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Die Gesundheitskompetenz von Angehörigen der Gesundheitsberufe im Kontext zu ihren verhaltensbezogenen Gesundheitsrisiken

Title: Die Gesundheitskompetenz von Angehörigen der Gesundheitsberufe im Kontext zu ihren verhaltensbezogenen Gesundheitsrisiken

Bachelor Thesis , 2017 , 69 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lukas Eichinger (Author)

Health - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit behandelt die Themenbereiche Gesundheitskompetenz und verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken bei Angehörigen der Gesundheitsberufe. Aufbauend auf das Konzept der European Health Literacy Survey (HLS-EU) wurde eine empirische Erhebung bei Studierenden der IMC Fachhochschule Krems (Department Gesundheitswissenschaften) durchgeführt.

Die Studiengruppe weist, trotz Absolvierung einer Ausbildung zu einem Gesundheitsberuf, einen höheren Anteil an Personen mit limitierter Gesundheitskompetenz (71,5 Prozent) als die österreichische Allgemeinbevölkerung (51,6 Prozent) auf. Im Gegenzug sind die verhaltensbezogenen Gesundheitsrisiken Bewegungsmangel, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Übergewicht weniger stark ausgeprägt. Ein Zusammenhang zwischen Gesundheitskompetenz und verhaltensbezogenen Gesundheitsrisiken konnte lediglich in geringem Ausmaß festgestellt werden.

Allgemein zeigt sich, dass noch weitergehende Forschung zur Entwicklung von Maßnahmen zur Reduzierung von beruflichen Risiken bei Angehörigen der Gesundheitsberufe indiziert ist. Insbesondere gilt es, die Entstehungspunkte dieser Risiken zu determinieren, um mit entsprechenden Konzepten (beispielsweise Gesundheitskompetenz) gegenwirken zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Forschungsfragen

2 Forschungsmethode

2.1 Begriffsdefinitionen

2.1.1 Gesundheitskompetenz / Health Literacy

2.1.2 Angehörige der Gesundheitsberufe

2.1.3 Verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken

2.2 Studiengruppe

2.3 Forschungsdesign

2.4 Fragebogen

2.4.1 Definition der Fragen

2.4.2 Auswertungskonzept

3 Studienergebnisse

3.1 Ausprägung der Gesundheitskompetenz der Studiengruppe

3.1.1 Gesundheitskompetenz – Gesamt und nach Subdomänen

3.1.2 Gesundheitskompetenz – Informationsverarbeitungsprozess

3.1.3 Gesundheitskompetenz – Personenbezogene Merkmale

3.2 Ausprägung der Gesundheitskompetenz im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung

3.3 Ausprägung verhaltensbezogener Gesundheitsrisiken der Studiengruppe

3.3.1 Bewegungsmangel

3.3.2 Alkoholkonsum

3.3.3 Tabakkonsum

3.3.4 Übergewicht

3.4 Gesundheitskompetenz in Relation zu verhaltensbezogenen Gesundheitsrisiken

4 Conclusio

4.1 Kritische Reflexion

4.2 Zusammenfassung

4.3 Zukünftige Herausforderungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Gesundheitskompetenz sowie verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken bei Studierenden von Gesundheitsberufen an der IMC Fachhochschule Krems und analysiert mögliche Zusammenhänge zwischen diesen beiden Faktoren.

  • Erhebung der Gesundheitskompetenz von Studierenden in Gesundheitsberufen.
  • Analyse der Verbreitung von Gesundheitsrisiken wie Bewegungsmangel, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Übergewicht.
  • Vergleich der Studienergebnisse mit Daten der österreichischen Allgemeinbevölkerung.
  • Untersuchung des Einflusses der Gesundheitskompetenz auf gesundheitsrelevantes Verhalten.
  • Ableitung von Forschungsbedarf zur Verbesserung präventiver Maßnahmen in der Ausbildung.

