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Die "Gläserne Decke". Ein selten bewusstes soziologisches Phänomen

Titre: Die "Gläserne Decke". Ein selten bewusstes soziologisches Phänomen

Dossier / Travail , 2017 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Katharina Müller-Hahl (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Résumé Extrait Résumé des informations

Zu Beginn dieser Arbeit stelle ich das Phänomen "Gläserne Decke" genauer vor. Dabei definiere ich den Begriff und erläutere ebenfalls, woher der Begriff ursprünglich stammt und seit wann dieser existiert. Anhand von verschiedenen veröffentlichten Studien beschreibe ich weiter in welchen Situationen das Phänomen auftritt und welche Gründe dafür vorliegen können. Im Folgenden schildere ich unterschiedliche Bereiche, die aufzeigen, welch großen Einfluss diese in Zukunft nehmen werden und welche Möglichkeiten einer Veränderung des Phänomens der Gläsernen Decke es dadurch geben wird. Eine Zusammenfassung beschließt diese Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition „Gläserne Decke“

3. Mögliche Gründe einer Gläsernen Decke

3.1. Bedeutung der Unternehmenskultur

3.1.1. Vorurteile und Stereotypen

3.1.2. Bedeutung interner Netzwerke

3.1.3. Einflussnahme durch Unternehmensgröße

3.2. Einflussfaktor Leistungserwartung

3.2.1. Geringere Qualifikation?

3.2.2. Furcht vor niedrigerer Belastbarkeit

3.2.3. Unterschiedliches Kommunikationsverständnis

3.3. Gesellschaftliche Aspekte

4. Veränderungen, Herausforderungen und Chancen in der Zukunft

4.1. Demografischer Wandel

4.2. Neue Rollenkonzepte

4.3. Die Frauenquote – hilfreich oder nicht?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der „Gläsernen Decke“, welches den subtilen, oft unsichtbaren Aufstiegsbarrieren für Frauen in Führungspositionen in Unternehmen auf den Grund geht, um die Ursachen dieses Ungleichgewichts zu identifizieren und mögliche Lösungswege aufzuzeigen.

  • Analyse der soziologischen und organisatorischen Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungsetagen.
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Mythos mangelnder Qualifikation oder Belastbarkeit von Frauen.
  • Untersuchung der Rolle von Unternehmenskultur, Netzwerken und gesellschaftlichen Rollenbildern.
  • Diskussion über zukünftige Herausforderungen und Instrumente wie die Frauenquote.
  • Bedeutung von neuen Rollenkonzepten für eine geschlechtergerechte Arbeitswelt.

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Vorurteile und Stereotypen

Über Jahrzehnte waren der Arbeitsmarkt und dementsprechend auch die Führungsebenen durchweg von Männern besetzt. Somit sitzen jetzt an den entscheidenden Stellen meist Männer, die in ihren Unternehmen durch die Kultur dieser Jahre geprägt sind. Die Erwartung dieser Entscheider orientiert sich nun an der erlernten Kultur, einer Männerkultur. Die Studien belegen, dass Männer eher Männer fördern, sie sichern dadurch ihren eigenen männlichen Status und ihre Kernbelegschaft. Sie suchen sich ein ähnliches Gegenüber, das auch eine ununterbrochene Erwerbstätigkeit vorweisen kann und typisch männliche Eigenschaften wie Dominanz, Selbstsicherheit und Autonomie (hard skills) besitzt. Daraus resultiert, dass bestimmtes Verhalten gerade in Führungspositionen eher mit Männern in Verbindung gebracht wird. Frauen repräsentieren hier die Minderheit und werden deshalb auch als Randgruppe wahrgenommen. (HOFMEISTER/HÜNEFELD 2010)

Die bereits genannten Skills werden oftmals erwartet bzw. gefordert. Wie Pavin beschreibt, sind sogenannte „soft skills („weiche Fähigkeiten“) oder auf das Geschlecht bezogen als feminine skills („weibliche Fähigkeiten“) […] zwar auf unterer Führungsebene gefragt […], auf höheren Hierarchieebenen [treten diese] aber gegenüber männlich zugeschriebenen Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen, Handlungsfähigkeit und Zielstrebigkeit zurück[…]“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Relevanz des Weltfrauentags und verknüpft diese mit der nach wie vor bestehenden Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in der modernen Arbeitswelt.

2. Definition „Gläserne Decke“: Dieses Kapitel definiert das Phänomen als ein unsichtbares Barrierensystem, das Frauen trotz gleicher formaler Voraussetzungen am Aufstieg in obere Managementebenen hindert.

3. Mögliche Gründe einer Gläsernen Decke: Das Hauptkapitel analysiert detailliert interne Unternehmenseinflüsse, Leistungserwartungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen als Ursachen der Barriere.

4. Veränderungen, Herausforderungen und Chancen in der Zukunft: Es wird diskutiert, wie der demografische Wandel und neue gesellschaftliche Rollenmodelle zu einer Veränderung führen können und welche Rolle die Frauenquote dabei einnimmt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass der Abbau der gläsernen Decke eine notwendige Investition für wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit darstellt.

Schlüsselwörter

Gläserne Decke, Frauen in Führungspositionen, Soziale Ungleichheit, Gender Gap, Unternehmenskultur, Frauenquote, Karrierehindernisse, Stereotypen, Netzwerke, Demografischer Wandel, Rollenmodelle, Vereinbarkeit, Arbeitsmarkt, Geschlechtergerechtigkeit, Humankapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der „Gläsernen Decke“, einem soziologischen Phänomen, das beschreibt, warum Frauen trotz hoher Qualifikationen Schwierigkeiten haben, in Führungspositionen aufzusteigen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Unternehmenskultur, die Wirksamkeit von Stereotypen, die Bedeutung interner Netzwerke sowie der Einfluss von externen gesellschaftlichen Rollenbildern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die verborgenen Mechanismen hinter den Aufstiegsbarrieren für Frauen aufzuzeigen und Strategien zu diskutieren, wie Unternehmen ihr volles Potenzial durch eine geschlechtergerechte Führungskultur ausschöpfen können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, unter Einbeziehung zahlreicher nationaler und internationaler Studien sowie Statistiken, um das Phänomen zu untermauern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Unternehmenskultur, Leistungserwartungen – wobei gängige Mythen widerlegt werden – sowie die kritische Betrachtung gesellschaftlicher Aspekte und Zukunftsfaktoren.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Gläserne Decke, Unterrepräsentanz, Gender Pay Gap, Humankapital und die Frauenquote.

Wie bewertet die Arbeit die Wirksamkeit von Frauenquoten?

Die Arbeit stellt fest, dass die Frauenquote ein kontrovers diskutiertes Instrument ist, das als „radikaler Anstoß“ dienen kann, um Unternehmen zur Auseinandersetzung mit der Geschlechterproblematik zu zwingen.

Welche Rolle spielt der demografische Wandel für die Karrierechancen von Frauen?

Der demografische Wandel verknappt das Angebot an Fach- und Führungskräften, was den Druck auf Unternehmen erhöht, das weibliche Potenzial aktiv zu nutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Résumé des informations

Titre
Die "Gläserne Decke". Ein selten bewusstes soziologisches Phänomen
Université
University of Augsburg
Note
1,7
Auteur
Katharina Müller-Hahl (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
17
N° de catalogue
V471003
ISBN (ebook)
9783668963177
ISBN (Livre)
9783668963184
Langue
allemand
mots-clé
gläserne decke phänomen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Müller-Hahl (Auteur), 2017, Die "Gläserne Decke". Ein selten bewusstes soziologisches Phänomen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/471003
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Extrait de  17  pages
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