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Lost in Translation. Warum die Übersetzung häufig nicht so witzig ist wie das Original

Titre: Lost in Translation. Warum die Übersetzung häufig nicht so witzig ist wie das Original

Dossier / Travail , 2019 , 18 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Miriam Boos (Auteur)

Médias / Communication - Communication interculturelle
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Welche Probleme beim Übersetzen von Humor wirklich auftreten und welche Lösungsstrategien es hierfür gibt und ob diese funktionieren, soll in dieser Arbeit am Beispiel von "The Big Bang Theory" gezeigt werden.

Besonders das Übersetzen von Witzigem gilt als Königsdisziplin für Translatoren und Dolmetscher. Dies liegt zum einen daran, dass Humor nicht zwangsläufig kulturübergreifend funktioniert und zum anderen daran, dass es sowohl eine linguistische, kulturelle, inhaltliche sowie - zu Zeiten - eine formale Ebene gibt, die es so gutwie möglich zu berücksichtigen gilt, um eine optimale Übertragung des Inhalts zu gewährleisten.

Da Übersetzungen von Filmen und Fernsehserien fast immer mit Informationsverlust einhergehen, ist es schwierig, etwas so delikates und komplexes wie Humor zu vermitteln. Doch wie wir daran sehen, dass die Vereinigten Staaten der größte Exporteur von Filmwerken sind, muss es Wege und Möglichkeiten geben, diese Schwierigkeiten zu umgehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmungen

2.1 Humor, Komik und Witz

2.2 Kultur und Interkulturalität

3. Übersetzung audiovisueller Medien

3.1 Übersetzungsformen

3.2 Vorgehensweise des Übersetzers

3.3 Übersetzung von kulturspezifischen Elementen

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Übersetzung von Humor in audiovisuellen Medien am Beispiel der US-amerikanischen Fernsehserie The Big Bang Theory. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse von Lösungsstrategien für die Übertragung kulturspezifischer Elemente und sprachlicher Ambiguitäten unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen des Mediums Film.

  • Theoretische Grundlagen von Humor, Komik und Witz.
  • Interkulturelle Kommunikation als Rahmen für die Übersetzungsforschung.
  • Vergleich und Einordnung von Übersetzungsformen wie Untertitelung und Synchronisation.
  • Strategien zur Bewältigung von Übersetzungsproblemen bei kulturspezifischen Inhalten.
  • Anwendung wissenschaftlicher Modelle auf konkrete Beispiele aus einer Sitcom.

Auszug aus dem Buch

3.1 Übersetzungsformen

Wie bereits zu Beginn dieser Arbeit erwähnt, ist die Untertitelung die beliebteste Übersetzungsform in den Niederlanden, den Beneluxstaaten und den skandinavischen Ländern. Sie leitet sich aus Zwischentiteln des Stummfilms ab, welche zwischen den Filmszenen als Beschreibung des Gesehenen dienten (vgl. Jüngst 2010: 26). Dadurch, dass bei dieser Form der Übersetzung die ursprüngliche Tonspur erhalten bleibt und der Rezipient das Gesamtbild des Originalfilms zu sehen bekommt, werden der Untertitelung besonders kultivierte Eigenschaften zugesprochen (vgl. ebd. 27). Neben dieser sehr positiv konnotierten Auffassung, werden aber auch kritische Stimmen laut. Vor allem geht es diesen darum, dass die zusätzlich zum Film ablaufende Schrift eine ablenkende Wirkung hat und dem Zuschauer die Möglichkeit nimmt, die Einheit von Bild und Ton wahrzunehmen (vgl. Bräutigam 2009: 28).

Die Synchronisation ist die Hauptübersetzungsform in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Ein Hauptgrund hierfür ist sicherlich die Menge der potentiellen Zuschauer, die das Land stellt und eine recht teure Übersetzungsform rechtfertigen, interessant ist allerdings auch, dass drei dieser Länder eine faschistisch-totalitäre Vergangenheit haben. Die übersetze Tonspur zu verändern bzw. zu verfälschen, um unwillkommene Inhalte zu eliminieren, ist einfacher oder viel mehr sicherer als nur den Originalton mit den gewünschten Untertiteln zu versehen, da dem Zuschauenden bei dieser Rezeptionsweise mögliche Unstimmigkeiten auffallen können, sollte dieser die Ausgangssprache, wenn auch nur wenig, beherrschen (vgl. Jüngst 2010: 4). Eine solche Verwendung der Synchronisation ist heutzutage eher unwahrscheinlich, aber durch die damit zusammenhängende Industrie und die lange Tradition, werden Synchronisationsländer wohl zunächst solche bleiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Komplexität des Übersetzens ein und definiert die Problemstellung der Humorübertragung als Königsdisziplin der Translationswissenschaft.

