Ziel der Arbeit ist es, sich mit dem Medium Internet auseinanderzusetzen und eine Social Media Marketing Strategie für die Firma Handtdesign aufzustellen. Des Weiteren ist anhand einer Social Media Anwendung die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, aber auch Risiken aufzuzeigen.
Die Firma Handtdesign ist ein Nagel- und Kosmetikstudio mit Standort in Gröditz. Gleichzeitig gehört der Standort zur interessanten Region Elbe-Röder-Dreieck in Sachsen. Die Region das Elbe-Röder-Dreiecks befindet sich im Nordwesten des Landkreises Meißen. Durch die Verfolgung der dynamischen Entwicklung von Social Media und die sich daraus ergebende Möglichkeit, private Kunden zu gewinnen, ist eine Aktivität in diesem Bereich sehr attraktiv. Das setzt jedoch gewisse Erfahrungen und Knowhow voraus. Des Weiteren agiert das Unternehmen Handtdesign in Sachen Marketing traditionell.
Die Anzahl der Internetnutzer steigt 2016 um zwei Millionen auf 58 Millionen, dies entspricht 84 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung und einem Zuwachs von vier Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Täglich rufen 65 Prozent bzw. 45 Millionen Menschen Netzinhalte ab. Das Smartphone ist 2016 das meistgenutzte Gerät für den Internetzugang. Zwei Drittel der Bevölkerung und nahezu jeder 14 bis 29 Jährige geht darüber ins Netz. Einen enormen Schub gibt es bei der Unterwegsnutzung. So gehen 28 Prozent der Bevölkerung, was ca. 19 Millionen entspricht, täglich unterwegs ins Internet, sei es in der Bahn, im Café oder bei Freunden, das sind zehn Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. In der Altersgruppe der unter 30 Jährigen sind es bereits 64 Prozent, die täglich unterwegs auf Netzinhalte zugreifen. Deshalb gelten die öffentliche und soziale Aufmerksamkeit mehr und mehr der Onlinemedien.
Diese Fakten bringen Firmen weltweit dazu in Online Marketing zu investieren und somit etablierten sich viele Möglichkeiten der Online Werbung. Einer der beliebtesten und erfolgreichsten Marketingmaßnahmen ist heutzutage Social Media. Denn wer Marketing sagt, muss auch Social sagen. Social Media sind aus dem Kommunikationsmix nicht mehr wegzudenken. Bei allem Zielgruppendenken steht der einzelne Mensch im Fokus der Kommunikation und wo erreicht man diesen besser als über die Plattformen, auf denen er gern Zeit verbringt?
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziel dieser Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Das neue Internet heißt Web 2.0
3 Social Media
3.1 Begriffserklärung Social Media
3.2 Unterscheidung von zentralen Medienformen
3.3 Chancen und Risiken von Social Media
4 Social Media Marketing
4.1 Begriffsabgrenzung und Unterscheidung zu anderen Marketing Maßnahmen
4.2 Welche Unternehmensziele können verfolgt werden
5 Formen von Social Media
5.1 Wikis
5.2 Weblogs
5.3 Microblogs
5.4 Podcasts
5.5 Soziale Netzwerke
5.6 Weitere Erscheinungsformen
6 Anwendung Social Media Strategien
6.1 Strategische Analyse und Planung
6.2 Taktische Analyse & Planung
6.3 Konkrete Umsetzung und Implementierung
6.4 Social Media Monitoring
7 Anwendung theoretischer Strategien
7.1 Social Media Strategie für die Firma Handtdesign
7.2 Auswertung der Social Media Aktivität der Firma Handtdesign
8 Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Transferarbeit besteht darin, eine fundierte Social Media Marketing Strategie für das Kosmetik- und Nagelstudio Handtdesign zu entwickeln. Die Arbeit untersucht, wie das Unternehmen durch gezielte Aktivitäten in sozialen Netzwerken trotz geringer finanzieller Mittel die Kundenbindung stärken, die Reichweite erhöhen und die Bekanntheit in der Region steigern kann.
