Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Economie politique - Economie du marché du travail

Die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Eine Zwischenbilanz

Titre: Die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Eine Zwischenbilanz

Livre Spécialisé , 2019 , 46 Pages

Autor:in: Jonas Wirth (Auteur)

Economie politique - Economie du marché du travail
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Kaum eine arbeitsmarkpolitische Maßnahme wurde in Deutschland so kontrovers diskutiert wie die Einführung des Mindestlohns. Für die Befürworter war es ein längst überfälliger Schritt, um Geringverdienern einen besseren Lebensstandard zu bieten. Ökonomen warnten jedoch vor negativen Konsequenzen auf die Beschäftigung.

Welche Prognosen sind tatsächlich eingetroffen? Wie sehen die bisherigen Auswirkungen des Mindestlohns in Deutschland aus? Um diese Fragen zu beantworten, stellt Jonas Wirth die Ziele sowie die Ausgangslage der Einführung in Deutschland vor.

Er schafft so eine wichtige Grundlage, um die Auswirkungen auf die Gesamtbeschäftigung, die Lohnentwicklung sowie die Lohnverteilung zu bewerten. Halten sich wirklich alle Unternehmen an den Mindestlohn? Wirth zieht eine aufschlussreiche Zwischenbilanz zum gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland.

Aus dem Inhalt:
- Mindestlohnkommision;
- Mindestlohnkontrolle;
- geringfügige Beschäftigung;
- Arbeitslosigkeit;
- Armut

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen Mindestlohn

2.1 Definition und Begriffsabklärung Mindestlohn

2.2 Arten des Mindestlohns

2.3 Ziele des Mindestlohns

2.4 Mindestlohn im europäischen und internationalen Kontext

3 Ausgangslage und Rahmenbedingungen in Deutschland

3.1 Einführung des Mindestlohns und Mindestlohnkommission

3.1.1 Branchenspezifische Mindestlöhne

3.2 Geltungsbereich des gesetzlichen Mindestlohns

3.3 Mindestlohnkontrolle

3.4 Wirtschaftliche Bedingungen

3.5 Hoch betroffene Branchen vom Mindestlohn

4 Auswirkungen des Mindestlohns

4.1 Auswirkungen auf die Beschäftigung

4.1.1 Gesamtbeschäftigung

4.1.2 Sozialversicherungspflichtige

4.1.3 Ausschließlich geringfügige Beschäftigung

4.1.4 Arbeitslosigkeit und offene Stellen

4.1.5 Aufstocker und Armutsgefährdung

4.2 Auswirkungen auf Lohnentwicklung und Lohnverteilung

4.2.1 Lohnentwicklung

4.2.2 Lohnverteilung

4.3 Nichteinhaltung des Mindestlohns und Dokumentationspflichten

4.4 Maßnahmen der Betriebe als Reaktion auf den Mindestlohn

4.4.1 Arbeitszeit

4.4.2 Verbraucherpreise

4.4.3 Einstellungen und Entlassungen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Publikation

Diese Bachelorarbeit untersucht die bisherigen Auswirkungen des zum 1. Januar 2015 in Deutschland eingeführten gesetzlichen Mindestlohns. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der ökonomischen Bilanz der Mindestlohneinführung unter Berücksichtigung von Beschäftigungseffekten, der Lohnentwicklung, der Lohnverteilung sowie der betrieblichen Reaktionen auf diese arbeitsmarktpolitische Maßnahme.

  • Beschäftigungswirkungen und Arbeitsmarktentwicklung
  • Lohnentwicklung in verschiedenen Branchen und Qualifikationsgruppen
  • Reaktionen der Unternehmen, insbesondere Anpassungen bei Arbeitszeiten und Preisen
  • Einhaltung des Mindestlohns und Dokumentationspflichten
  • Auswirkungen auf Aufstocker und Armutsgefährdung

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Gesamtbeschäftigung

Anhand von Abbildung 3 ist deutlich zu erkennen, dass seit 2012 eine stetige Zunahme der Gesamtbeschäftigung festzustellen ist. Dieser Trend setzt sich auch nach der Einführung, zum 1. Januar 2015, sowie Erhöhung zum 1. Januar 2017 weiter fort.

Kurz nach der Mindestlohneinführung blieb die Gesamtbeschäftigung unverändert und stieg sogar um rund 500 Tausend bis Ende 2015. Auch zur Erhöhung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns verzeichnet die Beschäftigung keinen Einbruch, sie wuchs kontinuierlich um über 600 Tausend. Insgesamt nahm die Beschäftigung von rund 34,5 Millionen im Jahr 2012 auf rund 37,2 Millionen im Jahr 2017 zu. Das bedeutet einen jährlichen Durchschnittsanstieg von 524 Tausend bzw. 1,47 Prozent. Ein Grund für die Zunahme könnte die gute wirtschaftliche Lage bei den Betrieben sein. (vom Berge, et al., 2017)

Die Berechnungen des Sozialökonomischen Panels (SOEP) kommen auf identische prozentuale Werte.

