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Alternsgerechte Infrastrukturen in deutschen Kommunen. Wie Kommunen den demografischen Wandel erfolgreich bewältigen

Title: Alternsgerechte Infrastrukturen in deutschen Kommunen. Wie Kommunen den demografischen Wandel erfolgreich bewältigen

Textbook , 2019 , 84 Pages

Autor:in: Jessica Lenuweit (Author)

Sociology - Old Age
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Laut aktuellen Prognosen werden im Jahr 2030 über drei Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland leben. Das sind doppelt so viele wie noch 2007. Gleichzeitig geht jedoch die Zahl der Erwerbsfähigen und damit potenziellen Pflegenden zurück.

Jessica Lenuweit setzt sich in ihrer Publikation mit altersgerechten Infrastrukturen in Kommunen auseinander. Vor allem in Ostdeutschland wirkt sich der demografische Wandel stark auf die Altersstruktur der Bevölkerung aus. Lenuweit führt deshalb eine Sozialstrukturanalyse für den Stadtteil Kannenstieg in Magdeburg durch.

Der Großteil älterer Menschen wünscht sich, den Lebensabend trotz Pflegebedarf im eigenen Zuhause und im vertrauten Umfeld verbringen zu können. Probleme bereiten, neben der Altersstruktur, auch ein Mangel an finanziellen Mitteln und Netzwerkarbeit. Jessica Lenuweit gibt hierzu konkrete Handlungsempfehlungen für Kommunen.

Aus dem Inhalt:
- Altenpflege
- Bevölkerungsentwicklung;
- Pflegepersonal;
- Prävention;
- Versorgungsstruktur;
- Multimorbidität

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Theoretischer Hintergrund

1.1 Demografische Entwicklung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft

1.2 Verantwortung der Kommunen

1.3 Sozialraumorientierung

1.4 Alternsgerechte Strukturen in der Kommune

1.4.1 Medizinische Versorgung der Bevölkerung

1.4.2 Integrierte Sozialplanung

1.4.3 Pflegeinfrastrukturplanung

1.4.4 Alternsgerechte Quartiersentwicklung

1.4.5 Rahmenbedingungen alternsgerechter Quartier

2 Untersuchungsmethodik

2.1 Sozialraumanalyse

2.2 Ergänzende Methoden der Sozialraumanalyse

2.2.1 Nadelmethode

2.2.2 Individuelle Infrastrukturtabelle

2.2.3 Befragung von Schlüsselpersonen

3 Darstellung der Ergebnisse

3.1 Physische und bauliche Strukturen

3.2 Sozio-ökonomische Strukturen

3.3 Sozial-infrastrukturelle Potenziale

3.4 Individuelle Nutzungsmuster im öffentlichen Raum

3.5 Bedarfe der Zielgruppe

4 Handlungsempfehlungen an die Kommune

4.1 Individuelle Empfehlungen

4.2 Allgemeine Empfehlungen

5 Diskussion der Ergebnisse

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es zu ermitteln, welche infrastrukturellen Voraussetzungen notwendig sind, um für Seniorinnen und Senioren ein bedarfsgerechtes Umfeld zu schaffen. Im Anschluss wird untersucht, inwieweit diese Bedingungen im Magdeburger Stadtteil Kannenstieg erfüllt sind und welche konkreten Handlungsbedarfe bestehen.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf die Gesellschaftsstruktur.
  • Kommunale Verantwortung bei der Schaffung alternsgerechter Infrastrukturen.
  • Methodik der kleinräumigen Sozialraumanalyse zur Quartiersentwicklung.
  • Erfassung von sozio-ökonomischen Strukturen und Nutzungsmustern im Sozialraum.
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität für ältere Menschen.

Auszug aus dem Buch

1.4.1 Medizinische Versorgung der Bevölkerung

Die bereits erläuterten Folgen des demografischen Wandels, welche sich nicht nur in der Alterung der Bevölkerung zeigen, sondern auch den Mangel an fachlich kompetentem Pflegepersonal verstärken, fordern eine Modernisierung vorhandener Versorgungsformen. Anhand der Daten der „Study of Health in Pomerania“, welche sich auf eine bevölkerungsbasierte Kohorte stützt, wird erkenntlich, dass mit ansteigendem Alter der Menschen die Inanspruchnahme der hausärztlichen Leistungen steigt (Hoffmann & Van den Berg, 2012, S. 93). Eine ambulante Versorgung durch Hausärzte in Wohnortnähe stellt besonders für multimorbide und weniger mobile Personen eine erhöhte Relevanz dar. Die Indikatoren für den Bedarf an ambulanter Versorgung setzen sich sowohl aus der Anzahl der Patientinnen und Patienten, als auch aus der Inanspruchnahme der medizinischen Leistungen durch die Gesamtbevölkerung zusammen (Hoffmann & Van den Berg, 2012, S. 93). Im Rahmen des demografischen Wandels ist demnach von einem erhöhten Bedarf an hausärztlichen Versorgungsangeboten im nahen Wohnumfeld auszugehen. Die individuelle Versorgungsqualität in der Region ist weiterhin abhängig von den Rahmenbedingungen vor Ort und vor allem von der Anzahl sowie geografischen Verteilung der dort ansässigen Akteurinnen und Akteuren. Die Erreichbarkeit, Qualifikation und Kapazität dieser Leistungserbringenden stellen dabei die wichtigsten Voraussetzungen dar (Hoffmann & Van den Berg, 2012, S. 102).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Auswirkungen des demografischen Wandels und definiert die Verantwortung von Kommunen bei der Gestaltung alternsgerechter Strukturen sowie die Grundlagen der Sozialraumorientierung.

