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Sexismo lingüístico im Spanischen

Título: Sexismo lingüístico im Spanischen

Trabajo Escrito , 2018 , 11 Páginas , Calificación: 2,5

Autor:in: Manuel Dürr (Autor)

Romanística - Estudios españoles
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In dieser Hausarbeit wird Sexismus in der spanischen Sprache untersucht.

Heutzutage, in den Zeiten von #MeToo, wird viel über Sexuelle Diskriminierung, also Herabsetzung und Benachteiligung aufgrund des Geschlechts diskutiert. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Situation - zumindest in den westlichen Ländern - verbessert hat; Frauen haben mittlerweile meistens die gleichen Rechte und es gibt immer mehr in verschiedenen Bereichen sehr erfolgreiche Frauen. Was sich allerdings nicht so schnell ändern lässt wie etwa Rechte, ist die Sprache. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und man hört oft, dass viele Menschen gendergerechte Sprache für überflüssig, zeitraubend und nervtötend halten.

Doch Sprache ist mächtig. Es gibt Gründe, weshalb auch der Begriff des Framing zurzeit immer wieder zu hören ist, wobei bestimmte Ausdrücke bewusst verwendet werden, um die Bevölkerung zu manipulieren. Die Worte, die wir verwenden, können Probleme größer erscheinen lassen, als sie sind und sie können auch Menschen diskriminieren, ohne dass es einem vielleicht bewusst ist. Deshalb sollte man stets seine Wortwahl reflektieren. Nicht nur im Spanischen finden sich viele Beispiele für Sexismo lingüistico (im Folgenden Sprachlicher Sexismus genannt).

In dieser Arbeit sind einige Beispiele dafür aufgeführt und beschrieben. Es gibt sehr viele Formen dessen, weshalb nur besonders drastische Formen aufgeführt sind. In den letzten Jahren haben sich jedoch zahlreiche Institutionen, auch im spanischsprachigen Raum, für die nichtsexistische Verwendung von Sprache eingesetzt. Dies schließt etwa das Fordern alternativer Formulierungen ein, mit denen sich Inhalte ebenso ausdrücken lassen, jedoch ohne sich des Sprachlichen Sexismus schuldig zu machen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beispiele für sexismo lingüistico im Spanischen

2.1 Sexismo lingüistico auf lexikalischer Ebene

2.1.1 Bezeichnungen von Frauen verglichen mit denen von Männern

2.1.2 Das Vergessen der Frau

2.2 Sexismo lingüistico auf syntaktischer Ebene

2.2.1 Die maskuline Form als angenommenes Genus

2.2.2 Der salto semántico

3. Alternativen

3.1 Kollektive Genera und ähnliche Ausdrücke

3.2 Abstractos

3.3 Die Duplicación

3.4 Das @ in alumn@s

4. Reaktionen auf den sexismo lingüistico

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des sprachlichen Sexismus im Spanischen und analysiert, wie tradierte gesellschaftliche Strukturen die Sprache prägen und diskriminierende Muster erzeugen. Ziel ist es, diese Mechanismen aufzuzeigen und praktische Ansätze für einen inklusiveren, geschlechtergerechten Sprachgebrauch vorzustellen.

  • Analyse von lexikalischem und syntaktischem Sexismus im Spanischen
  • Die Rolle des Androzentrismus und des maskulinen Genus als Norm
  • Untersuchung von asymmetrischen Bezeichnungen und dem "salto semántico"
  • Darstellung von Lösungsansätzen wie kollektiven Genera und der Duplizierung
  • Reflexion über gesellschaftliche Reaktionen und Bemühungen zur Sprachänderung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Das Maskuline als angenommenes Genus

Eines der auffälligsten Prinzipien der Sprachlichen Diskriminierung von Frauen besteht darin, dass wenn einer Gruppe von Individuen mindestens ein männliches Individuum angehört, diese Gruppe sprachlich üblicherweise als männlich behandelt wird. Die maskuline Form fungiert also als neutral. Der Grund dafür besteht darin, dass im Spanischen - anders als in vielen anderen Sprachen - auch im Plural normalerweise immer zwischen der maskulinen und der femininen Form unterschieden wird. Im Französischen wird etwa Die Professoren mit Les professeurs übersetzt, unabhängig davon, ob die genannte Gruppe nun ausschließlich männlich oder weiblich ist oder sich aus Vertretern beider Geschlechter zusammensetzt. Im Spanischen unterscheidet man hingegen zwischen den Formen las profesoras, wenn es sich ausschließlich um Lehrerinnen handelt und los profesores, wenn mindestens ein männlicher Lehrer dabei ist.

