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Angebot und Nachfrage bei Reiseveranstaltern in Deutschland und Frankreich

Eine vergleichende Studie der Produktpolitik

Titre: Angebot und Nachfrage bei Reiseveranstaltern in Deutschland und Frankreich

Mémoire (de fin d'études) , 2005 , 131 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Heike Kammerer (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Résumé Extrait Résumé des informations

« Il y a des siècles que les hommes voyagent pour le plaisir».Diese Feststellung von Robert Capot-Rey ist nicht nur eine Beschreibung menschlichen Verhaltens, sondern auch die Ausgangsbasis für die wirtschaftliche Aktivität von Reiseveranstaltern. Laut einer Umfrage schlagen sich Einsparungen im Konsumverhalten heutzutage mit am Schwersten bei den Urlaubsausgaben nieder. Wer möchte schon auf seinen wohlverdienten Urlaub verzichten, in dem mancher Traum von fernen Welten endlich verwirklicht werden kann. Über die Jahre hinweg zeichnete sich jedoch eine Veränderung im Reiseverhalten der Menschen ab. Die Konsumenten zeigen heute andere Bedürfnisse als noch vor 20 Jahren, sie sind anspruchsvoller und zugleich preissensibler geworden. Während das typische Produkt der Reiseveranstalter, die Pauschalreise, zeitweise an Bedeutung verliert, steigt die Nachfrage nach individuell zusammengestellten Reisen kontinuierlich.4(sogenanntes „Bausteinsystem“) Diese Veränderung im
Nachfrageverhalten der Reisenden stellt die Reiseveranstalter vor erhebliche Herausforderungen. Sie müssen ihre Angebotsgestaltung der veränderten Nachfrage anpassen und neue Produkte entwickeln, wenn sie in dieser Branche langfristig überleben möchten.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Unterschiede im touristischen Nachfrageverhalten in Deutschland und Frankreich, sowie die daraus resultierende Angebotsgestaltung der deutschen und französischen Reiseveranstalter herauszuarbeiten.
Im ersten Teil dieser Arbeit soll zunächst eine allgemeine Einführung in den Tourismus und seine Geschichte sowie ein erster Überblick über den Reiseveranstaltermarkt in Deutschland und Frankreich gegeben werden. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Produktpolitik im Rahmen der zu gestaltenden Marketinginstrumente. Der dritte und gleichzeitig letzte Teil beinhaltet eine praktische Anwendung der erarbeiteten theoretischen Grundlagen im Hinblick auf die konkrete Angebotsgestaltung der Reiseveranstalter in den beiden zu untersuchenden Ländern. Grundlegend ist hierbei eine Analyse des Reiseverhaltens der Konsumenten in Deutschland und Frankreich. Auf der Basis dieser Analyse werden dann am aktuellen Angebot ausgewählter deutscher und französischer Veranstalter einige produktpolitische Aspekte untersucht und Unterschiede herausgestellt. Abschließend soll ein Ausblick auf die möglichen zukünftigen Entwicklungen der deutschen und französischen Reiseveranstaltungsbranche gegeben werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

