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Erzählstein und Morgenkreis. Der Einsatz von Ritualen zur Förderung demokratischer Partizipation in der Grundschule

Título: Erzählstein und Morgenkreis. Der Einsatz von Ritualen zur Förderung demokratischer Partizipation in der Grundschule

Trabajo Escrito , 2018 , 27 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Lisa Hedtfeld (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Partizipation sei ein Grundrecht für Kinder und Jugendliche in allen Lebensbereichen, beschloss die UN-Kinderrechtskonvention im Jahr 1989, sodass Partizipation seither ein hoher Stellenwert zugesprochen wird. Im Jahr 2006 nahm die Kultusministerkonferenz Bezug dazu und forderte die Umsetzung von Partizipation in der Institution Schule, um die Entwicklung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und ein demokratisches Zusammenleben zu untermauern. In dieser Arbeit wird die theoretische Einbettung von Partizipation erläutert und ihre Bedeutung in der Grundschule vorgestellt.

Dazu wird zunächst beleuchtet, was unter Partizipation zu verstehen ist und welche Formen von Partizipation existieren. Darüber hinaus richtet sich der Blick auf die Partizipationsförderung in der Schule mit Hinblick auf die Nutzung von Ritualen. Dies erfolgt anhand einer Analyse einzelner partizipationsrelevanter Faktoren. Die Analyse umfasst fünf unterschiedliche Rituale und verweist auf die Möglichkeit, Partizipation durch Rituale potentiell zu fördern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DER PARTIZIPATIONSBEGRIFF

2.1 Was bedeutet Partizipation?

2.2 Formen von Partizipation

2.2.1 Politische Partizipation

2.2.2 Soziale Partizipation

2.2.3 Demokratische Partizipation

2.3 Modelle der Partizipation

2.3.1 Stufenmodell politischer Partizipation

2.3.2 Stufenmodell sozialer Partizipation

2.3.3 Modell der demokratischen Partizipation

2.4 Demokratische Partizipation in der Grundschule

2.5 Partizipationsförderung

2.6 Förderung demokratischer Partizipation

2.6.1 Förderung von Mitbestimmung und Entscheidung

2.6.2 Förderung von Mitsprache und Aushandlung

2.6.3 Förderung von Mitgestaltung und Engagement

3 RITUALE

3.1 Was ist ein Ritual?

3.2 Rituale in der Grundschule - Chancen und Grenzen

4 ANALYSE AUSGEWÄHLTER PARTIZIPATIONSRELEVANTER RITUALE

4.1 Methodisches Vorgehen

4.2 Ritual: Der Morgenkreis

4.2.1 Inhalt

4.2.2 Indikatoren zur Förderung von Handlungsformen demokratischer Partizipation

4.2.3 Chancen und Grenzen der Partizipationsförderung durch den Morgenkreis

4.3 Ritual: Der Klassenrat

4.3.1 Inhalt

4.3.2 Indikatoren zur Förderung von Handlungsformen demokratischer Partizipation

4.3.3 Chancen und Grenzen der Partizipationsförderung durch den Klassenrat

4.4 Ritual: Der Erzählstein

4.4.1 Inhalt

4.4.2 Indikatoren zur Förderung von Handlungsformen demokratischer Partizipation

4.4.3 Chancen und Grenzen der Partizipationsförderung durch den Erzählstein

4.5 Ritual: Ämter

4.5.1 Inhalt

4.5.2 Indikatoren zur Förderung von Handlungsformen demokratischer Partizipation

4.5.3 Chancen und Grenzen der Partizipationsförderung durch Ämter

4.6 Ritual: Demokratie

4.6.1 Inhalt und Umsetzung

4.6.2 Indikatoren zur Förderung von Handlungsformen demokratischer Partizipation

4.6.3 Chancen und Grenzen der Partizipationsförderung durch das Ritual Demokratie

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht theoretisch, inwieweit schulische Rituale einen Beitrag zur Förderung demokratischer Partizipation in der Grundschule leisten können. Dabei wird insbesondere auf die Handlungsformen der Mitbestimmung, Mitsprache und Mitgestaltung fokussiert.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen von Partizipation.
  • Analyse relevanter Partizipationsmodelle in der Schule.
  • Definition und Bedeutung von Ritualen im schulischen Kontext.
  • Analyse ausgewählter Rituale (Morgenkreis, Klassenrat, Erzählstein, Ämter, Demokratie) hinsichtlich ihres Potenzials zur Partizipationsförderung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Was ist ein Ritual?

Im Allgemeinen sind Rituale „besondere, sozial gestaltete, situative und aktionale Ausdrucksformen von Kultur“ (Kaiser 2003, S. 3). Sie zeichnen sich durch eine konstante Abfolge von Handlungen aus, bei denen eine bestimmte Form bewahrt wird (vgl. Kunze und Salamander 2000, S. 8).

Folgende Kriterien lassen sich für Rituale festlegen:

- Rituale folgen einem festen Ablauf

- Sie unterliegen bestimmten Regeln oder/und einem gewissen Schema

- Gewisse Verhaltensweisen werden in bestimmten Situation wiederholt

- Rituale werden geübt oder auch unbewusst vollzogen

- Die Abfolge eines Rituals ist (nach einer Anfangsphase) vertraut

(Kunze und Salamander 2000, S. 8).