- Grundlagen des Web 2.0 und Charakterisierung von Social Media
- Differenzierung von Social Media Marketing gegenüber klassischen Werbeformen
- Analyse von Chancen und Risiken einer Social Media Präsenz für kleine Unternehmen
- Methodik zur strategischen Planung und operativen Umsetzung (Strategie, Taktik, Implementierung)
- Praktische Anwendung am Beispiel des Studios Handtdesign inkl. Monitoring und Auswertung
Auszug aus dem Buch
3.1 Begriffserklärung Social Media
Im 2. Kapital wurden die Grundlagen des Web 2.0 erläutert. Genau auf diesen Grundlagen baut sich Social Media auf. Hierbei lässt sich das System der realen auf die virtuelle Welt übertragen. Man stelle sich Social Media wie eine Party vor. Die wichtigsten Personen werden eingeladen, die zum vereinbarten Zeitpunkt eintreffen. Davor machen sich die Gäste schick, um sich auch von der besten Seite zu zeigen. Beim Eintreffen möchte man ein gutes Gefühl vermitteln, indem versucht wird mit allen ein wenig ins Gespräch zu kommen. Im weiteren Verlauf der Party verteilen sich die Personen in verschiedenen Räumen des Hauses. Dabei stellen sich die Gäste einander vor und es wird über alles Mögliche gesprochen. Bei den Gesprächen erkundigt man sich nach dem Befinden und die Personen geben sich Tipps und Empfehlungen. Nicht viel anders funktioniert das Social Media Prinzip. Wer auf Social Media Kanälen aktiv ist, der tauscht sich mit seinen Verbindungen aus und lädt sie ein Stück weit zu sich nach Hause ein (Stuber, 2010, S. 26). Mithilfe verschiedener Social Media Erscheinungsformen können Online-Gemeinschaften miteinander kommunizieren und es findet ein Austauschprozess statt. Nutzer haben die Möglichkeit virtuell persönlich erstelltes Informationsmaterial, das auf Interaktion aus ist, in Form von Text, Bildern, Video oder Audio an ausgewählte Adressaten zu veröffentlichen. Diese Beiträge verursachen meist spontane Reaktionen und eröffnen so soziale Interaktionen in der virtuellen Gemeinschaft (Hettler, 2010, S. 14 f.).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Internets und der sozialen Medien für Unternehmen und leitet zur Problemstellung des Studios Handtdesign über.
2 Das neue Internet heißt Web 2.0: Dieses Kapitel erläutert den sozio-technischen Wandel hin zum interaktiven Mitmach-Web und dem Cloud Computing.
3 Social Media: Es werden die Grundlagen von Social Media definiert, Medienformen unterschieden sowie unternehmerische Chancen und Risiken abgewogen.
4 Social Media Marketing: Das Kapitel grenzt Social Media Marketing von anderen Marketinginstrumenten ab und beleuchtet verfolgbare Unternehmensziele.
5 Formen von Social Media: Hier erfolgt ein Überblick über diverse Plattformtypen wie Wikis, Weblogs, Microblogs, Podcasts und soziale Netzwerke.
6 Anwendung Social Media Strategien: Das Kapitel strukturiert den dreiphasigen Planungsprozess von der strategischen Analyse bis hin zur Implementierung und dem Monitoring.
7 Anwendung theoretischer Strategien: Die theoretischen Ansätze werden auf die Firma Handtdesign übertragen und die ersten praktischen Erfahrungen auf Facebook ausgewertet.
8 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit reflektiert die Ergebnisse der erstellten Strategie und gibt Ausblicke auf zukünftige Optimierungsmöglichkeiten.
Schlüsselwörter
Social Media Marketing, Web 2.0, Unternehmensstrategie, Kundenbindung, Handtdesign, Facebook, Online Marketing, Social Media Monitoring, Zielgruppenanalyse, Social Technographics-Leiter, Reputation, Virales Marketing, Content-Strategie, KMU, Digitale Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und praktischen Implementierung einer Social Media Marketing Strategie für ein kleines Unternehmen im Bereich Kosmetik und Nageldesign.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Web 2.0, die strategische Planung von Social Media Aktivitäten und deren praktische Anwendung inklusive Erfolgsmessung.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, dem Unternehmen Handtdesign einen Leitfaden an die Hand zu geben, um durch soziale Medien die Bekanntheit zu steigern und Kunden nachhaltig zu binden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Herleitung durch Fachliteratur und verknüpft diese mit einer praxisorientierten Strategieentwicklung und Evaluation anhand von Nutzerdaten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Social Media, die Definition von Marketingzielen und eine detaillierte Ausarbeitung des dreiphasigen Planungsprozesses.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Social Media Marketing, Kundenbindung, Strategieentwicklung, Facebook, Zielgruppenanalyse und Unternehmenserfolg.
Warum wurde Facebook als primäre Plattform gewählt?
Facebook wurde gewählt, da es die höchste Nutzerreichweite besitzt und die Zielgruppe des Unternehmens dort stark vertreten ist, bei gleichzeitig einfacher Bedienbarkeit für die Inhaberin.
Wie wurde der Erfolg der Social Media Aktivität gemessen?
Der Erfolg wurde anhand der Anzahl gewonnener Fans, der Beitragsreichweite sowie der Rückmeldungen durch Likes und Kommentare innerhalb eines festgelegten Zeitraums analysiert.
Welche Herausforderung stellte die interne Lösung für das Unternehmen dar?
Die größte Herausforderung war der hohe Zeitaufwand für die Inhaberin, da die Pflege der Profile neben dem Tagesgeschäft erfolgen musste.
- Citation du texte
- Steffen Handt (Auteur), 2017, Social Media Marketing für kleine und mittlere Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/471382