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Facebook-Kommunikation von Automobilherstellern aus linguistischer Sicht

Ein deutsch-französischer Vergleich

Título: Facebook-Kommunikation von Automobilherstellern aus linguistischer Sicht

Tesis (Bachelor) , 2016 , 61 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Ariana Reinecke (Autor)

Didáctica de la asignatura Francés - Pedagogía, lingüística
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Diese Abschlussarbeit beinhaltet die linguistische Analyse von Facebook-Postings, welche von französischen Automobilherstellern getätigt wurden. Ziel ist die Herausarbeitung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen deutschen und französischen Postings und deren eventuelle Auswirkungen auf die Marktposition der Hersteller. Ziel dieser Arbeit ist es, die Unterschiede in der Werbung französischer Automobilhersteller über das soziale Netzwerk Facebook sprachlich zu analysieren. Dabei werden sowohl die Hersteller untereinander als auch deren länderspezifische Kommunikation mit dem Kunden in Deutschland und Frankreich verglichen.

Die Anforderungen an das Automobil sind teilweise kulturell abhängig. Es besitzt Funktionen der soziokulturellen Art und ist nicht nur darauf ausgerichtet, das Grundbedürfnis der Streckenüberwindung zu erfüllen. In Deutschland hat das Auto teilweise immer noch die Funktion eines Statussymbols. Es wird im Genus mit Neutrum, also "das Auto", bezeichnet und mit Qualität und Zuverlässigkeit in Verbindung gebracht. In Frankreich hingegen gilt das Automobil als feminin und erfährt eine starke Personifizierung mit weiblichen Attributen. Ein kreatives Design und hohe Funktionalität sind Eigenschaften, auf die Franzosen großen Wert legen.

In den letzten Jahren ist die Beliebtheit des Internets und mit ihr die der Sozialen Netzwerke als Werbeträger enorm gestiegen. Durch die Multimedialität und die Möglichkeit der Interaktion eröffnet das "World Wide Web" eine ganz neue Form der Werbung. Vor allem mit einer Nutzergeneration, die als "Digital Natives" bezeichnet wird, wird es zu einem wichtigen Werbekanal.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Automobilbranche

2.1 Wahrnehmung des Automobils

2.2 Firmenprofile

2.3 Klassifizierung und Modelle

2.3.1 Minis/ urbaines zwischen 8000 und 10000

2.3.2 Kompaktklasse/ compactes zwischen 19000 und 22000

2.3.3 Mittelklasse/ intermédiaire, break zwischen 28000 und 31000

3. Werbung als Komponente im Marketing-Mix

3.1 Definition des Marktes

3.2 Werbemittel und –träger

3.3 Werbewirkung

3.4 Werbearten und deren Ziele

3.5 Werbesprache

3.6 Bildelemente

3.7 Werbung über das Internet (Computer-mediated Communication)

3.7.1 Internet als Werbeträger

3.7.2 Social Media und das Netzwerk Facebook

3.8 Automobilwerbung

4. Linguistische Analyse

4.1 Produzent und Rezipient

4.2 Medium und Kommunikationsform

4.3 Universelle Kommunikationsbedingungen

4.4 Vorgehensweise der Sprachanalyse

4.5 Wortwahl

4.5.1 Frankreich

4.5.2 Deutschland

4.5.3 Herstellerinterner Vergleich

4.5.4 Ländervergleich

4.6 Semantische Wortfelder

4.6.1 Wortfeld nouveauté-aventure

4.6.2 Wortfeld performance-longévité

4.6.3 Wortfeld identification-personnalité

4.6.4 Wortfeld plaisir-bien-être

4.6.5 Gesamtansicht der Wortfelder

4.7 Syntax und Interpunktion

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Unterschiede in der B2C-Kommunikation französischer Automobilhersteller über das soziale Netzwerk Facebook sprachlich zu analysieren, wobei sowohl die Hersteller untereinander als auch deren länderspezifische Kommunikation in Deutschland und Frankreich verglichen werden.

  • Automobilmarketing im digitalen Zeitalter
  • Linguistische Analyse von Werbesprache auf Social-Media-Plattformen
  • Sprachlicher Vergleich deutsch- und französischsprachiger Werbebeiträge
  • Bedeutung von Wortfeldern und syntaktischen Strukturen in der Automobilwerbung
  • Rolle von Bildern und Interaktionsmöglichkeiten auf Facebook

Auszug aus dem Buch

3.6 Bildelemente

Der erste Blick des Betrachters einer Werbeanzeige in jeglicher Form wird fast immer auf das Bild gerichtet. Bereits bekannte Elemente werden positiv aufgenommen, jedoch beginnt gleichzeitig die Suche nach etwas Neuem und Unbekanntem.