2 Untersuchungsmethodik: Hier werden die methodischen Ansätze der Sozialraumanalyse vorgestellt, inklusive ergänzender Instrumente wie der Nadelmethode und der Befragung von Schlüsselpersonen.

3 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Analyseergebnisse zum Stadtteil Kannenstieg, unterteilt in physische, sozio-ökonomische und infrastrukturbezogene Aspekte sowie Bedarfe der Zielgruppe.

4 Handlungsempfehlungen an die Kommune: Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen werden individuelle und allgemeine Empfehlungen zur Optimierung der Versorgungs- und Lebensbedingungen im Quartier abgeleitet.

5 Diskussion der Ergebnisse: Eine kritische Reflexion über die angewandten Methoden und die Aussagekraft der Ergebnisse unter Berücksichtigung der speziellen Zielgruppe.

6 Zusammenfassung: Eine abschließende Synthese der Kernerkenntnisse hinsichtlich der Herausforderungen des demografischen Wandels auf kommunaler Ebene.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Sozialraumanalyse, Alternsgerechte Infrastruktur, Kannenstieg, Kommune, Senioren, Quartiersentwicklung, Integrierte Sozialplanung, Pflegeinfrastruktur, Lebensqualität, Partizipation, Versorgungsstrukturen, Soziale Teilhabe, Barrierefreiheit, Magdeburg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Anpassung kommunaler Infrastrukturen an die Herausforderungen des demografischen Wandels, um Seniorinnen und Senioren ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Wohnumfeld zu ermöglichen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind demografische Veränderungen, kommunale Verantwortung, Sozialraumorientierung, medizinische sowie pflegerische Versorgung und die infrastrukturelle Entwicklung von Quartieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, Voraussetzungen für ein alternsgerechtes Wohnumfeld zu ermitteln und diese exemplarisch im Magdeburger Stadtteil Kannenstieg zu überprüfen, um konkrete Handlungsbedarfe zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die Methode der Sozialraumanalyse verwendet, ergänzt durch partizipative Verfahren wie die Nadelmethode, die Befragung von Schlüsselpersonen und die Nutzung individueller Infrastrukturtabellen.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Analyse der physischen, sozio-ökonomischen und infrastrukturbezogenen Gegebenheiten im Stadtteil Kannenstieg sowie die Ermittlung der spezifischen Bedarfe der dort lebenden Senioren.

Wie lässt sich die Arbeit inhaltlich charakterisieren?

Die Arbeit zeichnet sich durch einen stark praxisorientierten Ansatz aus, der sowohl theoretische Grundlagen der Sozialplanung mit empirischen Daten aus einem konkreten Stadtteil verknüpft.

Warum spielt die Nadelmethode in dieser Untersuchung eine wichtige Rolle?

Die Nadelmethode dient als partizipatives Werkzeug, um lebensweltbezogene Aktionsradien und Nutzungsweisen der Senioren im Kannenstieg visuell zu erfassen und für die Planung nutzbar zu machen.

Welche besondere Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich des Stadtteils Kannenstieg?

Obwohl der Stadtteil eine gute Grundausstattung bietet, zeigt die Untersuchung, dass soziale Netzwerke (wie das ASZ) entscheidend sind, jedoch eine Versorgungslücke bei niederschwelligen Begegnungsorten, wie einem generationsgerechten Café, besteht.

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Details

Title
Alternsgerechte Infrastrukturen in deutschen Kommunen. Wie Kommunen den demografischen Wandel erfolgreich bewältigen
Author
Jessica Lenuweit (Author)
Publication Year
2019
Pages
84
Catalog Number
V460494
ISBN (eBook)
9783956879791
ISBN (Book)
9783956879807
Language
German
Tags
alternsgerechte Infrastruktur Kommune Quartier Sozialraumanalyse Altenpflege Bevölkerungsentwicklung Pflegepersonal Prävention Versorgungsstruktur Multimorbidität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Lenuweit (Author), 2019, Alternsgerechte Infrastrukturen in deutschen Kommunen. Wie Kommunen den demografischen Wandel erfolgreich bewältigen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/460494
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