Diese Einsendeaufgabe beinhaltet Themen, wie zum Beispiel die Prinzipien bildungstheoretischer Didaktik nach Klafki und nach Reich, Orientierungsschema der Didaktik nach Siebert, ein Vergleich von Seminaren mit einem offenen und geschlossenen Curriculum, Identitätslernen und Qualifikationslernen sowie methodische Konsequenzen unterschiedlichen Lernstrategien, Lernstile sowie der Emotionen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einsendeaufgabe 1
1.1 Gegenwartsbedeutung: Welche Bedeutung hat der betreffende Inhalt bereits im geistigen Leben meiner Teilnehmenden (TN)? Welche Bedeutung soll er – vom pädagogischen Gesichtspunkt aus gesehen – darin haben?
1.2 Zukunftsbedeutung: Worin liegt die Bedeutung des Themas für die Zukunft der Teilnehmenden?
1.3 Struktur des Inhalts: Welche ist die Struktur des (durch die Fragen 1 und 2 in die spezifisch pädagogische Sicht gerückten) Inhalts?
1.4 Exemplarische Bedeutung: Welchen allgemeinen Sachverhalt, welches allgemeine Problem erschließt der betreffende Inhalt?
1.5 Zugänglichkeit: Welche sind die besonderen Fälle, Phänomene, Situationen, Versuche, in oder an denen die Struktur des jeweiligen Inhaltes den Teilnehmenden dieser Bildungsstufe, dieses Berufs, interessant, fragwürdig, zugänglich, begreiflich, ‚anschaulich‘ werden kann?
2. Einsendeaufgabe 2
3. Einsendeaufgabe 3
4. Einsendeaufgabe 4
4.1. Methodische Konsequenzen unterschiedlicher Lernstrategien
4.2. Methodische Konsequenzen unterschiedlicher Lernstile
4.3. Methodische Konsequenzen der emotionalen Dimension
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit dient als Einsendeaufgabe im Rahmen des Fernstudiengangs „Erwachsenenbildung“ und setzt sich detailliert mit didaktischen und methodischen Fragestellungen auseinander. Ziel ist die exemplarische Anwendung theoretischer Konzepte auf konkrete Lehr-Lernszenarien, um die Planung und Gestaltung von Fortbildungsveranstaltungen zu fundieren.
- Bildungstheoretische Didaktik nach Klafki in der Praxis
- Konstruktivistische Didaktik nach Reich und ihre Anwendung
- Vergleich und Analyse von offenen und geschlossenen Curricula
- Methodische Implikationen von Lernstrategien, Lernstilen und Emotionen
Auszug aus dem Buch
1.1 Gegenwartsbedeutung: Welche Bedeutung hat der betreffende Inhalt bereits im geistigen Leben meiner Teilnehmenden (TN)? Welche Bedeutung soll er – vom pädagogischen Gesichtspunkt aus gesehen – darin haben?
Die steigende Zuwanderung bringt ohne Zweifel eine Vielfalt und neue Chancen für unsere Gesellschaft, zugleich stellt sie jedoch die sozialen Systeme und damit natürlich auch die Mitarbeiter des Gesundheitswesens vor die Aufgabe, sich auf die besonderen Bedarfe der Menschen mit Migrationshintergrund einzustellen. Diese Situation bewirkt, dass die potenziellen TN von ihren Arbeitgebern aufgefordert werden, sich in interkultureller Kompetenz fortzubilden. Demnach weist der betreffende Inhalt eine Bedeutung im geistigen Leben der TN auf, die die Erfüllung berufsbedingter Anforderungen betrifft.
Gleichzeitig existiert ein hoher Grad an Verunsicherung bzw. negativen Stress im Arbeitsalltag. Beispielhaft herfür können Verständigungsschwierigkeiten, höhere Komplexität der Problemlagen der Familien mit Migrationshintergrund und dadurch entstehender höherer Arbeitsaufwand (besonders in dem Bereich der Krankheits- bzw. Therapieaufklärung, bei elterlicher Anleitung und Motivation sowie Vernetzung), angeführt werden. Dies erschwert die Arbeitsabläufe und zudem belastet die TN auch auf der persönlichen Ebene.
