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Benchmarking - Erfolg durch Lernen von den Besten

Title: Benchmarking - Erfolg durch Lernen von den Besten

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nikolai Vesselinoff (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Von klein auf - durch Lernen von den Älteren - wenden wir Benchmarking in unserem Leben an. Das Prinzip des Benchmarking kann am einfachsten anhand eines Sportlers vorgestellt werden. Jeden Tag stellen Leistungssportler neue Rekorde auf. Diese werden von den Wettstreitern als Ansporn genommen. Sie trainieren mit dem Hintergrund, diese Ziele zu erreichen und zu übertrumpfen. Durch den Leistungsvergleich mit den Besten, dem Informationsaustausch sowie der daraus abgeleiteten Trainingsmethode, versuchen Sportler wettbewerbsfähig zu bleiben. Den gleichen Effekt finden wir im täglichen Konkurrenzkampf zwischen Unternehmen in der Wirtschaft.

Der Wettbewerb auf den Weltmärkten verschärft sich im Zuge der Globalisierung rapide. Die Beschleunigung im Bereich der Technologieinnovation, kürzer werdende Produktlebenszyklen, die Verkürzung der „time to market“, die steigende Spezialisierung und Individualisierung von Kundenwünschen und die daraus resultierende Tendenz zur Abnahme der Kundentreue stellen Kernpunkte dieser Entwicklung dar. Unternehmen, die gewinnbringend operieren und ihren Erfolg ausbauen wollen, müssen sich diesen Herausforderungen stellen. Sie sollten sich den laufenden Veränderungen schnell und koordiniert anpassen, um gegenüber ihren Wettbewerbern nicht zurückzufallen. Dies kann durch ein richtig eingesetztes Benchmarking-Konzept geschehen. Im Folgenden soll dieses Konzept zunächst in seinen Grundzügen vorgestellt werden. Hernach wird auf verschiedene Arten des Benchmarking eingegangen. Kernpunkt der Arbeit ist die anschließende Erläuterung der praktischen Anwendung und Implementierung des Benchmarking-Konzepts im Unternehmen. Eine Würdigung des Modells im Fazit soll die Arbeit abschließen.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GRUNDWISSEN ÜBER DAS BENCHMARKING

2.1 DEFINITION UND KONZEPT DES BENCHMARKING

2.1.1 VERGLEICHSOBJEKTE

2.1.1.1 PRODUKT - BENCHMARKING:

2.1.1.2 PROZESS - BENCHMARKING:

2.2 ZIELE DES BENCHMARKING

2.3 ÜBERBLICK DER HISTORISCHEN ENTWICKLUNG

3. ARTEN DES BENCHMARKING

3.1 INTERNES BENCHMARKING

3.2 EXTERNES BENCHMARKING

3.2.1 WETTBEWERBSORIENTIERTES BENCHMARKING

3.2.2 FUNKTIONALES BENCHMARKING

3.2.3 GENERISCHES BENCHMARKING

4. DIE DURCHFÜHRUNG EINES BENCHMARKING-PROJEKTS

4.1 ZIELSETZUNGSPHASE

4.2 INTERNE ANALYSEPHASE

4.3 VERGLEICHSPHASE

4.4 MAßNAHMENPHASE

4.5 UMSETZUNGSPHASE

5. REGELN UND WIDERSTÄNDE

5.1 DER VERHALTENSKODEX IM BENCHMARKING

5.2 WIDERSTÄNDE DES BENCHMARKING

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Benchmarking als strategisches Instrument des Organisationsmanagements, um durch den systematischen Vergleich mit marktführenden Unternehmen interne Prozesse zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie der Prozess des Benchmarking strukturiert in Unternehmen implementiert werden kann, um nachhaltige Erfolgspotenziale zu identifizieren und umzusetzen.

  • Grundlagen, Konzept und historische Entwicklung des Benchmarking.
  • Differenzierung der verschiedenen Arten wie internes, externes, funktionales und generisches Benchmarking.
  • Detaillierte Analyse des fünfphasigen Projektablaufs von der Zielsetzung bis zur Umsetzung.
  • Erläuterung der Verhaltensregeln und der Bewältigung von Widerständen in Organisationen.

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Funktionales Benchmarking

Beim funktionalen Benchmarking handelt es sich um den branchenübergreifenden Vergleich. Es werden bestimmte Funktionen und Prozesse analysiert, die nicht von den Konkurrenten eingesetzt werden, sondern ausschließlich in gänzlich wesensverschiedenen Geschäftsbereichen Anwendung finden. Die Beschaffung der Informationen ist im Vergleich zum wettbewerbsorientierten Benchmarking unproblematischer, da die Interessengemeinschaft nicht mit einer Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit des Partners zu eigenen Lasten zu rechnen hat. Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist bei diesen Projekten im Vergleich zum wettbewerbsorientierten Benchmarking außergewöhnlich hoch. Die Studien untersuchen mehrere existierende, ungleiche Abläufe in den unterschiedlichen Unternehmen. Ziel ist es, aus den Abläufen eine modifizierte und optimierte neue Form des Ablaufs zu kreieren, die den Unternehmen bis dato noch nicht bekannt war. Mit der Entwicklung und der Einführung besteht eine aussichtsreiche Chance auf die Innovation und Verbesserung der Marktsituation.

