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Kommunikation in der Pflege anhand eines Übergabegespräches

Title: Kommunikation in der Pflege anhand eines Übergabegespräches

Term Paper , 2003 , 22 Pages , Grade: gut

Autor:in: Dipl. Pflegewirt (FH) Thomas Lücht (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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In dieser Hausarbeit in dem Fach „Kommunikation und Interaktion“ soll es um die Kommunikation in der Pflege anhand eines Übergabegespräches gehen. Im ersten Teil der Hausarbeit sollen theoretische Grundlagen der Kommunikation vorgestellt werden. Im zweiten Teil explizit das Übergabegespräch im Krankenhaus und die schriftliche Fassung der Übergabeinhalte. Während der zweijährigen Berufserfahrung auf einer chirurgischen Station mit 35 Planbetten und einer hohen Fluktuationsrate bei den Patienten, war ich aktiv daran beteiligt, die Übergabeinhalte mittels PC zu schreiben. Diese Innovation möchte ich in dieser Hausarbeit vorstellen und Ergebnisse dieser Arbeit präsentieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DEFINITION: KOMMUNIKATION

3 VIER OHREN MODELL

4 NICHTSPRACHLICHE WIRKUNGSMITTEL

4.1 MIMIK

4.2 GESTIK

4.3. HALTUNG

4.4. BLICKKONTAKT

5 DIE FÜNF AXIOME

5.1 AXIOM 1

5.2 AXIOM 2

5.3 AXIOM 3

5.4 AXIOM 4

5.5 AXIOM 5

6 BEDEUTUNG DES ÜBERGABEGESPRÄCHES

6.1 DAS ÜBERGABEGESPRÄCH IM KRANKENHAUS

6.2 INFORMATIONSBLATT „ERSTE EINDRÜCKE“ – ÜBERGABE

6.3 VORTEILE DES ÜBERGABEZETTELS

6.4 VORAUSSETZUNGEN ZUR DURCHFÜHRUNG

6.5 KOMMUNIKATION IM KRANKENHAUS AUS PSYCHOLOGISCHER SICHT

7 ERKLÄRUNG ZUM ENTWURF

8 FORSCHUNGSBEDARF

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Optimierung der Kommunikation in der Pflege durch die strukturierte Gestaltung des Übergabegesprächs unter Berücksichtigung pflegewissenschaftlicher und psychologischer Modelle.

  • Theoretische Grundlagen der menschlichen Kommunikation
  • Anwendung des Vier-Ohren-Modells nach Schulz von Thun
  • Bedeutung nonverbaler Wirkungsmittel in der Interaktion
  • Analyse der fünf Axiome nach Watzlawick
  • Praktische Implementierung eines computergestützten Übergabezettels

Auszug aus dem Buch

3 Vier Ohren Modell

Der Professor Dr. Friedemann Schulz von Thun hat ein Kommunikationsmodell entwickelt. Die Zwischenmenschliche Kommunikation besteht immer aus einem Sender und einem Empfänger (Wechselbeziehung). Der Sender möchte seine Botschaft vermitteln und dem Empfänger diese zu verstehen geben

Die Botschaft des Senders ist verschlüsselt durch sein Vorwissen, seine Vorurteile, seine Erfahrungen und sein Wertesystem, d.h. sein soziales Umfeld. Wenn der Empfänger die Nachricht empfangen und aufgenommen hat, hat eine Verständigung stattgefunden. Der Empfänger entschlüsselt die Botschaft durch sein Vorwissen, seine Vorurteile, seine Erfahrungen und sein Wertesystem (soziales Umfeld). Der Empfänger kann nun durch eine Rückantwort dem Sender vermitteln, wie er die Nachricht verstanden hat. Diese Rückmeldung wird auch Feedback genannt.

Zunächst unterscheidet Schulz von Thun zwischen Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Es gibt also vier verschiedene Ebenen, wie eine Information gesendet und aufgenommen werden kann. Die Aufnahme der Nachricht geschieht durch vier verschiedene Ohren, die in Beziehung zu einander stehen. In der Theorie sind sie klar abgrenzbar, jedoch in der Praxis vermischen sich die Ebenen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der pflegerischen Kommunikation und Vorstellung des Ziels, eine schriftliche Form der Übergabe mittels PC zu etablieren.

