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Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes 1938 - 1945

Wie wurde sie durch Joachim von Ribbentrop und Paul Karl Schmidt geändert?

Titre: Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes 1938 - 1945

Dossier / Travail , 2015 , 18 Pages , Note: 1

Autor:in: Frederick Benjamin Hafner (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - National-socialisme, La seconde guerre mondiale
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die stetig wachsende Einflussnahme der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes, beginnend mit der Ernennung Joachim von Ribbentrops zum Reichsaußenminister, nachzuzeichnen.

Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes war eine von mehreren Institutionen des dritten Reiches, die sich mit Propaganda, Pressepolitik und Informationsbeschaffung auseinandersetzte. Obwohl dem Propagandaministerium und seinem Minister, Joseph Goebbels, in der Forschung weitaus mehr Beachtung geschenkt wurde, hatte auch die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes großen Einfluss auf die oben genannten Bereiche, vor allem nachdem Joachim von Ribbentrop am 05.02.1938 zum Reichsaußenminister ernannt wurde.

Um diese Leitgedanken ausreichend herausarbeiten zu können, findet zunächst eine Auseinandersetzung mit dem Einflussbereich des Auswärtigen Amtes unter Ribbentrops Vorgänger, Konstantin Freiherr von Neurath, statt. Nur so ist es auch möglich, die Unterschiede zu den darauffolgenden Jahren 1938 – 1945 deutlich hervorzuheben. Danach verlagert sich der Schwerpunkt vom Auswärtigen Amt zur Presseabteilung des Auswärtigen Amtes.

Anfangs wird ebenfalls die Situation vor 1938 skizziert werden, um danach den Ausbau der Presseabteilung, unter dem neuen Leiter der Presseabteilung, Paul Karl Schmidt, zum Thema zu machen. Gleichfalls wird auch die Besetzung der Mitarbeiterposten mit sogenannten „Protektionskinder des NS-Regimes“ aufgezeigt. In Bezug auf Paul Karl Schmidt soll vor allem sein Einfluss auf den Ausbau und die Arbeitsweise der Presse- und Nachrichtenabteilung des Auswärtigen Amtes im Vordergrund stehen. Biographische Einzelheiten zu seiner Person werden hierbei bewusst vernachlässigt, trotzdem wird näher auf seine Persönlichkeitszüge eingegangen werden, um die Frage, warum gerade er für diese Position geeignet war, im Zuge dessen, beantworten zu können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. 1938 – 1945: Die Ära Ribbentrop

2.1 Situation im Auswärtigen Amt vor dem Amtsantritt Ribbentrops

2.2 Änderungen im Auswärtigen Amt durch die Ernennung Ribbentrops zum Reichsaußenminister

2.3 Situation in der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes vor dem Amtsantritt Ribbentrops

2.4 Änderungen in der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes durch die Ernennung Ribbentrops zum Reichsaußenminister

2.4.1 Der neue Pressechef Paul Karl Schmidt

2.4.2 Ausbau der Presseabteilung

2.4.3 Der Konflikt mit dem Propagandaministerium

3. Aufgaben der Presseabteilung

3.1 Informationsbeschaffung

3.2 Beeinflussung der Auslandspresse

3.3 Lenkung der deutschen Presse auf außenpolitischem Gebiet

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und den wachsenden Einfluss der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes im nationalsozialistischen Deutschland nach der Ernennung Joachim von Ribbentrops zum Reichsaußenminister im Jahr 1938. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie die Abteilung unter der Leitung von Paul Karl Schmidt von einer institutionell bedeutungslosen Einheit zu einem aktiven Machtfaktor ausgebaut wurde und welche Kompetenzkonflikte sich dabei insbesondere mit dem Propagandaministerium ergaben.

  • Strukturwandel des Auswärtigen Amtes in der Ära Ribbentrop
  • Aufbau und Arbeitsweise der Presseabteilung unter Paul Karl Schmidt
  • Konfliktlinien und Machtkämpfe mit dem Propagandaministerium von Joseph Goebbels
  • Kernaufgaben: Informationsbeschaffung, Beeinflussung der Auslandspresse und Lenkung der Inlandspresse

Auszug aus dem Buch

2.4.3 Der Konflikt mit dem Propagandaministerium

„Ich sollte eine starke Kampfposition gegen den Reichspressechef und das Propagandaministerium schaffen“ . Mit diesen Worten erläuterte, der sich in Kriegsgefangenschaft befindende, Paul Karl Schmidt 1947 seinem Vernehmer die Aufgabenstellung, die ihm von Ribbentrop zum Ausbau der Presseabteilung gegeben wurde. Daran wird ersichtlich, dass es eigentlich schon zu Beginn der Ära Ribbentrop das Ziel war, die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes als eine „Kampfposition“ gegen die anderen pressepolitischen Institutionen und Ämter zu errichten. So ist es kaum verwunderlich, dass es in den Folgejahren zu zahlreichen Auseinandersetzungen gekommen war.

