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Die Bedeutung der sozialen Beziehungen als Ressource zur Verringerung des Stresspotentials bei Solo-Selbstständigen

Título: Die Bedeutung der sozialen Beziehungen als Ressource zur Verringerung des Stresspotentials bei Solo-Selbstständigen

Trabajo , 2018 , 24 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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In der folgenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit der Frage, ob und wie soziale Beziehungen eine Ressource zur Stressbewältigung für Solo-Selbstständige darstellen können. Dazu werde ich zuerst die Entgrenzungsdiskussion aufgreifen, indem ich den Wandel hin zum Idealtypus Arbeitskraftunternehmer exzerpiere. Bevor die strukturellen Merkmale von Solo-Selbstständigen erklärt werden, definiere ich die Begriffe „Selbstständige“ und „Solo-Selbstständige“. Danach wird das Thema Stress und die Stressoren behandelt, für die Solo-Selbstständige prädestiniert scheinen. Kapitel 4 widmet sich dann der Ressource der sozialen Beziehungen. Eingangs wird vorgestellt, durch welche Handlungen soziale Beziehungen unterstützend und stresslindernd wirken können. Anschließend werden die drei Effekte (Direkteffekt, Puffereffekt und Präventionseffekt) sozialer Unterstützung thematisiert und veranschaulicht. In Kapitel 4.3 wird das Thema Stress erneut aufgegriffen und mit sozialen Unterstützungsmaßnahmen in Verbindung gebracht. Hier soll das transaktionale Stressmodell von Lazarus und Folkman (1984) vorgestellt und aufgezeigt werden, zu welchen Zeitpunkten der Stressbewertung soziale Beziehungen positiv einwirken können. Vor dem Schlusswort sollen allerdings noch negative und belastende Aspekte sozialer Unterstützung berücksichtigt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Selbstständige und Solo-Selbstständige

2.1 Theoretische Einbettung: Der Arbeitskraftunternehmer

2.2 Definition Selbständige und Solo-Selbstständige

2.3 Strukturelle Merkmale Solo-Selbstständiger Tätigkeiten

3 Stress und Stressoren bei Solo-Selbstständigen

4 Soziale Beziehungen als Ressource

4.1 Subtypen sozialer Unterstützung

4.2 Effekte sozialer Unterstützung

4.3 Transaktionales Stressmodell

4.4 Belastende Aspekte sozialer Unterstützung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern soziale Beziehungen als Ressource zur Stressbewältigung für Solo-Selbstständige fungieren können, indem sie theoretische Konzepte wie den Arbeitskraftunternehmer und das transaktionale Stressmodell mit der spezifischen Lebens- und Arbeitssituation von Solo-Selbstständigen verknüpft.

  • Der Idealtypus des Arbeitskraftunternehmers und seine Relevanz für Solo-Selbstständige.
  • Identifikation spezifischer Stressoren im Arbeitsalltag von Solo-Selbstständigen.
  • Analyse der verschiedenen Funktionen und Subtypen sozialer Unterstützung.
  • Theoretische Einordnung der stressmindernden Effekte durch das transaktionale Stressmodell.
  • Kritische Betrachtung möglicher belastender Aspekte sozialer Unterstützung.

Auszug aus dem Buch

4.3 Transaktionales Stressmodell

Wie bereits in Kapitel 3 erläutert, gibt es mehrere Stressoren im Arbeitsalltag. Diese werden allerdings subjektiv wahrgenommen. Stress gilt demnach als Ergebnis der Bewertung von Stressoren. Anhand des transaktionalen Stressmodells möchte ich diese individuelle Bewertung eines Stressors erklären. Im gleichen Schritt soll aufgezeigt werden, inwiefern soziale Beziehungen bei diesem Bewertungsprozess eine Ressource darstellen können.

Unter dem Begriff „transaktional“ wird verstanden, dass die Stressbewertung als Prozess angesehen werden soll, da sich das äußere Umfeld, aus dem der Stressor stammt, immer weiter verändert. Damit ändert sich auch die Einstellung des Individuums zum Stressreiz. Als Beispiel wird eine Stresssituation genannt, die auf den ersten Blick als unüberwindbar erscheint, bei genauerer Betrachtung allerdings ein Gefühl von Stolz mit sich bringen kann, wenn diese Hürde gemeistert wird. Das emotionale Empfinden ist daher nicht statisch und starr, sondern sehr flexibel. Emotionen verändern sich in Intensität und Qualität (vgl. Lazarus & Folkman, 1984, S. 296f). Die kognitive Einschätzung des Stressors wird damit zum zentralen Thema bei der Stresswahrnehmung. Diese erste Einschätzung kann entweder als Bedrohung, Schädigung oder als Herausforderung angesehen werden.

