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Umverteilungsprozesse und die partikularisierende Gesellschaft. Die Barrieren des Leistungs- und Gewährleistungsstaates

Mit einem Exkurs zum Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Titre: Umverteilungsprozesse und die partikularisierende Gesellschaft. Die Barrieren des Leistungs- und Gewährleistungsstaates

Écrit Polémique , 2019 , 100 Pages

Autor:in: Ilya Zarrouk (Auteur)

Politique - Sujet: Globalisation, l'économie politique
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Die Gesellschaft in Europa, aber auch in Deutschland entwickelt sich immer mehr von einer pluralen hin zu einer partikularen Gesellschaft. Der Markt als eine Säule des Ordnungssystems des Staates scheint immer mehr die Regularien des Gemeinwesens zu bestimmen. Dabei stellt der Autor die Frage, inwieweit die zweite Säule der Ordnung, nämlich der Staat, noch seine Aufgaben erfüllen kann.

Ist der Staat, denn noch Gewährleistungs- und Leistungsstaat? Durchläuft der demokratieorientierte Staat nicht etwa einer Modernisierungskrise? Wird die EU in ihrer jetzigen Verfassung bestehen und was bedeutet für den Wettbewerbsdruck auf dem deutschen Markt insgesamt? Kann der Wohlstand den man gewohnt ist bestehen bleiben oder wird sich dieser ins Negative wenden? Ist die Demokratie wie man sie kennt aufrecht zu erhalten oder wird sich diese wie die Gesellschaft partikularisieren?

Dies analysiert der Autor dieser Streitschrift, wobei er auch einen kurzen Überblick über das Thema Inklusion wagt. Da der Autor an einer körperlichen Einschränkung leidet kann er die Umverteilungsprozesse auch aus dieser Perspektive analysieren.

Extrait


Gliederung

1. Einführung

2. Probleme der Ordnungspolitik und die staatlichen Steuerungsdefizite

3. Die fehlende Investition in die Modernisierung der Industrie- und Leistungsgesellschaft

3.1 Die manifestierten Steuerungsdefizite in der Pluralität bildungspolitischen Ausrichtung

3.2 Fehlende Steuerung des Gewährleistungsstaates in die Verkehrsinfrastruktur und die Endlichkeit der Einnahmefähigkeit der Staaten

4. Der Sozialstaat als Umverteilungsmühle vor dem Kollaps

4.1 Made in Germany nur noch auf dem nackten Papier. Deutsche Unternehmen verabschieden sich vom Investitionsstandort Deutschland

4.2 Der Mittelstand in Deutschland sucht sein Heil in Osteuropa

4.3 Deutschland und der internationale Umverteilungs- und Wettbewerbsdruck

5. Die Technifizierung der Industriegesellschaft und die gesellschaftliche Partikularisierung

5.1 Die Endlichkeit der staatlichen Umverteilung

5.2 Wie weit kann man die Wertschöpfungskette überdehnen. Debatte über Neugedanken der Tarifpolitik

6. Ist Zuwanderung wirklich ein Gewinn für Umverteilungsprozesse?

6.1 Der Niedriglohnsektor Segen und Fluch von Umverteilungsmechanismen

7. Exkurs

7.1 Das Bundesteilhabegesetz als Problem für die Menschen mit einer Behinderung

7.2 Die UN-Konventionen als eigentliche nationale Grundlage für die Teilhabe für Menschen mit einer Behinderung

7.3 Schlussfolgerung des Exkurses

8. Demokratie in Gefahr! Die Steuerungsdefizite und das gefährliche Ende

8.1 Die europäische Demokratie und die Frage von Loyalitäten

9. Abschließendes Fazit

10. Literaturangaben:

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die strukturellen Probleme und Steuerungsdefizite des deutschen Leistungs- und Gewährleistungsstaates im Kontext von Umverteilungsprozessen, zunehmender gesellschaftlicher Partikularisierung und globalem Wettbewerbsdruck.

