenden Veränderungen im Bereich der Mitarbeiterführung unter besonderer Berücksichtigung der Motivation als zentralem Erfolgsfaktor in einem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie moderne Führungskräfte Rahmenbedingungen schaffen können, um Mitarbeiter trotz eines Wertewandels und veränderter Marktanforderungen langfristig zu binden und zu motivieren.
- Historische Entwicklung der Führungstheorien und Praxis.
- Differenzierung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation.
- Bedeutung von Beziehungsmanagement und Kommunikation als Führungsinstrumente.
- Analyse materieller und immaterieller Anreizsysteme in der Zielvereinbarung.
- Die Rolle der MitarbeiterInnengespräche als Instrument zur Orientierung.
Auszug aus dem Buch
3 MOTIVATION
Motivation ist selbstaktiviertes Verhalten der MitarbeiterIn um Leistungen zu erbringen. Es ist die Aufgabe einer Führungskraft MitarbeiterInnen dazu zu bewegen, zum Wohle des Unternehmens zu handeln. Die Rahmenbedingungen für motiviertes Arbeiten müssen geschaffen werden. (vgl. Niermeyer/Postall 2010, S. 55 f.)
3.1. Motiv
Motive sind Konstrukte, die das Handeln von Menschen verständlich machen sollen. Sie stellen die Neigungen dar, eine Situation positiv oder negativ zu beurteilen. (vgl. http:// lexikon.stangl.eu 2018) Motive sind Beweggründe für menschliches Verhalten. Diese können zum Teil angeboren sein wie z.B. Hunger und Durst, aber auch von der Umwelt bestimmt werden. Der Anteil der einzelnen Motive ist bei jedem Menschen unterschiedlich und unterliegt einem ständigen Wandel, verändert sich die Lebenssituation, können sich auch die Motive verändern. Kurz gesagt, Motiv ist ein Grund etwas zu tun. (vgl. Schulenburg 2016, S. 213 f.)
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt den historischen Wandel von Führung und die Notwendigkeit, Mitarbeiter durch motivierende Führung in einer globalisierten Welt zu gewinnen.
2 Begriffserklärung Führung: Definiert Führung als zielbezogene Einflussnahme und beleuchtet die Rolle der Führungskraft sowie die Bedeutung von Beziehungsmanagement.
3 Motivation: Erläutert die psychologischen Grundlagen von Motiven und unterscheidet zwischen intrinsischen und extrinsischen Motivationsformen.
4 Führung durch Motivation im Wandel: Analysiert moderne Strategien zur Mitarbeitermotivation, wie die Nutzung von Erfolgen, Zielvereinbarungen und Anreizsystemen.
5 Conclusio: Fasst zusammen, dass moderne Führung ein permanenter Prozess ist, der verstärkt auf Förderung und intrinsische Motivation setzt.
Schlüsselwörter
Führung, Mitarbeiterführung, Motivation, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Beziehungsmanagement, Kommunikation, Anreizsysteme, Zielvereinbarung, Führungskraft, Führungsarbeit, Wertewandel, Unternehmenserfolg, MitarbeiterInnengespräch, Veränderungsprozess
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie sich Führungskonzepte verändert haben und welche Rolle die Motivation von Mitarbeitern dabei spielt, um den Unternehmenserfolg in einem dynamischen Umfeld sicherzustellen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf dem modernen Führungsverständnis, der Psychologie der Motivation (intrinsisch vs. extrinsisch), dem Beziehungsmanagement sowie konkreten Führungsinstrumenten wie Zielvereinbarungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch veränderte Rahmenbedingungen und moderne Führungsinstrumente die Motivation ihrer Mitarbeiter nachhaltig fördern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller Fachliteratur und psychologischer Grundlagen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung von Führung, die theoretische Fundierung der Motivation sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit Anreizsystemen und MitarbeiterInnengesprächen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die zentralen Begriffe sind Führung, MitarbeiterInnengespräch, intrinsische Motivation, Anreizsysteme und Beziehungsmanagement.
Warum spielt das Beziehungsmanagement eine so wichtige Rolle für Führungskräfte?
Professionelles Beziehungsmanagement stärkt die emotionale Bindung, das Vertrauen und die Führungsattraktivität, was eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Mitarbeiterführung darstellt.
Was unterscheidet materielle von immateriellen Anreizsystemen laut der Autorin?
Materielle Anreize beziehen sich auf finanzielle Belohnungen, während immaterielle Anreizsysteme Faktoren wie Führungsqualität, Arbeitsplatzsicherheit oder Handlungsfreiräume umfassen, die nicht direkt messbar sind.
- Arbeit zitieren
- Romana Wiesinger (Autor:in), 2018, MitarbeiterInnenmotivation. Veränderungen in der Führung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459653