Die komplexe Unterrichtsplanung beschäftigt sich intensiv mit der Sicherung von Wissen und entwickelt eine umfangreiche Lerntheke zum Thema "Wortarten". Alle für eine sechste Klasse relevante Wortarten werden theoretisch besprochen und in den ausgearbeiteten Matrialien berücksichtigt.
Neben einer fachwissenschaftlichen Auseinandersetzung enthält die Arbeit auch ein konkrete didaktische Methodenanalyse. Ausgehend von diesen Ausarbeitungen wurde eine komplette Unterrichtsstunde entwickelt und detailliert geplant. Die Stunde und das Material wurden ausgesprochen erfolgreich in einer sechsten Klasse getestet. Der Anhang enthält alle Arbeitsblätter, welche für die Durchführung der Stunde benötigt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Kontext: Einordnung der Stunde in die Unterrichtssequenz
2. Bemerkungen zur Lerngruppe (Bedingungsanalyse)
3. Didaktische Analyse
3.1 Begründung der Wahl des Stundenthemas
3.2 Überlegungen zum Unterrichtsgegenstand
3.2.1 Sachanalyse
3.2.2 Methodenanalyse – Lerntheke
3.3 Formulierung der Unterrichtsziele und der angestrebten Kompetenzentwicklung
4. Methoden, Aufbau der Stunde und Medien
4.1 Tabellarische Verlaufsplanung
4.2 Erläuterungen zur Verlaufsplanung
Zielsetzung & Themen
Die Unterrichtsstunde dient der abschließenden Sicherung und Vertiefung der in einer fünfstündigen Sequenz erworbenen Kompetenzen zum Thema Wortarten, wobei der Schwerpunkt auf der selbstständigen Anwendung von Lernstrategien und der Unterscheidung von Adjektiven und Adverbien liegt.
- Vertiefung der Wortarten-Kenntnisse und deren Bestimmung mittels Wortartenkompass.
- Differenzierte Anwendung von Einsetz- und Negativproben zur Unterscheidung von Wortarten.
- Einsatz der Methode "Lerntheke" zur individuellen Leistungsdifferenzierung und Förderung der Selbstständigkeit.
- Reflexion über den individuellen Lernfortschritt im Rahmen einer Abschlusssequenz.
Auszug aus dem Buch
3.2.2. Methodenanalyse – Lerntheke
Alle beschriebenen Gegenstände der Stunde werden allerdings nicht im Einzelnen betrachtet, sondern im Laufe der Stunde indirekt durch den Aufbau der Methode angesprochen, da diese den Mittelpunkt der Stunde bildet. Um zu verstehen warum die Methode „Lerntheke“ gewählt wurde, muss man sich zuerst mit den methodischen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und daraus schlussfolgern was eine Methode in dieser Stunde leisten muss. Als Definitionsgrundlage des Begriffes „Methode“ dient Menzels weitgehend anerkannte Definition:
Unterrichtsmethoden sind die Formen und Verfahren, in und mit denen sich Lehrer und Schüler die sie umgebende natürliche und gesellschaftliche Wirklichkeit unter institutionellen Rahmenbedingungen aneignen.
Diese Definition impliziert deutlich, dass zwischen den fachlichen Inhalten und der Methode eine direkte Verbindung besteht und die Methode deshalb immer sachangemessen gewählt werden muss. Zusätzlich gilt es auf die Parameter Ziele, Leistungsniveau und Lerngruppe zu achten, welche zusammen mit der Sachangemessenheit die Passung der Methode beschreiben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Kontext: Einordnung der Stunde in die Unterrichtssequenz: Beschreibt die Einbettung der Stunde als Abschluss einer fünfstündigen Sequenz und definiert die Wiederholung sowie Festigung als Hauptziel.
2. Bemerkungen zur Lerngruppe (Bedingungsanalyse): Analysiert das Arbeits- und Sozialverhalten der Klasse 6b sowie die Notwendigkeit von Binnendifferenzierung aufgrund unterschiedlicher Lernvoraussetzungen.
3. Didaktische Analyse: Begründet das Stundenthema aus der Notwendigkeit der vorangegangenen Themen und reflektiert die gewählte Methode sowie die fachlichen Lernziele.
4. Methoden, Aufbau der Stunde und Medien: Präsentiert die konkrete tabellarische Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde sowie Erläuterungen zur methodischen Umsetzung der Lerntheke.
Schlüsselwörter
Wortarten, Unterrichtsentwurf, Lerntheke, Adjektive, Adverbien, Wortartenkompass, Binnendifferenzierung, Sprachbewusstsein, Grammatik, Unterrichtssequenz, Lernstrategien, Sicherungsstunde, Kompetenzentwicklung, Methodenanalyse, Deutschunterricht.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Planung und didaktische Begründung einer Sicherungsstunde zum Themenbereich „Wortarten“ in der sechsten Klasse einer weiterführenden Schule.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Mittelpunkt stehen die Bestimmung von Wortarten, die Anwendung des Wortartenkompasses sowie die Differenzierung zwischen Adjektiven und Adverbien durch Proben.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist die Festigung der in der Sequenz erworbenen Kompetenzen, damit die Schülerinnen und Schüler den Wortartenkompass selbstständig anwenden und die behandelten Wortarten sicher unterscheiden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Fokus liegt auf der unterrichtspraktischen Planung und der anschließenden Methodenanalyse, wobei die "Lerntheke" als zentrale Unterrichtsmethode für die individuelle Förderung gewählt wurde.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungsanalyse der Lerngruppe, eine didaktische Analyse der Themenwahl sowie eine detaillierte Ausarbeitung der Verlaufsplanung inklusive methodischer Erläuterungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wortarten, Lerntheke, Binnendifferenzierung, Sprachbewusstsein, Adjektive, Adverbien und Unterrichtssequenz.
Wie ist die Lerntheke methodisch aufgebaut?
Die Lerntheke ist als Form des Stationslernens konzipiert, die es den Lernenden erlaubt, lehrerunabhängig zwischen Materialien unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zu wählen und so eigenverantwortlich zu üben.
Welche Rolle spielt der Wortartenkompass in dieser Stunde?
Der Wortartenkompass fungiert als visualisiertes Instrument zur Klassifizierung und Bestimmung von Wortarten, das den Lernenden einen operationalen Zugang zur grammatikalischen Untersuchung ermöglicht.
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- Hans Moritz Ritter (Autor), 2019, Die Vermittlung und Sicherung der Wortarten durch die Lerntheke, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463939