Diese Arbeit beinhaltet das Beweglichkeitstraining und dessen Planung. Dabei werden folgende Aspekte betrachtet: Personendaten, Beweglichkeitstestung und die Planung des Beweglichkeits- und Koordinationstrainings.
Struktur der Arbeit
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Beweglichkeitstest
2.2 Auswertung/Fazit
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Begründung des Dehnungsplanes
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Begründung des Koordinationsplanes
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines individuell angepassten Beweglichkeits- und Koordinationstrainings für einen 22-jährigen Probanden mit Rugby-Erfahrung, um bestehende muskuläre Defizite zu reduzieren und die sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern.
- Erfassung gesundheitlicher Personendaten und Anamnese
- Durchführung manueller Beweglichkeitstests nach Janda
- Planung eines spezifischen Dehnungs- und Koordinationsprogramms
- Wissenschaftliche Begründung der Trainingsmethodik
- Analyse relevanter Studien zur Effektivität von Dehnungsintensitäten
Auszug aus dem Buch
3.1 Begründung des Dehnungsplanes
Die Auswahl des Belastungsgefüges wurde aufgrund der persönlichen Daten in Kombination mit wissenschaftlichen Studien gewählt. Zwei Einheiten in der Woche entsprechen den Wünschen des Probanden. Dehnen ist ein gesetzter Reiz. Erst wenn dieser Reiz regelmäßig auftritt kommt es zu strukturellen Verbesserungen (Arefi, M., 2015, S. 23). Zwei bis Drei Einheiten genügen, um eine Beweglichkeitsverbesserung bei Trainingsanfängern zu erzielen (Rancour, Holmes & Cipriani, 2009, S.1).
Jede Dehnübung wird dreimal durchgeführt. „Bei den ersten Wiederholungen hat man die größten Erfolge bei der Verbesserung der Bewegungsreichweite und Herabsetzung der Dehnungsspannung. …Nach ca. vier bis fünf Wiederholungen kommt es nur noch zu minimalen Zuwächsen“ (Wydra, G., 2006, S. 9).Die Dehndauer wurde mit Berücksichtigung der Dehngrenze gewählt. Kurzzeitiges maximales Dehnen führt zu einem verbesserten Beweglichkeitszugewinn als weiches Dehnen (Marshall, F., 1999, S.7). Die Dehndauergrenze liegt bei 45 Sekunden, da Stretching mit verlängerter Dauer zunehmend schlechtere Ergebnisse erzielt (Walker, B., 2014, S. 32).
Die Übungsauswahl und Reihenfolge wurde wesentlich aufgrund der Wünsche zur Verbesserung der Beweglichkeit im Hüft-, und Kniegelenk, sowie zur Reduzierung von Muskelverspannungen der unteren Rückenmuskulatur gewählt. 7 der 11 Übungen sind speziell auf diese Wünsche gewählt, die restlichen 4 Übungen dienen zur Verbesserung der Beweglichkeit der Restmuskulatur. Übung 2, 4 und 8 legt ein Fokus auf den Rugbysport. Diese Dehnübungen zählen zu den optimalsten Übungen in diesem Sportbereich (Walker, B., 2014, S.225).
Unter der Berücksichtigung der Aufgaben beinhaltet das Dehnprogramm alle Dehnmethoden (aktiv – passiv; dynamisch – statisch – postisometrisch). Außerdem hat der Proband durch diese Auswahl eine Abwechslung während des Stretchings.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die persönlichen, sportlichen und gesundheitlichen Rahmenbedingungen des Probanden mittels Anamnese erhoben und tabellarisch festgehalten.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier erfolgt die manuelle Beweglichkeitsdiagnostik verschiedener Muskelgruppen nach Janda, um bestehende Defizite und Dysbalancen des Probanden zu identifizieren.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel beinhaltet die konkrete Trainingsplanung für das Dehnprogramm sowie eine wissenschaftlich fundierte Begründung der gewählten Belastungsparameter.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein auf den Probanden abgestimmter Koordinationsplan erstellt, wobei der Fokus insbesondere auf der Kniebeuge liegt.
5 LITERATURRECHERCHE: Dieses Kapitel stellt zwei wissenschaftliche Studien vor, die sich mit den Effekten unterschiedlicher Dehnmethoden auf die Bewegungsreichweite und Muskelspannung beschäftigen.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Anamnese, Beweglichkeitsdiagnostik, Dehnmethoden, Janda, Sportbiologie, Rugby, Trainingsplanung, Belastungsgefüge, Muskelverspannungen, Bewegungsreichweite, Verletzungsprophylaxe, Muskelfunktionsprüfung, Dehngrenze.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begründung eines individuellen Trainingsplans für einen Probanden, um gezielt Beweglichkeit und Koordination zu verbessern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Durchführung einer sportmedizinischen Anamnese, Beweglichkeitsdiagnostik nach Janda, die praktische Trainingsgestaltung sowie die theoretische Aufarbeitung von Dehnungsstudien.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Reduzierung identifizierter muskulärer Defizite und die Steigerung der Leistungsfähigkeit des Probanden, speziell ausgerichtet auf seine Anforderungen als Rugby-Spieler.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer IST-Analyse der Personendaten, einer diagnostischen Testung in Anlehnung an Janda (2000) sowie einer evidenzbasierten Planung unter Einbeziehung sportwissenschaftlicher Literatur.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung und Auswertung der Beweglichkeitstests, die Erstellung spezifischer Trainingspläne für Dehnung und Koordination sowie deren theoretische Begründung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Anamnese, Beweglichkeitsdiagnostik, Dehnmethoden, Trainingsplanung und Verletzungsprophylaxe.
Warum spielt die Rugby-Aktivität für den Dehnplan eine Rolle?
Da der Proband Rugby spielt, wurde bei der Übungsauswahl besonderer Fokus auf die Hüft- und Kniegelenke sowie die Rumpfmuskulatur gelegt, um die Dynamik im Sport zu unterstützen und das Verletzungsrisiko zu minimieren.
Warum wurde für das Koordinationstraining der Buso Ball gewählt?
Der Buso Ball wurde eingesetzt, um den Schwierigkeitsgrad für den als Anfänger eingestuften Probanden progressiv zu steigern und durch den instabilen Untergrund die koordinativen Fähigkeiten gezielt zu fördern.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2018, Erstellung eines Dehnungs- und Koordinationsplanes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/478163