Abbildung 4 und Tabelle 5 veranschaulichen, dass es seit der Einführung, zum 1. Januar 2015, sowie Erhöhung zum 1. Januar 2017 des gesetzlichen Mindestlohns, einen andauernden Zuwachs der Gesamtbeschäftigung gibt.

Insgesamt legte die Gesamtbeschäftigung von rund 33,5 Millionen im Jahr 2014 auf rund 35,2 Millionen im Jahr 2017 zu. Das bedeutet eine Gesamtzunahme von rund 1,7 Millionen Beschäftigten beziehungsweise (bzw.) einen jährlichen prozentualen Anstieg zwischen 1,4 und 1,9 Prozent. (Bruttel, et al., 2018)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die kontroversen Vorhersagen zur Mindestlohneinführung und skizziert den Aufbau der Untersuchung zur arbeitsmarktpolitischen Bilanz.

2 Grundlagen Mindestlohn: Dieses Kapitel definiert den Mindestlohn, unterscheidet zwischen verschiedenen Arten und Zielen und bettet das Thema in einen internationalen sowie europäischen Kontext ein.

3 Ausgangslage und Rahmenbedingungen in Deutschland: Hier werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Mindestlohnkommission, Kontrollmechanismen sowie die besonders betroffenen Branchen in Deutschland dargestellt.

4 Auswirkungen des Mindestlohns: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Effekte auf die Beschäftigung, die Lohnstrukturen, die Einhaltung des Mindestlohns durch Betriebe sowie die verschiedenen Anpassungsmaßnahmen der Unternehmen.

5 Fazit: Das Fazit zieht eine erste Zwischenbilanz nach vier Jahren und bewertet, inwiefern die befürchteten negativen ökonomischen Konsequenzen eingetreten sind oder ausblieben.

Schlüsselwörter

Mindestlohn, Arbeitsmarkt, Gesamtbeschäftigung, Mindestlohngesetz, Lohnentwicklung, Lohnverteilung, Sozialversicherungspflichtige, Geringfügige Beschäftigung, Branchenmindestlohn, Arbeitszeitverkürzung, Dokumentationspflicht, Aufstocker, Armutsgefährdung, Deutschland, Mindestlohnkommission.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die bisherigen Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die ökonomische Bilanz nach der Einführung zum 1. Januar 2015.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten zählen die Beschäftigungsentwicklung, die Lohnstrukturen in unterschiedlichen Branchen, die Einhaltung der Lohnuntergrenze sowie die betrieblichen Anpassungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob die vor der Einführung geäußerten Warnungen von Ökonomen hinsichtlich negativer Beschäftigungseffekte eingetreten sind und welche realen Auswirkungen sich in der Wirtschaftspraxis zeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Sekundärdaten, insbesondere des IAB-Betriebspanels und des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP), sowie auf der Auswertung von Studien und Berichten zur Lohn- und Beschäftigungsentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Auswirkungen auf die Gesamtbeschäftigung, auf Sozialversicherungspflichtige und Minijobs, die Lohnentwicklung und -verteilung sowie konkrete betriebliche Reaktionen wie Preiserhöhungen und Arbeitszeitkürzungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Mindestlohn, Beschäftigungseffekte, Lohnentwicklung, Mindestlohngesetz, betriebliche Reaktionen und Armutsbekämpfung.

Wie haben Betriebe auf den gestiegenen Kostenaufwand reagiert?

Betriebe haben vorwiegend durch eine Verkürzung bzw. Verdichtung der Arbeitszeiten sowie durch die Erhöhung der Absatzpreise für Waren und Dienstleistungen auf die gestiegenen Lohnkosten reagiert.

Welche Branchen sind besonders stark vom Mindestlohn betroffen?

Besonders betroffen sind Branchen mit hohem Anteil an Geringverdienern, wie etwa das Taxigewerbe, die Gastronomie, das Spiel-, Wett- und Lotteriewesen sowie Dienstleistungsbereiche wie das Reinigungsgewerbe.

Erreicht der Mindestlohn das Ziel der Existenzsicherung in Großstädten?

Die Analyse weist darauf hin, dass der Mindestlohn in vielen Großstädten aufgrund hoher Lebenshaltungskosten oft nicht ausreicht, um das Existenzminimum zu sichern, was teilweise den Bezug zusätzlicher SGB-II-Leistungen erfordert.

Fin de l'extrait de 46 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Eine Zwischenbilanz
Auteur
Jonas Wirth (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
46
N° de catalogue
V470693
ISBN (ebook)
9783960956846
ISBN (Livre)
9783960956853
Langue
allemand
mots-clé
Mindestlohnkommision Mindestlohnkontrolle geringfügige Beschäftigung Arbeitslosigkeit Armut
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jonas Wirth (Auteur), 2019, Die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Eine Zwischenbilanz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470693
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  46  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint