Dramapädagogik als Unterrichtsmethode


Essay, 2018
7 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Geschichte der Entwicklung der Dramapädagogik

3. Vorteile der Dramapädagogik

4. Nachteile der Dramapädagogik

5. Schluss

6. Bibliographie

Dramapädagogik

1. Einleitung

Diese Form von Lernen und Lehren besteht aus der Verwendung von den Unterrichtsmethoden wie Theater, Schauspielerei, Drama, Literatur und andere Formen von Kunst, die nicht charakteristisch für einen traditionellen Unterricht sind. Dieseartige Unterrichte zeigen deshalb eine Verschmelzung von pädagogischer Wissenschaft und Kunst. Anstatt die Lerner mechanisch zu behandeln, wird die Ganzheitlichkeit der Personalität der Lernende ins Betracht gezogen. Seit den 1950er Jahren ist diese Unterrichtsmethode in Großbritannien als eine erziehungswissenschaftliche Teildisziplin in Schulen und Universitäten in der Praxis.1

Diese Methode bietet den Studenten auch die Erkenntnis der Dramatik an. Aber sie muss mit dem Studium der Dramatik nicht verzweifelt werden. In Dramapädagogik wird es versucht, die Lernziele durch theatralen Mittel zu erreichen. In dem Fremdsprachenunterricht dient diese Methode als das Mittel zur Verbesserung der Sprachkompetenz sowie anderer sozialen und psychosozialen Kompetenzen und Fähigkeiten wie Koordination, Teamfähigkeit, Empathie, Ehrlichkeit, Persönlichkeitsbildung, Rollenflexibilität usw., die man als Soft-skills nennen kann. Neben dem inhaltlichen Lernen gibt es bei dramapädagogischen Unterrichten auch soziales Lernen, die ein besseres Verständnis der Fremdsprache in der Schule vermitteln kann. Diese Methode trägt auch zur Entwicklung der berufsqualifizierenden Kompetenzen in den Lernende bei. Sie stellt sich als ein Mittel zur äesthetischen Erziehung der Schüler, die als einen wichtiger Teil des Verständnis der fremdsprachigen Kultur gelten kann.2 Im Gegensatz zum theaterpädagogischen Unterricht steht aber die Äesthetik nicht im Mittelpunkt, sondern nur die Erreichung der Lernziele und dessen Prozess . Es gibt kein außenstehendes Publikum und deshalb auch kein Endprodukt.3 Durch die Verwendung von Spielen, Theatertechniken und Drama-Aktivitäten wird auf die Verbesserung der grammatischen Strukturen sowie der vier Sprachfertigkeiten (Lesen, Hören, Sprechen, Schreiben) abgezielt.4 Bei dem ganzheitlichen Entwicklungsprozess der Lernende werden ihre Wissen- und Erfahrungshintergrund in die Kreativität und Spontaneität berücksichtigt.5 In dramapädagogischen Unterrichten wird viel Wert auf körperliche Bewegung gelegt, da wenn die Kinder sich mehr bewegen und in einer fiktiven Szene (die aus einem Inhalt besteht), können sie eine Fremdsprache besser lernen.6

2. Geschichte der Entwicklung der Dramapädagogik

Im Vergleich zu anderen Unterrichtsmethoden ist Dramapädagogik ein neues Phänomen in der Unterrichtswissenschaft. Im Deutschland ist sie nur seit dem letzten Jahrzenten des 20. Jahrhundert im Gang, aber in anderen europäischen Ländern wurde sie schon länger in den Bildungsplänen umfasst. Die Geschichte der Dramapädagogik datiert bis zu dem 5.Jahrhundert vor Christus, als einige Philosophen einen Lehransatz mit dem Namen Paideia entwickelten.7 Dieser Ansatz zielte auf die vielfältige und umfassende Bildung der Lernende ab, die aus spiritueller, moralischer und auch intellektueller Entfaltung bestand.8 Was damals gemeinsam und und mit ihrem heutigen Äquivalent klang, war die Anerkennung und Förderung der künstlerischen Kompetenzen neben anderen Fächern.

Im 21. Jahrhundert äußerte R.K. Sawyer seine Meinung, dass die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernende im Unterricht in ein wechselseitiges Improvisationsspiel zwischen den Beiden verwandelt werden soll. Der Lehrer soll nach Sawyer, weil er ein Improvisierender ist, viele Qualitäten wie ein Schauspieler in sich haben, z.B. Spontaneität und Kreativität.9 Die sogenannte Qualität befähigen ihn, mit seiner eigenen Facherkenntnis die limitierte Anzahl von Unterrichtsmaterialien zu behandeln, besonders wenn eine unerwartete Situation im Unterricht es erfordert.10 In der Zeitschrift Informationen Deutsch als Fremdsprache (4/1988) wird der Begriff „dramapädagogisch“ erstmalig in die Fachdiskussion eingebracht und diskutiert.11 Die andere berühmte Unterrichtsmethode wie Direkte Methode, Grammatik-Übersetzungsmethode , Audio-linguale Methode und Audio-visuale Methode bestehen moistens auf der alltäglichen Realität. Aber wenn die dramapädagogische Methode in beim Lernen verwendet wird, bewegen sich die Lernende von der alltäglichen realität in eine dramatische und äesthetische Realität.12

