Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Unterrichtsmethode der Dramapädagogik, eine Form von Lernen und Lehren bestehend aus der Verwendung von Theater, Schauspielerei, Drama, Literatur und anderen Formen von Kunst. Jede Methode, auf der ein Unterricht basiert wird, hat ihre eigenen deutlichen Vorteile. Aber Dramapädagogik kann in einem Unterricht nur dann verwendet werden, wenn sie eine bestimmte Infrastruktur hat.
Das bedeutet, nur wenn sie mit anderen Unterrichtsethoden zusammen verwendet werden könnte, wäre sie auch nutzvoll. Die Infrastruktur der dramapädagogischer Methode ermöglicht es nicht im Bereich von den Fremdsprachlichen viel zu rechechieren. Deshalb ist sie nicht so populär in allen Kontinenten wie andere Methoden. Nur wenn es einige Versuche gäbe, die bisher unbekannte Aspekte dieser Methode entdecken und eine Brücke zwischen dieser und anderen Methoden bauen kann, könnte es sein, dass diese Methode auf einer höheren Ebene verwendet werden kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Geschichte der Entwicklung der Dramapädagogik
3. Vorteile der Dramapädagogik
4. Nachteile der Dramapädagogik
5. Schluss
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Dramapädagogik als Unterrichtsmethode im Kontext des Fremdsprachenerwerbs, um zu klären, wie durch den Einsatz von Theatertechniken und spielerischen Elementen eine ganzheitliche Förderung der Lernenden erreicht werden kann.
- Grundlagen und Definition der Dramapädagogik im Fremdsprachenunterricht
- Historische Entwicklung des dramapädagogischen Ansatzes
- Förderung von Sprachkompetenz und sozialen "Soft-skills"
- Kritische Reflexion über Chancen und Grenzen der Methode
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Diese Form von Lernen und Lehren besteht aus der Verwendung von den Unterrichtsmethoden wie Theater, Schauspielerei, Drama, Literatur und andere Formen von Kunst, die nicht charakteristisch für einen traditionellen Unterricht sind. Dieseartige Unterrichte zeigen deshalb eine Verschmelzung von pädagogischer Wissenschaft und Kunst. Anstatt die Lerner mechanisch zu behandeln, wird die Ganzheitlichkeit der Personalität der Lernende ins Betracht gezogen. Seit den 1950er Jahren ist diese Unterrichtsmethode in Großbritannien als eine erziehungswissenschaftliche Teildisziplin in Schulen und Universitäten in der Praxis.
Diese Methode bietet den Studenten auch die Erkenntnis der Dramatik an. Aber sie muss mit dem Studium der Dramatik nicht verzweifelt werden. In Dramapädagogik wird es versucht, die Lernziele durch theatralen Mittel zu erreichen. In dem Fremdsprachenunterricht dient diese Methode als das Mittel zur Verbesserung der Sprachkompetenz sowie anderer sozialen und psychosozialen Kompetenzen und Fähigkeiten wie Koordination, Teamfähigkeit, Empathie, Ehrlichkeit, Persönlichkeitsbildung, Rollenflexibilität usw., die man als Soft-skills nennen kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Konzept der Dramapädagogik als Verbindung von Kunst und Pädagogik ein und erläutert deren Zielsetzung der ganzheitlichen Persönlichkeitsförderung im Fremdsprachenunterricht.
2. Geschichte der Entwicklung der Dramapädagogik: Es wird der Bogen von antiken Ansätzen wie der Paideia bis hin zur modernen Etablierung des Begriffs in der Fachdiskussion des späten 20. Jahrhunderts gespannt.
3. Vorteile der Dramapädagogik: Das Kapitel hebt hervor, wie der Einsatz künstlerisch-theatraler Modi eine angstfreie Lernumgebung schafft und sowohl sprachliche als auch soziale Kompetenzen durch Improvisation stärkt.
4. Nachteile der Dramapädagogik: Hier werden die methodischen Einschränkungen thematisiert, insbesondere die Gefahr eines mangelnden Zusammenhangs zwischen verschiedenen Lerninhalten bei isolierter Anwendung.
5. Schluss: Das Fazit stellt fest, dass die Methode ihr volles Potenzial erst in Kombination mit anderen Unterrichtsansätzen entfalten kann und weiter erforscht werden muss.
Schlüsselwörter
Dramapädagogik, Fremdsprachenunterricht, Ganzheitliches Lernen, Sprachkompetenz, Soft-skills, Improvisation, Pädagogik, Theatertechniken, Ästhetische Erziehung, Rollenflexibilität, Sprachfertigkeiten, Didaktik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Dramapädagogik als spezielle Unterrichtsmethode, die Theater- und Kunstformen nutzt, um das Lehren und Lernen, insbesondere im Fremdsprachenbereich, ganzheitlicher zu gestalten.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Herleitung, dem Vergleich zu traditionellen Methoden, den spezifischen Vorteilen für die soziale und sprachliche Entwicklung sowie den kritischen Aspekten der Anwendung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch dramapädagogische Elemente Lernziele effizienter erreicht und die Persönlichkeitsentwicklung sowie soziale Kompetenzen der Lernenden gefördert werden können.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine essayistische Auseinandersetzung, die auf der Analyse von Fachliteratur, pädagogischen Konzepten und dem Vergleich verschiedener Unterrichtsmethoden basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der historischen Entwicklung, eine detaillierte Auflistung der Vorteile (wie Förderung von Soft-skills) und eine kritische Auseinandersetzung mit den Nachteilen (wie mangelnde Strukturvielfalt).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Dramapädagogik, Fremdsprachenerwerb, ganzheitliche Bildung, Improvisation und ästhetische Erziehung definieren.
Wie unterscheidet sich die Dramapädagogik vom klassischen Theaterunterricht?
Im Gegensatz zur reinen Theaterpädagogik steht in der Dramapädagogik nicht die Ästhetik oder ein Endprodukt (Publikum) im Vordergrund, sondern rein die Erreichung der pädagogischen Lernziele im Prozess.
Warum wird die Methode im Schluss als noch nicht voll ausgeschöpft bezeichnet?
Die Autorin argumentiert, dass eine breitere Popularität und höhere Effektivität fehlen, da die Infrastruktur der Methode bisher kaum Brücken zu anderen, traditionelleren Unterrichtsmethoden schlägt.
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- Payal Kumari (Author), 2018, Dramapädagogik als Unterrichtsmethode, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468213