  • Strukturelle Steuerungsdefizite im deutschen Bildungs- und Wirtschaftssystem.
  • Die Auswirkungen globaler Wettbewerbsbedingungen und die Abwanderung von Kapital.
  • Herausforderungen der Inklusion und die kritische Bewertung des Bundesteilhabegesetzes.
  • Die Gefährdung der demokratischen Ordnung durch systemische Umverteilungskrisen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die manifestierten Steuerungsdefizite in der Pluralität bildungspolitischen Ausrichtung

Auf dem Gebiet der Energie und der Bildung wird der Rahmen hauptsächlich vom Staat gesetzt und hieraus wiederum entstehen Steuerungsdefizite, die auch aus Umverteilungsproblemen herrühren. Der Glaube, dass die staatlich organisierte Bildungspolitik dazu führen kann, dass bestimmte Gesellschaftsteile aufsteigen können, hat sich nur teilweise bewahrheitet, aber in den letzten 30 Jahren hat sich gezeigt, dass sich die Reserven an begabten und hochqualifizierten Kräften in dem Maße verringert haben, wie der Wohlstand gesunken ist. Die Hoffnung, dass durch die Begabtenförderung und das fördern von Begabten die Demokratie und der Glaube an die Demokratie gestärkt werden könnte, vor allem als Ordnungsrahmen, wurde zum Teil gänzlich überschätzt. Zumal trotz des hohen Mitteleinsatzes und der Expansion des Bildungssystems, es nicht wirklich zu einem soziostrukturellen Mobilisierungseffekt kam, im Gegenteil man muss heute konstatieren, dass es an einem Modernisierungsschub fehlt.

Dies liegt eben auch an der Zentrierung und Konzentration auf die Industriegesellschaft die nicht wirklich transformiert wurde. Die Arbeitergesellschaft und der Arbeitsprozess in Deutschland baut im Grundsatz auf die abhängige Erwerbsarbeit auf und hierfür ist das Bildungssystem eher ausgerichtet worden, als auf den Umstand, dass Bildung mehr bedeutet als nur Wissenserwerb für die Berufsklasse oder Einkommensklasse. Denn das Niveau der Bildung zeigt auch das Niveau des Berufes und zielt auf die Verbindung ab, zwischen der Berufsklasse auf der einen Seite und der Einkommensklasse auf den anderen Seite. Somit ist das Bildungsniveau durchaus eng verknüpft mit der Statusverortung eines jeden Einzelnen und zugleich ist es auch das Grundfundament einer jeden gesellschaftlichen Sozialhierarchie. Das Problem dieses Ordnungsmechanismus ist, dass der Zugang zu Status und Wohlstand zumeist an der Zertifizierung des höheren Bildungsniveaus hängt und bis heute ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit, aber vor allem der Zugang zu Wohlstand, ein absolvieren eines Hochschulstudiums.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung thematisiert die Herausforderungen von Umverteilungsprozessen in einer partikularen Gesellschaft und hinterfragt die Leistungsfähigkeit des modernen Staates.

2 Probleme der Ordnungspolitik und die staatlichen Steuerungsdefizite: Dieses Kapitel erörtert die ordnungspolitischen Grundlagen und die Mängel bei der Bewältigung struktureller Probleme zwischen Markt und Staat.

3 Die fehlende Investition in die Modernisierung der Industrie- und Leistungsgesellschaft: Hier werden Defizite in den verschiedenen sozioökonomischen Sektoren analysiert, die durch mangelnde Investitionen in Bildung und Infrastruktur entstehen.

3.1 Die manifestierten Steuerungsdefizite in der Pluralität bildungspolitischen Ausrichtung: Dieses Kapitel kritisiert die Stagnation im Bildungssystem und dessen Verknüpfung mit der starren Sozialhierarchie.