I. TOURISMUS UND REISEVERANSTALTER

I.1 Tourismus

I.1.1 Begriffsbestimmung

I.1.2 Geschichte des Tourismus

I.1.3 Einflussfaktoren auf den Tourismus

I.2 Tourist

I.2.1 Begriffsbestimmung

I.2.2 Bedürfnisse von Touristen

I.3 Reiseveranstalter

I.3.1 Begriffsbestimmung

I.3.2 Ziel und grundlegende Strategie von Reiseveranstaltern

I.3.3 Verschiedene Arten von Reiseveranstaltern

I.3.4 Anforderungen an Reiseveranstalter

I.3.5 Besonderheiten im Reiseveranstalterwesen

I.3.5.1 Gewinn und Liquidität

I.3.5.2 Vertikale Integration

I.3.5.3 Horizontale Integration

I.3.6 Probleme des Reiseveranstaltermarktes

I.3.7 Reiseveranstalter in Deutschland

I.3.7.1 TUI AG

I.3.7.2 Thomas Cook AG

I.3.7.3 Rewe-Konzern

I.3.8 Reiseveranstalter in Frankreich

I.3.8.1 Nouvelles Frontières

I.3.8.2 Club Méditerranée

I.3.8.3 Fram

II. TOURISMUS-MARKETING UNTER SPEZIELLER BERÜCKSICHTIGUNG DER PRODUKTPOLITIK

II.1 Tourismus-Marketing

II.1.1 Begriffsbestimmung

II.1.2 Verschiedene Aspekte des Tourismus-Marketing

II.1.3 Anforderungen an das Tourismus-Marketing

II.2 Marketing-Mix als Teil der Marketingkonzeption

II.2.1 Marketingkonzeption

II.2.2 Begriffsbestimmung Marketing-Mix

II.2.3 Marketing-Instrumentarium

II.3 Produktpolitik

II.3.1 Begriffsbestimmung

II.3.2 Eigenschaften von Tourismusprodukten

II.3.2.1 Touristisches Gesamtprodukt

II.3.2.2 Charakteristika von Dienstleistungen

II.3.3 Leistungsebenen touristischer Produkte

II.3.3.1 Kernprodukt

II.3.3.2 Zusatzprodukt

II.3.3.3 Produktpolitik in Bezug auf Kern- und Zusatzprodukt

II.3.4 Gestaltungsrichtungen der Produktpolitik

II.3.5 Produktpolitisches Instrumentarium

II.3.6 Gestaltungsbereiche der Produktpolitik

II.3.6.1 Produktpalette

II.3.6.2 Produktquantität

II.3.6.3 Produktqualität

II.3.6.4 Produktpositionierung

II.3.7 Markenpolitische Maßnahmen

II.3.8 Grenzen der Produktpolitik

II.3.9 Elektronischer Tourismusmarkt

III. ANALYSE DES DEUTSCHEN UND FRANZÖSISCHEN REISEVERHALTENS UND DIE DARAUS RESULTIERENDE ANGEBOTSGESTALTUNG DER REISEVERANSTALTER

III.1 Kultur

III.1.1 Begriffsbestimmung

III.1.2 Einflussfaktoren auf die Kultur

III.1.3 Kultur in Deutschland und Frankreich

III.1.3.1 Wertvorstellungen und Sozialverhalten

III.1.3.2 Kollektivismus und Individualismus

III.1.3.3 Familie

III.2 Touristisches Nachfrageverhalten

III.2.1 Erlebnisorientierung der Konsumenten

III.2.2 Nachfrageverhalten in Deutschland

III.2.2.1 Reiseintensität

III.2.2.2 Urlaubsmotive und -formen

III.2.2.3 Konkrete Urlaubswünsche

III.2.2.4 Kriterien für die Reisezielwahl

III.2.2.5 Zielgebiete

III.2.2.6 Organisation der Reise und Verkehrsmittel

III.2.2.7 Reisedauer und -ausgaben

III.2.2.8 E-Tourismus

III.2.3 Nachfrageverhalten in Frankreich

III.2.3.1 Reiseintensität

III.2.3.2 Urlaubsmotive und -formen

III.2.3.3 Konkrete Urlaubswünsche

III.2.3.4 Kriterien für die Reisezielwahl

III.2.3.5 Zielgebiete

III.2.3.6 Organisation der Reise und Verkehrsmittel

III.2.3.7 Reisedauer und -ausgaben

III.2.3.8 E-Tourismus

III.2.4 Gegenüberstellung des Reiseverhaltens

III.2.5 Unterschiede im Reiseverhalten

III.3 Angebotsgestaltung der Reiseveranstalter

III.3.1 Deutscher Reiseveranstaltermarkt - Angebote

III.3.1.1 TUI

III.3.1.2 Thomas Cook

III.3.1.3 ITS (Rewe-Konzern)

III.3.2 Französischer Reiseveranstaltermarkt - Angebote

III.3.2.1 Nouvelles Frontières

III.3.2.2 Club Med

III.3.2.3 Fram

III.3.3 Ausblick in die Zukunft

SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Unterschiede im touristischen Nachfrageverhalten zwischen Deutschland und Frankreich und analysiert, wie Reiseveranstalter diese Differenzen in ihrer Produktpolitik widerspiegeln und ihr Angebot entsprechend anpassen.

  • Kulturelle Einflüsse auf das Reiseverhalten
  • Vergleichende Analyse des Nachfrageverhaltens
  • Produktpolitik und Angebotsstrategien
  • Einfluss des E-Tourismus und digitaler Vertriebskanäle
  • Vertikale vs. horizontale Integration bei Reiseveranstaltern

Auszug aus dem Buch

I.1 Tourismus

Unter Tourismus versteht man die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus einer Reise und einem Aufenthalt an einem fremden Ort ergeben. Der Aufenthalt ist dabei in der Regel weder an die Gründung eines Unternehmens noch an eine andere gewinnbringende Aktivität gebunden, sondern dient der Befriedigung von freizeitgebundenen und kulturellen Bedürfnissen der industriellen Zivilisation.7

Wenn man demnach von Tourismus spricht, verbindet man zwei wesentliche Dinge damit. Zum Einen das menschliche Verhalten an sich, das durch das zeitweilige Verlassen des Wohnsitzes (Ortswechsel) gekennzeichnet ist und durch verschiedenste Motive8 bedingt wird. Zum Anderen den gesamten technischen und wirtschafltichen Apparat (Beförderungsmittel, Hotels etc.), der zu diesem Zweck von den verschiedenen Akteuren bereitgestellt wird.9

Zusammenfassung der Kapitel

I. TOURISMUS UND REISEVERANSTALTER: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des Tourismus, beschreibt die Rolle und Strategien von Reiseveranstaltern sowie die Marktstrukturen in Deutschland und Frankreich.

