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Beeinflussung der Leistungssteigerung der Mitarbeiter durch verschiedene Führungsstile in einem Unternehmen

Titel: Beeinflussung der Leistungssteigerung der Mitarbeiter durch verschiedene Führungsstile in einem Unternehmen

Hausarbeit , 2019 , 17 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Gwendy Fischer (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit der Führungsstil die Leistungssteigerung der Mitarbeiter eines Unternehmens beeinflusst. Die primäre Zielsetzung eines jeden Unternehmens sollte beinhalten, dass ein hocheffizientes Team erreicht wird und um im besten Fall die Motivation und die daraus resultierende Leistungsbereitschaft dauerhaft und konsequent steigern zu können oder auch neue Impulse zu setzen.

"Ob ein Mitarbeiter die Leistung erbringt, die man als Vorgesetzter von ihm erwartet, hängt von zahlreichen Faktoren ab. So spielen die Bedingungen des Arbeitsplatzes, die Kollegen sowie die eigene Kompetenz und Motivation eine wichtige Rolle. Entscheidend ist jedoch auch die Art der Führung durch den Vorgesetzten".

Doch was bedeutet die richtige Führung und Motivation von Mitarbeitern?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen zur Abgrenzung

2.1. Führung

2.2. Macht

2.3. Leistung

2.4. Motivation

3. Führungsstile und dessen Vor- und Nachteile

3.1. Klassische Führungsstile nach Kurt Lewin

3.2. Traditionelle Führungsstile nach Max Weber

4. Tabellarische Zusammenfassung der Vor- und Nachteile verschiedener Führungsstile im Hinblick auf die Leistungssteigerung

5. Theorien und Ansätze zur möglichen Leistungssteigerung

5.1. VIE-Theorie (Vroom)

5.2. Human Relations - Ansatz

5.3. Motivationsmodell von Porter/Lawler

5.4. Situational Leadership

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Führungsstile die Leistungssteigerung von Mitarbeitern in einem Unternehmen beeinflussen können, um ein hocheffizientes Team aufzubauen. Dabei wird analysiert, welche motivationstheoretischen Ansätze und Führungsverhaltensweisen am besten geeignet sind, um die Leistungsbereitschaft der Angestellten nachhaltig zu fördern.

  • Grundlagen und Begriffsdefinitionen zu Führung, Macht und Motivation
  • Analyse klassischer und traditioneller Führungsstile und deren Auswirkungen
  • Tabellarischer Vergleich der Vor- und Nachteile gängiger Führungsstile
  • Untersuchung relevanter Motivationstheorien zur Leistungssteigerung
  • Situative Führungsansätze als Modell für die moderne Personalentwicklung

Auszug aus dem Buch

3.1. Klassische Führungsstile nach Kurt Lewin

Kurt Lewin, war einer der prägendsten Psychologen im 20. Jhd. der u.a. auch der Erfinder der Feldtheorie war und Begriffe wie die Gruppendynamik sowie verschiedenen Führungsstilen und Erziehungsstilen ein Prägesiegel aufsetzte. Er war ein Zeitgenosse Sigmund Freuds, jedoch hatte er eine ganz andere Herangehensweise an verschiedene sozialpsychologische Themengebiete als seine Fachgenossen. Der Begründer der modernen Sozialpsychologie untersuchte von 1937 – 1938 mit White und Lippitt, an der Iowa Child Welfare Research Station, die Wirkung unterschiedlicher Führungsstile auf die Zusammenarbeit in Gruppen im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit (S. 1), Zufriedenheit, Gemeinsamkeit und Effizienz, anhand von Jungengruppen. Kurt Lewin entwickelte drei Führungsstile, die auch heute noch Ihre Anwendung in Organisationen finden.

Autoritärer Führungsstil

Der autoritäre Führungsstil oder auch hierarchischer Führungsstil genannt, ist kurz beschrieben – Befehl und Gehorsam.

Der Vorgesetzte ist in seiner Entscheidungsgewalt voll ausführend und kann sich ohne Einbeziehung von Meinungsäußerungen, durch seine unterwiesenen Mitarbeiter, frei entfalten. Der Vorgesetzte verlangt, wie bereits am Anfang dieses Kapitels kurz erwähnt, absoluten Gehorsam. Widersprüche oder mögliche Einwände werden nicht geduldet. Fehler führen in diesem Führungsstil häufig zu Strafen, diese können ggf. als Überstunden angeordnet werden, um etwaige Fehler zu verbessern. Aus dieser alleinigen Entscheidungsgewalt des Vorgesetzten resultiert eine hohe Entscheidungssgeschwindigkeit und ein guter Überblick der Arbeitsabläufe. Durch Angst und Respekt ggü. dem Vorgesetzten entsteht eine kurzweilige Leistungssteigerung der Mitarbeiter. Die Motivation kann jedoch nicht dauerhaft gehalten werden. Es entsteht eine permanente Anspannung zwischen beiden Parteien, dies kann im Endeffekt zu mangelnder Motivation führen und zu einem distanzierten Verhalten ggü. dem Vorgesetzten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Führung für die Mitarbeiterleistung und stellt das Ziel der Arbeit vor, den Zusammenhang zwischen Führungsstilen und Leistungssteigerung zu untersuchen.