3.2 Fehlende Steuerung des Gewährleistungsstaates in die Verkehrsinfrastruktur und die Endlichkeit der Einnahmefähigkeit der Staaten: Hier wird der Investitionsstau im Verkehrssektor vor dem Hintergrund der Staatsverschuldung beleuchtet.

4 Der Sozialstaat als Umverteilungsmühle vor dem Kollaps: Dieses Kapitel warnt vor der Überlastung des Sozialsystems durch demografischen Wandel und einseitige Umverteilungsforderungen.

4.1 Made in Germany nur noch auf dem nackten Papier. Deutsche Unternehmen verabschieden sich vom Investitionsstandort Deutschland: Die Abwanderung von Unternehmen infolge hoher Kosten und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit wird analysiert.

4.2 Der Mittelstand in Deutschland sucht sein Heil in Osteuropa: Die Flucht des für Deutschland zentralen Mittelstandes in kostengünstigere Länder wird thematisiert.

4.3 Deutschland und der internationale Umverteilungs- und Wettbewerbsdruck: Dieses Kapitel untersucht, wie globaler Wettbewerb und der Druck zur Umverteilung den nationalen Industriestandort belasten.

5 Die Technifizierung der Industriegesellschaft und die gesellschaftliche Partikularisierung: Es wird die historische und aktuelle Bedeutung technologischer Umwälzungen sowie die daraus resultierende soziale Fragmentierung diskutiert.

5.1 Die Endlichkeit der staatlichen Umverteilung: Das Kapitel beschreibt die Grenzen der staatlichen Finanzierung von Arbeitslosigkeit und Renten im internationalen Vergleich.

5.2 Wie weit kann man die Wertschöpfungskette überdehnen. Debatte über Neugedanken der Tarifpolitik: Hier wird die Notwendigkeit neuer Tarifmodelle angesichts globaler Marktveränderungen debattiert.

6 Ist Zuwanderung wirklich ein Gewinn für Umverteilungsprozesse?: Dieses Kapitel hinterfragt kritisch die ökonomischen Auswirkungen von Migration und deren Einfluss auf den Arbeitsmarkt.

6.1 Der Niedriglohnsektor Segen und Fluch von Umverteilungsmechanismen: Es wird analysiert, wie Zuwanderung und Niedriglohnsektor das Umverteilungsgefüge beeinflussen.

7 Exkurs: Dieser Teil befasst sich mit der Institutionalisierung der Inklusion und sozialen Aspekten von Behinderung.

7.1 Das Bundesteilhabegesetz als Problem für die Menschen mit einer Behinderung: Eine kritische Betrachtung der bürokratischen und finanziellen Hürden des BTHG für Betroffene.

7.2 Die UN-Konventionen als eigentliche nationale Grundlage für die Teilhabe für Menschen mit einer Behinderung: Vergleich zwischen den Zielen der UN-Konvention und der deutschen Umsetzungspraxis.

7.3 Schlussfolgerung des Exkurses: Fazit zur aktuellen behindertenpolitischen Gesetzgebung und deren kontraproduktiven Folgen für die Autonomie der Betroffenen.

8 Demokratie in Gefahr! Die Steuerungsdefizite und das gefährliche Ende: Eine Analyse der Bedrohung der staatlichen Ordnung und demokratischer Prinzipien durch Steuerungsdefizite.

8.1 Die europäische Demokratie und die Frage von Loyalitäten: Dieses Kapitel diskutiert das Spannungsfeld zwischen europäischer Integration, Souveränitätsverlust und mangelnder demokratischer Legitimation.

9 Abschließendes Fazit: Das Resümee fordert eine Neuausrichtung auf die Zukunftsfähigkeit der Demokratie durch Stärkung der Gliedstaaten und Fokus auf reale Leistungsfähigkeit.

