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Crowdinvesting als Anlageform für Privatinvestoren. Lohnt sich ein Crowdinvestment für private Kapitalgeber?

Titre: Crowdinvesting als Anlageform für Privatinvestoren. Lohnt sich ein Crowdinvestment für private Kapitalgeber?

Livre Spécialisé , 2019 , 73 Pages

Autor:in: Dominik Radwan (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Viele erfolgversprechende Ideen scheitern, weil die nötigen finanziellen Mittel fehlen. Denn die meisten Banken schließen eine Early-Stage-Finanzierung eines Unternehmens grundsätzlich aus. Und Venture-Capital-Gesellschaften erhalten mehr Anfragen, als sie prüfen können.

Ist Crowdinvesting eine Lösung für das Finanzierungsproblem von Start-Ups? Dominik Radwan erklärt, wie Crowdinvesting funktioniert. Seit 2011 können Privatanleger in Deutschland zusammen mit anderen privaten Investoren in ein Start-Up, nicht börsennotierte Wachstumsunternehmen oder in ein Immobilienprojekt investieren. Sie partizipieren dabei auch an den Erfolgen oder Misserfolgen.

Radwan entwickelt einen Handlungskatalog mit Empfehlungen zum Crowdinvesting. Außerdem analysiert er abgeschlossene sowie gescheiterte Crowdinvestings. Unter welchen Voraussetzungen lohnt sich das Modell für alle Beteiligten? Dominik Radwan klärt, ob ein Crowdinvestment eine rentable und empfehlenswerte Anlage darstellt.

Aus dem Inhalt:
- Investition;
- Geldanlage;
- Crowdfunding;
- Crowdsourcing;
- Unternehmensbewertung

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage und Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Assetdefinition und Abgrenzung

2.1 Definition eines Assets

2.2 Crowdfunding

2.2.1 Reward-Based

2.2.2 Donation-Based

2.2.3 Lending-Based

2.2.4 Equity-Based

2.3 Crowdsourcing

2.4 Crowdinvesting

2.4.1 Unterschiede zu anderen Crowd-Finanzierungsformen

2.4.2 Zutreffen der Assetkriterien auf Crowdinvesting

3 Crowdinvesting in der Praxis

3.1 Kapitalsuchende

3.1.1 Start-Ups

3.1.2 Wachstumsunternehmen

3.1.3 Projektgesellschaften

3.2 Plattformen

3.2.1 Companisto

3.2.2 Seedmatch

3.2.3 Kapilendo

3.2.4 Exporo

4 Prozess des Crowdinvestings

4.1 Auswahl des Start-Ups

4.2 Vorbereitung

4.3 Unternehmensbewertung

4.4 Finanzierungsrunde

4.5 Mittelverwendung

4.6 Exit

5 Rechtliche und Steuerliche Aspekte

5.1 Kleinanlegerschutzgesetz

5.2 Steuerliche Behandlung

6 Analyse aus Sicht der Kapitalgeber

6.1 Darstellung der Kapitalgeber

6.2 Motive

6.3 Renditeanforderung

6.4 Behavioral Finance im Bezug auf Crowdinvesting

6.4.1 Selektive Wahrnehmung

6.4.2 Overconfidence Bias

6.4.3 Verlustaversion/Dispositionseffekt

6.4.4 Herdenverhalten

6.5 Handlungskatalog für Crowdinvestinganleger

7 Auswertung der Rentabilität von Crowdinvestments

7.1 Methodische Vorgehensweise

7.2 Darstellung der Ergebnisse

7.3 Interpretation der Ergebnisse

8 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Crowdinvesting eine rentable Beimischung für das Portfolio eines Privatanlegers darstellt. Ziel ist es, den Begriff Crowdinvesting von anderen Crowd-Finanzierungsformen abzugrenzen, den Prozess des Crowdinvestings zu analysieren und unter Berücksichtigung verhaltensökonomischer Aspekte (Behavioral Finance) einen Handlungskatalog für Anleger zu entwickeln, um das Risiko von Verlusten zu minimieren.

  • Grundlagen und Abgrenzung verschiedener Crowd-Finanzierungsformen
  • Prozessanalyse: Von der Start-Up-Auswahl bis zum Exit
  • Analyse der Anlegermotive und verhaltensökonomischer Verzerrungen
  • Empirische Untersuchung der Rentabilität von Crowdinvestments
  • Entwicklung eines Handlungskatalogs für Crowdinvestinganleger

Auszug aus dem Buch

6.4.4 Herdenverhalten

In unsicheren oder unbekannten Situationen orientieren sich Menschen zumeist an ihren Mitmenschen (soziale Imitation). Dieses Verhalten ist auch am Kapitalmarkt zu beobachten, etwa wenn starke Aufwärts- oder Abwärtstrends entstehen. Dabei wiegt sich der einzelne Anleger in Sicherheit, da er auf die Intelligenz der Masse vertraut. Diverse Studien, unter anderem zum Herdenverhalten an der Italienischen Börse von 1993 bis 2000, weisen deren Existenz unwiderlegbar nach.

Es stellt sich die Frage, warum beim Marktführer Companisto drei Unternehmen im Bereich Künstlicher Intelligenz (ASE), Blockchain-Technologie (itravel) und Zahnersatzsystemen (Replicate System) innerhalb kürzester Zeit die Fundingschwelle erreicht haben, während zwei andere Start-Ups zum Thema Metasuchmaschinen (Prelovee) und Robotik (Meadow Robotics) aktuell noch nicht einmal ein Drittel ihrer gewünschten Summe von Investoren bekamen.

