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Die Worterkennung und der Zugriff auf das Lexikon als Ebenen des Leseprozesses

Title: Die Worterkennung und der Zugriff auf das Lexikon als Ebenen des Leseprozesses

Seminar Paper , 2013 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dariya Smirnova (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language
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Zu Beginn der vorliegenden Arbeit wird das mentale Lexikon als Ebene des Leseprozesses dargestellt. Dabei wird zuerst der Begriff des Lexikons präsentiert. Der Definition folgt die Erläuterung mentaler Lexikoneinträge. Besonders viel Aufmerksamkeit wird der Organisation und den Besonderheiten des lexikalischen Zugriffes gewidmet.

Im Anschluss daran wird der Prozess der Worterkennung im Fremdsprachenunterricht untersucht. Es folgt dabei ein Überblick über mögliche Leseschwierigkeiten in der L2. Des Weiteren wird aufgezeigt, welche Unterrichtsaktivitäten die Lesekompetenz in der Fremdsprache fördern und aufbessern können. Abschließend folgt die Zusammensetzung der vorliegenden Arbeit und es werden die letzten Ausblicke gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Das mentale Lexikon im Fremdsprachenerwerb

2.1.Begriffserklärung

2.2. Mentale Lexikoneinträge

2.3. Organisation des lexikalischen Zugriffs beim Leseprozess

2.4. Besonderheiten der Worterkennung beim Lesen in der Fremdsprache

3. Die Worterkennung als Grund für Leseschwierigkeiten

4. Auswirkungen für DaF: Unterrichtsaktivitäten zur Überwindung der Leseprobleme

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kognitiven Prozesse der Worterkennung und des lexikalischen Zugriffs beim Lesen in einer Fremdsprache (DaF). Das primäre Ziel ist es, den theoretischen Zusammenhang zwischen diesen kognitiven Ebenen und deren Auswirkungen auf die Lesekompetenz bei L2-Lernenden zu beleuchten, um daraus fundierte Ansätze für die Unterrichtspraxis abzuleiten.

  • Theoretische Grundlagen des mentalen Lexikons
  • Kognitive Mechanismen des lexikalischen Zugriffs
  • Ursachen für Leseschwierigkeiten bei L2-Lernenden
  • Einfluss der Sprachkompetenz und Leseerfahrung
  • Didaktische Strategien zur Leseförderung und Wortschatzerwerb

Auszug aus dem Buch

2.3. Organisation des lexikalischen Zugriffs beim Leseprozess

Der Begriff des lexikalischen Zugriffs oder des Zugriffs auf das mentale Lexikon wird für die Worterkennung bei rezeptiven und produktiven Prozessen gebraucht. Lutjeharms (2004: S.11) definiert diese Bezeichnung nach Harley (2001: S. 227) folgendermaßen:

„Mit dem lexikalischen Zugriff wird der Moment gemeint, in dem bei der Erkennung alle Wortinformationen, m.a.W. alle Repräsentationsebenen eines Wortes im mentalen Lexikon, für die weitere Verarbeitung zur Verfügung stehen“.

Dabei wird ein Wort komplex gesehen und enthält in sich graphische, orthographische, phonetische, semantische, morphologische und syntaktische Informationen, die ihrerseits auch trennbar gespeichert werden können. Obwohl man in Theorie jedes einzelne Merkmal bei der Wortrepräsentation beachten könnte, erfolgt dies kaum aufgrund zu vieler Aufmerksamkeit für die jeweiligen (bspw. graphischen oder phonetischen) Aspekte, die zur Störung der Sinnentnahme führt (vgl. Lutjeharms 1988: S. 80-81). Beim rezeptiven Zugriff auf das Lexikon nehmen Lesende besonders die Informationen des Wortanfangs wahr. Dabei werden sowohl isolierte, als auch kontextuelle Wörter gemeint (vgl. Lutjeharms 2004: S. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Diese Einleitung führt in die psycholinguistische Relevanz der Worterkennung beim L2-Lesen ein und umreißt die Struktur der Arbeit.

2. Das mentale Lexikon im Fremdsprachenerwerb: Das Kapitel definiert das mentale Lexikon als zentrales Reservoir sprachlichen Wissens und erläutert dessen komplexe Organisation sowie die Struktur mentaler Lexikoneinträge.

