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Kompetenzerweiterung durch Portfolios? Eine qualitative Forschung von Grundschulportfolios

Titel: Kompetenzerweiterung durch Portfolios? Eine qualitative Forschung von Grundschulportfolios

Bachelorarbeit , 2018 , 58 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julia Kruck (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit befasst sich mit der Portfoliomethode und ihren möglichen Chancen zur Kompetenzerweiterung. In dem ersten Kapitel der theoretischen Literaturbasis, Kapitel zwei, werden zunächst die konzeptionellen Grundlagen der Portfolioarbeit geklärt. Inbegriffen sind dort der geschichtliche Hintergrund sowie die Einordnung in den pädagogischen Kontext.
Kapitel drei befasst sich mit den zwei bekanntesten und einflussreichsten Portfoliokonzepten von Thomas Häcker und Felix Winter. Auf die kurzen Erläuterungen beider Konzepte folgt ein Vergleich dieser, um die jeweiligen Schwerpunkte herauszufiltern und darzustellen. Drei der vielen unterschiedlichen Portfolioarten beschreibt das vierte Kapitel dieser Arbeit. Des Weiteren wird eine Möglichkeit zur Charakterisierung von unterschiedlichen Portfolioarten gegeben.
Darauffolgend werden einige didaktischen Funktionen und Zielen der Portfolioarbeit in Kapitel fünf kurz vorgestellt, die sich zuvor in den Portfoliokonzepten wiederfinden lassen. Eines der Ziele der Portfolioarbeit ist die Verbesserung zur Selbstreflexion. Dieses Thema, welches den Fokus dieser Arbeit darstellt, wird unter Abschnitt drei aus der Sicht der Portfolioarbeit betrachtet und unter Kapitel sechs aus allgemein pädagogischer und bildungswissenschaftlicher Sicht weiter ausgebaut. In diesem sechsten Kapitel werden neben eines Versuchs zur Findung einer grundlegenden Definition des Begriffes Kompetenz auch der Begriff der „Selbstkompetenz“ kurz erläutert. Darauf folgt ein Abschnitt, in dem zwei Kompetenzmodelle aufgezeigt werden, mit denen das Kapitel „Kompetenz“ abgerundet wird. Das abschließende Kapitel sieben befasst sich mit der eigentlichen Analyse der möglichen Kompetenzerweiterung von Schülerinnen und Schülern durch die Arbeit mit Grundschulportfolios. Auf die Grundinformationen über die Grundschulportfolios folgen erste allgemeine Erkenntnisse zu der Analyse. Auf diese bauen die exemplarischen Darstellungen von Kompetenzerweiterungen auf, wodurch versucht wird, die anfängliche Fragestellung, inwieweit sich eine Kompetenzerweiterung in Grundschulportfolios aufzeigen lässt, zu beantworten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Forschungsdesign

1.2 Einschränkende Vorbemerkung(en)

1.3 Danksagung

2. Konzeptionelle Grundlagen der Portfolioarbeit

2.1 Geschichtlicher Hintergrund

2.2 Einordnung in den pädagogischen Kontext

3. Portfoliokonzepte

3.1 Portfoliokonzept nach Thomas Häcker

3.2 Portfoliokonzept nach Felix Winter

3.3 Vergleich beider Konzepte

4. Portfolioarten

4.1 Entwicklungsportfolio / Individualportfolio

4.2 Kursportfolio

4.3 Lernwegeportfolio

5. Kompetenz

5.1 Definition „Selbstkompetenz“

5.2 Kompetenzmodelle

5.3. Beurteilungsraster

6. Kompetenzerweiterung durch Grundschulportfolios

6.1 Grundinformationen zu den Grundschulportfolios

6.2 Analyse der Selbstreflexionsprozesse und Kompetenzerweiterungen

6.3 Auswertung und Interpretation der Analyse

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelor-Thesis untersucht, inwieweit die Arbeit mit Grundschulportfolios eine Kompetenzerweiterung bei Schülerinnen und Schülern fördern und sichtbar machen kann, wobei der Fokus insbesondere auf der Entwicklung der Selbstreflexionsfähigkeit liegt.

  • Grundlagen und Geschichte der Portfolioarbeit in der Pädagogik
  • Vergleich der zentralen Portfoliokonzepte von Thomas Häcker und Felix Winter
  • Charakterisierung verschiedener Portfolioarten und Kompetenzmodelle
  • Qualitative Analyse von Grundschulportfolios hinsichtlich Selbstreflexionsprozessen
  • Bewertung der Portfoliomethode als Instrument zur individuellen Kompetenzförderung

Auszug aus dem Buch

1.1. Forschungsdesign

Die Fragestellung dieser Arbeit basiert auf der induktiven Herangehensweise der unterschiedlichen Forschungsmöglichkeiten. Die Frage, ob Portfolios zu einer individuellen Kompetenzerweiterung der Schülerinnen und Schüler führen können, soll durch eine Analyse spezifischer Einzelfälle durch die Betrachtung exemplarischer Portfolioarbeiten beantwortet werden. Gleichzeitig wird versucht, sich mit weiteren Fragen zur Portfolioarbeit auseinanderzusetzen und diese in Bezug auf die Forschungsfrage zu beantworten.