2 DEFINITION: KOMMUNIKATION: Theoretische Herleitung des Kommunikationsbegriffs als zentraler Prozess der Umwandlung von Gedanken in Symbole und Zeichen.

3 VIER OHREN MODELL: Erläuterung des Modells von Schulz von Thun mit den vier Ebenen Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell.

4 NICHTSPRACHLICHE WIRKUNGSMITTEL: Analyse der Bedeutung von Mimik, Gestik, Haltung und Blickkontakt für den zwischenmenschlichen Interaktionsprozess.

5 DIE FÜNF AXIOME: Detaillierte Betrachtung der pragmatischen Axiome von Watzlawick zur Analyse gestörter Kommunikationsabläufe.

6 BEDEUTUNG DES ÜBERGABEGESPRÄCHES: Untersuchung der rituellen Bedeutung der pflegerischen Übergabe sowie die Vorteile und Voraussetzungen eines computergestützten Übergabezettels.

7 ERKLÄRUNG ZUM ENTWURF: Erläuterung des Aufbaus und der Handhabung des beigefügten Übergabezettel-Musters für den Stationsalltag.

8 FORSCHUNGSBEDARF: Abschließende Reflexion über die Anwendbarkeit der Methode und mögliche Auswirkungen auf die verbale Kommunikation.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Pflege, Übergabegespräch, Vier-Ohren-Modell, Watzlawick, Nonverbale Kommunikation, Patientenversorgung, Pflegedidaktik, Interaktion, Übergabezettel, Krankenhaus, Psychologie, Patienteninformation, Multiprofessionelles Team, Kontinuität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des Übergabegesprächs in der Pflege unter Anwendung theoretischer Kommunikationsmodelle.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind zwischenmenschliche Kommunikation, nonverbale Signale, psychologische Axiome und deren praktische Anwendung im Klinikalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die Einführung eines strukturierten, computergestützten Übergabezettels die Informationsweitergabe und die fachliche Basis im Stationsalltag zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Literaturanalyse zu Kommunikationsmodellen sowie eine praxisorientierte Evaluation von Organisationsstrukturen im Krankenhaus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Kommunikation (Schulz von Thun, Watzlawick), die Bedeutung der Körpersprache und die spezifischen Anforderungen an Übergabegespräche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Übergabegespräch, Pflegequalität, Kommunikationspsychologie, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Dokumentationsstruktur.

Warum ist ein Übergabezettel laut der Autorin vorteilhaft?

Er schafft eine einheitliche, sachliche Ausgangsbasis für alle Beteiligten und reduziert die Gefahr des Informationsverlusts durch Zeitdruck bei handschriftlichen Notizen.

Welche Rolle spielen die fünf Axiome von Watzlawick für die Pflege?

Sie dienen dazu, Kommunikationsstörungen im Stationsalltag besser zu erkennen, zu verstehen und somit professioneller auf Patienten und Teamkollegen zu reagieren.

Gibt es konkrete Vorschläge zur Umsetzung der Übergabe-Optimierung?

Ja, die Autorin schlägt den Einsatz von computergestützten Übergabezetteln sowie die Einrichtung von Hinweisschildern vor, um Störungen während der Übergabezeiten zu minimieren.

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Details

Title
Kommunikation in der Pflege anhand eines Übergabegespräches
College
University of Applied Sciences Osnabrück
Course
Kommunikation/ Interaktion
Grade
gut
Author
Dipl. Pflegewirt (FH) Thomas Lücht (Author)
Publication Year
2003
Pages
22
Catalog Number
V46530
ISBN (eBook)
9783638437011
Language
German
Tags
Kommunikation Pflege Kommunikation/ Interaktion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Pflegewirt (FH) Thomas Lücht (Author), 2003, Kommunikation in der Pflege anhand eines Übergabegespräches, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46530
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