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Aristide Maillol - Monument à Cézanne

Titre: Aristide Maillol - Monument à Cézanne

Dossier / Travail , 1999 , 19 Pages , Note: 2

Autor:in: Katharina Krings (Auteur)

Art - Sculpture / Plastiques
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Résumé Extrait Résumé des informations

Thema dieser Hausarbeit ist das Werk „Monument á Cézanne“, welches Aristide Maillol zwischen den Jahren 1907 und 1925 fertigte. Von diesem Denkmal, das 145 x 222 cm mißt, existieren heute sieben Fassungen, von denen das „Hauptexemplar“ aus Stein vor dem Musée d´Orsay in Paris und einer der sechs Bleiabgüsse im Tuileriengarten vor dem Louvre - ebenfalls in Paris - zu sehen sind. Über die Aufstellungsorte der restlichen fünf Abgüsse ist in der vorhandenen Literatur nichts vermerkt gewesen.
Im folgenden soll das Denkmal für Cézanne in seiner Ausführung mit dem Lorbeerzweig sowohl in seiner Entstehung, als auch in seiner Endfassung beschrieben und in das sonstige Werk Maillols eingeordnet werden. Dem hinzu werden noch kurze Vergleiche mit anderen Werken gefügt, die allegorische Gemeinsamkeiten oder Unterschiede aufweisen. Letztlich werden auf Maillols Bezüge zum Klassizismus und zu Deutschland eingegangen, da diese nicht unwesentliche Bedeutung in seinem Leben und somit auch in seinem Werk haben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Le Monument à Cézanne

2.1. Die Entstehung des Denkmals

Auftragsvergabe - Entwürfe - Maillols Vorgehensweise

2.2. Beschreibung des Denkmals

2.2.1. Was soll ausgedrückt werden?

2.2.2. Bezüge zu Cézanne

2.3. Das Denkmal im Kontext zu sonstigen Arbeiten Maillols:

Unterschiede - typische Merkmale

2.4. Allegorische Vergeiche zu anderen Werken

2.5. Maillol als Klassizist oder Wegbereiter der Moderne

2.6. Maillols Beliebtheit in Deutschland

3. Schlußteil

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das „Monument à Cézanne“ von Aristide Maillol unter Berücksichtigung seiner Entstehungsgeschichte, seiner künstlerischen Einordnung in das Gesamtwerk des Bildhauers sowie seiner inhaltlichen Bezüge zu Paul Cézanne. Ziel ist es, die Komplexität und die Bedeutung dieses speziellen Denkmals innerhalb Maillols Schaffens zu analysieren und die Frage nach dessen klassizistischer oder moderner Ausrichtung zu erörtern.

  • Entstehungsprozess und Entwurfsgeschichte des Denkmals
  • Stilistische Analyse und Einordnung im Werkkontext
  • Künstlerische und inhaltliche Bezüge zwischen Maillol und Cézanne
  • Vergleichende Betrachtung mit zeitgenössischen und kunstgeschichtlichen Referenzwerken
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Rezeption als Klassizist oder Wegbereiter der Moderne

Auszug aus dem Buch

2.2. Beschreibung des Denkmals

Das „Monument á Cézanne“ stellt eine liegende weibliche Aktfigur dar, die recht dekorativ auf einer Liege, auf der faltenreich ein Tuch gebreitet ist, Platz genommen hat. Diese Liege stellt gleichzeitig den Sockel dar und besitzt am Kopfende eine rechteckige Erhöhung, so daß die Frau dort ihren rechten Arm aufstützen kann. Dieser Arm knickt am Ellbogen nach vorne, also parallel zum Körper ab und die Hand schwebt graziös in der Luft. Den linken Arm streckt sie leicht angewinkelt und ebenfalls parallel zu ihrem Körper weg, so daß sich der Lorbeerzweig in der Linken etwa auf Kopfhöhe befindet. Die Hand hält ihn dabei parallel zum Oberkörper. Dieser richtet sich leicht auf und das Gesicht blickt entlang des Körpers. Die Füße liegen zwar auf, jedoch erheben sich die Knie und somit auch die Beine etwas in die Höhe, so daß eine solche Haltung aufgrund der extremen Unbequemlichkeit nicht von Dauer ertragbar wäre.

Von daher wäre es denkbar, daß die Frau gerade im Begriff ist, sich aufzurichten. Man kann also sagen, daß die Skulptur trotz ihrer ruhigen und ausgewogenen Wirkung, die sie auf den Betrachter im ersten Moment ausstrahlt und trotz ihrer „statuarischen Schwere“ (wörtl.: Statue = unbeweglich und das Material Stein oder Blei = schwer ) eine gewisse Dynamik beinhaltet. Störend an dieser These ist jedoch das abgebildete Tuch zwischen dem linken Arm und dem linken Bein. Denn wäre die Frau gerade dabei, sich zu erheben, dann könnte sie dieses Tuch nicht so mit sich ziehen, zumindest wäre es sehr schwer. Eine andere Möglichkeit ist, daß das Tuch dort rein statischer Natur ist, um den sich in der Luft befindenen Arm zu stützen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Werks „Monument à Cézanne“ und Skizzierung der methodischen Vorgehensweise sowie der Zielsetzung der Arbeit.

