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Emotionen in Veränderungsprozessen im betrieblichen Kontext

Título: Emotionen in Veränderungsprozessen im betrieblichen Kontext

Trabajo Universitario , 2018 , 52 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Thomas Niggl (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Die Schnelligkeit mit der sich der Markt und damit die Marktbedingungen verändern ist in den letzten Jahrzenten stark gestiegen. Erfolgreiche Organisationen müssen daher in der Lage sein, sehr schnell auf Veränderungen reagieren zu können und müssen ihre Strategien diesen Entwicklungen zielführend anpassen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle von Emotionen in Veränderungsprozessen darzulegen. Es soll gezeigt werden, wie Emotionen den Wandel beeinflussen und welche Interventionen in Frage kommen, um mit Emotionen im Change Prozess umzugehen.

Der Begriff "Emotion" ist im betrieblichen Kontext eher negativ besetzt. Emotionen sollen im Arbeitsumfeld vermieden beziehungsweise unterdrückt werden. Dieser Umgang mit Emotionen ist jedoch irreführend und hindert Leute daran, die wahre Dynamik menschlichen Verhaltens besonders in der Periode eines Veränderungsprozesses in einer Organisation holistisch zu begreifen. Um diese auf Team- beziehungsweise Organisationsebene in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen, müssen Möglichkeiten und Widerstände gegenüber Veränderungen auf der individuellen Ebene detailliert analysiert werden, um die Realisierung von Veränderungen in Unternehmen erfolgreich zu gestalten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einordnung des Themas in den wissenschaftlichen Kontext