Herausragend unter den zahlreichen Konflikten der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes mit konkurrierenden Behörden ist sicherlich jener mit dem Propagandaministerium, da diese beiden Institutionen, im Unterschied zu den anderen Einrichtungen, die einen ähnlichen Aufgabenbereich hatten, die Spitzenstellung in der Auslandspropaganda für sich beanstandeten.

Das interessante an diesem Zwist ist jedoch, dass er kaum auf inhaltlicher Ebene geführt wurde. Es wurden zwar manche Aspekte der Auslandspropaganda stärker oder schwächer betont, aber grundsätzlich vertrat man die gleiche Haltung. Dies lässt sich dadurch erklären, dass „der Spielraum für alternative Aussagen [in der nationalsozialistischen Propaganda; Ergänzung des Verfassers] […] von vornherein äußerst begrenzt“ war.

Somit handelte es sich hauptsächlich um Kompetenzkonflikte, die zwischen der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes und dem Propagandaministerium ausgetragen wurden. Bei diesen ging es darum, die eigenen Einflussbereiche zu vergrößern und die Ambitionen des Anderen einzuschränken. Wie erfolgreich die eigenen Kampagnen waren, konnte nur daran abgelesen werden, ob sie aus dem Kreis des Führers positiv aufgenommen wurden oder ob man sich gegen die konkurrierende Stelle durchsetzen konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema, die Forschungsziele und die methodische Herangehensweise zur Untersuchung der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes.

2. 1938 – 1945: Die Ära Ribbentrop: Analyse der strukturellen Veränderungen im Auswärtigen Amt und in der Presseabteilung unter Ribbentrop, einschließlich der Personalbesetzung und der Etablierung neuer Machtverhältnisse.

3. Aufgaben der Presseabteilung: Detaillierte Betrachtung der drei Kernbereiche der Abteilung: Informationsgewinnung, Beeinflussung der Auslandspresse und Versuche zur Lenkung der Inlandspresse.

4. Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse, Bewertung des Einflusses der Presseabteilung trotz der Konkurrenz durch das Propagandaministerium sowie Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Presseabteilung, Auswärtiges Amt, Joachim von Ribbentrop, Paul Karl Schmidt, Propagandaministerium, Joseph Goebbels, Auslandspropaganda, NS-Regime, Pressepolitik, Informationsbeschaffung, Kompetenzkonflikt, Machtkampf, Nationalsozialismus, Außenpolitik, Zeitgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und dem Wandel der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes während der NS-Zeit, speziell unter dem Einfluss von Joachim von Ribbentrop.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen der personelle und organisatorische Umbau der Presseabteilung, deren Arbeitsweise sowie der anhaltende Kompetenzstreit mit dem Propagandaministerium.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die stetig wachsende Einflussnahme der Abteilung auf die NS-Propaganda und Außenpolitik nach 1938 aufzuzeigen und zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Auswertung und den systematischen Vergleich vorhandener Fachliteratur, Monographien und zeitgenössischer Dokumente.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung der Ära Ribbentrop und die detaillierte Darstellung der drei Kernaufgaben der Presseabteilung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Presseabteilung, Ribbentrop, Propagandaministerium, Kompetenzkonflikt und Auslandspropaganda.

Welche Rolle spielte Paul Karl Schmidt für die Abteilung?

Als Leiter der Abteilung fungierte er als maßgebliche Triebfeder, die den Ausbau der Institution vorantrieb und ein selbstbewusstes, oft provokantes Auftreten gegenüber Konkurrenten etablierte.

War die Presseabteilung erfolgreich in ihrem Machtkampf mit dem Propagandaministerium?

Die Abteilung konnte ihren Einfluss deutlich vergrößern und agierte in manchen Bereichen ebenbürtig, blieb jedoch bei der Lenkung der inländischen Presse meist im Schatten des Propagandaministeriums.

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Résumé des informations

Titre
Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes 1938 - 1945
Sous-titre
Wie wurde sie durch Joachim von Ribbentrop und Paul Karl Schmidt geändert?
Université
Klagenfurt University
Note
1
Auteur
Frederick Benjamin Hafner (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
18
N° de catalogue
V460892
ISBN (ebook)
9783668908482
ISBN (Livre)
9783668908499
Langue
allemand
mots-clé
Nationalsozialismus Auswärtiges Amt Presseabteilung Ribbentrop Paul Karl Schmidt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Frederick Benjamin Hafner (Auteur), 2015, Die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes 1938 - 1945, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/460892
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Extrait de  18  pages
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