2.1.Begriffserklärung: Hier wird der Begriff des mentalen Lexikons abgegrenzt und als komplexer, flexibler Speicher gegenüber externen Wörterbüchern definiert.

2.2. Mentale Lexikoneinträge: Dieser Abschnitt beschreibt den Aufbau von Einträgen aus Lemma- und Formmerkmalen und diskutiert Hypothesen zur Speicherung von Wortformen versus Morphemen.

2.3. Organisation des lexikalischen Zugriffs beim Leseprozess: Das Kapitel analysiert Modelle des lexikalischen Zugriffs, insbesondere die Rolle von Wortinformationen und die Interaktion zwischen Reizvorlage und Kontext.

2.4. Besonderheiten der Worterkennung beim Lesen in der Fremdsprache: Hier wird auf die Besonderheiten des L2-Leseerwerbs eingegangen, wobei insbesondere der Einfluss der L1 und die rückständige Sprachkompetenz hervorgehoben werden.

3. Die Worterkennung als Grund für Leseschwierigkeiten: Dieses Kapitel untersucht die Ursachen für fehlerhafte Wortverarbeitung, wie etwa den Kontrastmangel oder die Vernachlässigung von Wortendungen.

4. Auswirkungen für DaF: Unterrichtsaktivitäten zur Überwindung der Leseprobleme: Hier werden effektive Lehrmethoden, wie das indirekte Lernen durch Kontext und die Schlüsselwortmethode, zur Verbesserung der Lesekompetenz vorgestellt.

5. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse über den Einfluss des Lexikonzugriffs auf den Leseprozess zusammen und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung.

Schlüsselwörter

Mentales Lexikon, Worterkennung, Lexikonzugriff, Leseprozess, Fremdsprachenerwerb, DaF, Lesekompetenz, Sprachkompetenz, Kontrastmangel, Wortschatzerwerb, Morpheme, Lemma-Ebene, Lernstrategien, Psycholinguistik, Fremdsprachendidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den kognitiven Prozessen, die ablaufen, wenn ein Mensch ein Wort in einer Fremdsprache beim Lesen erkennt und wie diese Prozesse den Zugriff auf das mentale Lexikon beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Struktur des mentalen Lexikons, die Organisation des lexikalischen Zugriffs, Ursachen für Leseschwierigkeiten bei L2-Lernern und didaktische Maßnahmen zur Leseförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen den theoretischen Grundlagen des lexikalischen Zugriffs und der Worterkennung mit der praktischen Umsetzung im Fremdsprachenunterricht zu verknüpfen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse kognitionspsychologischer und psycholinguistischer Studien, wie z.B. jener von Lutjeharms, Schmidt und Kaiser/Peyer.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des mentalen Lexikons, die Organisation des lexikalischen Zugriffs, spezifische Leseschwierigkeiten in der L2 und praktische Unterrichtsaktivitäten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mentales Lexikon, Worterkennung, Lexikonzugriff, DaF, Lesekompetenz und Kontrastmangel charakterisiert.

Was versteht man in der Arbeit unter dem „Kontrastmangel“?

Der Kontrastmangel beschreibt ein Phänomen, bei dem Lernende Wörter in der Fremdsprache aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit der Ausgangssprache nicht semantisch verarbeiten, sondern automatisch falsch oder irreführend interpretieren.

Warum spielt der Wortanfang beim Lesen eine so große Rolle?

Die Autorin erläutert, dass L2-Lesende bei der Worterkennung häufig den Wortanfang stärker gewichten als das Wortende, was dazu führt, dass Flexionsendungen oder grammatikalische Marker oft übersehen werden.

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Details

Title
Die Worterkennung und der Zugriff auf das Lexikon als Ebenen des Leseprozesses
College
University of Leipzig
Grade
1,7
Author
Dariya Smirnova (Author)
Publication Year
2013
Pages
13
Catalog Number
V476857
ISBN (eBook)
9783668961487
ISBN (Book)
9783668961494
Language
German
Tags
worterkennung zugriff lexikon ebenen leseprozesses
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dariya Smirnova (Author), 2013, Die Worterkennung und der Zugriff auf das Lexikon als Ebenen des Leseprozesses, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/476857
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