Doch wofür sind Rituale im schulischen Kontext nützlich? Laut Diekemper und Reimann-Höhn (2001) geben Rituale den Kindern Sicherheit und ein Gefühl von Gemeinschaft und Geborgenheit (vgl. Diekemper und Reimann-Höhn 2001, S. 9). „Rituale bauen eine Brücke zwischen Altem und Neuen, mindern so die Angst, bieten Schutz und geben Vertrauen (Diekemper und Reimann-Höhn 2001, S. 10).

Darüber hinaus „stärken sie die Identität des Menschen, geben Sicherheit, strukturieren das Leben und den Tagesablauf und helfen beim Lernen genauso wie bei der Bewältigung von Krisen“ (ebd., S. 9). Rituale sind vielseitig einsetzbar. Sie „fördern die Selbstständigkeit und die Entwicklung, schulen das Denkvermögen und den Ordnungssinn“ (ebd.) und scheinen somit besonders für den Einsatz in der Schule prädestiniert zu sein.

Hinz eröffnete 1999 folgende Merkmale eines Rituals: „Das Ritual lebt von der Wirklichkeit, der Wiederholbarkeit und von Formen der Partizipation. Es muss sichtbar, hörbar, erfahrbar, also auch sinnlich sein (Hinz 1999, S. 22). Ausgehend von diesem Zitat lässt sich bereits zu diesem Zeitpunkt ein Zusammenhang zwischen Ritualen und Partizipation feststellen. Inwieweit Rituale jedoch auch Partizipation fördern können, wird im Kapitel 3.3 erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz der Partizipation als Grundrecht für Kinder und die daraus resultierende Forschungsfrage nach dem Potenzial von Ritualen.

2 DER PARTIZIPATIONSBEGRIFF: Theoretische Herleitung verschiedener Partizipationsformen und Modelle, insbesondere unter Einbezug von Angelika Eikels Konzept der demokratischen Partizipation.

3 RITUALE: Definition von Ritualen als kulturelle Ausdrucksformen und Erläuterung ihrer Funktion und Bedeutung für das soziale Miteinander im Grundschulalltag.

4 ANALYSE AUSGEWÄHLTER PARTIZIPATIONSRELEVANTER RITUALE: Untersuchung von fünf konkreten Ritualen daraufhin, wie sie die drei Handlungsformen demokratischer Partizipation (Mitbestimmung, Mitsprache, Mitgestaltung) konkret fördern können.

5 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung, dass Rituale zur Partizipationsförderung beitragen können, wobei besonders Klassenrat, Ämter und das Ritual Demokratie hervorstechen.

Schlüsselwörter

Partizipation, demokratische Partizipation, Rituale, Handlungsformen, Partizipationsförderung, Grundschule, Mitbestimmung, Mitsprache, Mitgestaltung, Klassenrat, Morgenkreis, Erzählstein, Ämter, Demokratie, Sozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Ritualen im Grundschulalltag, demokratische Partizipation bei Kindern zu fördern und zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verständnis von Partizipation, die verschiedenen Formen demokratischer Teilhabe und die pädagogische Bedeutung von Ritualen für die Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftsbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, der Forschungsfrage nachzugehen, ob und inwieweit Rituale demokratische Partizipation in der Schule effektiv fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung, die auf der Analyse von Fachliteratur und der Anwendung spezifischer Partizipationsmodelle auf ausgewählte Rituale basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Klärung der Partizipationsbegriffe und -modelle, eine Definition von Ritualen und eine detaillierte Analyse von fünf spezifischen Ritualen hinsichtlich ihres Beitrags zur Partizipation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen demokratische Partizipation, Rituale, Handlungsformen, Mitbestimmung, Mitsprache, Mitgestaltung sowie spezifische schulische Rituale wie der Klassenrat.

Wie unterscheidet sich der Klassenrat von anderen Ritualen in Bezug auf die Partizipation?

Der Klassenrat wird als ein „Allround-Talent“ beschrieben, da er Aspekte der Mitbestimmung (durch Abstimmungen), der Mitsprache (durch Dialoge) und der Mitgestaltung (durch Verantwortungsübernahme) gleichermaßen abdeckt.

Welche Rolle spielt der Erzählstein für die Partizipation?

Der Erzählstein fördert primär die Handlungsform der Mitsprache und Aushandlung, indem er Kommunikationsprozesse strukturiert und jedem Kind gleiches Rederecht einräumt.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich der Eignung von Ritualen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Rituale prinzipiell geeignet sind, Partizipation zu fördern, wobei die spezifische Ausgestaltung und der pädagogische Umgang durch die Lehrkraft entscheidend für den Erfolg sind.

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Detalles

Título
Erzählstein und Morgenkreis. Der Einsatz von Ritualen zur Förderung demokratischer Partizipation in der Grundschule
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Institut für Sachunterricht)
Calificación
1,7
Autor
Lisa Hedtfeld (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
27
No. de catálogo
V463676
ISBN (Ebook)
9783668921597
ISBN (Libro)
9783668921603
Idioma
Alemán
Etiqueta
erzählstein morgenkreis einsatz ritualen förderung partizipation grundschule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lisa Hedtfeld (Autor), 2018, Erzählstein und Morgenkreis. Der Einsatz von Ritualen zur Förderung demokratischer Partizipation in der Grundschule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463676
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