Gerade bei Berufen (z.B. los artesanos) oder Länderzugehörigkeiten (z.B. los italianos) wird meist die männliche Form gebraucht, sogar wenn nur von Frauen die Rede ist. Ein weiteres starkes Beispiel für die pauschale Benutzung der maskulinen Form ist das Wort hijos, das sogar gebraucht wird, wenn eigentlich nur von Töchtern die Rede ist oder das Wort el hombre für den Menschen. Hier fungiert der Mann einfach als Stellvertreter der männlichen Rasse.

Ein anderes Beispiel für das Maskuline als angenommenes Genus ist das el que, das verwendet wird, wenn es um irgendeine Person geht, etwa: El que lo vea = Wer ihn sieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz geschlechtergerechter Sprache vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Diskussionen ein und problematisiert die Macht der Sprache bei der Konstruktion diskriminierender Strukturen.

2. Beispiele für sexismo lingüistico im Spanischen: Dieses Kapitel kategorisiert sprachlichen Sexismus in lexikalische Aspekte wie asymmetrische Anreden und syntaktische Phänomene, bei denen das Maskuline als neutrale Norm fungiert.

3. Alternativen: Hier werden linguistische Strategien vorgestellt, um Sexismus in der Sprache zu vermeiden, darunter die Verwendung kollektiver Genera, abstrakter Begriffe und die explizite Nennung beider Geschlechter.

4. Reaktionen auf den sexismo lingüistico: Das Kapitel beleuchtet gesellschaftliche und institutionelle Bemühungen sowie Kampagnen, die das Ziel verfolgen, einen bewussteren und nichtsexistischen Sprachgebrauch zu etablieren.

5. Zusammenfassung: Das Fazit fasst zusammen, dass sprachlicher Sexismus tief verankert ist, jedoch durch bewusste Reflexion und den Einsatz alternativer Sprachformen zugunsten einer gerechteren Kommunikation abgebaut werden kann.

Schlüsselwörter

Sexismo lingüístico, Spanische Sprache, Androzentrismus, Geschlechtergerechte Sprache, Sprachdiskriminierung, Salto semántico, Lexikalischer Sexismus, Syntaktischer Sexismus, Sprachwandel, Duplizierung, Inklusive Kommunikation, Genus, Sprachgebrauch, Institutionelle Sprachrichtlinien, Soziolinguistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von sexistischem Sprachgebrauch innerhalb der spanischen Sprache und den damit verbundenen gesellschaftlichen Implikationen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die lexikalische Ebene, wie unterschiedliche Anreden, und die syntaktische Ebene, bei der die männliche Form oft als universelle Norm verwendet wird.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, diskriminierende Sprachmuster im Spanischen aufzudecken und Alternativen aufzuzeigen, die eine geschlechtergerechte Kommunikation ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender sprachwissenschaftlicher Theorien, insbesondere der Kategorisierungen von García Meseguer.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkrete Beispiele für sprachlichen Sexismus, wie asymmetrische Wortpaare oder das "Vergessen" von Frauen, und bietet praktische, nichtsexistische Ausdrucksmöglichkeiten an.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Sexismo lingüístico, Androzentrismus, Salto semántico und verschiedene Formen wie Duplizierung oder der Einsatz von Abstractos.

Was genau ist unter dem "salto semántico" zu verstehen?

Es bezeichnet ein Phänomen, bei dem ein Wort zunächst in einem generischen, beide Geschlechter umfassenden Sinne verwendet wird, um im weiteren Verlauf des Satzes spezifisch nur auf Männer bezogen zu werden.

Wie lässt sich laut der Arbeit das Problem des maskulinen Genus als Norm umgehen?

Die Arbeit schlägt unter anderem vor, kollektive Genera (wie "la gente") oder neutrale Abstrakta zu verwenden, um das explizite Geschlecht der Individuen nicht in den Vordergrund zu stellen.

Welche Rolle spielen Institutionen bei der Veränderung des Sprachgebrauchs?

Institutionen agieren als Treiber, indem sie Leitfäden für einen nichtsexistischen Sprachgebrauch erstellen und damit den Wandel in der Gesellschaft aktiv unterstützen.

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Detalles

Título
Sexismo lingüístico im Spanischen
Universidad
University of Tubingen
Calificación
2,5
Autor
Manuel Dürr (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
11
No. de catálogo
V461944
ISBN (Ebook)
9783668900349
ISBN (Libro)
9783668900356
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sexismo lingüístico sexismus genus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Manuel Dürr (Autor), 2018, Sexismo lingüístico im Spanischen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461944
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