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Biozentristischer Standpunkt zur gentechnisch-modifizierten blinden Legehenne

Título: Biozentristischer Standpunkt zur gentechnisch-modifizierten blinden Legehenne

Trabajo de Seminario , 2017 , 14 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Florian Danker (Autor)

Ética
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Die Umweltethik ist ein Themenbereich der praktischen Philosophie, die sich mit den postindustriellen Problemen beschäftigt. Z.B. wie kann Fortschritt, mit einhergehender Umweltverschmutzung und Ressourcenverbrauch mit Umweltschutz harmonisiert werden. Welche Teile der Umwelt sind schützenswert und was ist als Umwelt oder Natur definiert? Diese Fragen sollen mit der Umweltethik beantwortet werden. In dieser Arbeit möchte ich Pro und Kontra der gentechnisch-modifizierten blinden Legehenne darstellen und mit dem egalitären Biozentrismus von Paul W. Taylor betrachten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Umweltethische Konzeptionen

2 Gentechnisch veränderte blinde Legehennen

3 Taylors egalitärer Biozentrismus

4 Biozentristischer Standpunkt zur blinden Legehenne

5 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die ethische Vertretbarkeit der Züchtung gentechnisch modifizierter, blinder Legehennen aus der Perspektive des egalitären Biozentrismus von Paul W. Taylor, um das Spannungsfeld zwischen industrieller Tierhaltung, Tierwohl und moralischer Pflicht gegenüber der Natur zu analysieren.

  • Grundlagen umweltethischer Konzeptionen
  • Problematik der industriellen Legehennenhaltung
  • Kernprinzipien von Taylors egalitärem Biozentrismus
  • Ethische Bewertung der genetischen Erblindung von Tieren
  • Prinzipien der Kompensation und des geringsten Übels

Auszug aus dem Buch

4 Biozentristischer Standpunkt zur blinden Legehenne

Blinde Legehennen wurden in ihrer Zielgerichtetheit bewusst eingeschränkt. Allerdings zur Verbesserung ihrer Lebensgrundlage. Man kann sagen, dass die blinden Legehennen eine Kompensation zur Legehennen-Haltung an sich sind. Aber sowohl als auch ist die Zielgerichtetheit eingeschränkt. Bei der Legehennen-Haltung wurde nur in den Lebensablauf der Legehennen eingegriffen. Bei der gentechnisch-modifizierten Erblindung wurde direkt in die Zielgerichtetheit ihrer Entwicklung eingegriffen. Wenn der Eingriff in die Genetik eine Kompensation zur Haltung darstellt, ist die Kompensation fehlgeschlagen. Die Legehenne wurde bewusst geschädigt, um die nicht artgerechte Haltung zu kompensieren.

Vom rein utilitaristischen Standpunkt sind die Vorteile klar zu erkennen. Die Betreiber der Produktionsstätten können einen höheren Gewinn erzielen, denn die Legehennen produzieren mehr Eier und habe einen geringeren Instandhaltungs- und Pflegeaufwand. Sie sind ebenfalls bessergestellt, denn sie müssen weniger leiden durch die eingeschränkte Wahrnehmung ihrer Umwelt. Das geringere Leiden während der Aufzucht, spräche somit sogar gegen den Kritikpunkt an der nicht vegetarischen Lebensweise in der Verteilungsgerechtigkeit des Biozentrismus.

Aber ein weitaus gravierender Kritikpunkt des egalitären Biozentrismus, ist die eingeschränkte Wahrnehmung. Sie ist ein Eingriff in die Eigenwertrechte der Legehennen. Die Wahrnehmung der Umwelt ist meines Erachtens ein Teil ihrer Zielgerichtetheit. Denn eine Erblindung ist eine Behinderung. Es stellt nur eine Verbesserung für die nicht artgerechte Haltung dar. Was ebenfalls ein Eingriff auf die Zielgerichtetheit darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Umweltethische Konzeptionen: Einführung in verschiedene ethische Strömungen wie Anthropozentrismus und Physiozentrismus, um den theoretischen Rahmen für die Eigenwertzuschreibung zu spannen.

2 Gentechnisch veränderte blinde Legehennen: Analyse der Probleme der industriellen Geflügelhaltung und Vorstellung der genetischen Erblindung als Lösungsansatz zur Reduktion von Stress und Kannibalismus.

3 Taylors egalitärer Biozentrismus: Detaillierte Erläuterung der moralischen Philosophie von Paul W. Taylor, die allen Lebewesen aufgrund ihrer inneren Zielgerichtetheit einen gleichen inhärenten Eigenwert zuschreibt.

4 Biozentristischer Standpunkt zur blinden Legehenne: Kritische ethische Auseinandersetzung mit der genetischen Modifikation unter Anwendung der Prinzipien des egalitären Biozentrismus.

5 Schlusswort: Zusammenfassende Reflexion, die den Biozentrismus als Gegenmodell zu rein symptomatischen technologischen Lösungen betont und zu bewussterer Ernährung aufruft.

Schlüsselwörter

Umweltethik, Biozentrismus, Paul W. Taylor, Legehennen, Gentechnik, Tierwohl, Zielgerichtetheit, Eigenwert, Industrielandwirtschaft, Kannibalismus, Verteilungsgerechtigkeit, Geringstes Übel, Kompensation, Nutztierhaltung, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der ethischen Bewertung der genetischen Modifikation von Legehennen zu deren Erblindung aus der Sicht der Umweltethik.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen sind Umweltethik, verschiedene ethische Konzeptionen, die Bedingungen der industriellen Legehennenhaltung und die Philosophie des Biozentrismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu hinterfragen, ob die genetische Erblindung von Tieren zur Vermeidung von Leiden in der industriellen Haltung eine ethisch vertretbare Lösung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine ethische Analyse auf Basis der Theorie des egalitären Biozentrismus von Paul W. Taylor angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Beschreibung der industriellen Haltungsproblematik, die Erklärung des biozentristischen Konzepts und die abschließende biozentristische Bewertung des Fallbeispiels.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Zielgerichtetheit, inhärenter Eigenwert, Prinzip des geringsten Übels und Kompensationspflicht.

Warum lehnt der Autor die Erblindung der Hühner aus biozentristischer Sicht ab?

Da die Erblindung eine bewusste Schädigung der individuellen Zielgerichtetheit des Lebewesens darstellt, ist sie ein Eingriff, der den inhärenten Eigenwert der Henne verletzt.

Welche Alternative schlägt der Autor für den Konsum von Eiern vor?

Der Autor plädiert für eine bewusste Ernährung, den Kauf von Eiern aus artgerechter Haltung oder im Idealfall die eigene Hühnerhaltung, um das System der industriellen Tierausbeutung nicht zu unterstützen.

Final del extracto de 14 páginas  - subir

Detalles

Título
Biozentristischer Standpunkt zur gentechnisch-modifizierten blinden Legehenne
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Philosophisches Seminar)
Curso
Ethik und grüne Technologien
Calificación
2,3
Autor
Florian Danker (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
14
No. de catálogo
V464371
ISBN (Ebook)
9783668937642
ISBN (Libro)
9783668937659
Idioma
Alemán
Etiqueta
biozentristischer standpunkt legehenne
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Danker (Autor), 2017, Biozentristischer Standpunkt zur gentechnisch-modifizierten blinden Legehenne, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464371
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