2.1 Grundlagen des Change Managements

2.1.1 Definition von Change Management

2.1.2 Ursachen und Gründe für Change Management

2.1.3 Anforderungen und Aufgaben des Change Managements

2.1.4 Ziele des Change Managements

2.1.5 3-Phasen Modell nach Lewin

2.1.6 Acht-Stufen-Prozess nach Kotter

2.2 Grundlagen der Emotionsforschung

2.2.1 Definition des Begriffs Emotion

2.2.2 Funktionen von Emotionen

2.2.3 Entstehung von Emotionen nach der Appraisal-Theorie

2.2.4 Erleben von Emotionen

2.3 Der psychodynamische Ansatz des Change Managements

3 Theoretischer Hintergrund von Emotionen im Veränderungsprozess

3.1 Kübler-Ross Modell

3.1.1 Phase 1: Verleugnung

3.1.2 Phase 2: Ärger

3.1.3 Phase 3: Verhandlung

3.1.4 Phase 4: Depression

3.1.5 Phase 5: Akzeptanz

3.2 Veränderungskurve von Adams, Hayes und Hopson

3.3 Virginia Satir Modell

3.4 Roth Modell

3.4.1 Phase 1: Vorahnung – Sorge

3.4.2 Phase 2: Der Schock – Schreck

3.4.3 Phase 3: Die Abwehr – Ärger

3.4.4 Phase 4: Die rationale Akzeptanz – Frustration

3.4.5 Phase 5: Die emotionale Akzeptanz – Trauer

3.4.6 Phase 6: Die Öffnung – Neugier, Enthusiasmus

3.4.7 Phase 7: Die Integration - Selbstvertrauen

4 Theoretische Lösungsansätze

4.1 Positive Psychologie

4.1.1 Grundlagen der Positiven Psychologie

4.1.2 Die Broaden-and-Build-Theorie

4.1.3 Undoing-Hypothese

4.1.4 Wirkung von Positive Emotionen auf die psychologische Belastbarkeit

4.1.5 Positive Emotionen lösen eine Aufwärtsspirale zu verbessertem emotionalen Wohlergehen aus

4.2 Verstärkertheorie des Behaviorismus: Operante Konditionierung

4.2.1 Definition des Operantes Konditionierens

4.2.2 Forschungen von Thorndike und Skinner

4.2.3 Positive und negative Verstärker

4.2.4 Verstärkereigenschaften

4.2.5 Shaping

4.2.6 Intermittierende Verstärkung

5 Phasenbezogene Handlungsempfehlung

5.1 Handlungsempfehlung für Phase 1: Vorahnung-Sorge

5.2 Handlungsempfehlung für Phase 2: Schock-Schreck

5.3 Handlungsempfehlung für Phase 3: Abwehr-Ärger

5.4 Handlungsempfehlung für Phase 4: Rationale Akzeptanz - Frustration

5.5 Handlungsempfehlung für Phase 5: Emotionale Akzeptanz - Trauer

5.6 Handlungsempfehlung für Phase 6: Öffnung – Neugier, Enthusiasmus

5.7 Handlungsempfehlung für Phase 7: Integration – Selbstvertrauen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Rolle von Emotionen in Veränderungsprozessen innerhalb von Unternehmen zu untersuchen und darzulegen, wie Emotionen den Wandel beeinflussen. Zudem soll aufgezeigt werden, welche psychologisch fundierten Interventionen Managern zur Verfügung stehen, um Mitarbeitern bei der Bewältigung emotionaler Herausforderungen in Change-Prozessen erfolgreich zu unterstützen.

  • Bedeutung und Funktionen von Emotionen in Veränderungssituationen
  • Psychodynamische Ansätze und Phasenmodelle der Veränderung
  • Konzepte der Positiven Psychologie zur Förderung der Resilienz
  • Behavioristische Ansätze zur Verhaltenssteuerung durch operante Konditionierung
  • Phasenbezogene Handlungsempfehlungen für Führungskräfte

Auszug aus dem Buch

3.4 Roth Modell

Dr. Stephan Roth (2000) ist der Auffassung, dass jede wahrnehmbare Phase innerhalb eines Veränderungsprozesses ihr eigenes emotionales Thema und damit ihre spezifische Funktion für die stufenweise Bewältigung der Veränderungsaufgabe offenbart. Des Weiteren führt er aus, dass effektives Change Management ein eigenständiges und differenziertes Instrumentarium bedarf, um die emotionale Energie während eines Veränderungsprozesses aufzunehmen und zielführend zu kanalisieren. Laut Roth (2000) liegt der Erfolg der Veränderungsmaßnahmen nicht an den Konzepten, sondern an der Umsetzung. Dabei sieht er in der Umsetzungsphase, aufgrund des hohen Misserfolgsrisikos, das größte Erfolgspotential für den Wandel.

In seinem Modell, beschreibt er die emotionalen Phasen des Wandels. Jede emotionale Phase des Veränderungsprozesses, sei es Vorahnung, Schock, Abwehr, rationale und emotionale Akzeptanz, Neuorientierung und Integration offenbart ihr eigenes emotionales Thema wie Sorge, Schreck, Ärger, Frustration, Trauer, Neugier, Enthusiasmus oder Selbstvertrauen. Es bedarf einer Lösung für die außerordentliche emotionale Spannung in einem Veränderungsprozess. Dieser Zustand, geprägt durch emotionale Höhen und Tiefen, muss sukzessive bewältigt werden. Hierbei läuft die emotionale Verarbeitung nach einem bestimmten Ablaufprogramm ab. Der Teil der Belegschaft, der sich zu Beginn des Projekts auf die negativen sachlichen und persönlichen Risiken einer Veränderung fokussieren und dem Wandel skeptisch gegenüberstehen wird, durchlaufen üblicherweise sieben Phasen der Veränderung mit ihren charakteristischen Emotionsmustern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Bedeutung von Change Management in einem volatilen Marktumfeld und verdeutlicht, dass das Scheitern von Veränderungsvorhaben oft an der Vernachlässigung emotionaler Aspekte liegt.

2 Einordnung des Themas in den wissenschaftlichen Kontext: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des Change Managements, etablierte Prozessmodelle sowie die theoretischen Grundlagen der Emotionsforschung und den psychodynamischen Ansatz.

3 Theoretischer Hintergrund von Emotionen im Veränderungsprozess: Hier werden verschiedene psychologische Phasenmodelle der Veränderung detailliert vorgestellt, darunter das Kübler-Ross Modell, das Virginia Satir Modell und das Roth Modell.