Die primäre und die sekundäre Einschätzung treten dabei nahezu gleichzeitig auf. Wird geprüft, wie bedrohlich ein äußerer Reiz ist, so sprich man von der primären Einschätzung (vgl. Schwarzer, 1993, S. 14f). Der positive Effekt sozialer Unterstützung ist vor allem bei der primären Einschätzung des Stressors sichtbar. Durch das Wissen über den sozialen Rückhalt und der wahrgenommenen Hilfe der Sozialkontakte, kann eine erste Bewertung der Stresssituation deutlich positiver ausfallen. Die eigenen Ressourcen, die zur Bewältigung des Stressors beitragen werden vom Individuum dann auch positiver eingeschätzt, wodurch der Reiz als weniger bedrohlich eingestuft wird (vgl. Rothland, 2013, S. 237). Bei der Einschätzung der Bedrohlichkeit entscheiden allerdings nicht die tatsächlichen Aspekte der Umwelt, sondern alleine die wahrgenommene Umwelt. Das heißt, dass Individuen eine kognitive Einschätzung vornehmen. Bei dieser können soziale Kontakte einen Einfluss haben (vgl. Schwarzer, 1993, S. 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass technologische und organisationale Veränderungen Solo-Selbstständige unter Druck setzen, und stellt die Forschungsfrage nach der Ressource soziale Beziehungen.

2 Selbstständige und Solo-Selbstständige: Hier wird der theoretische Idealtypus des Arbeitskraftunternehmers erörtert und auf Solo-Selbstständige übertragen sowie der Begriff der Solo-Selbstständigen definiert.

3 Stress und Stressoren bei Solo-Selbstständigen: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung von Stress und identifiziert spezifische aufgaben-, arbeits- und veränderungsbezogene Stressoren, denen Solo-Selbstständige ausgesetzt sind.

4 Soziale Beziehungen als Ressource: Hier werden Formen und Effekte sozialer Unterstützung sowie deren Rolle im transaktionalen Stressmodell analysiert, ergänzt um eine kritische Betrachtung potenziell belastender Aspekte.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach soziale Beziehungen zwar eine wichtige, aber komplexe und nicht immer einheitlich wirksame Ressource zur Stressbewältigung bei Solo-Selbstständigen darstellen.

Schlüsselwörter

Solo-Selbstständige, Arbeitskraftunternehmer, Stress, Stressoren, Soziale Unterstützung, Stressbewältigung, Transaktionales Stressmodell, Autonomie, Entgrenzung, Selbstkontrolle, Selbstökonomisierung, Selbstrationalisierung, Wohlbefinden, Burnout, soziale Netzwerke.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von sozialen Beziehungen als Ressource, um das Stresspotenzial bei Solo-Selbstständigen im Kontext der modernen Arbeitswelt zu verringern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Wandel zur entgrenzten Arbeit (Arbeitskraftunternehmer), die Identifikation spezifischer beruflicher Stressoren sowie die theoretische und praktische Funktionsweise von sozialer Unterstützung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob und wie soziale Beziehungen eine effektive Ressource zur Stressbewältigung für Solo-Selbstständige darstellen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse und Synthese bestehender Fachliteratur sowie auf etablierten psychologischen Modellen (wie dem transaktionalen Stressmodell) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung von Solo-Selbstständigen, die Analyse von Stressauslösern, die differenzierte Betrachtung von sozialer Unterstützung sowie deren Anwendung auf den Stressbewertungsprozess.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Solo-Selbstständige, Arbeitskraftunternehmer, Stressbewältigung, soziale Unterstützung und transaktionales Stressmodell beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Situation eines Solo-Selbstständigen von der eines klassischen Lohnarbeiters in Bezug auf Stress?

Der Solo-Selbstständige muss gleichzeitig Arbeitskraft, Betrieb und Unternehmer sein, was zu spezifischen Belastungen wie Selbstökonomisierung, mangelnder sozialer Absicherung und einer erschwerten Grenzziehung zwischen Berufs- und Privatleben führt.

Warum können soziale Beziehungen manchmal selbst zum Stressfaktor werden?

Neben potenziellen Missverständnissen bei der Unterstützung kann Hilfe von außen als unangemessen empfunden werden oder Scham- und Unterlegenheitsgefühle beim Empfänger auslösen, was wiederum neuen Stress erzeugt.

Welche Rolle spielt das transaktionale Stressmodell für die Argumentation?

Das Modell verdeutlicht, dass Stress durch eine subjektive Bewertung entsteht. Soziale Unterstützung kann hierbei helfen, die kognitive Einschätzung der Bedrohlichkeit (primäre Bewertung) zu mildern und die Einschätzung der eigenen Bewältigungsfähigkeiten (sekundäre Bewertung) zu stärken.

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Detalles

Título
Die Bedeutung der sozialen Beziehungen als Ressource zur Verringerung des Stresspotentials bei Solo-Selbstständigen
Universidad
University of Göttingen
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
24
No. de catálogo
V462091
ISBN (Ebook)
9783668918245
ISBN (Libro)
9783668918252
Idioma
Alemán
Etiqueta
bedeutung beziehungen ressource verringerung stresspotentials solo-selbstständigen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Die Bedeutung der sozialen Beziehungen als Ressource zur Verringerung des Stresspotentials bei Solo-Selbstständigen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462091
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