Die Methode dieser Arbeit verspricht durch eine individuelle Förderung sämtlicher Kompetenzen und Fähigkeiten eine sichtbare und individuelle Verbesserung der Schlüsselqualifikationen in unterschiedlichen Bereichen. Mittlerweile formulieren sich immer mehr Kritiken bezüglich der zu starken Orientierung an den Standards seitens der Schule. Besonders die standardisierten Tests hemmen eine individuelle Förderung und erweitern somit nur gering den Kompetenzhorizont der Schülerschaft. Trotz der Bildungsstandards sollen laut des Bildungsministerium die vielfältigen Fördermaßnahmen nicht zu kurz kommen. Portfolios sollen das selbstständige Lernen und die individuelle Entwicklung wieder stärker fördern und so zur Verbesserung der schulischen Bildung beitragen. Inwieweit nun an Portfolios eine Kompetenzerweiterung sichtbar gemacht werden kann, versucht diese Arbeit und die beinhaltete qualitative Forschung herauszufinden.

Kapitel zwei bis einschließlich sechs stützen sich auf eine literaturbasierte Grundlagenforschung in Form einer Dokumentenanalyse. Hierfür werden nur die für wichtig erachteten Informationen herausgefiltert und in Bezug zum Forschungsthema gesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema Portfolioarbeit als pädagogische Methode zur individuellen Förderung und Kompetenzentwicklung im Kontext aktueller Bildungsdebatten.

2. Konzeptionelle Grundlagen der Portfolioarbeit: Erläuterung der Herkunft, Definition und pädagogischen Einordnung des Begriffs "Portfolio" sowie dessen Abgrenzung zu herkömmlichen Arbeitsmappen.

3. Portfoliokonzepte: Detaillierte Darstellung und kritischer Vergleich der Ansätze von Thomas Häcker und Felix Winter als theoretisches Fundament für die schulische Praxis.

4. Portfolioarten: Beschreibung gängiger Portfolio-Formate wie Entwicklungs-, Kurs- und Lernwegeportfolio zur gezielten Auswahl im Unterricht.

5. Kompetenz: Erörterung des Kompetenzbegriffs, der Selbstkompetenz sowie der Bedeutung von Kompetenzmodellen und Beurteilungsrastern für die schulische Leistungsbewertung.

6. Kompetenzerweiterung durch Grundschulportfolios: Qualitative Analyse und Interpretation konkreter Schülerportfolios hinsichtlich individueller Lern- und Reflexionsfortschritte.

7. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse sowie Empfehlungen für eine erfolgreiche Implementierung und Weiterentwicklung der Portfoliomethode in der Grundschule.

Schlüsselwörter

Portfolioarbeit, Kompetenzerweiterung, Grundschule, Selbstreflexion, Selbstkompetenz, individuelle Förderung, Portfolioarten, Leistungsbewertung, Portfoliokonzepte, Lernprozess, Schulpädagogik, Bildungsstandards, Dokumentenanalyse, Lernwege, Unterrichtsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Portfolios als pädagogisches Instrument zur Förderung und Sichtbarmachung individueller Kompetenzen bei Grundschulkindern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Thesis?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Portfolioarbeit, verschiedene Portfoliomodelle, Definitionen von Kompetenzen und eine qualitative Analyse von Schülerportfolios ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, inwieweit durch die Arbeit mit Grundschulportfolios eine individuelle Kompetenzerweiterung bei den Schülern nachweisbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Grundlagenforschung sowie eine qualitative Dokumentenanalyse von vier exemplarisch ausgewählten Grundschulportfolios.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Konzeption, den verschiedenen Arten von Portfolios, der Definition von Kompetenzen sowie der empirischen Analyse von Schülerreflexionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Portfolioarbeit, Selbstreflexion, Kompetenzerweiterung, Grundschule, individuelle Förderung und Leistungsbewertung.

Warum ist die Selbstreflexion im Rahmen der Portfolioarbeit so bedeutend?

Die Selbstreflexion ermöglicht es den Lernenden, ihren eigenen Lernprozess aktiv zu steuern, Stärken zu erkennen und Verantwortung für ihren individuellen Bildungsfortschritt zu übernehmen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der untersuchten Grundschulportfolios?

Die Autorin stellt fest, dass das Konzept in der untersuchten Praxis nur in Ansätzen den theoretischen Modellen entspricht und eine intensivere, reflektiertere Begleitung durch Lehrkräfte für bessere Ergebnisse notwendig wäre.

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Details

Titel
Kompetenzerweiterung durch Portfolios? Eine qualitative Forschung von Grundschulportfolios
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)  (Institut für Erziehungswissenschaften Abteilung Schulpädagogik)
Note
2,0
Autor
Julia Kruck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
58
Katalognummer
V465960
ISBN (eBook)
9783668938540
ISBN (Buch)
9783668938557
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kompetenzerweiterung portfolios eine forschung grundschulportfolios
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Kruck (Autor:in), 2018, Kompetenzerweiterung durch Portfolios? Eine qualitative Forschung von Grundschulportfolios, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465960
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Leseprobe aus  58  Seiten
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