4 Theoretische Lösungsansätze: Dieses Kapitel widmet sich der Positiven Psychologie zur Stärkung der psychologischen Belastbarkeit sowie der Verstärkertheorie des Behaviorismus als Methode zur Verhaltenssteuerung.

5 Phasenbezogene Handlungsempfehlung: Aufbauend auf den theoretischen Modellen werden spezifische Interventionen für Führungskräfte entwickelt, um Mitarbeiter durch die verschiedenen Phasen eines Veränderungsprozesses zu begleiten.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass das Top Management emotionale Zustände der Mitarbeiter aktiv in den Veränderungsprozess integrieren muss, statt diese zu ignorieren, um den Erfolg der Transformation sicherzustellen.

Schlüsselwörter

Change Management, Emotionen, Veränderungsprozesse, Psychologie, Positive Psychologie, Broaden-and-Build-Theorie, Operante Konditionierung, Phasenmodell, Organisationsentwicklung, Resilienz, Führung, Unternehmenskultur, Emotionsforschung, Verhaltenssteuerung, Widerstand gegen Wandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, warum Veränderungsprozesse in Unternehmen oft scheitern und wie eine gezielte Berücksichtigung der menschlichen Emotionen zum Erfolg dieser Prozesse beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit verknüpft wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Emotionspsychologie, klassischen Change-Management-Modellen und Ansätzen aus der Positiven Psychologie sowie dem Behaviorismus.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Rolle von Emotionen in Wandlungsprozessen darzulegen und Führungskräften praktische, phasenbezogene Interventionsmöglichkeiten an die Hand zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Theoriearbeit, die methodisch der Hermeneutik folgt, um existierende Literatur und Modelle systematisch zu reflektieren und auszulegen.

Was wird im theoretischen Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Phasenmodelle (Kübler-Ross, Satir, Roth) analysiert sowie theoretische Lösungsansätze wie die Broaden-and-Build-Theorie und operante Konditionierung vorgestellt.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Change Management, Emotionen, psychologische Belastbarkeit, Resilienz, Führung und operative Konditionierung.

Warum spielt die Phase der Trauer laut Autor eine so entscheidende Rolle?

Die Trauerphase markiert den emotionalen Tiefpunkt im Change-Prozess; hier entscheidet sich, ob Mitarbeiter die Veränderung annehmen oder ob das Projekt scheitert.

Wie kann das Roth-Modell Führungskräften helfen?

Das Roth-Modell hilft, die spezifischen emotionalen Themen und Funktionen jeder Phase zu verstehen, um zielgerichtet mit dem passenden Instrumentarium auf die Mitarbeiter einzuwirken.

Welche Bedeutung hat die Positive Psychologie im Kontext von Change Management?

Sie liefert Ansätze, wie durch das Kultivieren positiver Emotionen die psychologische Stabilität und die Fähigkeit zur Bewältigung von Stress in Veränderungszeiten erhöht werden kann.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich des operanten Konditionierens?

Das operante Konditionieren dient als Instrument, um durch systematische Anreize (Verstärker) das Ausprobieren neuer Verhaltensweisen in einer Veränderungssituation zu fördern.

Final del extracto de 52 páginas  - subir

Detalles

Título
Emotionen in Veränderungsprozessen im betrieblichen Kontext
Universidad
University of Applied Management
Calificación
1,0
Autor
Thomas Niggl (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
52
No. de catálogo
V469106
ISBN (Ebook)
9783668944312
ISBN (Libro)
9783668944329
Idioma
Alemán
Etiqueta
Change Management Emotionen Virginia Satir Modell Kübler-Ross Modell positive Psychologie operante Konditionierung 3 Phasen Modell von Lewin Verstärkertheorie des Behaviorismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Niggl (Autor), 2018, Emotionen in Veränderungsprozessen im betrieblichen Kontext, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469106
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Extracto de  52  Páginas
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