II. TOURISMUS-MARKETING UNTER SPEZIELLER BERÜCKSICHTIGUNG DER PRODUKTPOLITIK: Hier werden die theoretischen Marketing-Grundlagen für die Tourismusbranche erarbeitet, mit Fokus auf Produktpolitik, Qualitätssicherung und den E-Tourismus.

III. ANALYSE DES DEUTSCHEN UND FRANZÖSISCHEN REISEVERHALTENS UND DIE DARAUS RESULTIERENDE ANGEBOTSGESTALTUNG DER REISEVERANSTALTER: Der Praxisteil vergleicht das Reiseverhalten der beiden Nationen und untersucht, wie spezifische Veranstalter ihre Angebote basierend auf kulturellen und nachfragebezogenen Unterschieden gestalten.

Schlüsselwörter

Tourismus, Reiseveranstalter, Produktpolitik, Nachfrageverhalten, Deutschland, Frankreich, Pauschalreise, Marketing-Mix, Tourismus-Marketing, Reisezielwahl, E-Tourismus, Kundenbedürfnisse, Vertikale Integration, Reiseintensität, Marktanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede im touristischen Nachfrageverhalten zwischen deutschen und französischen Reisenden und zeigt auf, wie Reiseveranstalter in beiden Ländern ihre Angebote durch die Produktpolitik an diese spezifischen Kundenbedürfnisse anpassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition touristischer Grundlagen, die Strategien von Reiseveranstaltern (wie vertikale Integration), die theoretischen Aspekte der Produktpolitik im Marketing-Mix sowie den Einfluss kultureller Unterschiede auf das Urlaubsverhalten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Unterschiede im touristischen Nachfrageverhalten in Deutschland und Frankreich zu identifizieren und die daraus resultierende unterschiedliche Angebotsgestaltung der Reiseveranstalter in beiden Ländern wissenschaftlich herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Studie, die auf einer Literaturanalyse zu touristischen Grundlagen sowie einer qualitativen Analyse aktueller Reisekataloge der führenden Reiseveranstalter in Deutschland und Frankreich basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Tourismus-Marketings und eine detaillierte Analyse des Reiseverhaltens. Dabei werden Faktoren wie Kultur, Familienkonzepte, Zielgebietswahl, Verkehrsmittelnutzung und der E-Tourismus in beiden Ländern gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Tourismus-Marketing, Reiseveranstalter, Produktpolitik, Kundenbedürfnisse, E-Tourismus und vergleichende Marktanalyse aus.

Wie unterscheidet sich die Reiseorganisation zwischen Deutschen und Franzosen laut der Analyse?

Die Analyse zeigt, dass Deutsche häufiger auf Pauschalangebote und Reisebüros zurückgreifen, während Franzosen bei Reisen im eigenen Land eine höhere Tendenz zur individuellen Buchung direkt beim Leistungsträger zeigen.

Welche Rolle spielt das Internet im untersuchten Reisemarkt?

Das Internet gewinnt in beiden Märkten als Informationsquelle und Buchungskanal rasant an Bedeutung. Der Trend bewegt sich hin zum „Bausteinsystem“ und „Dynamic Packaging“, wobei französische Nutzer sich zunehmend entscheidungsfreudiger bei Online-Direktbuchungen zeigen.

Fin de l'extrait de 131 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Angebot und Nachfrage bei Reiseveranstaltern in Deutschland und Frankreich
Sous-titre
Eine vergleichende Studie der Produktpolitik
Université
University of Tubingen
Note
1,0
Auteur
Heike Kammerer (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
131
N° de catalogue
V46815
ISBN (ebook)
9783638439220
ISBN (Livre)
9783656767114
Langue
allemand
mots-clé
Unterschiede Nachfrageverhaltens Angebotsgestaltung Reiseveranstaltern Teil Produktpolitik Studie Deutschland Frankreich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Heike Kammerer (Auteur), 2005, Angebot und Nachfrage bei Reiseveranstaltern in Deutschland und Frankreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46815
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Extrait de  131  pages
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