Um diesen Phänomenen erwachsenpädagogisch zu begegnen, ist es von essentieller Bedeutung, dass die TN ihre Haltung, ihre eigenen kulturellen Prägungen, Kenntnisse, Strategien und ihre Wahrnehmungs-Möglichkeiten zunächst reflektieren und fokussieren, um ihre Ressourcen und Gestaltungsspielräume wahrzunehmen sowie das Erlernen neuer Strategien daran anzuknüpfen. Des Weiteren sollen sie ihre Reflexivitätskompetenz, Ambiquitätstoleranz, Problemlösefähigkeit, Konfliktmanagement, Delegationskompetenz, Flexibilität und offene Haltung erweitern und neue Strategien des Umgangs mit Interkulturalität erlernen. Auch spezifisches interkulturelles Wissen zur Nutzung migrationsspezifischer Netzwerke sowie Supervisionen dürfen nicht fehlen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einsendeaufgabe 1: Dieses Kapitel erläutert die Planung einer Fortbildung zu interkultureller Kompetenz für Fachkräfte im Gesundheitswesen unter Anwendung der bildungstheoretischen Didaktik nach Klafki.
2. Einsendeaufgabe 2: Hier wird ein Seminarentwurf für Case-Management präsentiert, welcher die konstruktivistische Didaktik nach Reich durch verschiedene Lernbausteine methodisch umsetzt.
3. Einsendeaufgabe 3: Dieses Kapitel vergleicht Seminarkonzepte hinsichtlich ihrer Curriculumsstruktur (offen vs. geschlossen) sowie ihrer Schwerpunktsetzung (Identitäts- vs. Qualifikationslernen).
4. Einsendeaufgabe 4: Der letzte Teil analysiert die methodischen Konsequenzen aus der Nutzung spezifischer Lernstrategien, der Berücksichtigung unterschiedlicher Lernstile und der Rolle der emotionalen Dimension beim Lehren und Lernen.
Schlüsselwörter
Erwachsenenbildung, Didaktik, Methodik, Bildungstheoretische Didaktik, Konstruktivistische Didaktik, Interkulturelle Kompetenz, Curriculum, Lernstrategien, Lernstile, Emotionen, Seminarplanung, Case-Management, Reflexivität, Empowerment, Lehr-Lern-Prozesse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst verschiedene Einsendeaufgaben zu didaktischen und methodischen Themen innerhalb der Erwachsenenbildung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Planung von Bildungsangeboten, dem Vergleich didaktischer Konzepte und der Analyse der Einflussfaktoren auf Lernprozesse.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die praktische Anwendung didaktischer Theorien (Klafki, Reich, Siebert) auf konkrete Fallbeispiele der Erwachsenenbildung.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf didaktischer Analyse sowie der Anwendung fachspezifischer Modelle zur strukturierten Planung und Reflexion von Lernarrangements.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Seminarplanungen zu interkultureller Kompetenz und Case-Management, einen Vergleich von Curricula sowie die Herleitung methodischer Konsequenzen aus Lern- und Emotionsforschung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Erwachsenenbildung, didaktische Modelle, Lernstile, Lernstrategien, interkulturelle Kompetenz und konstruktivistische Didaktik.
Wie integriert die Arbeit das Modell von Wolfgang Klafki?
Klafki dient als theoretische Grundlage für die didaktische Analyse, insbesondere durch seine fünf Fragen zur Bestimmung der Bedeutung eines Inhalts für die Teilnehmenden.
Welche Rolle spielt das Orientierungsschema von H. Siebert?
Es dient der Systematisierung didaktischer Modelle und ermöglicht die Einordnung von Bildungsangeboten anhand der Achsen Identitäts- vs. Qualifikationslernen sowie geschlossener vs. offener Curricula.
Wie werden Lernstile in der Arbeit bewertet?
Obwohl die Konzepte kritisch hinsichtlich wissenschaftlicher Nachweise betrachtet werden, dienen sie als hilfreiche Orientierungshilfe zur heterogenen Gestaltung von Seminaren.
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- Anonym (Author), 2019, Einsendeaufgabe zu Themen der Didaktik und Methodik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/484045