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Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses - Ein Vergleich zwischen den Regelungen nach IFRS und den Vorschriften des HGB

Title: Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses - Ein Vergleich zwischen den Regelungen nach IFRS und den Vorschriften des HGB

Term Paper , 2004 , 14 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Toni Trogrlic (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Nach der EU-Verordnung vom Juni 2002 sind kapitalmarktorientierte europäische Unternehmen (einschließlich Banken und Versicherungen) verpflichtet, für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1.1.2005 beginnen, ihre Konzernabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufzustellen. Somit treten in Deutschland die IFRS die Nachfolge der 2004 auslaufenden
Konzernabschlussregeln nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) an.
Nach Schätzungen sind in Deutschland von dieser Umstellung etwa 750 Unternehmen, EU-weit ca. 7000 Unternehmen betroffen. Die Mitgliedstaaten haben darüber hinaus noch das Recht, die Anwendung der IFRS auch auf Konzernabschlüsse nicht kapitalmarktorientierter Unternehmen sowie auf sämtliche Einzelabschlüsse auszuweiten.
In dieser Hausarbeit möchte ich die unterschiedlichen Möglichkeiten untersuchen, die zu einer Aufstellungspflicht eines Konzernabschlusses nach HGB und IFRS führen.
In Kapitel zwei werden zuerst der Begriff und die wesentlichen Bedeutungen des Konzerns herausgearbeitet. In dem nachfolgenden Kapitel drei widme ich meine Aufmerksamkeit dem Zweck und den Grundlagen des Konzernabschlusses. In den Kapiteln vier und fünf wird einerseits ein detaillierter Vergleich zwischen den Rechnungslegungsvorschriften nach HGB und IFRS zur Aufstellungspflicht eines Konzernabschlusses dargestellt und
andererseits werden auch einige Befreiungsmöglichten aufgezeigt. Der letzte Abschnitt dieser Arbeit enthält eine zusammenfassende Schlussbetrachtung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriff und Bedeutung des Konzerns

3. Zweck und Grundlagen des Konzernabschlusses

4. Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses

4.1. Aufstellungspflicht nach HGB

4.2. Aufstellungspflicht nach IFRS

5. Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses

5.1. Befreiung nach HGB

5.2. Befreiung nach IFRS

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die rechtlichen Voraussetzungen für die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses, indem sie einen detaillierten Vergleich zwischen den traditionellen Regelungen nach HGB und den internationalen Standards nach IFRS zieht.

  • Definition und Wesen des Konzernbegriffs
  • Zweck und bilanztheoretische Grundlagen des Konzernabschlusses
  • Analyse der Aufstellungspflicht unter HGB und IFRS
  • Gegenüberstellung der Befreiungsmöglichkeiten nach beiden Regelungswerken
  • Internationale Rechnungslegung im Kontext der Globalisierung

Auszug aus dem Buch

4. Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses

Während der Einzelabschluss/Jahresabschluss eines einzelnen Unternehmens von jedem Kaufmann aufzustellen ist, sind Konzerne nicht generell, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen zur Konzernrechnungslegung verpflichtet.

Die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses besteht prinzipiell für alle Mutterunternehmen, die einen beherrschenden Einfluss auf wenigstens ein Tochterunternehmen ausüben. Sowohl das deutsche Recht als auch IFRS und US-GAAP definieren ein solches Über- bzw. Unterordnungsverhältnis als Ausgangspunkt der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung.

Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses entbindet die einzelnen Unternehmen des Konzerns nicht von ihrer Verpflichtung, einen Einzelabschluss zu erstellen und ggf. offen zu legen. Der Konzernabschluss tritt vielmehr als zusätzliches Instrument der Rechnungslegung neben die Einzelabschlüsse, er soll diese nicht ersetzen, sondern die durch die Konzernzugehörigkeit verursachten Mängel der Einzelabschlüsse ausgleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Übergang zur verpflichtenden IFRS-Anwendung für kapitalmarktorientierte europäische Unternehmen und stellt die Forschungsfrage der Arbeit vor.