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Im Zeitraum Juli und August 2011 wurde im Rahmen der European Health Literacy Survey (HLS-EU) die Ausprägung der Gesundheitskompetenz in der europäischen Bevölkerung erhoben. Mit den gewonnenen Daten ist unter anderem erstmals ein zwischenstaatlicher Vergleich der teilnehmenden Länder (Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Irland, Niederlande, Österreich, Polen und Spanien) möglich. Österreich erzielte bei der HLS-EU unterdurchschnittliche Ergebnisse. So weisen 18,2 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine inadäquate Gesundheitskompetenz auf. Dies ist der zweithöchste Wert und liegt über dem europäischen Durchschnitt (12,4 Prozent). Werden die Kategorien inadäquate und problematische Gesundheitskompetenz zusammengefasst (limitierte Gesundheitskompetenz), so gaben 56,4 Prozent der befragten Personen Verständnisprobleme an. Bei der limitierten Gesundheitskompetenz erzielten lediglich Bulgarien und Spanien schlechtere Werte als Österreich. Der Anteil an Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit exzellenter Gesundheitskompetenz ist in Österreich mit 9,9 Prozent geringer als im Durchschnitt (16,5 Prozent) (Sørensen et al., 2015, S. 1-3).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Gesundheitskompetenz bei Angehörigen von Gesundheitsberufen ein und begründet die Relevanz der Forschungsfrage durch die bestehende Forschungslücke.

2 Forschungsmethode: Hier wird das methodische Vorgehen, die Definition der zentralen Begriffe, das Forschungsdesign sowie das auf dem HLS-EU-Fragebogen basierende Auswertungskonzept detailliert beschrieben.

3 Studienergebnisse: Dieser Hauptteil präsentiert die empirischen Befunde zur Gesundheitskompetenz und zu den Gesundheitsrisiken der befragten Studierendengruppe im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung sowie deren Korrelation.

4 Conclusio: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert kritisch die gewählte Methodik und skizziert künftige Herausforderungen sowie weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Gesundheitskompetenz, Angehörige der Gesundheitsberufe, European Health Literacy Survey, verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken, berufliche Belastungen, IMC Fachhochschule Krems, Prävention, Gesundheitsförderung, Gesundheitsverhalten, empirische Erhebung, Lebensstil, Studienfortschritt, Informationsverarbeitung, Gesundheitsinformationen, Health Literacy.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Niveau der Gesundheitskompetenz bei Studierenden der Gesundheitsberufe und deren Zusammenhang mit gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Hauptthemen umfassen die Gesundheitskompetenz, verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken wie Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht sowie den Einfluss dieser Faktoren auf Studierende.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Ausprägung dieser Parameter bei IMC-Studierenden zu messen, mit der österreichischen Allgemeinbevölkerung zu vergleichen und mögliche Korrelationen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative empirische Sozialforschung in Form einer einmaligen Online-Querschnitterhebung mittels eines angepassten HLS-EU-Fragebogens durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Gesundheitskompetenz nach Subdomänen, den Informationsverarbeitungsprozess der Studierenden, die Verbreitung gesundheitsbezogener Risiken und deren statistische Relation zur Gesundheitskompetenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Gesundheitskompetenz, verhaltensbezogene Gesundheitsrisiken, Gesundheitsberufe, IMC Fachhochschule Krems und Prävention.

Wie unterscheidet sich die Gesundheitskompetenz der Studierenden von der Allgemeinbevölkerung?

Die Studie zeigt, dass Studierende trotz ihrer Ausbildung eine höhere Rate an limitierter Gesundheitskompetenz aufweisen als die Allgemeinbevölkerung, jedoch bei den meisten Gesundheitsrisiken deutlich bessere Werte erzielen.

Warum konnte kein starker Zusammenhang zwischen Gesundheitskompetenz und gesundem Verhalten gefunden werden?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gesundheitskompetenz allein nicht ausreicht, um gesundes Verhalten zu garantieren; vielmehr spielen zusätzlich die Motivation und die konkrete Handlungsbereitschaft der Individuen eine entscheidende Rolle.

Welche Limitationen weist die Studie auf?

Die geringe Rücklaufquote, die unterschiedlichen Altersstrukturen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung und die Konzentration auf eine spezifische Ausbildungsgruppe schränken die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ein.

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Details

Title
Die Gesundheitskompetenz von Angehörigen der Gesundheitsberufe im Kontext zu ihren verhaltensbezogenen Gesundheitsrisiken
College
University of applied sciences
Grade
1,0
Author
Lukas Eichinger (Author)
Publication Year
2017
Pages
69
Catalog Number
V463485
ISBN (eBook)
9783668911154
ISBN (Book)
9783668911161
Language
German
Tags
Gesundheitskompetenz Gesundheitsberuf Gesundheitsrisiken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Eichinger (Author), 2017, Die Gesundheitskompetenz von Angehörigen der Gesundheitsberufe im Kontext zu ihren verhaltensbezogenen Gesundheitsrisiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463485
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