2. Begriffsdefinitionen zur Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Führung, Macht, Leistung und Motivation, um ein gemeinsames Verständnis für die weiteren Analysen zu schaffen.

3. Führungsstile und dessen Vor- und Nachteile: Hier werden die klassischen Stile nach Lewin sowie die traditionellen Ansätze nach Weber detailliert analysiert und hinsichtlich ihrer Konsequenzen für Mitarbeiter und Vorgesetzte bewertet.

4. Tabellarische Zusammenfassung der Vor- und Nachteile verschiedener Führungsstile im Hinblick auf die Leistungssteigerung: Dieses Kapitel bietet eine kompakte Übersicht, die die verschiedenen Führungsansätze tabellarisch gegenüberstellt und ihre Eignung zur Leistungssteigerung vergleicht.

5. Theorien und Ansätze zur möglichen Leistungssteigerung: Es werden verschiedene wissenschaftliche Motivationstheorien wie die VIE-Theorie, der Human Relations-Ansatz, das Modell von Porter/Lawler sowie das situative Führen vorgestellt und kritisch beleuchtet.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass es keinen universellen Führungsstil gibt, sondern eine situative Anpassung an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter entscheidend ist.

Schlüsselwörter

Führungsstil, Leistungssteigerung, Mitarbeiterführung, Motivation, Führung, Arbeitszufriedenheit, Autoritäre Führung, Kooperativer Führungsstil, Situatives Führen, Personalmanagement, Human Relations, Porter Lawler, VIE-Theorie, Gruppendynamik, Leistungsbereitschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Führungsstile die Leistungsbereitschaft und Leistung von Mitarbeitern innerhalb eines Unternehmens beeinflussen und steuern können.

Welche zentralen Themenbereiche werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Definition von Führungsbegriffen, die Analyse klassischer und traditioneller Führungsstile sowie verschiedene Motivationstheorien zur Leistungssteigerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit unterschiedliche Führungsstile die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter positiv beeinflussen und welche Ansätze für ein hocheffizientes Team am effektivsten sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener psychologischer und managementtheoretischer Modelle zur Leistungs- und Motivationssteigerung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit vermittelt?

Der Hauptteil bietet eine detaillierte Erläuterung verschiedener Führungsstile nach Lewin und Weber, eine tabellarische Gegenüberstellung sowie die Analyse zentraler Motivationstheorien.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Führung, Motivation, Leistungssteigerung, situatives Führen, Führungsstile und Personalmanagement.

Wie unterscheidet sich der autoritäre vom kooperativen Führungsstil?

Während der autoritäre Stil auf Befehl und Gehorsam setzt und eine schnelle Entscheidungsfindung ermöglicht, basiert der kooperative Stil auf Vertrauen, interaktiver Zusammenarbeit und der Förderung der Mitarbeiter.

Was besagt das Reifegrad-Modell von Hersey und Blanchard?

Das Modell postuliert, dass die Wahl des Führungsstils von der individuellen Entwicklung (Reifegrad) des Mitarbeiters hinsichtlich seiner Motivation und seiner Fähigkeiten abhängen sollte.

Warum spielt der Human Relations-Ansatz eine Rolle für die Leistung?

Der Ansatz verdeutlicht, dass soziale Aspekte wie Betriebsklima, Zugehörigkeitsgefühl und Anerkennung oft stärkere Motivatoren für die Leistung sind als rein finanzielle Anreize.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich des „perfekten“ Führungsstils?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es keinen einzelnen, universell perfekten Führungsstil gibt, sondern dass Führung situativ an die Unternehmenssituation und die Mitarbeiterpersönlichkeit angepasst werden muss.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Beeinflussung der Leistungssteigerung der Mitarbeiter durch verschiedene Führungsstile in einem Unternehmen
Hochschule
Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Note
2,3
Autor
Gwendy Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V465712
ISBN (eBook)
9783668938670
ISBN (Buch)
9783668938687
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalmanagement Führungsstile Leistungssteigerung Motivation Personal Führung Stil Psychologie Mitarbeiter Leistung Management team wissen skills unternehmen kurt lewin autoritär laissez faire kooperativ
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gwendy Fischer (Autor:in), 2019, Beeinflussung der Leistungssteigerung der Mitarbeiter durch verschiedene Führungsstile in einem Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465712
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Leseprobe aus  17  Seiten
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