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Autismus. Erscheinungsbild, Ursachen und Intervention nach dem TEACCH-Ansatz

Titre: Autismus. Erscheinungsbild, Ursachen und Intervention nach dem TEACCH-Ansatz

Dossier / Travail , 2018 , 19 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Clara Stegemann (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im medizinischen Kontext ist Autismus ein Phänomen, das trotz modernster Forschung auch heute noch nicht vollständig verstanden wird. Verschiedenste Disziplinen beschäftigen sich mit Autisten: so sind zum einen Psychologen und Psychiater im Sinne der Diagnose und Medikation beteiligt, wie auch Sozialarbeiter und Erzieher im Kontext der Lebensbegleitung und Therapie. In dieser Hausarbeit soll geklärt werden, welche Erscheinungsformen im Bereich der Autismus-Spektrum-Störung bekannt sind, welche Ursachen dieser zugrunde liegen und welche Möglichkeiten die Soziale Arbeit bietet, um die Betroffenen zu unterstützen.

Dafür wird zuerst ein kurzer Überblick über die Historie gegeben, bevor auf die Epidemiologie eingegangen wird. Anschließend soll beschrieben werden, wie Autismus in den beiden gängigen Klassifikationssystemen (DSM-V und ICD-10) klassifiziert wird. Dabei wird auf den neuesten Forschungsstand im Sinne der Autismus-Spektrum-Störung eingegangen. Zur Verdeutlichung werden dort ebenfalls die einzelnen Erscheinungsbilder des Autismus ausführlich beschrieben.

Schließlich wird die Ätiopathogenese vorgestellt und diskutiert, welcher Einflussfaktor der bedeutendste in Bezug auf die Autismus-Spektrum-Störung ist. Des Weiteren werden die Inklusionsmöglichkeiten für Menschen mit Autismus beleuchtet. Hier wird insbesondere auf den TEACCH-Ansatz eingegangen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historie

3. Epidemiologie

4. Autismus

4.1 Frühkindlicher Autismus

4.2 Asperger Autismus

4.3 Atypischer Autismus

5. Ätiologie

6. Intervention nach dem TEACCH-Ansatz

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis über das Spektrum autistischer Störungen zu vermitteln, die zugrunde liegenden Ursachen kritisch zu beleuchten und Möglichkeiten der Sozialen Arbeit aufzuzeigen, um betroffene Personen in ihrer Lebensgestaltung zu unterstützen.

  • Historische Entwicklung des Autismusbegriffs
  • Epidemiologische Daten und Prävalenzraten
  • Differenzierung der Erscheinungsbilder (Kanner, Asperger, Atypisch)
  • Ätiologische Faktoren und Forschungsstand
  • Interventionsansätze mit Fokus auf den TEACCH-Ansatz

Auszug aus dem Buch

4.1 Frühkindlicher Autismus

Der frühkindliche Autismus oder auch das Kanner-Syndrom wurde 1943 von dem österreichischen Psychiater Leo Kanner erstmals beschrieben. Damals führte er in seiner Arbeit eine Anzahl von Merkmalen auf, die sich dafür eigneten, Kinder mit dieser Störung zu erkennen (vgl. Aarons/Gittens 2007:24). Die Störung gehört zu den angeborenen Behinderungen, das heißt, die Merkmale zeigen sich schon vor dem Alter von zweieinhalb bis drei Jahren (vgl. Jorgensen 2014:84).

Grundlegende Merkmale sind abweichendes und abnormales Verhalten in den verschiedenen Gebieten, wie der sozialen Interaktion, Kommunikation und stereotypen Verhaltensweisen. Darüber hinaus sind auch Phobien, Schlaf- und Essstörungen, Wutausbrüche sowie (Auto-) Aggression charakteristisch für den frühkindlichen Autismus. Wichtig für die Diagnose ist außerdem, dass sich die Beeinträchtigung der Entwicklung schon vor dem dritten Lebensjahr äußert (vgl. Beyer 2015b:151f.)

Zu den Merkmalen gehört außerdem ein deutlich reduzierter und inkonsistenter Blickkontakt, der oftmals als ein ‚Hindruchsehen‘ beschrieben wird. Auffällig ist außerdem, dass ein soziales Lächeln als Reaktion auf die Bezugsperson deutlich reduziert ist und Mimik und Gestik des Kindes kaum zum Einsatz kommen (vgl. Bölte/Kamp-Becker 2014:13f.). Sie zeigen keine Reaktion auf die Stimmen ihrer Eltern und strecken ihnen auch nicht die Arme entgegen, wie es bei Kindern mit einer altersentsprechenden Entwicklung zu beobachten ist (vgl. Jorgensen 2014:84). Erstaunlich ist, dass trotzdem eine selektive oder totale Geräuschüberempfindlichkeit bestehen kann (vgl. Bölte/Kamp-Becker 2014:15).

