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Generische vs. hybride Wettbewerbsstrategien

Titel: Generische vs. hybride Wettbewerbsstrategien

Seminararbeit , 2014 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Master of Science Matthias Schmidt (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist, unter Berücksichtigung der generischen und der hybriden Wettbewerbsstrategien, einerseits die Frage, welche der Strategien das optimale Ergeb-nis, einen Wettbewerbsvorteil, schafft und andererseits die Frage nach dem aktuellen Stand der Forschung zu beantworten. So muss verdeutlicht werden, was eine WS ist und welche Rahmenbedingungen Wettbewerbsstrategien beeinflussen. In Anlehnung an Porter sollen die generischen und hybriden Wettbewerbsstrategien hinsichtlich eines damit verfolgten Wettbewerbsvorteils für Unternehmen untersucht und interpretiert werden.

Im Verlauf dieser Arbeit soll sowohl der Begriff der WS, sowie der Ursprung des Theo-rieansatzes in Kapitel 2, als auch die Differenzierung zwischen den generischen und den hybriden Wettbewerbsstrategien beschrieben und erläutert werden. In Kapitel 3 werden anschließend die beiden Strategien gegenübergestellt und diskutiert. Welche der Strate-gien den aktuellen Stand der Forschung wiederspiegelt wird in Kapitel 4 dargelegt. Ein abschließendes Fazit fasst die Ausführungen zusammen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehensweise

2. Wettbewerbsstrategien

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Ursprung der Wettbewerbsstrategien

2.3 Generische Wettbewerbsstrategien

2.4 Hybride Wettbewerbsstrategien

2.5 Generische vs. hybride Wettbewerbsstrategien

3. Ergebnisse der Forschung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Effektivität von generischen und hybriden Wettbewerbsstrategien zu untersuchen, den aktuellen Stand der Forschung darzulegen und zu analysieren, welche Strategieansätze unter heutigen Marktbedingungen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil sichern können.

  • Analyse der klassischen generischen Wettbewerbsstrategien nach Porter.
  • Untersuchung von hybriden Wettbewerbsstrategien zur gleichzeitigen Erzielung von Kosten- und Differenzierungsvorteilen.
  • Bewertung der Anwendbarkeit und Grenzen von Porter's Unvereinbarkeitshypothese.
  • Empirische Fundierung der Erfolgsfaktoren für Wettbewerbsstrategien.
  • Diskussion der Bedeutung von Zeit und technologischem Wandel für moderne Unternehmensstrategien.

Auszug aus dem Buch

2.3 Generische Wettbewerbsstrategien

Der Begriff „generisch“ gibt Auskunft darüber, dass diese WS von jedem Unternehmen, unabhängig von der Branche, anwendbar ist. Porter prägt den Ansatz der generischen Wettbewerbsstrategien und genießt einen sehr hohen Stellenwert, sowohl in der Literatur als auch in der Praxis. Laut Porter gibt es die zwei Grundtypen von Wettbewerbsvorteilen, Kosten- und Differenzierungsvorteil. Diese stellen den Ursprung der Strategie dar. Das Unternehmen muss nicht nur zwischen Kosten- und Differenzierungsvorteil entscheiden, sondern auch zwischen Nische oder dem ganzen Markt wählen. „Porter distinguishes between three generic strategies …“, die das Ergebnis der möglichen Kombination charakterisieren. Die drei Strategietypen sind Kostenführerschaft, Differenzierung und Konzentration auf Schwerpunkte.

Die Strategie der Kostenführerschaft zielt darauf, einen absoluten Kostenvorteil gegenüber allen anderen Wettbewerbern für das Unternehmen zu erzielen, d.h. die Preisführerschaft zu übernehmen. Eine absolute Kostenführerschaft verlangt eine Kostensenkung durch Erfahrung, Aufbau von großangelegten Produktionseinrichtungen oder Kontrolle der Betriebskosten. Allerdings dürfen trotz der stetigen Kostenminimierung Differenzierungsaspekte wie Service, Lieferzuverlässigkeit, Qualität oder Forschung und Entwicklung nicht vollständig übergangen werden. Der Kostenvorsprung wird häufig nur erreicht, wenn ein hoher Marktanteil vorliegt oder Kostenvorteile aufgrund des günstigen Zugangs zu Rohstoffen entstehen. Als Beispiel der Strategie der Kostenführerschaft dient die Billigfluggesellschaft RyanAir, die extrem günstige Flüge anbietet. Zielflughäfen sind ausschließlich kleine Flughäfen, die meist außerhalb gelegen sind, dafür aber geringe Gebühren für Start und Landung verlangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Komplexität der Marktbedingungen und begründet die Notwendigkeit, hybride statt rein generischer Wettbewerbsstrategien zu betrachten.

2. Wettbewerbsstrategien: Hier werden die theoretischen Grundlagen der generischen Ansätze nach Porter sowie verschiedene Typen hybrider Wettbewerbsstrategien definiert und voneinander abgegrenzt.

3. Ergebnisse der Forschung: Dieser Abschnitt wertet empirische Studien aus, die belegen, dass hybride Strategien in der Praxis häufig zu überdurchschnittlichen Erfolgen führen.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass hybride Wettbewerbsstrategien aufgrund dynamischer Umwelteinflüsse heute unerlässlich sind und die Wissenschaft weiter in deren Optimierung investieren muss.

Schlüsselwörter

Wettbewerbsstrategie, Kostenführerschaft, Differenzierung, Hybride Strategien, Porter, Mass Customization, Wettbewerbsvorteil, PIMS-Studie, Strategische Geschäftseinheiten, Stuck in the middle, Marktanteil, Return on Investment, Innovationsmanagement, Globalisierung, Unternehmenserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel von klassischen generischen Wettbewerbsstrategien hin zu hybriden Strategien, um Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld zu mehr Wettbewerbsfähigkeit zu verhelfen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Kostenführerschaft und Differenzierung, die Analyse von hybriden Modellen wie Mass Customization und die kritische Auseinandersetzung mit Porter's Theorie der Unvereinbarkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche Strategien heute die besten Ergebnisse liefern und wie der aktuelle wissenschaftliche Stand zur Effektivität hybrider Wettbewerbsstrategien aussieht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die durch die Auswertung empirischer Sekundärdaten (z.B. PIMS-Studie) und Fallbeispiele unterfüttert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung der Wettbewerbsstrategien, der detaillierten Betrachtung hybrider Strategietypen und der Diskussion ihrer empirischen Erfolgswirksamkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wettbewerbsstrategie, hybride Ansätze, Kosten-Differenzierungs-Synthese, Porter-Modell, Wettbewerbsvorteil und Marktdynamik.

Was bedeutet die "Stuck in the middle"-Position nach Porter?

Sie beschreibt Unternehmen, die keine klare Strategie verfolgen und somit weder Kostenführer sind noch eine Differenzierung aufweisen, was zu unterdurchschnittlicher Performance führt.

Warum ist die "Mass Customization" für hybride Strategien relevant?

Sie dient als konkretes Beispiel für eine simultan hybride Strategie, bei der kundenindividuelle Produkte zu Kostenstrukturen der Massenproduktion hergestellt werden.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Generische vs. hybride Wettbewerbsstrategien
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Master of Science Matthias Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
24
Katalognummer
V459988
ISBN (eBook)
9783668907874
ISBN (Buch)
9783668907881
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wettbewerbsstrategien hybride Wettbewerbsstrategie generische Wettbewerbsstrategien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Science Matthias Schmidt (Autor:in), 2014, Generische vs. hybride Wettbewerbsstrategien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459988
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Leseprobe aus  24  Seiten
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