2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel liefert eine wissenschaftliche Fundierung der Begriffe Humor, Komik und Witz sowie eine Definition von Kultur und Interkulturalität als Basis für die weitere Analyse.

3. Übersetzung audiovisueller Medien: Hier werden die gängigen Formen der audiovisuellen Übersetzung (Untertitelung, Synchronisation, Remake) sowie spezifische Strategien des Übersetzers beim Umgang mit Humor und kulturspezifischen Elementen detailliert erörtert.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Übersetzung von Humor zwar eine anspruchsvolle Hürde darstellt, aber durch eine gezielte Wahl der Strategien eine funktionale Annäherung an das Original möglich bleibt.

Schlüsselwörter

Übersetzungswissenschaft, Audiovisuelle Medien, Humorübersetzung, Synchronisation, Untertitelung, Interkulturelle Kommunikation, Äquivalenz, Kulturspezifische Elemente, Wortspiel, The Big Bang Theory, Translationsstrategien, Sprachmittlung, Komik, Funktionskonstanz, Ambiguität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und praktischen Schwierigkeiten, Humor und witzige Elemente aus dem angloamerikanischen Raum in andere Sprachen, insbesondere das Deutsche, zu übersetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Humorbegriffen, die Besonderheiten der audiovisuellen Übersetzung sowie der Umgang mit kulturell geprägten Witzen und sprachlichen Wortspielen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Übersetzer bei Sitcoms vorgehen, um trotz der kulturellen und sprachlichen Barrieren eine komische Wirkung beim Zielpublikum zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive Analyse auf Basis der Übersetzungswissenschaft angewandt, wobei Theorien von Reiss, Vermeer, Lazáro und Delabastita zur Evaluierung konkreter Beispiele aus The Big Bang Theory herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Darstellung von Übersetzungsformen wie Synchronisation und Untertitelung sowie die Vorstellung von Modellen zur Lösung kulturspezifischer Übersetzungsprobleme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Audiovisuelle Übersetzung, Synchronisation, Humor, Äquivalenz und kultureller Transfer geprägt.

Warum ist die Übersetzung von Humor in Sitcoms so schwierig?

Humor basiert oft auf spezifischen kulturellen Kontexten, gesellschaftlichen Tabus und sprachlichen Besonderheiten wie Mehrdeutigkeit, die bei einer Übertragung in eine andere Sprache leicht verloren gehen können.

Wie geht die Arbeit mit dem Beispiel "The Big Bang Theory" um?

Die Serie dient als praktisches Fallbeispiel, anhand dessen die Autorin zeigt, wie konkrete Witze – etwa Wortspiele oder texanische Akzente – in der deutschen Synchronisation entweder elegant gelöst oder aufgrund der gewählten Strategie abgeschwächt wurden.

Was besagt das Zwei-Ebenen-Modell nach Lazáro?

Das Modell hilft Übersetzern, eine Entscheidung zwischen sprachlicher Bearbeitung und kultureller Orientierung zu treffen, indem es klassifiziert, ob ein kulturelles Element beibehalten, ersetzt oder weggelassen werden soll.

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Résumé des informations

Titre
Lost in Translation. Warum die Übersetzung häufig nicht so witzig ist wie das Original
Université
University of Siegen
Cours
Interkulturelle Kommunikation
Note
1,7
Auteur
Miriam Boos (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
18
N° de catalogue
V465679
ISBN (ebook)
9783668933880
ISBN (Livre)
9783668933897
Langue
allemand
mots-clé
Interkulturelle Kommunikation Übersetzung Übersetzungstheorie Komödie Sitcom The Big Bang Theory TBBT
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Miriam Boos (Auteur), 2019, Lost in Translation. Warum die Übersetzung häufig nicht so witzig ist wie das Original, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465679
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Extrait de  18  pages
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