2. Le Monument à Cézanne: Zentrale Analyse des Denkmals, unterteilt in Entstehungsgeschichte, formale Beschreibung, thematische Intentionen und Bezüge zu Cézanne.

2.1. Die Entstehung des Denkmals: Detaillierte Untersuchung des Zeitraums von der ersten Skizzierung bis zur finalen Aufstellung des Denkmals.

2.2. Beschreibung des Denkmals: Eingehende visuelle und strukturelle Analyse der physischen Erscheinung der Skulptur und ihrer Wirkung.

2.2.1. Was soll ausgedrückt werden?: Diskussion über die Deutung des Denkmals als Hommage oder Künstlerallegorie unter Einbeziehung verschiedener wissenschaftlicher Positionen.

2.2.2. Bezüge zu Cézanne: Untersuchung der künstlerischen und konzeptionellen Verbindungen zwischen Maillol und Cézanne anhand formaler Analysen.

2.3. Das Denkmal im Kontext zu sonstigen Arbeiten Maillols:: Einordnung des Werkes innerhalb der typischen Formsprache und des bevorzugten Frauentyps des Bildhauers.

2.4. Allegorische Vergeiche zu anderen Werken: Gegenüberstellung des Denkmals mit bekannten malerischen Aktdarstellungen zur Verdeutlichung formaler Ähnlichkeiten.

2.5. Maillol als Klassizist oder Wegbereiter der Moderne: Wissenschaftliche Debatte über die stilistische Verortung Maillols zwischen klassizistischer Tradition und moderner Formreduktion.

2.6. Maillols Beliebtheit in Deutschland: Darstellung der Rolle von Harry Graf Kessler bei der Vermittlung und Rezeption Maillols in Deutschland.

3. Schlußteil: Fazit der Untersuchung und Ausblick auf mögliche weiterführende Forschungsaspekte im Vergleich mit Rodin.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der für die Arbeit herangezogenen Quellen und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Aristide Maillol, Monument à Cézanne, Paul Cézanne, Bildhauerei, Klassizismus, Moderne, Frauenakt, Skulptur, Harry Graf Kessler, Kunstgeschichte, Formreduktion, Denkmal, Geometrie, Reliefcharakter, Rezeption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Werk „Monument à Cézanne“ des Bildhauers Aristide Maillol und analysiert dessen Entstehung sowie Bedeutung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Entstehungsgeschichte, die formale Beschreibung, der Kontext zu anderen Werken Maillols sowie die Frage der stilistischen Einordnung des Künstlers.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Entstehung und den künstlerischen Gehalt des „Monument à Cézanne“ zu beschreiben und Maillols Vorgehensweise bei dieser Denkmalsaufgabe in Relation zu seinem Gesamtwerk zu setzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es wird eine deskriptive und vergleichende kunsthistorische Analyse angewandt, die auf der Auswertung von Ausstellungskatalogen, zeitgenössischen Zeugnissen und formalen Werkanalysen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erörterung der Werkgeschichte, die Beschreibung der Skulptur, die Analyse des künstlerischen Bezugs zu Cézanne und die Diskussion der Klassizismus-Moderne-Debatte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Aristide Maillol, Monument à Cézanne, Klassizismus, Moderne, Formreduktion und Denkmalskontext charakterisiert.

Welche Rolle spielte Harry Graf Kessler für Maillol?

Harry Graf Kessler fungierte als Sammler, Förderer, Auftraggeber und Interpret, der maßgeblich zur positiven Rezeption und Verbreitung von Maillols Werken in Deutschland beitrug.

Warum wird in der Arbeit ein Vergleich mit Edwin Lutyens gezogen?

Der Vergleich dient dazu, den unterschiedlichen Umgang mit Monumentalaufgaben aufzuzeigen und die Besonderheit von Maillols Wahl eines Frauenaktes für ein Cézanne-Denkmal herauszustellen.

Fin de l'extrait de 19 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Aristide Maillol - Monument à Cézanne
Université
Ruhr-University of Bochum  (Institut für Kunstgeschichte)
Cours
Skulptur in Frankreich von Rodin bis Giacometti
Note
2
Auteur
Katharina Krings (Auteur)
Année de publication
1999
Pages
19
N° de catalogue
V46383
ISBN (ebook)
9783638435864
ISBN (Livre)
9783656493471
Langue
allemand
mots-clé
Aristide Maillol Monument Cézanne Skulptur Frankreich Rodin Giacometti
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Krings (Auteur), 1999, Aristide Maillol - Monument à Cézanne, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46383
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Extrait de  19  pages
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