Beim frühkindlichen Autismus sind Bewegungsstereotypien zu beobachten. Zu diesen gehört das Auf-Zehenspitzen-Gehen, plötzliches und unmotiviertes Klatschen, flatternde Handbewegungen, fächernde Bewegungen der Hände vor den Augen, Hin und Her pendeln des Kopfes aber auch Augenbohren und Schläge mit den Händen auf die Ohren (vgl. Jorgensen 2014:85; Bölte/Kamp-Becker 2014:15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Autismus-Spektrum-Störung sowie Darlegung der Forschungsfragen und der methodischen Vorgehensweise.

2. Historie: Überblick über die historische Entstehung des Autismusbegriffs durch Eugen Bleuler, Leo Kanner und Hans Asperger.

3. Epidemiologie: Betrachtung der Häufigkeit von Autismus in der Bevölkerung sowie der geschlechtsspezifischen Verteilung.

4. Autismus: Detaillierte Beschreibung der verschiedenen Erscheinungsformen, namentlich des frühkindlichen Autismus, des Asperger-Syndroms und des atypischen Autismus.

5. Ätiologie: Analyse der Ursachen für Autismus, unter besonderer Berücksichtigung genetischer Faktoren sowie psychosozialer und exogener Einflüsse.

6. Intervention nach dem TEACCH-Ansatz: Darstellung des TEACCH-Konzepts als strukturgebende Methode in der Unterstützung von Menschen mit Autismus.

7. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Fragestellung und Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Autismus-Spektrum-Störung, Frühkindlicher Autismus, Asperger-Syndrom, TEACCH-Ansatz, Ätiologie, Soziale Arbeit, Inklusion, Kommunikation, soziale Interaktion, Verhaltensstereotypien, Entwicklungsstörungen, Diagnose, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Autismus-Spektrum-Störung mit Fokus auf Erscheinungsbilder, Ursachen und die praktische Unterstützung durch den TEACCH-Ansatz.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Herleitung, der Epidemiologie, der klinischen Differenzierung der Autismusformen und der pädagogisch-therapeutischen Intervention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Autismus zu schaffen und aufzuzeigen, wie die Soziale Arbeit Betroffene in ihrem Alltag effektiv unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis aktueller Fachliteratur und wissenschaftlicher Studien zur Autismus-Spektrum-Störung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Historie, epidemiologische Fakten, die Beschreibung der Autismus-Subtypen sowie eine ausführliche Erörterung der Ätiologie und der TEACCH-Intervention.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Autismus-Spektrum-Störung, Asperger, Frühkindlicher Autismus, TEACCH, Ätiologie, soziale Interaktion und Inklusion.

Welche Bedeutung hat der TEACCH-Ansatz für die betroffenen Menschen?

Er dient als strukturgebende Methode, die hilft, die Umwelt an die spezifischen kognitiven Bedürfnisse der Betroffenen anzupassen und somit Autonomie und Lebensqualität zu fördern.

Wurde die These der "Kühlschrankmütter" in der Arbeit bestätigt?

Nein, die Arbeit stellt klar, dass diese These als längst überholt und widerlegt gilt, da die Ursachen primär in genetischen Faktoren liegen.

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Résumé des informations

Titre
Autismus. Erscheinungsbild, Ursachen und Intervention nach dem TEACCH-Ansatz
Université
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Cours
Prävention und Intervention bei Verhaltens- und Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter
Note
1,0
Auteur
Clara Stegemann (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
19
N° de catalogue
V459846
ISBN (ebook)
9783668931985
ISBN (Livre)
9783668931992
Langue
allemand
mots-clé
Autismus Asperger Autismus Frühkindlicher Autismus Kanner Syndrom TEACCH Atypischer Autismus Ursachen Autismus Äthiologie Autismus Epidemiologie Autismus
Sécurité des produits
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Citation du texte
Clara Stegemann (Auteur), 2018, Autismus. Erscheinungsbild, Ursachen und Intervention nach dem TEACCH-Ansatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459846
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Extrait de  19  pages
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