Die Wichtigkeit des Bildes wird seit den siebziger Jahren auf einem eigenen Gebiet untersucht, das aus zwei Forschungsbereichen besteht – der biologischen und der psychologischen Komponente. Für diese Arbeit von Bedeutung ist Letztere, auch Imagery-Forschung genannt, wobei imagery wie folgt erklärt wird: „use of figurative language to produce pictures in the minds of readers and hearers“ (Oxford Advanced Learner’s Dictionary 1992: 450). Die Bildverarbeitung geschieht, im Gegensatz zur sprachlichen Informationsverarbeitung, ohne großen gedanklichen Aufwand. Jedoch muss bedacht werden, welches Involvement das beworbene Produkt aufweist, da bei Low-Involvement-Entscheidungen die illustrativen Informationen effektiver aufgenommen werden als verbale. Zudem werden die Informationen, vermittelt durch ein Bild, besser behalten.

Je gesättigter ein Markt ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit der Bildwerbung. Da viele, sich nur gering unterscheidende Produkte existieren, müsste der Hersteller mit Scheinargumenten arbeiten. Der Vorteil der Bildwerbung ist somit, dass zwar auffallend für das Produkt geworben wird, jedoch keine durchschaubaren Behauptungen verwendet werden müssen, um sich von der Masse abzuheben. Zudem sollten wirksame Informationen in kleinen, unterhaltsamen Einheiten serviert werden, um sie schnell verständlich zu machen. Hierfür ist ein nicht zu komplexes Bild ideal, da innerhalb von 300 bis 400 Millisekunden das Thema erfasst werden kann (vgl. Eichholz 1995: 86f, 174ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Anstieg des Internets und sozialer Netzwerke als Werbeträger, insbesondere für High-Involvement-Produkte wie Automobile, und definiert das Ziel der sprachlichen Vergleichsanalyse.

2. Automobilbranche: Hier werden die kulturellen Unterschiede in der Wahrnehmung des Automobils in Deutschland und Frankreich sowie die spezifischen Firmenprofile und Modellklassifizierungen der Hersteller Renault, Peugeot und Citroën beschrieben.

3. Werbung als Komponente im Marketing-Mix: Das Kapitel bietet eine theoretische Grundlage zu Werbemitteln, -trägern, Werbewirkung, -sprache sowie den Besonderheiten von Online-Kommunikation und Facebook.

4. Linguistische Analyse: Dieser Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung der Wortwahl, semantischen Wortfelder sowie der Syntax und Interpunktion in den Werbepostings der drei Hersteller.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, dass deutliche sprachliche Unterschiede zwischen den Herstellern und Ländern existieren, die mit Markterfolgen korrelieren.

Schlüsselwörter

B2C-Kommunikation, Facebook, Automobilwerbung, Werbesprache, Linguistische Analyse, Wortfelder, Syntax, Interpunktion, Frankreich, Deutschland, Renault, Peugeot, Citroën, Online-Marketing, Computer-mediated Communication.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die sprachliche Gestaltung von Facebook-Werbung französischer Automobilhersteller im Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Automobilmarketing, der Werbesprache, der linguistischen Analyse von Online-Postings und der Bedeutung interkultureller Unterschiede.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Es soll herausgefunden werden, ob und welche signifikanten Unterschiede in der Werbung der Hersteller und in den beiden Ländern bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine korpusbasierte linguistische Analyse, bei der Postings des Jahres 2015 ausgewertet und nach Wortarten, semantischen Wortfeldern sowie Syntaxmerkmalen kategorisiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben der theoretischen Einbettung in das Marketing findet eine detaillierte sprachliche Untersuchung anhand des Korpus statt, wobei unter anderem Wortwerte und der Gebrauch spezifischer „mots vendeurs“ analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören B2C-Kommunikation, Facebook, Automobilwerbung, Werbesprache, Wortfelder und interkultureller Vergleich.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Nähe" und "Distanz" eine Rolle?

Sie hilft, die Kommunikationsstrategie der Unternehmen im Internet besser einzuordnen, da trotz der hohen Reichweite von Social Media oft eine eher geringe Vertrautheit zum Rezipienten besteht.

Welche Rolle spielen "mots vendeurs" bei der Analyse?

Diese "Verkaufsworte" dienen dazu, gezielt an die Bedürfnisse und Emotionen der Käufer zu appellieren und wurden in elf Wortfeld-Kategorien eingeteilt, um die sprachliche Strategie der Hersteller messbar zu machen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sprachgebrauch und Verkaufszahlen?

Ja, die Autorin stellt fest, dass Hersteller, die in Frankreich deutlich präsenter sind, dort auch Marktführer sind, wobei Renault hier als aktivster Wettbewerber mit den meisten Worten hervorsticht.

Final del extracto de 61 páginas  - subir

Detalles

Título
Facebook-Kommunikation von Automobilherstellern aus linguistischer Sicht
Subtítulo
Ein deutsch-französischer Vergleich
Universidad
University of Passau
Calificación
1,7
Autor
Ariana Reinecke (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
61
No. de catálogo
V461968
ISBN (Ebook)
9783668918184
ISBN (Libro)
9783668918191
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sprachwissenschaft Französisch Automobil Marketing Social Media
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ariana Reinecke (Autor), 2016, Facebook-Kommunikation von Automobilherstellern aus linguistischer Sicht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461968
Leer eBook
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Extracto de  61  Páginas
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