Die Problematik dieser Benchmarking Methode liegt eindeutig in der Suche nach den geeigneten Benchmarking-Partnern. Die Verschiedenartigkeit der zu beobachtenden Branchen lässt die Vergleichbarkeit der Methoden nur schwer zu. Zwar müssen bei der Umsetzung der Lösungsansätze beträchtliche Zeit-, Analyse- und Kostenaufwendungen akzeptiert werden, um sie dem heterogenen Umfeld anzupassen, aber der Vorteil ist erstrebenswert (vgl. Pieske 1997, S. 45 ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Prinzip des Benchmarkings ein, erläutert die Relevanz vor dem Hintergrund der zunehmenden Globalisierung und skizziert den Aufbau der Arbeit.

2. Grundwissen über das Benchmarking: Dieses Kapitel definiert den Benchmarking-Begriff, erläutert das Grundkonzept der „Best Practices“, nennt zentrale Kernkategorien und gibt einen Überblick über die historische Entwicklung.

3. Arten des Benchmarking: Hier werden die verschiedenen Formen des Benchmarkings, unterteilt in internes und externes Benchmarking (einschließlich wettbewerbsorientiertem, funktionalem und generischem Benchmarking), detailliert erläutert.

4. Die Durchführung eines Benchmarking-Projekts: Das Kapitel beschreibt einen praxisorientierten fünfphasigen Projektablauf, der von der Zielsetzungs- bis hin zur Umsetzungsphase reicht.

5. Regeln und Widerstände: Dieser Abschnitt thematisiert den erforderlichen Verhaltenskodex zur Sicherstellung von Fairness sowie die typischen Widerstände, die bei der Einführung in Unternehmen auftreten können.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Würdigung der Bedeutung von Benchmarking als wichtigem Lösungsansatz zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und einer kritischen Reflexion der praktischen Anwendung.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Best Practices, Organisationsmanagement, Prozessoptimierung, Wettbewerbsfähigkeit, Benchmarking-Prozess, Zielsetzung, Leistungsvergleich, Unternehmenserfolg, Innovationsmanagement, Verhaltenskodex, Implementierung, Effizienzsteigerung, Geschäftsprozesse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Managementkonzept Benchmarking als Methode, um durch den Vergleich mit den Besten der Branche oder auch branchenfremden Unternehmen eigene Prozesse kontinuierlich zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Grundverständnis von Benchmarking, die verschiedenen Arten der Umsetzung, der strukturierte fünfphasige Projektablauf sowie die notwendigen Verhaltensregeln und der Umgang mit innerbetrieblichen Widerständen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Benchmarking als Werkzeug zur Identifikation von marktorientierten Zielvorgaben und zur praktischen Implementierung von Best Practices im Unternehmen genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine literaturbasierte Analyse des Managementkonzepts Benchmarking durch, unterstützt durch die Darstellung von Modellen und Prozessabläufen (z.B. Prozesspriorisierungsportfolio).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der theoretischen Fundierung über die Differenzierung der Benchmarking-Arten bis hin zur detaillierten, phasenweisen Anleitung zur Durchführung eines Benchmarking-Projekts in der betrieblichen Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Benchmarking, Best Practices, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteile und Implementierung.

Warum wird das funktionale Benchmarking als besonders erfolgsversprechend eingestuft?

Da es branchenübergreifend stattfindet, besteht keine direkte Konkurrenz zwischen den Partnern, was den Informationsaustausch erleichtert und die Erfolgswahrscheinlichkeit für innovative Prozessverbesserungen erhöht.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei der Durchführung?

Mitarbeiter sind entscheidend für den Erfolg, da Widerstände oft durch die Angst vor Spionage oder Veränderungen entstehen. Die Einbindung der Mitarbeiter und Firmenbesichtigungen helfen, diese Barrieren abzubauen.

Welche Bedeutung hat das Prozesspriorisierungsportfolio?

Es dient dazu, nach der internen Analyse diejenigen Prozesse zu identifizieren, deren Verbesserung dem Unternehmen den größtmöglichen Erfolg verspricht, indem sie nach Kundennutzen und Verbesserungspotenzial bewertet werden.

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Details

Title
Benchmarking - Erfolg durch Lernen von den Besten
College
University of Applied Sciences Nuremberg
Course
Organisationsmanagement
Grade
1,3
Author
Nikolai Vesselinoff (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V47006
ISBN (eBook)
9783638440653
Language
German
Tags
Benchmarking Erfolg Lernen Besten Organisationsmanagement Thema Benchmarking
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nikolai Vesselinoff (Author), 2005, Benchmarking - Erfolg durch Lernen von den Besten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47006
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