3. Vorteile der Dramapädagogik

der Begriff Dramapädagogik bedeutet den Einsatz der künstlerisch-theatraler Modi, um ein pädagogisches Ziel zu erfüllen. In einem Fremdsprachenunterricht fokussiert man grundsätzlich in Zusammenhang mit den im Bildungsplan aufgeführten Kompetenzen auch auf die Kompetenzen, die zu der Sprachproduktion einführen. Jedoch nützt die Dramapädagogik auch anderen Fächern. In dramapädagogischen können die Lernende auch in den Bereichen Kompetenzen erwerben, die von dem ursprünglichen Themenbereich des Unterricht unterschiedlich sind. In vielen Fällen werden die pädagogischen Aspekte des Unterrichts von den künstlerischen Aspekten dominiert. Die Ursache, warum viele Schulen heutzutage diese Methode adaptieren, liegt darin, dass sie eine ganzheitliche Ausbildung der Studenten ermöglicht. Ein erfolgreiches Lernen kann nur in dem Unterricht stattfinden, wo die Entwicklung der moralischen Eigenschaften der Lernende in Verknüpfung mit ihren sprachlichen Kompetenzenverfahren wird. Die bloß aus dem inhaltlichen Lernen bestehenden Formen des Unterricht können für die Studenten keine qualitätive Ausbildung gewährleisten. In solchem Unterricht wird es gebraucht, dass die Studenten plötzlich mit einem Ausdruck oder Redemittel zur Sprache kommen. Dabei spielt die Improvisation eine große Rolle. Beim Lernen wird auf die Körpersprache auch fokussiert. Drampädagogik fördert solche Umgebung, in der idealweise keine Grenze von Angst und Zögern gibt. Dabei wird die Schreibkompetenz auch entwickelt, da in vielen Fällen die Studenten die Szenen selbst schreiben.. Beim normalen Lernen können eine Situation, die eine bestimmte Handlung vertritt, nur vorgestellt werden, aber im dramapädagogischen Unterricht haben die Lernende die Möglichkeit, diese vorgestellte Situation auf fiktive Weise zu erleben. Die Entfaltung hier besteht aus vielseitigen Fasseten und kann nicht auf einem bestimmten Aspekt abgegrenzt werden.

4. Nachteile der Dramapädagogik

Wenn einer Unterrichtsmethode als ein abgegrenzt Bereich berücksichtigt wird, dann treten ihre Nachteile auf. Das ist derselbe Fall mit anderen Methoden wie GÜM, DM, audiolinguale und audiovisuelle Methode. Wie einige Stereotypen immer mit den Bildern der audiovisuellen Methode verbunden werden, existieren sie auch bei der dramapädagogischen Methode. In diesem Fall sind sie mit den Rollenspielen verbunden. Bei dieser Art von Lernen gibt es meistens keine Vielfätigkeit der Übungen und Inhalten und ein Zusammenhang zwischen verschidenen Inhalten fehlt hier auf. Aufgrund der Regel, die diese Methode folgt, ist sie zu einem abgeschlossen Begriff geworden.

5. Schluss

Jede Methode, auf der ein Unterricht basiert wird, hat ihre eigene deutliche Vorteile. Aber diese kann in einem Unterricht nur dann verwendet werden, wenn sie eine bestimmte Infrastruktur haben würde. Das bedeutet, nur wenn sie mit anderen Unterrichtsethoden zusammen verwendet werden könnte, würden sie nutzvoll sein. Die Infrastruktur der dramapädagogischer Methode ermöglicht es nicht, im Bereich von den Fremdsprachlichen viel zu rechechieren. Deshalb ist sie nicht viel populär in allen Kontinenten wie andere Methoden. Nur wenn es einige Versuchen gäben, die bisher unbekannte Aspekte dieser Methode zu entdecken und eine Brücke zwischen dieser und anderen Methoden zu schlagen, dann könnte es sein, dass diese Methode auf einer höheren Ebene verwendet sein würde.

[...]


1 Schewe, M, 1993, S. 2

2 Vgl. Eigenbauer, Karl. S.1

3 Ebd.

4 Ebd., S. 2.

5 Moraitis, Anastasia, 2011

6 Zimmer, Renate, 2009

7 Monyer, Yvonne, 2010, S. 6

8 Lutzker, 2007, S.13-14

9 Vgl. Monyer, 2010, S. 8

10 Lutzker, S. 50

11 Moraitis,2011

12 Demiryay, Nihan

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Dramapädagogik als Unterrichtsmethode
Hochschule
Jawaharlal Nehru University
Veranstaltung
German Literature
Note
1
Autor
Jahr
2018
Seiten
7
Katalognummer
V468213
ISBN (eBook)
9783668946620
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dramapädagogik, unterrichtsmethode, Theaterpädagogik, Didaktik, Deutsch als Fremdsprache, Sprachwissenschaft, Pädagogik, DaF, Deutsch als Zweitsprache
Arbeit zitieren
Payal Kumari (Autor), 2018, Dramapädagogik als Unterrichtsmethode, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468213

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