2. Begriff und Bedeutung des Konzerns: Dieses Kapitel definiert den Konzern als wirtschaftliche Einheit unter einheitlicher Leitung und erläutert die Ziele sowie die rechtliche Einordnung der Konzernbildung.

3. Zweck und Grundlagen des Konzernabschlusses: Hier werden das Informationsinstrument "Konzernabschluss" sowie die zugrunde liegenden Konzernbilanztheorien, insbesondere die Einheitstheorie und die Interessentheorie, erläutert.

4. Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses: Es wird dargelegt, unter welchen Voraussetzungen Unternehmen zur Konzernrechnungslegung verpflichtet sind, wobei die spezifischen Konzepte nach HGB und IFRS differenziert werden.

5. Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses: Dieses Kapitel analysiert die gesetzlichen Befreiungsmöglichkeiten, die Unternehmen unter bestimmten Bedingungen von der Aufstellungspflicht entbinden können.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Bedeutung international vergleichbarer Abschlüsse für die Effizienz der Kapitalmärkte im Zuge der Globalisierung.

Schlüsselwörter

Konzernabschluss, HGB, IFRS, Aufstellungspflicht, Einheitstheorie, Interessentheorie, Konzern, Beherrschung, Control-Konzept, Einheitsleitung, Rechnungslegung, Kapitalmarktorientierung, Befreiung, Globalisierung, Konzernbilanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Kriterien, die ein Unternehmen dazu verpflichten, einen Konzernabschluss zu erstellen, und vergleicht dabei die spezifischen Regelungen des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) mit den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS).

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition des Konzernbegriffs, den bilanztheoretischen Grundlagen, den konkreten gesetzlichen Aufstellungspflichten für Mutterunternehmen sowie den Bedingungen für Befreiungen von dieser Pflicht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist ein detaillierter Vergleich der unterschiedlichen Konzepte von HGB und IFRS, um aufzuzeigen, wie diese Regelungen zu einer Aufstellungspflicht führen oder unter welchen Umständen eine Befreiung möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende und analytische Methode, indem sie die gesetzlichen Bestimmungen und Standards beider Regelungssysteme gegenüberstellt und anhand der Konzernbilanztheorien interpretiert.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf dem Vergleich des "Konzepts der einheitlichen Leitung" und des "Control-Konzepts" im HGB sowie dem reinen "Control-Konzept" nach IFRS, ergänzt durch eine Analyse der Befreiungsvorschriften.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Schlagworte sind Konzernrechnungslegung, Einheits- und Interessentheorie, Mutter-Tochter-Verhältnis, internationale Harmonisierung und Gläubigerschutz versus Investorenorientierung.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise von IFRS vom HGB bezüglich des Konzernbegriffs?

Während das HGB sowohl das Konzept der einheitlichen Leitung als auch das Control-Konzept verwendet, fokussieren die IFRS-Vorschriften ausschließlich auf ein Control-Konzept, um das Beherrschungsverhältnis zu definieren.

Welche Rolle spielt die Größe eines Unternehmens bei der Befreiung von der Konzernrechnungslegung nach HGB im Vergleich zu IFRS?

Nach HGB gibt es größenabhängige Befreiungen für kleinere Konzerne, während die IFRS-Verordnungen eine solche größenabhängige Befreiung von der Aufstellungspflicht explizit nicht vorsehen.

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Details

Title
Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses - Ein Vergleich zwischen den Regelungen nach IFRS und den Vorschriften des HGB
College
Hamburg University of Ecomomy and Policy
Grade
1,5
Author
Toni Trogrlic (Author)
Publication Year
2004
Pages
14
Catalog Number
V46585
ISBN (eBook)
9783638437400
Language
German
Tags
Pflicht Aufstellung Konzernabschlusses Vergleich Regelungen IFRS Vorschriften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Toni Trogrlic (Author), 2004, Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses - Ein Vergleich zwischen den Regelungen nach IFRS und den Vorschriften des HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46585
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