Man könnte thematische Erklärungsversuche wagen oder einen subjektiv schlechteren Auftritt auf der Plattform als Grund nennen. Auffällig ist allerdings, dass bei zwei der drei schnell finanzierten Start-Ups jeweils Co-Investoren mit 750.000 Euro und 1 Million Euro kurz davor oder im Laufe des Fundings eingestiegen sind. Die Crowd scheint dabei ein Herdenverhalten zu entwickeln, sobald große Investoren in ein Start-Up investieren oder viele einzelne, wie bei dem Unternehmen zur Thematik der künstlichen Intelligenz.

Dabei wiegt sich die Masse in der scheinbaren Sicherheit der kollektiven Intelligenz vieler anderer Anleger bzw. vertraut auf das Urteil eines einzigen großen Co-Investors.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Ausgangslage, der Forschungsfrage und des methodischen Aufbaus der Bachelorarbeit.

2 Assetdefinition und Abgrenzung: Definition des Begriffs Asset sowie Einordnung und Abgrenzung von Crowdfunding, Crowdsourcing und Crowdinvesting.

3 Crowdinvesting in der Praxis: Vorstellung der Kapitalsuchenden (Start-Ups, Wachstumsunternehmen, Projektgesellschaften) und Analyse relevanter Plattformen.

4 Prozess des Crowdinvestings: Detaillierte Betrachtung des Ablaufs von der Auswahl der Start-Ups bis hin zum Exit und der Mittelverwendung.

5 Rechtliche und Steuerliche Aspekte: Erläuterung des Kleinanlegerschutzgesetzes und der steuerlichen Behandlung von Crowdinvesting-Erträgen.

6 Analyse aus Sicht der Kapitalgeber: Untersuchung von Motiven, Renditeanforderungen und verhaltensökonomischen Aspekten (Behavioral Finance) sowie Erarbeitung eines Handlungskatalogs.

7 Auswertung der Rentabilität von Crowdinvestments: Empirische Datenanalyse der Erfolge und Misserfolge von Crowdinvesting-Projekten im deutschen Markt.

8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Einschätzung der zukünftigen Entwicklung des Marktes für Crowdinvesting.

Schlüsselwörter

Crowdinvesting, Start-Ups, Crowdfunding, Rendite, Behavioral Finance, Assetklasse, Immobilien-Crowdinvesting, Kleinanlegerschutzgesetz, Exit, Risikomanagement, Diversifikation, Herdenverhalten, Venture Capital, Privatanleger, Finanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Bachelorarbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert Crowdinvesting als alternative Anlageform für Privatanleger und untersucht insbesondere, ob sich ein solches Investment unter Berücksichtigung von Risiken und Renditechancen für private Kapitalgeber lohnt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Zu den zentralen Themen gehören die Abgrenzung von Crowdinvesting gegenüber anderen Finanzierungsformen, der praktische Ablauf einer Investition, rechtliche Rahmenbedingungen wie das Kleinanlegerschutzgesetz sowie die Analyse von Anlegerverhalten durch die Behavioral Finance.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob Crowdinvesting nach aktuellem Stand der Fakten eine rentable und empfehlenswerte Beimischung für ein diversifiziertes Portfolio eines Kleinanlegers darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Der Autor führt eine quantitative Datenanalyse durch, basierend auf öffentlich zugänglichen Informationen von Crowdinvesting-Plattformen, Unternehmensregistern und weiteren Fachquellen, um die Rentabilität bisheriger Finanzierungsrunden in Deutschland seit 2011 auszuwerten.

Was bildet den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit der Asset-Definition, eine detaillierte Prozessanalyse, die verhaltensökonomische Analyse der Anleger (Bias-Theorie) sowie die empirische Auswertung der Renditen von Start-Up- und Immobilien-Projekten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Crowdinvesting, Start-Ups, Behavioral Finance, Rendite, Totalverlustrisiko und Diversifikation beschreiben.

Welche Rolle spielt das Herdenverhalten bei Crowdinvestments laut dem Autor?

Der Autor zeigt auf, dass Anleger dazu neigen, sich an großen Co-Investoren oder der Masse zu orientieren, was häufig zu Fehlentscheidungen führt, anstatt eine eigene, rationale Bewertung der Start-Ups vorzunehmen.

Warum ist laut der Analyse die Rendite vieler Start-Up-Crowdinvestments eher gering?

Die Analyse deutet darauf hin, dass die Crowd oft zu früh aus Beteiligungen aussteigt, getrieben durch Angst vor Verlusten (Verlustaversion) oder durch das Scheitern von Start-Ups aufgrund unzureichender Kapitalausstattung und Fehlkalkulationen.

Wie unterscheidet sich die Rentabilität von Immobilien-Crowdinvestments?

Immobilien-Crowdinvestments zeigten im Untersuchungszeitraum eine stabilere Performance mit einer durchschnittlichen Rendite von etwa 5,89 %, begünstigt durch den Immobilienboom, weisen jedoch ebenfalls spezifische Risiken im Falle eines Markteinbruchs auf.

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Résumé des informations

Titre
Crowdinvesting als Anlageform für Privatinvestoren. Lohnt sich ein Crowdinvestment für private Kapitalgeber?
Auteur
Dominik Radwan (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
73
N° de catalogue
V477590
ISBN (ebook)
9783960956983
ISBN (Livre)
9783960956990
Langue
allemand
mots-clé
Investition Geldanlage Crowdfunding Crowdsourcing Unternehmensbewertung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dominik Radwan (Auteur), 2019, Crowdinvesting als Anlageform für Privatinvestoren. Lohnt sich ein Crowdinvestment für private Kapitalgeber?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/477590
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