10 Literaturangaben: Verzeichnis der genutzten Quellen.

Schlüsselwörter

Umverteilungsprozesse, Sozialstaat, Steuerungsdefizite, Industriegesellschaft, Leistungsgesellschaft, Globalisierung, Ordnungspolitik, Bundesteilhabegesetz, Inklusion, Mittelstand, Wettbewerbsfähigkeit, Demografie, Staatsverschuldung, Zuwanderung, Demokratie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der ordnungspolitischen und strukturellen Probleme des deutschen Staates. Sie untersucht, wie Umverteilungsprozesse, globale Wettbewerbsbedingungen und ineffiziente Steuerungsmechanismen den Industriestandort Deutschland sowie die Demokratie gefährden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt Themen wie das Versagen des Bildungs- und Verkehrssektors, die Abwanderung von Unternehmen, die Probleme des Sozialstaates, die Inklusionspolitik für Menschen mit Behinderungen und die Erosion der demokratischen Souveränität in Europa.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und ökonomischer Realität im modernen deutschen Leistungs- und Gewährleistungsstaat aufzudecken und Wege aufzuzeigen, wie durch eine Modernisierung und stärkere Orientierung an der Leistungsfähigkeit die Zukunftsfähigkeit des Gemeinwesens gesichert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen analytischen Ansatz, der auf der Auswertung aktueller wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Literatur, Statistiken und politischer Analysen basiert, um ordnungspolitische Strukturdefizite und deren Auswirkungen auf die gesellschaftliche Teilhabe und den Wohlstand aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zu ordnungspolitischen Defiziten, die fehlende Investitionen in die Modernisierung, die Krise des Sozialstaates, die Auswirkungen der Technisierung und globalen Konkurrenz, sowie einen ausführlichen Exkurs zum Bundesteilhabegesetz und dessen Inklusionsproblematik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem: Umverteilungsprozesse, Leistungsstaat, Steuerungsdefizite, Inklusion, Industriestandort, Wettbewerbsdruck, Staatsverschuldung und Demokratiegefährdung.

Wie bewertet der Autor die Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes?

Der Autor bewertet das Gesetz kritisch und sieht darin eine Verschärfung der Probleme für Menschen mit Behinderungen. Er argumentiert, dass der hohe bürokratische Aufwand und die Anrechnung von Einkommen und Vermögen die Selbstständigkeit und Autonomie der Betroffenen einschränken, statt sie zu fördern.

Welche Rolle spielt die Europäische Union für die im Buch dargestellten Probleme?

Die EU wird in der Arbeit sowohl als supranationaler Akteur gesehen, der den nationalen Spielraum einschränkt, als auch als Institution, deren Entscheidungen – etwa bei der Osterweiterung oder in der Finanzpolitik – zu Divergenzen führen, die den Zusammenhalt und die wirtschaftliche Stabilität der Gliedstaaten unter Druck setzen.

Warum sieht der Autor die Zuwanderung kritisch?

Der Autor hinterfragt die ökonomischen Vorteile der Zuwanderung, insbesondere wenn sie aus mangelhafter Qualifizierung resultiert und lediglich in den Niedriglohnsektor führt. Er warnt davor, dass dies die Arbeitslosenquote belaste und die für den Industriestandort nötige Modernisierung durch billige Arbeitskräfte substituiert werde.

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Résumé des informations

Titre
Umverteilungsprozesse und die partikularisierende Gesellschaft. Die Barrieren des Leistungs- und Gewährleistungsstaates
Sous-titre
Mit einem Exkurs zum Bundesteilhabegesetz (BTHG)
Auteur
Ilya Zarrouk (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
100
N° de catalogue
V464751
ISBN (ebook)
9783668912359
ISBN (Livre)
9783668912366
Langue
allemand
mots-clé
Umverteilung Leistungsstaat Gewährleistungsstaat partikulare Gesellscahft Staat Markt Sozialstaat
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ilya Zarrouk (Auteur), 2019, Umverteilungsprozesse und die partikularisierende Gesellschaft. Die Barrieren des Leistungs- und Gewährleistungsstaates, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464751
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